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Werdet Liebe im Alltag

Werdet Liebe im Alltag

Konferenz von Françoise in Plougasnou - 4. Teil

Diese Liebe im Alltag finden wir besonders in der eucharistischen Anbetung. Jesus vollbringt Wunder, wenn Er vor uns ist, in Seiner fleischlichen Gestalt, in der eucharistischen Anbetung.
Jesus sagt uns: «Kommt vor das Allerheiligste, denn Ich bin da, Ich heile euch, Ich liebe euch, Ich mache euch lebendig und Ich werde Meine Gnaden im Überfluss ausgießen. Es genügt, euch nach Mir zu sehnen, Mich zu lieben, Mir glaubend ja zu sagen.»
Unser Gott der Liebe braucht jeden von euch um Seine Liebe und Seine Zärtlichkeit weiterzutragen. Wenn wir uns nicht auf den Weg machen, so ist es oft deshalb, weil wir nicht glauben, dass Jesus durch uns wirken kann. Er aber hört trotz allem nicht auf, mir zu sagen: «Du musst sie aufwecken und ihnen sagen, dass jeder ein kleiner Leuchtturm sein kann, ein kleines Licht für seine Brüder, nachdem er Mir tief begegnet ist.» Leben wir unseren ganzen Tag unter dem Blick Jesu, wagen wir es, mit Ihm zu sprechen, wie auch mit dem Vater, dem Heiligen Geist, Maria; wagen wir, ihnen von unseren Sorgen zu erzählen, wagen wir es, um Rat zu fragen oder sonst etwas. Gott ist sehr glücklich, wenn wir Ihn in einer Sache um Rat fragen.
Er sagt: «Wagt es, zu glauben und ab diesem Moment werdet ihr jeden Moment eures Lebens begleitet sein. Ihr werdet zu helfen, zu trösten wissen und Ich werde immer mehr Menschen euren Weg kreuzen lassen, damit ihr ihnen helfen könnt. Seid kleine Lichter und kleine Leuchttürme, so wird aus diesen vielen Lichtern und Leuchttürmen ein sehr großes Licht entstehen und die ganze
Menschheit wird erhellt werden. Die Schatten werden weichen. Damit das geschieht müsst ihr aber alle glauben, dass ihr Mir nützlich sein könnt, dass Ich euch brauche. Eure Seele wurde ursprünglich wunderbar geschaffen, ausgestattet mit verschiedenen Feinheiten und Talenten. Wer seine Talente noch nicht kennt, soll Mich um Hilfe bitten, damit er sie entdecken kann.» Der Herr vergleicht uns oft mit einem Garten Blumen verschiedenster Art (Größe, Duft, Farben). Jede Blume hat ihren Duft, ihre Feinheit, ihre Farbe. Wir sind berufen, alle zusammen diesen wunderbaren Garten zu bilden, um in den Himmel zu kommen.
Jesus bittet uns, die Wahrheit zu lieben und in dieser Wahrheit unseren Heiligen Vater, der die Wahrheit so sehr liebt. Er bittet uns auch, die Wahrheit und Gott nicht nach unseren eigenen Vorstellungen zurecht zu biegen: es gibt nur eine Wahrheit, diejenige der Bibel, diejenige des Evangeliums, die sich seid zweitausend Jahren nicht verändert hat. Wenn Er uns diese Wahrheit schenkt, so nur deshalb, weil Er unser Glück will.
Jesus bittet uns, Ihn so oft wie möglich, mit reinem, liebendem Herzen in der Eucharistie zu empfangen. Jede Kommunion ist unterschiedlich und sie soll immer tiefer werden. Wir sollen Jesus mit sehr viel Andacht empfangen und tief in uns hinein hören: die Kommunion ist ein wunderbarer Moment des Aus­tausches, ein Moment, wo zwischen Gott und dem Geschöpf etwas vor sich geht. Jesus ist oft traurig, weil viele Personen aus Gewohnheit zur Kommunion gehen und sich nicht bewusst sind, dass sie Jesus wirklich mit Seinem ganzen Leib in sich aufnehmen. Jesus sagt uns: «Werdet euch des großen Wunders bewusst, das euch geschenkt ist: Gott kommt, um ganz in eurem Herzen zu wohnen.» Wenn wir nur ein wenig aufmerksamer wären, könnte Jesus Wunder der Heilung, der Kräftigung, des Wachstums in unseren Herzen wirken. All das können wir in der Kontemplation entdecken.
Jesus möchte ebenfalls, dass man Ihm in der Heiligen Messe mit Respekt begegnet. Er möchte, dass die Liturgie sehr schön ist und dass wir einen Sinn für das Heilige haben. Es bringt nichts, uns wegen all dieser Dinge zu streiten. Zuerst muss jeder die Liebe Gottes spüren und sich dadurch der Schönheit dessen bewusst werden, was da während der Wandlung geschieht, dann wird er sich ganz selbstverständlich von selber hinknien. Jesus sagt uns, dass der Mensch schön ist, wenn er sich hinkniet. Es ist eine sehr schöne Haltung, die Engel machen es gleich. Aber man muss zuerst dem Blick Jesu begegnet sein, sonst wird man sagen, dass dies doch «längst überholt» ist. Wenn man einmal die Liebe Jesu gespürt hat, will man diese Dinge tun, aus Liebe.
Jesus bittet uns auch Gebetsgruppen zu bilden: im Moment sind es etwa 160 in Frankreich und im Ausland. Sie heißen: «Boten der Zärtlichkeit Jesu». Natürlich muss man das Licht des Heiligen Geistes erbitten, bevor man eine Gebetsgruppe gründet, damit sie sich nicht nach ein paar Monaten schon wieder auflöst.
Diese Gruppen bestehen aus Personen, welche die tiefe und einfache Vertrautheit mit dem Herrn und der Jungfrau Maria leben wollen. Sie sollen durch diese Vertrautheit gestärkt werden und sie zu allen Menschen tragen, denen sie auf ihrem Weg begegnen, damit das Reich Jesu komme.
In diesen Gebetsgruppen wird ein Rosenkranz gebetet, damit die Zärtlichkeit Gottes die Welt erleuchte und damit die Wahrheit überall angenommen werde. Es gibt auch eine Zeit des Lobpreises und die Betrachtung einer Botschaft aus den Büchern, die vom Herrn diktiert wurden, im Zusammenhang mit einem kurzen Abschnitt der Bibel. Der Herr bittet jede dieser Gruppen, die anbetende Stille mehr und mehr zu lieben und die Begegnung mit Jesus im Alltag immer mehr zu suchen: selbst beim Arbeiten sollen wir den Kopf frei und still halten, um den Blick des Herrn bewusst wahr zu nehmen.
Je mehr Gebetsgruppen es geben wird, umso mehr Gnaden werden ausgegossen werden, sagt uns Jesus: ausgegossen auf diese Gruppen und auch auf die ganze Menschheit.
Unser Haus «Maria Unsere Liebe Frau von Frankreich» ist dafür bestimmt, Personen zu empfangen, die Durst nach Gott haben. Im Moment wird dieser Empfang von Freiwilligen organisiert: wir sind so etwa vierzehn, die hierher gekommen sind, mit all unserem Elend, um auf den Ruf Jesu zu antworten. Wir versuchen das Haus und das Werk in Gang zu bringen. Später werden Brüder und Schwestern hier wohnen, zuerst als Laien, denn es ist das Haus der Vereinigung. Ihr Leben wird von Lobpreis und der Vertrautheit mit dem Herrn geprägt sein, aber auch von ihrer Arbeit und von sehr viel Gebet und sie werden auch dafür beten, dass die Menschen, welche einen Aufenthalt im Haus machen, voller Freude und mit dem Frieden Jesu wieder nach Hause gehen.

Sekretariat für Deutschsprachige
Association de Notre Dame
du Sacré Cœur – MTD
Familie H. Jucker
Buchzelgweg 5
8053 Zürich / Schweiz
Tel. 0041(0)44 422 04 56
E-Mail: info@tendressededieu.com
http://tendressededieu.com

 

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