Mein Konto


Anmeldung im Shop

Facebook

Parvis-Verlag ist auf Facebook!
Neuheiten,
Gebete der Woche,
Infos, usw.

500 Mal Maria heute

Die Zeitschrift Maria heute stellt Ihnen diesen Monat ihr 500. Heft vor. Was für einen schönen und langen Weg haben wir mit ihnen, liebe Leserinnen und Leser, seit der Erscheinung des ersten Heftes im Mai 1969 zurückgelegt!
Von Anfang an widmete André Castella, der Gründer des Parvis-Verlags, der Maria heute herausgibt, diese Monatszeitschrift besonders der Heiligsten Jungfrau Maria. Nach seinem Wunsch sollte es eine Plattform für Informationen sowie ein Bindeglied für alle sein, die die Worte verbreiten, die der Himmel der Menschheit heute an vielen Orten der Welt übermittelt. Er legte auch viel Wert darauf, die unwandelbaren Elemente des katholischen Glaubens sowie die Treue der Lehre des Heiligen Vaters und der Kirche gegenüber in Erinnerung zu rufen.
500 Hefte später können wir sagen, dass wir der Linie, die von André Castella von Anfang an vorgegeben wurde, stets gefolgt sind und ihr noch immer folgen.
Wenn wir über die Anfänge von Mar ia heute sprechen, müssen wir auch in Erinnerung rufen, dass diese Zeitschrift eine der Früchte von San Damiano ist. Sie wurde speziell dafür geschaffen, unter anderen Botschaften die Worte Unserer Lieben Frau der Rosen zu verbreiten. Es war nicht so leicht wie heute, die Botschaften des Himmels bekannt zu machen: kein Internet, keine sozialen Netzwerke... Es erschien sogar sehr gewagt, eine religiöse Zeitschrift in einer Welt herauszugeben, die sich schrittweise von Gott abwandte. Doch das Risiko wurde eingegangen, und dank des wohlwollenden Schutzes Mariens und dank Ihnen, liebe Leserinnern und Leser, die Sie zum Teil von Anfang an unsere Zeitschrift verfolgen, trug es Frucht. Ihre Treue, Ihre Ermutigungen sowie Ihre Kritik haben uns motiviert, Ihnen stets mit der gebotenen Vorsicht die Worte vorzustellen, die Jesus und Maria weiterhin geben, damit die derzeitige Welt dem Chaos entgeht und sich entschieden ihrem Schöpfer zuwendet, indem sie umkehrt und sich von Gott leiten lässt.
Nachdem ich die Zeitschrift Maria heute von 1983 bis 2010 in Zusammenarbeit mit meinem Vater André Castella herausgegeben habe, setzen wir diese Arbeit mit seinem Segen und seinem Schutz vom Himmel her fort. Ich weiß, dass er in Begleitung von Jesus und Unserer Lieben Frau der Rosen über uns allen wacht. Trotz der zahlreichen Hindernisse, denen wir im Lauf der Jahre begegnet sind, haben wir uns mit Glauben, Überzeugung und Beharrlichkeit engagiert.
Die zeitgenössischen Erscheinungen bekannt machen und die Worte des Himmels verbreiten, nachdem die Echtheit der Botschaft und des Glaubenslebens des oder der Boten ernsthaft untersucht wurde, ist heute ein noch genauso gewagtes Unternehmen wie 1969, als die Zeitschrift Maria heute begann. Diese wird geschätzt, weil sie nur Botschaften vorstellt, die ein Maximum an Garantien bezüglich ihres himmlischen Ursprungs bieten. Wir sind nicht immer die Ersten, die über diesen oder jenen Boten oder Erscheinungsort sprechen, weil wir warten, bis wir sicher genug sind. Es ist uns unmöglich, über alle Erscheinungen zu sprechen. Wenn wir über bestimmte Erscheinungen nicht sprechen, heißt das nicht unbedingt, dass wir sie für wenig «zuverlässig» oder «falsch» halten. Vielmehr geschieht dies oft, weil uns die Zeit fehlt, die Charismen mit der gebotenen Ernsthaftigkeit zu untersuchen, oder weil wir meinen, dass ihr Zeugnis eher einen lokalen als universalen Charakter hat.
Es ist uns auch ein Anliegen, Propheten oder Boten zu verteidigen, die zu oft von den Hirten schlecht behandelt, nicht verstanden oder übergangen werden, weil diese sie als Störenfriede betrachten. Die Propheten von heute werden nicht besser aufgenommen als ihr Meister Jesus, der sagte:
«Wenn die Welt euch hasst, so wisset, sie hat mich vor euch gehasst.» (Jn 18-20)
Wir wollen nicht im Entferntesten die Pflicht der Kirche kritisieren oder zur Diskussion stellen, bei den Boten und ihrer Botschaft eine Unterscheidung der Geister vorzunehmen. Doch in der Kirche muss jede Macht wirklich in der Liebe und in der Achtung der Person ausgeübt werden. Wir stellen zu oft fest, dass die Propheten von ihrem Bischof nicht empfangen werden, dass sie im besten Fall vorgeladen werden, um von einer offiziellen Mitteilung Kenntnis zu nehmen, die seltsamerweise fast überall dieselbe ist. Das ist kein ernsthaftes Vorgehen. Es entspricht nicht der Haltung des Meisters, der Leute wie der Zachäus, der Ehebrecherin, der Samariterin oder Maria Magdalena und vielen anderen mit sehr großer Liebe begegnet ist. Jede Entscheidung der kirchlichen Autorität müsste in der Wahrheit und in der Nächstenliebe das Siegel der Liebe Gottes zu seinem Geschöpf tragen.
Im Rahmen der Freiheit, die den Laien in der Kirche gewährt wird, verteidigt Marie heute weiterhin die Propheten, die allen Widerständen zum Trotz die Worte verkünden, die sie vom Himmel empfangen haben. Erinnern wir an das, was Gamaliel sagte, als man sich fragte, ob man die Apostel zum Schweigen bringen müsse, ob man sie daran hindern müsse, im Namen Christi zu handeln. Gamaliel antwortete: «Denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden: stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen» (Apg 5,28-39).
Es wäre gut, wenn die Kirche angesichts der Zunahme der Zahl von Propheten vielleicht eine andere Herangehensweise ins Auge fassen würde, als die schlichte und einfache Ablehnung aller:
–    Sie sollte die Botschaften rasch untersuchen, um sich zu vergewissern, dass sie nichts enthalten, was dem Glauben widerspricht, und dass sie die Gläubigen nicht aus der Kirche hinausführen.
–    Sie sollte vor einer offiziellen Anerkennung eine seelsorgerliche Begleitung einrichten, die jedes Abgleiten vermeidet.
–    Sie sollte die Boten empfangen und geistlich begleiten, wie es die Liebe den anderen gegenüber und die christliche Nächstenliebe verlangt.
–    Sie sollte eine ausgeglichene und durchsichtige Kommission mit kompetenten Personen im Bereich der Mystik nennen.
Ich bin sicher, dass der oder die Kardinäle, die Hunderte von Bischöfen, die Zehntausende von Priestern und Ordensleuten und die Millionen Pilger, die nach Medjugorje gegangen sind, jene Hirten nicht wirklich verstehen, die die Offenkundigkeit nicht sehen oder sie leugnen.
Das gilt für Medjugorje, das gilt für San Damiano, das gilt auch für so viele andere Erscheinungsorte, aus denen so viele Priester- oder Ordens­berufungen, so viele aufrichtige und dauerhafte Bekehrungen hervorgegangen sind. Wenn diese Orte nicht von Gott gewollt wären, wie könnte man dann erklären, dass Pilger 20 oder 30 Jahre nach Beginn der Erscheinungen nach wie vor zahlreich an diesen Ort strömen? Sprechen wir es an: Das soll Sensationslust sein? Die 5 bis 6 Stunden täglichen Gebetes in der sommerlichen Bruthitze oder der winterlichen Kälte in San Damiano? Der Kreuzweg und der Aufstieg an den Križevac sowie die Messen und Gebete, die jeden Tag in Medjugorje stattfinden?
Nein, an diesen Wallfahrtsorten gibt es nichts Spektakuläres im Gegensatz zu dem, was die denken, die nie hingereist sind. Das Sensationelle sind die Gläubigen, die tiefen Bekehrungen, die zahlreichen Berufungen. Gehen Sie hin und urteilen Sie dann! Dort befindet sich die Kirche, die unterwegs ist. Diese Orte sind Oasen des Himmels auf Erden und werden morgen unsere Kirchen füllen, die heute immer leerer werden.
Liebe Freunde von Maria heute, diese Worte mögen Ihnen streng erscheinen. Doch die Stunde ist ernst, das sieht man, wenn die Zivilgesellschaft Gesetze verabschiedet, die dem Evangelium widersprechen, wenn so viele Menschen in der Sünde leben ohne zu merken, dass sie das Gegenteil von dem tun, was ihr Schöpfer und Vater verlangt. Die Botschaften des Himmels sagen nichts anderes.
Ja! Die Stunde ist ernst! Doch mit Gott ist nichts wirklich verloren, deshalb wollen wir mit der Hilfe eines jeden von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, unser Apostolat fortsetzen und weiterhin zur Umkehr eines jeden von uns und durch und mit Maria zu einer Rückkehr zu Gott aufrufen.
Um unser Apostolat fortsetzen zu können, sind wir auf Ihr Gebet angewiesen, damit der Heilige Geist uns leitet und uns inspiriert. Damit eine Zeitschrift leben kann, braucht sie Abonnenten. Es sind schwierige Zeiten für Maria heute, denn der Zeitschrift ist es nicht gelungen, die Zahl jener auszugleichen, die ihr Abonnement nicht fortsetzen konnten oder wollten. Heute ist Maria heute dringend auf neue Abonnenten angewiesen, um ihr Weiterbestehen zu gewährleisten und den Abonnementspreis niedrig zu halten. Den zusätzlichen Aufwand, den viele Abonnenten von Maria heute auf sich genommen haben, denen wir von Herzen danken, haben den Rückgang begrenzt, uns aber nicht erlaubt, wieder hochzukommen.
Machen Sie Maria heute überall bekannt und bitten Sie uns um Exemplare zur Verbreitung, die wir Ihnen kostenlos zukommen lassen. Wenn es Ihnen möglich ist, schenken Sie Personen in Ihrer Umgebung, die sich für Maria heute interessieren könnten, Abonnements zum Kennenlernen der Zeitschrift. Wie bereits gesagt, die Stunde ist ernst, doch es noch Zeit, sich zu bekehren, seinen Angehörigen, Freunden und Nachbarn zu helfen umzukehren. Wir werden nicht nach der Erfolgsquote unserer Versuche beurteilt, die anderen zu bekehren (der Heilige Geist handelt), sondern nach dem Zeugnis, das wir von unserem Leben als Christen geben.
Ich lade Sie auch ein, für Papst Benedikt XVI. und für die Kardinäle, die seinen Nachfolger wählen müssen, sowie für den zukünftigen Papst zu beten. Möge er die Kirche zu einer ruhmreichen Erneuerung führen!
Setzen wir mit Jesus, mit Maria, mit dem heiligen Joseph unsere Hoffnung auf den Herrn, dann werden wir nie enttäuscht.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieses 500. Heftes von Maria heute.
Etienne Castella

 

Abonnieren Sie Maria heute!
 

Stichwörter