Rom-NajuBeeile dich, die Botschaften und Zeichen und Wunder von Naju anerkennen zu lassen,damit zahlreiche Seelen bereuen und gerettet werden können=> MARIA HEUTE 472 INHALT |
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Julia:
Die Heilige Jungfrau hat mich am 24. November 2009 um Folgendes gebeten: «Besuche Erzbischof Giovanni Bulaitis.» Im Gehorsam bin ich in der Nacht des 26. Februar 2010 in Gesellschaft von Pater Aloysius Chang und von vier koreanischen Freunden in Rom angekommen. Am nächsten Morgen, Samstag, den 27. Februar, haben wir in Begleitung von Frau Cäcilia Pohl (aus Deutschland) Seine Exzellenz, den Erzbischof Giovanni Bulaitis in seinem offiziellen Wohnsitz in der Vatikanstadt aufgesucht. Seine Exzellenz hat uns gesagt, dass er zwei Tage zuvor beim Gebet eine Antwort der Jungfrau Maria erhalten hatte: «Du wirst Nachrichten von Julia bekommen. Am 24. November 1994 hast du durch Julia die Eucharistie empfangen, doch diesmal wirst du ihr die Eucharistie spenden.» Seine Exzellenz lud uns ein, am nächsten Morgen, dem 28. Februar an seiner Messe teilzunehmen.
Die Messe, die von Erzbischof Giovanni Bulaitis und Pater Aloysius Chang konzelebriert wurde, begann um
10 Uhr in der Kapelle des offiziellen Wohnsitzes des Erzbischofs. Nachdem ich die heilige Kommunion empfangen hatte und betete, fühlte ich, dass die Heilige Hostie in meinem Mund anschwoll. Ich bat Peter Kim, der neben mir saß, mir diesen Eindruck zu bestätigen. Sehr überrascht informierte Peter Seine Exzellenz über das, was er festgestellt hatte. Seine Exzellenz, Pater Chang, vier Ordensfrauen und die Besucher aus Korea und aus Deutschland sahen alle das Wunder der Liebe durch das die heilige Hostie sich in Fleisch und Blut verwandelt hatte.
Nachdem Seine Exzellenz die Verwandlung der Eucharistie beobachtet hatte, befahl er mir, sie zu schlucken. Ich hatte gehofft, dass sie erhalten bleiben würde, aber ich gehorchte und schluckte die heiligen Gestalten. Genau in diesem Augenblick erschienen Jesus und die Heilige Jungfrau und segneten alle
in der Kapelle anwesenden Personen. Dann begann die Heilige Jungfrau zu sprechen.
Die Heilige Jungfrau:
«Giovanni, mein liebster Sohn, auf den mein Blick sich legen kann, ohne den geringsten Kummer zu fühlen! Mein Sohn Jesus und Ich lieben dich sehr. Du wurdest als Vertreter des Papstes (im Jahr 1994 nach Naju) berufen und Ich war auf allen Deinen Fahrtwegen bei Dir. Ich habe dich sogar vor einer tödlichen Gefahr bewahrt und habe über Dich gewacht.
Mein lieber Sohn, der speziell berufen wurde! Der Herr, der die Macht über den Tod, über die Hölle und über die Himmel hat, ist auch das
Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende (aller Dinge). Der Herr hat den Tod gekannt, aber Er lebt und atmet in der Eucharistie (wie du es in Julias Mund festgestellt hast). Er lebt in alle Ewigkeit. Der Herr hat sein erstes eucharistisches Wunder in Naju gewirkt, als er eine Heilige Hostie (vom Kreuz im Saal der Heiligen Jungfrau) herabkommen ließ, und das letzte eucharistische Wunder hat sich heute ereignet. Bedauere nichts, sondern betrachte gründlich den Sinn des Wortes Omega und richte dein Leben danach aus.
Die Spaltung in der Kirche geht weiter und verschlimmert sich, und zahlreiche Seelen sind in einen (geistlichen) Sumpf geraten, in dem sie herumwaten. Und die Hirten, die den Auftrag haben, den Herrn bekannt zu machen, sind geistlich blind und taub. Sie besingen Zeiten des Friedens und stellen dabei die Katastrophen fest, die sich an verschiedenen Orten der Welt ereignen. Sie kritisieren die Fehler ihres Nächsten, ohne ihre eigenen Fehler zu sehen. Deshalb wollte mein Mutterherz, das so beunruhigt und traurig ist, euch (heute) versammeln. Beeile dich, die Botschaften und die Zeichen und die Wunder von Naju anerkennen zu lassen, damit zahlreiche Seelen verstehen, bereuen und gerettet werden können.
Mein Sohn Jesus, der göttlicher Natur ist, sollte Macht, Ehre, Herrlichkeit und Anbetung erhalten. Aber die, die bereit sind, ihn unter der
Erscheinung des Brotes zu erkennen (in dem er Seine Macht, seine feierliche Würde, seine Gottheit und seine Menschheit verbirgt, um die armen Kinder zu retten, die umherirren, weil sie den
rechten Weg verloren haben), sind nicht sehr zahlreich. Deshalb trägt Mein Sohn Jesus noch heute eine Dornenkrone statt einer Königskrone. In seiner unermesslichen Liebe wünschte Er diese eure Versammlung mit dem Ziel, auch die Seelen zu retten, deren menschliche Erscheinung ihren brutalen Geist verbirgt.
Giovanni, mein liebster Sohn! Es ist nicht mehr an der Zeit zu zögern und Ausflüchte zu suchen. Beeile dich, in einer großen Erhebung der Seele den Papst und Kardinal Ivan Dias über die wunderbare Verwandlung der Heiligen Hostie in den Leib und das Blut sowie über die Botschaften zu informieren, damit sie in die Tat umgesetzt werden können.
Ihr alle, meine Kinder, die ich erwählt habe und die ihr genau wisst, dass der Herr euch Wohlstand und Erfolg schenken, aber euch auch
zunichte machen kann, ihr müsst euch in einer größeren Liebe vereinen und das Ostergeheimnis des Letzten Abendmahles und der Auferstehung verewigen. Ahmt die Apostel nach, die persönlich vom Herrn erwählt wurden zum Heil der Welt. Sie haben sich im Abendmahlssaal versammelt, bevor sie ihre Mission begonnen und bis zum Martyrium vollendet haben.
Durch meine unsichtbare Gegenwart und mit eurer
Hilfe werde ich die Stätten erneuern, die von Satan zerstört wurden, damit wir in diesem gnadenlosen Kampf der letzten Zeit siegen. Dann werdet ihr den Sieg Meines Unbefleckten Herzens sehen. Und wenn Mein Sohn Jesus wiederkehrt, werdet ihr, die ihr Mir gefolgt seid und Mich bekannt gemacht habt, neben Ihm in Seiner Herrlichkeit sein.»
Am 1. März 2010 gegen 8 Uhr, als ich das zweite glorreiche Geheimnis des heiligen Rosenkranzes betete, wehte in meinem Hotelzimmer plötzlich ein kalter Wind und ich hörte eine Stimme: «Wir müssen diese elende Frau umbringen, die ein Hindernis für unsere Arbeit ist, bevor sie den Erzbischof trifft. Bring sie schnell um, ohne Lärm zu machen!» Sofort stürzten sich mehrere Dämonen auf mich und griffen mich an, indem sie mich grob auf den Boden warfen.
Sobald ich hörte: «Stoße ihr dieses Messer in den Hals, damit man an einen Selbstmord glaubt!», nahm einer der Dämonen das Messer und stürzte sich auf mich, um mich zu erdolchen. Ich habe sofort still gebetet. «Wenn ich mein Leben aufopfern kann, um der Heiligen Jungfrau von Naju zu helfen, damit (die Botschaften) anerkannt werden und damit der Wille Gottes geschieht, so bin ich sehr glücklich.» In diesem Moment eilte die Heilige Jungfrau in einem blauen Mantel und strahlend vor Licht zu mir wie ein Blitz und schlug auf das Messer, das zu Boden fiel. Die Dämonen flohen.
Der Ort, an dem ich nach dem Angriff am Boden lag, war etwa 3 Meter von dem Büro entfernt, an dem ich mich vor der Ankunft der
Dämonen befunden hatte. Auf dem Boden in der Nähe meines Kopfes befand sich das Messer, das sie hatten verwenden wollen, um mich umzubringen. Zwei Stühle waren umgestoßen, ein wahres Bild der Unordnung. Ich fühlte mich ganz benommen und hatte den Eindruck, dass mein schmerzender Kopf platzen würde. Mein ganzer Körper tat mir weh, wie wenn ich mit etwas Dickem und Schweren geschlagen worden wäre.
Peter Suh, einer meiner koreanischen Begleiter, kam mit einem Ausdruck des Bedauerns zu mir und fragte mich sanft, ob ich fähig sei, die Einladung des Erzbischofs für denselben Morgen anzunehmen. Auch wenn es schwierig für mich war, begann ich, mich auf den Besuch vorzubereiten, indem ich die Liebe des Herrn betrachtete, der von Wunden übersät den Berg Golgotha hinaufgestiegen war...
Als wir beim offiziellen Wohnsitz des Erzbischofs
angekommen waren, wurden wir freudig von den (diensthabenden) Ordensfrauen empfangen und bis zum Büro des Erzbischofs geführt. Als wir uns alle gesetzt hatten, begann Seine Exzellenz damit, das eucharistische Wunder vom Vortag zu erwähnen. Er sagte, dass dieses Wunder sich in einem offiziellen Gebäude unter der Gerichtsbarkeit des Heiligen Stuhls im Vatikan ereignet habe, und dass weder die Autoritäten der Erzdiözese Kwangju noch irgendjemand anderes auf der ganzen Welt die Autorität habe, die Echtheit des Wunders zu erkennen und festzustellen. Diese Autorität komme einzig dem Heiligen Vater und dem Heiligen Stuhl zu. Seine Exzellenz betonte diesen Punkt mehrmals.
Während ich dem Erzbischof zuhörte, begann ich, die Leiden der Dornenkrönung zu fühlen. Peter Kim, der neben mir saß, sah mich und war sehr überrascht. Blut floss von der rechten Seite meiner Stirn. Seine Exzellenz sah es auch und telefonierte den Ordensfrauen (die in
diesem Gebäude arbeiteten) und lud sie ein anzuschauen, was da geschah.
Frau Cäcilia Pohl, die meinen Kopf aufmerksam untersuchte, stieß einen Schrei aus, als sie meine Kopfhaut sah, die von dem Blut überströmt war, das aus zahlreichen kleinen Verletzungen kam, die von den Dornen verursacht wurden. Das Blut von der rechten Seite meiner Stirn floss auf meine Wangen, meinen Kinn und meinen Hals. Es geriet in mein rechtes Auge, so dass ich es nicht mehr öffnen konnte. Der Erzbischof betete einen Moment still, dann befeuchtete er sein Taschentuch mit Weihwasser und wischte mein Gesicht ab.
Während die Unterhaltung weiterging, floss Blut auch von der linken Seite meiner Stirn, trat in mein linkes Auge ein und hinderte mich daran, es zu öffnen. Dieses Mal bat Seine Exzellenz Schwester Agatha, eine seiner Assistentinnen, das Blut abzuwischen.
Andere Verletzungen, die von den Dornen herkamen, erschienen vorne auf meinem Kopf und das Blut floss. Der Erzbischof beobachtete weiterhin das Leiden, das ich durchmachte, und betete. Er schien zutiefst von Mitleid gerührt.
Mehrere Zeugen dieses Schauspiels weinten, doch ich empfand Freude – die Freude, den Herrn loben zu können, weil ich die Gelegenheit hatte, für den Klerus und die Ordensleute zu leiden, speziell für Erzbischof Bulaitis, Kardinal Dias und den Heiligen Vater, der speziell vom Herrn erwählt worden ist.
Jesus:
«Giovanni, mein lieber Vertreter des Papstes, der Amen auf den Ruf Meiner Mutter Maria geantwortet hat! Ich habe die Absicht, die schrecklichen Flecken (von euch allen) abzuwaschen und euch Mein Blut zu übertragen, damit die Leiden und das Blut, das von der Dornenkrone fließt, nicht verloren gehen. Diese Leiden und dieses Blut, das ihr durch meine kleine Seele gesehen habt, die Ich speziell vorbereitet und aufgezogen habe. Führt die ganze Welt zu ihrem Heil und zwar durch eure gegenseitige Liebe in der Transzendenz Meiner Liebe, die mich dazu gebracht hat, Mein Blut am Kreuz für alle Sünder, auch für die verderbtesten zu vergießen.
Wie meine kleine Seele, die wegen der Leiden der Dornenkrone unfähig war, die Augen zu öffnen, so können Ich und Meine Mutter die Augen nicht mehr offenhalten angesichts der Sünden dieser Welt, die Gott Vater schwer verletzen und sich Seinem Willen widersetzen; Sie haben einen Grad ewiger Vernichtung erreicht. Ich will, dass der Papst, das Haupt der Kirche und Mein Stellvertreter, den ich speziell ausgewählt und eingesetzt habe, die Botschaften und Wunder von Naju in Korea anerkennt, damit Meine Herrlichkeit und Mein Licht durch diese Anerkennung über der ganzen Welt leuchten können.
Es gibt keinen Grund mehr zu zögern und Ausflüchte zu suchen in dieser gefährlichen Zeit, in der die Gewalt des listigen Dämons schrecklich zunimmt, in der er seine Irrtümer weiter verbreitet bis in die eifrigen Seelen hinein, die so weit gehen, Mich und Meine Mutter abzulehnen. Die Hirten dieser Seelen entarten zu Häretikern und schaffen einen Zustand äußerster Unordnung, in den sie zahlreiche Seelen hineinziehen, damit sie ihnen auf dem Weg zur Hölle folgen.
Wenn ihr die erhabene Mission im Heilsplan vollbringt, die Wir, Ich und Meine Mutter euch in Naju gegeben haben, wird der gerechte Zorn Gottes, des Vaters sich in Segen verwandeln und Mein Reich wird aufgerichtet werden. Wenn die Kinder dieser Welt Meine Botschaften der Liebe in die Tat umsetzen, die eine Abkürzung sind, um ins Himmelreich zu gelangen, werden sie den Baum des Ewigen Lebens besitzen. Doch damit sie Meine Botschaften der Liebe in die Tat umsetzen, muss Naju schnell anerkannt werden.
Erinnert euch an jene Wahrheit: Ihr könnt nur auferstehen, wenn ihr sterbt. Lebt also wenigstens ihr, die ihr auf den Ruf geantwortet habt, den Ich und Meine Mutter an euch gerichtet haben, in der Einheit ein einfaches und rechtschaffenes Leben und ahmt den Glauben der Märtyrer nach. Ihr werdet im Besitz des Baumes des Ewigen Lebens sein, ihr werdet eine Königskrone empfangen, die Engel werden euch Geleit geben und ihr werdet das Ewige Leben bei mir genießen.»
Julia:
Was geschah, während ich die Botschaft niederschrieb? Am 2. März gegen 8.40 Uhr, während ich die Botschaft niederschrieb, die ich von Jesus am Vortag erhalten hatte, und mich auch an die Gewalttätigkeit und die Bosheit Satans erinnerte, betrat Angela das Bad. Ich hörte die hasserfüllte Stimme Satans: «Das
ist unsere Chance. Bringt sie schnell um, dann ist sie nicht in der Lage, die Botschaft zu verbreiten, die sie gestern empfangen hat.»
Sofort stürzten sich eine große Zahl von Dämonen auf mich und begannen mich anzugreifen. Von neuem wurde ich brutal auf den Boden geworfen sowie der Stuhl, auf dem ich gesessen hatte. Und einer der Dämonen nahm eine Schere mit dem Ziel, mich am Hals tödlich zu
verletzen. Doch ich sah die Heilige Jungfrau – wenn auch nur undeutlich – schnell wie ein Blitz kommen und die Schere mit einer heftigen
Geste auf den Boden werfen. Als sie erschien, flohen Satan und seine Gefolgsmänner und knirschten mit den Zähnen und fluchten.
Pater Chang und unsere Begleiter kamen vom Frühstück zurück, die verspritzten Weihwasser und begannen Exorzismen zu beten. Pater Chang sagte: «Die Botschaft, die gestern übermittelt wurde, muss außerordentlich wichtig sein, wenn die Dämonen verzweifelt versuchen, Julia umzubringen. Sie muss die Botschaft unbedingt aufschreiben und bekannt machen. Erringen wir gemeinsam den Sieg!» Wir haben alle «Amen» geantwortet und fröhlich gelacht.
In dem Zimmer waren ein Papierkorb und ein Stuhl umgestoßen, und auf dem Heft, in das ich die Botschaft schrieb, war ein großer schwarzer Fleck, der vom Angriff der Dämonen verursacht worden war. Unter meinem linken Auge waren drei Kratzer (drei Linien), die auch auf sie zurückgingen.
Nach dem Angriff der Dämonen blieb ich am Vormittag im Hotel, denn ich fühlte mich wie betäubt und mein Kopf und mein ganzer Leib taten mir weh. Ich nahm dennoch gegen 13.50 Uhr das Mittagessen mit meinen Begleitern ein und machte mich dann wieder an die Niederschrift der Botschaft. Weil ich die Bedeutung der Botschaft erriet und an die seit gestern anhaltenden Angriffe der Dämonen dachte, spritze ich Weihwaser auf das Büro und darum herum. Aber ich vergaß, Weihwasser ins Bad zu spritzen.
Etwas später ging ich ins Bad und in dem Augenblick, als ich es verlassen wollte, hörte ich von neuem Satans Stimme: «Jetzt dürfen wir wirklich nicht mehr zögern. Bringt diese hartnäckige Frau um, bevor sie diesen Raum verlässt. Diesmal müssen wir sie mit einem Schlag umbringen, ohne sie zu verfehlen!»
Sobald diese Anweisung gegeben worden war, fühlte ich einen starken Stoß im
Rücken. Der Schlag, den ich bekam, war so stark, dass
ich einen Augenblick das Bewusstsein verlor. Dann merkte ich, dass jemand mich aufwecken wollte, ich öffnete mit Mühe die Augen und sah Angela. Sie sagte mir, dass sie ein dumpfes Geräusch von jemandem gehört habe, der im Bad gestürzt war (nachdem ich hineingegangen war), und dass sie mit einer Flasche Weihwasser dorthin gestürzt sei. Sie verspritzte es um mich und betete Exorzismen.
Pater Chang und unsere Gefährten hörten die Geräusche meiner Gehirnerschütterung und kamen rasch in mein Zimmer. Sie sahen das armselige Schauspiel meiner zerrissenen und zerknitterten Kleider. Einer von ihnen sagte, dass ich vielleicht verletzt worden war und untersuchte meine rechte Schulter. Cäcilia Pohl sah eine runde Wunde, die vom Biss eines Dämons verursacht worden war. Sie sagte, dass sie bereits Dinge zu diesem Thema in Büchern gelesen hatte, aber dass sie
so etwas zum ersten Mal mit eigenen Augen sehe. Erschüttert nahm sie sich vor, sich eifriger zu bemühen, die Botschaften der Liebe der Heiligen Jungfrau von Naju und die Wirklichkeit dieser reißenden Dämonen bekannt zu machen.
Während wir uns über dieses Thema unterhielten, fühlte ich einen brennenden Schmerz hinten an meinem Nacken. Cäcilia schaute nach und sah hinten an meinem Hals sechs Kratzer (sechs
Linien), die den Schnitten einer Rasierklinge glichen. Sie waren nicht sofort sichtbar, aber nach und nach begann das Blut zu fließen.
Ich bete, damit diese kleinen Leiden, die ich erduldet habe, dem Herrn, meinem Geliebten, größere Ehre verschaffen, dass sie der Heiligen Jungfrau mehr Trost verschaffen und in den Herzen der Menschen mehr demütige Liebe und Dankbarkeit (dem Herrn gegenüber) wachsen lassen.
Julia Kim,
am 2. März 2010
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Julia:
Mein Besuch bei Seiner Eminenz Kardinal Ivan Dias war auf 17 Uhr festgelegt worden und Seine Exzellenz Erzbischof Giovanni Bulaitis informierte mich, dass ich um 16.15 Uhr in meinem Hotel bereit sein müsse. Aus diesem Grund feierte Pater Chang die Messe um 15.30 Uhr im Hotel. Nachdem ich die Kommunion empfangen hatte, betete ich still: «Jesus! Ich bete, dass diese Begegnung mit Kardinal Dias heute gemäß Deinem Willen und nicht nach unserem Willen abläuft», und hörte dann die Stimme der Heiligen Jungfrau.
Die Heilige Jungfrau:
«Meine geliebte Tochter, danke! Da du trotz deiner Schwierigkeiten und deiner Erschöpfung großzügig alle deine Leiden für die Erfüllung des Göttlichen Willens aufopferst, strömt mein Mutterherz vor Freude über. Da du meinen Sohn Ivan besuchen wirst, den ich genau wie Giovanni speziell genährt habe und heranwachsen ließ, werde Ich dich begleiten. Bist du bereit, für sie zu leiden?»
Julia:
Ja, natürlich bin ich dazu bereit. Ich bin bereit, jedes Leiden zu erdulden. Die kleine unbedeutende Tochter, die ich bin, gehört voll und ganz Gott. Ich lege meinen ganzen Leib und mein Herz Ihm zu Füßen und opfere sie ihm auf.
Die Heilige Jungfrau:
Ich wusste, dass du es akzeptieren würdest. Derzeit geschehen in der Luft, auf Erden und in den Meeren schlimme Katastrophen: Wenn ihr also alle, die ich unter vielen anderen Personen erwählt habe, die so zahlreich sind wie die Sterne am Himmel und die Sandkörner am Meer, wenn ihr euch also vollkommen Meinen Händen überlasst, auch euren freien Willen, um ganz im Heiligsten Herzen Jesu und in dem Meinen aufzugehen, und wenn ihr in Einheit mit uns arbeitet, dann wird Mein Mutterherz, das im Einklang mit dem Göttlichen Herz Jesu schlägt, im Einklang mit euren menschlichen Herzen schlagen. Darum wird eure innige Vertrautheit mit Mir wachsen und ihr werdet mehr Energie bekommen.
Julia:
«Amen!»
Bevor ich mein Amen fertig ausgesprochen hatte, begann ich wieder die Leiden der Dornenkrönung zu fühlen und das Blut begann wieder zu fließen. Man sagte mir, dass es etwa 16 Uhr sei. «Oh Herr, Sei verherrlicht. Welch seliges Leiden, wenn es auch nur ein bisschen zur Erfüllung Deines Willens dienen könnte!»
Die Heilige Jungfrau:
«Ja, das ist gut. Meine liebe Tochter, die sich sogar in ihrem Leiden freut! Wie Moses auf seine königliche Macht verzichtet hat und wie Abraham seinen Sohn Isaak aufgeopfert hat, so verzichtet ihr alle auf euch selbst, um andere, sehr zahlreiche Seelen zu nähren. Wie könnte ich nicht bei euch allen sein? Die Zeit, die Ich mit euch verbringe, ist eine Zeit des Glücks und der Erholung für Mich.»
Julia:
Oh Mama! Ich bin nur Armseligkeit. Ich danke Dir, dass Du die kleinen Gebete der sündigen und unbedeutenden Frau annimmst, die ich bin. Ich will einzig den Worten des Herrn folgen,
der sagt, dass jene, die ihm nachfolgen wollen, sich selbst verleugnen müssen und in Seiner Nachfolge ihr Kreuz auf sich nehmen müssen.
Die Heilige Jungfrau:
Ja, Ich danke dir. Dein immer gleich großer Eifer dem Herrn gegenüber verschafft dem Herrn und Mir immer große Freude.
Julia:
Mama! Da ich meine Leiden aufopfere, die so zahlreich sind wie die Dornen, die meinen Kopf durchbohrt haben und wie die Blutstropfen, die um der Begegnung zwischen Kardinal Ivan Dias, Erzbischof Bulaitis und mir armseligem Geschöpf willen aus diesen Wunden geflossen sind, so bitte ich Dich zu erlangen, dass Eure von den Sündern verwundeten Herzen, das Heiligste Herz Jesu und Dein Unbeflecktes Herz, getröstet und verherrlicht werden, dass wir Euch unseren Dank aufopfern können, der nie zu Ende sein wird.. Amen!
Die Heilige Jungfrau:
Ja, meine liebe Tochter! Wie ihr dem Herrn und Mir in jedem Augenblick des Tages Gebet und Ehre aufopfert in der Liebe, die euch vereint, so wird euer Treffen die Blume der Liebe sein, die auf dem Tisch des Liebesmahles des Herrn und Mir aufblühen wird.
Julia: Amen! Ich elende und arme Sünderin danke Dir. Da der unermesslich weite Himmel und alle Länder von der erhabensten und reinsten Liebe Gottes und Seiner Heiligen Mutter erfüllt sind, setze ich meine Bemühungen trotz meiner Bedeutungslosigkeit fort.
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Julia:
Während der Unterhaltung mit Kardinal Dias hörte ich die Stimme der Heiligen Jungfrau:
Die Heilige Jungfrau:
Bist du bereit, von neuem für meine beiden geliebten Söhne zu leiden, die Ich
anschauen kann, ohne den geringsten Kummer zu empfinden?
Julia:
Mama! Ich bitte Dich, erlaube mir zu leiden, ohne dass Du mich darum bittest. Ich gehöre dem Herrn in meinem Tod wie in meinem Leben. Da ich nur die Erfüllung des Göttlichen Willens wünsche, sind die Leiden, die ich erdulde, ein Grund zur Freude für mich. Durch die Leiden der Sünderin, die ich bin, segne also diese Begegnung zwischen Seiner Eminenz, Seiner Exzellenz und der Sünderin, die ich bin, und verwandle sie, damit sie die Herrlichkeit des Herrn offenbart und für diesen Kardinal und den Erzbischof himmlische Throne erlangt. Amen!
Bevor ich mein Amen zu Ende gesprochen hatte, begann ich wieder die Leiden der Dornenkrönung zu fühlen. Blut floss von der rechten Seite meines Kopfes. Erzbischof Bulaitis gab mir sein Taschentuch, damit ich das Blut abwischen konnte. Der Erzbischof sagte zu Seiner Eminenz: «Julia opfert ihre Leiden zur Ehre Gottes auf.»
Wir nahmen unser Gespräch in einer immer noch genauso herzlichen Atmosphäre wieder auf. Als ich den Kardinal bat, mich zu segnen, sagte er mir: «Gehen wir in die Kapelle.» Und in der Kapelle der offiziellen Residenz des Kardinals haben wir zunächst gemeinsam
gebetet, dann habe ich den Segen des Kardinals bekommen. Während Seine Eminenz Dankesgebete sprach, erduldete ich dann wieder die Leiden der Dornenkrönung und das Blut floss wieder.
Diesmal hielt mir der Kardinal selbst sein Taschentuch hin, um das Blut abzuwischen, und er gab mir sogar noch zwei weitere Taschentücher. Mein Herz strömte über vor Freude angesichts der
Liebenswürdigkeit und der Einfühlsamkeit des Kardinals und des Erzbischofs, und ich opferte ein Dankgebet auf. Die Heilige Jungfrau beobachtete uns fröhlich mit einem Gesichtsausdruck echter Freude.
Julia Kim, 3. März 2010
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