ManduriaMeine schönste Begegnung mit Jesus=> MARIA HEUTE 473 INHALT |
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Debora: (7. Februar 1996) Nun bete ich seit mehr als
einer Stunde vor der Eucharistie, die mir die Himmelsmutter gegeben hat, im Geist der Sühne für alle Beleidigungen und für alle fehlende Verehrung, durch die mein heiligster Bräutigam täglich durch seine Geschöpfe verletzt wird, durch seine Geschöpfe, die durch die Ganzhingabe seines wunderbaren und einzigartigen «Ja» erlöst und gerettet wurden. Wer hätte noch mehr tun können? Ich bin verrückt, verrückt nach seiner Liebe, die alles verzeiht. O Meine Liebe, die sich für mich hat verwunden lassen, verzeih mir, wenn ich dir noch immer Leiden verursache, weil sich irdische Empfindungen und dummer Ehrgeiz in mein Herz, aber auch Wünsche, die so gar nicht heilig, sondern materiell befriedigend sind, einschleichen. Verzeih mir. Mein Geliebter, verzeih mir...
Jesus: Warum solltest du dich nicht entschuldigen, meine geliebte Braut? Mein Herz, bist du aufrichtig, wenn du mir sagst, dass du mich so sehr liebst?
D: O ja, ich liebe dich; ich könnte es dir jetzt auch beweisen. Schneide mir einen Finger oder etwas anderes ab und ich werde nicht schreien, weil die Liebe, die ich für dich empfinde, so glühend ist, dass ich nichts anderes als deinen Seufzer spüren würde, o du Schmerz meines Herzens.
J: Du erstaunst mich, Seele!
D: O, mein Herr und Bräutigam, du hast mein Herz genommen und warum sollte ich es kleinlich verstecken? Wenn ich das täte, wärest du nicht mein ein und alles, wie du sagst. Deshalb bitte ich dich um Verzeihung für all das, was ich in Zukunft begehen werde oder wenn ich dich verletze. Wisse, dass du der Einzige bist, an den ich fest glaube, der Einzige, dem ich alle Geheimnisse meines
Herzens anvertraue.
J: O, meine junge Seele, mein Blick folgt dir.
D: Du bist der, den ich
liebe und ohne deine Liebe könnte niemand von uns
lieben.
J: O, meine kleine Schülerin!
(Hier lächelt Jesus majestätisch: Seine grünen Augen glänzen leuchtend unter den schwarzen Augenbrauen und den wunderschönen langen Wimpern.)
Wer lässt dich solche Worte sprechen? Der Geist des Vaters, um mich in allem zu ehren, was der Sohn durch die Macht der heiligsten Dreifaltigkeit tut. Der Heilige Geist sagt dir alles – ist es nicht so, geliebte Tochter?
D: Ja, Jesus, mein Meister, heute abend bin nicht ich es, die zu dir spricht; ich fühle ein sonderbares Feuer in meinem Herzen, das so heftig ist, dass ich starke Schmerzen habe. O Jesus, du bist mein Friede, ohne den ich nicht weiter auf dem Weg der Heiligkeit gehen könnte. Du bist die Gnade, ohne die ich schon aufgehört hätte, zu leben. Du bist die innige Vertrautheit, in der sich mein blutendes Herz wieder belebt! Du bist die Tugend, ohne die meine Erfahrung null und nichtig wäre!
J: Meine Tochter..., mmmm! (Hier scheint der Herr Genugtuung zu empfinden.) Ich streite nicht ab, was ich dir bereits gesagt habe: «Du bist mein guter Same», denn jetzt bist du es, die spricht, weil du von der göttlichen Kraft meiner Heiligen Eucharistie ergriffen wurdest.
D: Herr, ich möchte dich nur um Eines bitten.
J: Öffne dich! Effata!
D: Lass mich nicht los, bis ich sehe, dass ich bei dir
angekommen bin. Ich habe Angst um mich, mein Gott. Schenke mir durch Deine
Verdienste, dass sich die Herrlichkeit des Paradieses trotz meiner Fehler für meine Seele auftun darf. O Herr, Gott des Himmels und der Erde, vertraue mir, warte, mein Gott, warte noch!
J: Meine Geliebte, meine Liebe ist unbesiegbar! Ich
ziehe dich an, denn mein Herz ist eine «sanfte Bedrängnis», der du dich niemals
entziehen kannst. Jeden einzelnen Lobpreis von dir nehme ich mit Großzügigkeit an und wenn ich dir sage, dass ich dich liebe, meine Seele, sage ich dir, dass ich dich ganz und gar liebe.
Ich bin das Leben, das Leben schenkt; ich bin die Heiligkeit, die Heiligkeit schafft. Ich bin Gottsohn, der mit dem Vater und dem Heiligen Geist in sich den Keim des Lebens trägt. Und jetzt falte deine Hände und betrachte mich, du innige Liebe meines Herzens!
D: O, mein Geliebter, welche Liebe könnte größer sein als die Deine! O, niemand kann dich schauen und gleichgültig bleiben, fromme Macht und Licht der Welt: Jesus, Nazoräer!
J: Seele, diese gegenseitige Liebe ist das Reich Gottes
unter den Menschen. Erlaube mir nun, dir zu sagen: «Unsere Herzen sind ein einziges Herz!».
D: Ja, Herr, lass mich dich suchen!
J: Mein Geist ist nun mit deinem Geist. Auf bald!
D: Auf bald!
J: Bete mich weiterhin an, unablässig, wieder und wieder!
D: Ja, mein Jesusl
7. Februar 1996. Meine schönste Begegnung mit Jesus. Unvergesslich! Amen.
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