Mein Konto


Anmeldung im Shop

Facebook

Parvis-Verlag ist auf Facebook!
Neuheiten,
Gebete der Woche,
Infos, usw.

Mein Leben in Nazareth

Giuliana Buttini

Mein Leben in Nazareth

Botschaft der Jungfrau Maria (1973-2003)

Ein Schleier hebt sich über dem Geheimnis Mariens und ihres verborgenen Lebens in Nazareth. Giuliana Buttini hat die persönlichen Erinnerungen aufgezeichnet, die die Jungfrau Maria ihr für unsere Zeit anvertraut hat: Mein Leben in Nazareth, Botschaften der Madonna (1973-2003).

«Domina, die Liebe bringt dich dazu, derart klar und so ergreifend, so warmherzig sprechen… Das bringt mich dazu, mit Jesus zu leben und ihn zu lieben!» (S. 280) Diese Worte, die Maria wieder in den Mund des Evangelisten Lukas legt, drücken sehr gut aus, was dieses Buch ist und was es enthält.
«Maria bewahrte alles in ihrem Herzen…» sagt uns der heilige Lukas (2,51b). Und im Evangelium ist dieses «alles» – das heißt alles, was für das Heil und für unser Unterscheidungsvermögen notwendig ist – auf so wenige Seiten konzentriert, dass unser Wunsch, den jungen Jesus, die Heilige Familie kennen zu lernen… unerfüllt bleibt!
Doch was der heilige Lukas nicht schreiben konnte und wir gern gewusst und betrachtet hätten, hat Maria von Nazareth Giuliana Buttini für uns anvertraut und dem ihre Bemerkungen für unser heutiges Leben hinzugefügt! Und nicht nur ihr Leben in Nazareth, sondern ihr ganzes Leben, auch das mit den Aposteln und das Leben, das sie heute im Himmel führt. Es sind ganz vertrauliche Erinnerungen über ihr Leben in Nazareth, das Leben der Heiligen Familie, besonders die Ereignisse, die Gesten, die Worte der Weisheit Jesu, die Maria, die von ihrem erstaunlichen Sohn fasziniert war, in diesem außergewöhnlichen Dokument wiedergibt. Es sind kleine Züge ihres Alltagslebens, die aus erhabenen Bemerkungen von Jesus und über Jesus gewoben sind und unmittelbar mit unserem derzeitigen Leben in Verbindung gebracht werden. Es sind Erleuchtungen über das Geheimnis seines Wesens als Gott und Mensch voller Liebe; es sind Erleuchtungen über die ewige Bestimmung, die all jene erwartet, die lieben wollen… Es sind einfache Worte, die Worte einer Mutter, die in der Herrlichkeit lebt und ihr Leben auf Erden für die Welt von heute noch einmal erlebt und anschaut. Diese Worte faszinieren die Seele des Lesers, die von Licht, Frieden, Liebe und Freude erfüllt wird.
Maria: «Um in Gedanken auf die Kindheit und die frühe Jugend Jesu zurückzukommen, möchte ich euch vieles sagen, damit ihr ihn noch mehr liebt…» (S. 59). Denn das Wissen vertieft die Liebe. Und wer könnte uns ihren Sohn besser nahebringen als Maria, seine Mutter? Und mit was für einer Feinheit und Einfühlsamkeit des Herzens! Maria, die Erzieherin des Wortes Gottes, ist die Erzieherin der Kinder Gottes geworden! Diese persönlichen Erinnerungen offenbaren die Tiefen der Seele unserer Mama im Himmel. So werden auch die Gedanken Vieler offenbar: «Ich preise dich, Herr, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den unmündigen aber offenbart hast (Lk 10,21).»
In einer Zeit, in der viele von denen, die berufen wurden, das Volk zu unterweisen, nur sich selbst weitergeben, nimmt sich die Göttliche Vorsehung dieser Unmündigen an, und der Heilige Geist gibt ihnen das «himmlische Manna». Hier haben wir eine außergewöhnliche Glaubensunterweisung vorliegen, die durch das Herz eindringt, denn diese Worte der Liebe strömen aus dem Herzen unserer Mutter. Eine Glaubensunterweisung, die so viele Verwirrungen sanft wieder in Ordnung bringt, die von den falschen Reden und den irrigen Auslegungen über Jesus, über die Verfassung der Evangelien stammen. «Auf der Welt schreiben andere über mich, aber Mein Leben ist das hier, das ich dir beschreibe!» (S. 584)
Das ist ein großartiges Geschenk des Himmels, das Giuliana Buttini von der Jungfrau Maria selbst empfangen hat, nachdem sie durch den Verlust ihres einzigen Sohnes Armando eine schwere Prüfung durchgemacht hatte.
Christian Parmantier

Alle schauten ihn an, aber sie wussten nicht, was Er später tun würde
23. November 1981
Maria: Jesus hatte einen kleinen Schemel aus hellem Holz, den Joseph gemacht hatte. Manchmal stellte Er ihn in ein Eck des Raumes und setzte sich nachdenklich darauf. Andere Male benützte er ihn, um sich darauf zu setzen, wenn er etwas aß oder trank. Ich sehe ihn noch so mit einem eher großen Napf voller Milch, den Er in seinen zarten kleinen Händen hielt… Diese Hände, die eines Tages durchbohrt werden sollten. Viele sagen, dass es Personen gibt, die monate- und jahrelang an körperlichen Krankheiten leiden, während Jesus nur drei Tage gelitten hat!
Jesus hat während dieser drei Tage intensiv gelitten und im Lauf seiner Zeit hat er unter entsetzlichen geistlichen Schmerzen gelitten. Jedes Mal, wenn er eine Seele für immer verlor, wenn er sah wie Gott sieht, litt Er wie ihr, wenn ein Mitglied eurer Familie euch verlässt und zu uns kommt oder an den Ort seiner Läuterung geht. Jesus litt wegen des wahren Todes derer, die nicht geliebt hatten, und darunter auch all jene, die noch kommen sollten. Und wer kennt die Opfer und die Verzichte eines jeden Tages?
«Immi1, Ich esse dieses kleine Brot nicht, Ich bringe es diesem kleinen Jungen, der dort am Ende der Straße wohnt…» Großzügigkeit eines Kindes, Liebe Gottes! «Das ist Mein Leib, das ist Mein Blut.»
Ich hatte einen Vorhang gewebt. Er hatte rote und fast weiße Streifen und der wenig straffe Schussfaden des Stoffes machte ihn fast durchsichtig: «Wie schön dieser Vorhang ist, Immi! Schau, er färbt die Sonnenstrahlen!»
Jesus sah die Schönheit in allen Dingen, er entdeckte sie: einen Maikäfer, ein Blatt, einen Lichtstrahl. Sein barmherziges Herz!
Er suchte das Gute, das in den Seelen verborgen ist, um das offensichtliche Böse in ihnen zu vergeben und um die Menschen zu verstehen.
«Immi, viele Menschen scheinen böse, weil niemand sie liebt…»
Er liebt sie alle und viele sind trotzdem schlecht. Man sagt, dass Jesus nicht schreiben konnte… Er hat nichts Schriftliches hinterlassen, Er hat es vorgezogen, Schriften im Herzen der Gerechten und der Heiligen zu hinterlassen: «Liebt einander!» Er konnte schreiben… Für Gott ist nichts unmöglich, also auch nicht, eine Feder zu benutzen… Als Mensch konnte er schreiben, Ich hatte es ihm beigebracht. Ich hatte es im Tempel gelernt, aber ich sage euch noch einmal, Er brauchte nicht zu schreiben. Für ihn war entscheidend, dass die Dinge in den Herzen der Menschen geschrieben waren. «Liebt einander!» Er war einfach und sehr tief in seiner Art zu sprechen. Er sprach für alle, für die Gelehrten und für die, die nicht gebildet waren, für die Großen und für seine geliebten Kleinen der Erde. Mein Sohn: der Gottmensch! Er war zwanzig Jahre alt und ein sehr schöner junger Mann.
«Dieser Junge sieht aus wie der Sohn eines Königs, nicht wie der eines Zimmermanns…» Alle schauten ihn an, aber sie wussten nicht, was er später tun würde, noch wer Er wirklich war. Ich wusste, dass Er mich eines Tages verlassen würde… Fast alle Kinder verlassen ihr Elternhaus. Die Kinder gehören in erster Linie Gott und erst dann ihren Eltern.
Jenseits der Zeit gibt Gott jedes Kind wieder; Er gibt die Kinder denen wieder, denen Er sie im Hinblick auf ein größeres Gut weggenommen hat. Mein Sohn, der Einzige Sohn des lebendigen Gottes, der die Sünden der Welt auf sich genommen hat.
Vielen fällt es schwer, an seine Gottheit zu glauben. Sie sagen, dass Er ein Prophet ist… Und was ist mit den Wundern? Für sie ist das eine Legende oder sie meinen, sie eines Tages wissenschaftliche erklären zu können. Und das Wunder eines Menschen, der Gott ist, dem normale Menschen ohne jede Bildung nachfolgen und die die Wahrheit in die Welt tragen, die dann dank ihnen über Jahrhunderte hinweg weitergegeben wird?
Das ist Wunder des Wortes Jesu, das nicht aufgeschrieben, sondern von den Evangelisten im Lauf der Zeit weitergegeben wurde. Und was ist mit den weiteren Worten des Wortes, die Er euch heute übermittelt für das letzte Heilswerk? Und was ist mit den bedeutendsten Wundern, die unsichtbar sind? Was ist mit den geistlichen Wundern?

Giuliana Buttini,
Ma vie à Nazareth, S. 54-56

 

Anmerkung:
1.    Mit diesem aramäischen Wort «Immi» sagte Jesus «Mama».

 

Stichwörter