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Der Engel erklärt, wie wir uns im Leben der Harmonie begegnen und erkennen können

Giuliana Buttini - «Diktate eines Engels»

25. Januar 1976, 11.20 Uhr
So komme ich jetzt zu Dir, um über das Leben zu sprechen! Das Leben mag Euch als das erscheinen, was Ihr jetzt lebt, als ein irdisches Leben. Vielen erscheint dieses Leben als das einzige Leben. Sie glauben, es sei das einzige. Wir wissen, dass sie irren. Wir, die wir engelhafter Natur sind, wissen alles: über die, die fehlgehen und die, die rechtgehen. Wir wachen über alle. Denen, die fehlgehen, flüstern wir guten Rat ein, doch sie sind taub dafür, denn es fehlt ihnen an Glauben. Diese Rede kennst Du bereits. Du weißt nicht viel, doch Du hast vieles aufgeschrieben. Sie haben Dich vieles aufschreiben lassen! So nimmst Du die Weisheit auf! Wir sind Deine Lymphe und Du bist die Pflanze, die wir mit schönen Gedanken nähren, zu Deinem Wohl und zu dem Wohl anderer Menschen! So möchte ich Dir jetzt erzählen, wie wir Engel und Ihr Menschen und Ihr Menschen unter Euch einander begegnen können, um wieder für immer zusammen zu kommen. «Wie werden wir uns erkennen können, ohne Körper und Stimme?» So denken viele, denn sie überlegen als irdische Menschen! Sie messen der Materie Bedeutung zu… Diese ist dazu da, die Bewegungen auszuführen, die von den Gedanken ausgehen und zu Handlungen werden. Der Durchgang durch die Materie ist dazu da, die Freiheit und die Schönheit und die Harmonie zu erringen. Später erkennt man sich, weil ein Gedanke eine große Kraft des freien Geistes ist und sich in Materie ausdrücken kann! Was soll das bedeuten? Ich erkläre es Dir, und ich hoffe, dass Du es richtig verstehen kannst!
Du wirst denken und erschaffen! Der Mensch ist seinem Schöpfer ähnlich erschaffen worden. Er ist frei in seinem Leben. In dem Leben, das Schönheit, Liebe und Harmonie heißt, erschafft er die Bilder und Erinnerungen durch seine Gedanken. Um sich wiederzuerkennen und wiederzusehen und zueinanderzufinden, erfühlen sich zwei oder mehr Seelen gegenseitig mit dem Geiste und betrachten sich mit ihrem geistigen Auge. Dadurch schaffen sie in ihrer Erinnerung genau das Bild dessen, den sie sehen möchten und dieser ist dann bei ihnen. So kann man mit dem geistigen Auge sehen. Mit dem geistigen Auge sieht man das ganz klar, was dem geistigen Leben angehört. Es ist ein Universum, das dem Leben, der geistigen Welt angehört. Gott ist der Schöpfer und Seine Gedanken sind gewaltig. Für die geistige Welt hat Er Wunder erschaffen.
Ich bin in der geistigen Welt. Wenn ich Dir eine wunderbare Blume zeigen möchte, dann denke ich an sie und erschaffe sie. Oder besser gesagt, ich mache sie für Dich und Du siehst sie. Besser gesagt, Du wirst sie sehen, wenn Du in der geistigen Welt sein wirst. Man erschafft durch die Gedanken! Vielleicht ist das Wort «erschaffen» nicht ganz zutreffend. Nur Gott erschafft. Doch Er hat uns Engel und Euch Menschen und das Universum, die Blumen, das Wasser, das Feuer erschaffen und dabei den Geist beziehungsweise die Seele (denn der Geist ist auch Seele, denn die Seele bringt den Geist zum Handeln) dazu befähigt, zu denken. Der Gedanke formt die Bilder und bringt sie zum Ausdruck. Der freie Gedanke schwingt in den Bildern und materialisiert sie. Der Mensch ist dem Schöpfer ähnlich erschaffen worden. Somit ist er frei und kann Gedanken ersinnen und sie vor seinem geistigen Auge sehen. Denke an Deinen Sohn und Du siehst ihn. Wenn Du in der Harmonie an ihn denken wirst, dann wird er Dich – in der Nicht-Zeit und dem Nicht-Raum – fühlen können. (Bereits jetzt fühlt er Dich und wir fühlen Dich, das gehört zu der Begabung, die Du bekommen hast.) Ihr werdet Euch begegnen und Euch nah sein und Euch in Gedanken sehen, da der Gedanke das Bild hervorruft. Möchtest Du einen Stern? Ich erschaffe ihn für Dich durch meine Gedanken. Du siehst ihn nicht? Das ist nicht wichtig. Er ist dort, wo es weder Zeit noch Raum gibt. Ich habe ihn für Dich erdacht und Du wirst ihn vorfinden, wenn Du ihn sehen können wirst!
Womöglich erfasst Euer Geist diese Ideen noch nicht, denn sie sind vom Himmel. Euer Geist kann das Leben nicht erfassen, das in Harmonie schwingt. Ich, der geheimnisvolle Engel aus Licht und Liebe, versuche Euch eine kleine Vorstellung von dem zu geben, was Euch erwartet, damit Ihr einen Tropfen der Harmonie fühlen möget.
Auszug aus: «Diktate eines Engels», S. 42-44

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