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Das Rätsel Valtorta Das Leben Jesu in Romanform?

Die Untersuchung von Jean-François Lavère ist auf Deutsch erschienen

Die aus der Lombardei stammende Maria Valtorta hatte in den Jahren 1943-47 Visionen über das Leben Jesu und schrieb das, was sie sah und hörte, auf Wunsch von Jesus  nieder. Diese Niederschrift trägt in deutscher Sprache den Titel Der Gottmensch. Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus und umfasst zwölf Bände à je rund 400 Seiten. Das Werk ist heute in rund dreißig Sprachen übersetzt.
Im Jahre 2012 ist unter dem Titel Das Rätsel Valtorta eine wissenschaftliche Untersuchung des Franzosen Jean-François Lavère erschienen. Er wollte wissen, ob die Angaben in diesem umfangreichen Werk Maria Valtortas richtig sind. Im Dezember 2015 hat nun der Parvis-Verlag diese Untersuchung, die bisher nur auf Französisch vorlag, in einer 360-seitigen deutschen Übersetzung herausgegeben.
Über 10000 Angaben aus verschiedenen Wissensgebieten, die in Valtortas Niederschrift zu finden sind, hat Lavère überprüft und dabei festgestellt, dass sie praktisch zu 100% mit dem Stand der neuesten Forschung übereinstimmen. Wie erklärt es sich zum Beispiel, dass die Seherin unzählige Orte und Gegenden beim richtigen Namen nennt, obwohl sie nie in Palästina war und in den letzten 27 Lebensjahren ihr Bett nicht verlassen konnte? Sie erwähnt sogar mehrere Ortschaften, die zu ihrer Zeit auf keiner Karte zu finden waren und erst nach ihrem Tod von Archäologen ausgegraben wurden. Auch den Palast des Lazarus in Jerusalem, in dem Jesus mit seinen Aposteln wiederholt zu Gast war, hat Maria Valtorta sehr genau beschrieben, und 1983, also rund 40 Jahre später, wurde dieser Palast von jüdischen Archäologen entdeckt und freigelegt – und Valtortas Angaben bestätigten sich alle.
Oder ein anderes Beispiel: Im Sommer war Jesus mit seinen Aposteln  wegen der Hitze nicht selten auch nachts unterwegs, und zuverlässig beschreibt die Seherin dann auch die Stellung und Phase des Mondes. Heute lassen sich diese Angaben für jede der damaligen Nächte dank astronomischer Software berechnen, und Lavère stellte bei seiner Überprüfung fest, dass die Beschreibungen alle mit diesen Berechnungen übereinstimmen. Möglich wurde dies, weil es dem französischen Ingenieur Jean Aulagnier schon 1989 gelungen war, mit Hilfe von Valtortas Werk ein Kalendarium zu schaffen, in das er jeden Tag der drei Jahre des öffentlichen Wirkens Jesu  einordnen konnte.
Lavère hat zum Beispiel auch über 800 Wegstrecken überprüft, die Jesus mit seiner Gefolgschaft zurücklegte, um zu kontrollieren, ob die Zeiten realistisch seien. Keine Wegstrecke ist unangemessen.
Hunderte von Personen treten im Werk Der Gottmensch auf, von denen viele historisch nachgewiesen sind. Nicht nur Leute aus jüdischer, sondern auch aus byzantinischer oder römischer Tradition. Woher kennt Maria Valtorta alle diese Namen!
Und warum kann die Seherin so kompetent Architektonisches erklären, vom Leben der Bauern damals oder von den Bräuchen der Juden berichten, die Flora und Fauna in Israel beschreiben und nebeneinander die Geldwährung der Römer, Griechen und Hebräer in ihre Erzählungen einbeziehen, usw.? Und all dies versucht der Autor Jean-François Lavère wissenschaftlich zu erläutern und einzuordnen.
Der extreme Reichtum an scheinbar unbedeutenden Details müsste die Autorin Maria Valtorta normalerweise vielen Ungenauigkeiten, Irrtümern oder Widersprüchen aussetzen, die zur Folge haben könnten, dass mit Recht überhaupt alles in Frage gestellt wird. Doch weniger als zehn als unwahrscheinlich eingestufte Gegebenheiten bei einem Total von mehr als zehntausend nachgeprüften und als richtig bestätigten «sachlichen Angaben» das ist offensichtlich eine außerordentlich tiefe Fehlerquote (an die 100% stimmen), verglichen mit jedem andern ähnlichen Werk!
Dies ist ein deutlicher Hinweis auf die Glaubwürdigkeit dieses Werkes. Und bei so erstaunlich viel Richtigem werden auch die bereichernden und beeindruckenden Worte glaubwürdig, die man als Leserin oder Leser von Jesus, Maria, den Aposteln, Jüngern, Jüngerinnen und weiteren Zeitgenossen im Werk Der Gottmensch vernimmt.   
Zu Beginn seiner Untersuchung  analysiert J.-F. Lavère übrigens auch die Stellung der Kirche zum Werk Der Gottmensch. Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus. Nachdem Papst Pius XII. eine Kopie der Niederschrift Maria Valtortas gelesen hatte, forderte er anlässlich einer Privataudienz vom 26. Februar 1948 die drei Vertreter des Ordens der Diener Marias (Ordo Servorum Mariae, auch Serviten genannt) und weitere namentlich bekannte Zeugen zur Veröffentlichung des Werkes auf; Maria Valtorta gehörte zum Dritten Orden der Serviten. Pater Pio und andere überzeugende Vertreter der katholischen Kirche setzten sich später für das Werk Der Gottmensch ein.

von Peter Menz-Fritschi