Manduria

Sendet mein Bild, das eine Verheißung trägt, in die Welt

Christian Parmantier

=> MARIA HEUTE 470 INHALT

> Literatur von Manduria

 

Debora Marasco hielt im November 2008 einen Vortrag in Trentino. Sie erinnerte dabei besonders an die Bitten und Verheißungen, die von der Jungfrau der Eucharistie in Himmelsgrün gegeben wurden. Hier einige Auszüge daraus:
Das übernatürliche Leben ist ein Leben, das der Kirche zu eigen ist. Das Leben von Jesus und Maria war ein von der übernatürlichen Ebene geprägtes Leben. Denkt an Mose, an Josef, dem der Engel beistand. Denkt an Jesus, der Gott und Mensch ist und der in Gethsemani von einem Engel gestärkt wurde. Denken wir an Maria und an die Kirche, die ein übernatürliches Leben geführt haben und führen.
Beginnen wir daher auch selber, das übernatürliche Leben als eine Realität zu leben. Früher haben die Priester Mystik und Aszetik studiert, um die Phänomene zu erkennen und die Kirche von falschen Propheten zu säubern. Heute hat man all das vernachlässigt. Liegt der Grund darin, dass man nicht mehr das Privileg hat, dies zu studieren... sondern statt dessen will, dass alle diese übernatürlichen Manifestationen nur Täuschungen sein sollen?
Aber alle, die von der Madonna gerufen werden, spüren in ihrem Herzen, dass es – wie bei Himmelsgrün – etwas anderes ist. Es ist wie eine schneidende Klinge, die nur im unsichtbaren Bereich den Himmel von der Erde trennt. Aber wir spüren diesen ewigen Fortbestand des Himmels, denn wenn die Menschen an diesen Orten weinen und die Madonna um Gnaden bitten, erhalten sie diese.
Die Verschiedenartigkeit der Erscheinungen ist das neue Reich. Dadurch, dass die Madonna an alle diese Orte kommt, bereitet sie die Menschen darauf vor, sich in ihrem eigenen Leben einzusetzen, in ihrem eigenen Leben diese übernatürliche Zukunft einzubinden, zu verstehen, dass Rationalität nicht immer gut tut und dass der Glaube nicht nur Wunder bewirkt, sondern auch den Verstand erleuchtet.
Es tut gut zu denken, dass der Glaube mich Schritte machen lässt, die der Verstand mich nicht machen lassen würde. Wenn ich verstandesmäßig darüber nachgedacht hätte, ob ich heute hierher kommen soll, hätte mir mein Verstand gesagt: Aber wer verlangt das von dir, mit all den körperlichen Schmerzen, die du trotz deines gesunden Aussehens hast, mit all den Opfern und den verschiedenen Problemen des Lebens?
Wenn der Mensch Gott vertreibt, steht er allein vor seinem Elend. Genau das ist der tiefe Schmerz unserer himmlischen Mutter: Kinder, Familien zu sehen, die Gefangene von Gewalt und Schwierigkeiten sind.
Die Madonna sagt: «In diesen Stunden fürchte ich sehr um die Familien, denn diese Krise bringt vor allem die jungen Familien in Gefahr, noch mehr auseinander zu driften, denn heute kann man ohne Geld nicht glücklich leben.»
Sie sagt uns: «Liebe Kinder, wenn ihr mir folgt und wenn ihr meine Botschaften bereitwillig annehmt, verspreche ich euch, ständig an eurer Seite zu sein, euren Familien in den schlimmsten, aber auch in den besten Zeiten beizustehen, damit ihr dann mit eurem Glauben, durch euren Mund und eure Hände euren Brüdern helft.»
Und deshalb sagte sie auch noch: «Ich brauche die Gebete aller und es ist für mich wichtig, dass ihr eure geistlichen Lampen entzündet und alle diese Bilder, die eine Verheißung tragen, in die Welt schickt».
Nur wenige Bilder galten im Laufe der Geschichte als wundertätig oder als Träger einer Verheißung. Zuletzt war die Rede vom Fest der Wundertätigen Medaille, die die Züge der Erscheinung trägt, die wir gerade erklären wollen. Zwei Herzen und die Madonna, die in ihren Händen die Welt trägt. Sie rettet die Welt mit den Strahlen der Macht, die sie als übernatürliche Mutter hat. Und auch heute noch wirkt diese Medaille Wunder.
In Hinblick auf ihr Bild hat die Madonna gesagt: «Mein Bild wird das Geheimnis im Geheimnis sein», denn die Symbole1, mit denen sie in Manduria erschienen ist, gehören zum Zentrum dieser großen Geheimnisse, die sich während gewisser Liturgien der Kirche offenbaren werden.
Es ist ein Zeichen für alle Christen, aber auch für alle Nichtchristen. Und alles, was durch die Kirche bestätigt wurde, wird Maria zu einem ruhmvollen Sieg führen. Daher sollten wir verstehen, was es heißen soll: «In kurzer Zeit wird dieses Bild auch bei den Juden und den Muslimen verbreitet sein», diese großen Zeichen, die über unserem Kopf geschehen und die vor den verblüfften Gesichtern der Menschen auftauchen werden. Sie werden von den Zeichen der Zeit sprechen, von der Art und Weise, wie Christus sich selbst bestätigt und sich als Herr der Geschichte erklärt.
Seht, es ist nicht der Tag des Aufrechnens, sondern der Tag, an dem Gott seine Welt wieder umfängt. Es ist der Tag, an dem Gott unmittelbar zu den wichtigsten Religionen sprechen und seine Vorherrschaft, die Herrschaft Christi, bekräftigen will.
In Manduria hat die Jungfrau der Eucharistie allen, die auf dem marianischen Weg kniend beten, Verheißungen gegeben (sie sind also mit dem Bild verbunden, das folgende Verheißungen in sich birgt):


Erste Verheißung:

Die Gottgeweihten, die den Kreuzweg auf dem marianischen Weg kniend und barfuß beten, werden wieder den Eifer ihrer ersten Tage erlangen. Das ist nicht wenig! Vielleicht sollten wir Priesterzüge organisieren und marianische Tage nur für sie vorbereiten; ich glaube, das würde viel Gutes bewirken.
Die Priester, die den Kreuzweg auf dem marianischen Weg vorbeten, beten ihn anschließend oft nochmals allein, weil sie merken, dass sie auf dem individuellen Weg eine andere Gnade empfangen als wenn sie das Gebet ihrer Gruppen leiten.


Zweite Verheißung:

Die Sünder, die sich am meisten verhärtet haben, werden sich auf diesem marianischen Weg bekehren.
Ein Mann kam mit einer Gruppe aus Österreich – dem einzigen Land, das eine große Statue der Jungfrau von der Eucharistie in einer großen Kirche mitten in Österreich aufgenommen hat, wo es auch die Möglichkeit einer öffentlichen Verehrung gibt. Dort steht der Pfarrer hinter seinen Gläubigen; es ist ein wichtiger Ort für das Land.
Ein angesehener Mann kam, um seine Frau zu begleiten. Er wollte die Pilger mit seinen oberflächlichen Überlegungen zerstreuen. Am selben Tag kamen auch fünf Priester, die das Haus der Pilger segneten2.
Später kam die telefonische Nachricht, dass dieser Mann 1,5 Millionen Bildchen hatte drucken lassen. Er mietete einen Hubschrauber und ließ diese Bildchen über den wichtigsten Städten Österreichs herabregnen!
Wenn ein Mann zu seiner Geldbörse greift, ist das ein Zeichen dafür, dass er bekehrt ist. Diesem Mann wurde bewusst, welche Rolle dieses Bildchen mitten in einer Welt voller schlechter Bilder spielt.
Der erste Teil der Botschaft von Manduria wurde mehr oder weniger gut aufgenommen: Die persönliche Bekehrung und die Bildung von Gebetsgruppen, die sich in der ganzen Welt ausgebreitet haben. Es fehlt die Unterstützung aller; je mehr wir sind, desto besser wird es sein.
Der zweite Teil der Botschaft fehlt noch: Die Solidarität, um den Brüdern und Schwestern zu helfen, diese Verehrung anzunehmen. Sie hat sich in viele Länder ausgebreitet, aber es ist noch zu wenig.
Die Madonna kann Wunder wirken und daher darf ich auch denken, dass die Madonna eines Tages durch einen einzigen Tropfen dieses Öls und mit einem einzigen Bildchen eine Wasserquelle hervorsprudeln lassen kann, weil für Gott nichts unmöglich ist und weil sich eines der Geheimnisse von Manduria auf das Wasser bezieht.


Allen soll bewusst werden:

1. Die Wiederaufnahme der eucharistischen Verehrung.
2. In den Familien soll es Gebetszellen geben, denn es gibt nichts Besseres als das Feuer von Maria, das Feuer des Heiligen Geistes, das in den Herzen der Familien entbrennt, um das Feuer des Hasses zu tilgen. Eine betende Familie ist ein Geschenk. Es ist kein Zufall, dass die Muttergottes ausgerechnet in Italien darum gebeten hat, denn Italien ist ein Land, das seine Grundlage in der Familie hat. (Schon bald wird es aber das Land sein, in dem es die wenigsten intakten Familien Europas geben wird!)
Die Madonna sagt uns: «Setzt euch dafür ein, meine Kinder, ich versichere und verspreche euch, dass ich in den Häusern, in denen ich verehrt werde, das Feuer einer unglaublichen Liebe entfachen werde. Ihr werdet diese Gnade Tag für Tag erleben.» Wenn diese Gnade nicht spürbar ist, müssen wir uns fragen, warum das so ist. Das ist auch das Problem vieler Pilger, die die Botschaften in ihrem Leben nicht umsetzen. Sie haben sie in eine Schublade gelegt. Das Wort, das die Botschaften ausmacht, ist nicht mehr ihre tägliche Lektüre.
Das Lesen von Gottes Wort gehört zur Neuigkeit des Tages. Ich schlage eine Botschaft auf; es ist kein Zufall – und die Muttergottes gibt mir damit das Programm für den Tag. Und dann gehe ich mit einem ganz anderen Blick in den Tag hinein. Ich bin nicht deprimiert, denn es wird nicht ein Tag wie jeder andere sein. Ich fühle mich nicht jeden Tag bärenstark, aber ich werde wie ein Lamm sein, dass sich nicht von den Wölfen verschlingen lässt. Ich habe mehr Möglichkeiten, an meinem Arbeitsplatz zu reagieren... Ich werde ein wissendes Lamm sein, das Weitblick hat.
Da ich weiß, wie Satan handelt, weiß ich, wie er vorgeht. Ich gehe mit dem Glauben an Christus aus dem Haus, bin aber von Kopf bis Fuß zur Verteidigung bereit.
Wehe uns, wenn wir aus Angst die Arbeit oder eine Freundschaft zu verlieren, unsere Seele verkaufen müssen. Denn in solchen Momenten taucht unsere ganze Armseligkeit auf: Menschen, die keine Qualität haben, die nichts wert sind.
Unsere himmlische Mutter will uns sagen: «Tut, was er euch sagt». Jesus hat gesagt: «Ich bin euer Lebensbrot, eure Auferstehung und euer Leben». In Manduria sagt die Madonna mit dieser strahlenden Hostie: «Kommt, meine Lieben, denn im eucharistischen Jesus seid ihr von all euren Wunden geheilt».
Christian Parmantier

 

Literatur:
«Manduria - Einführung und Botschaften» Christian Parmantier, André Castella, 320 S., Euro 17.– CHF 26.–
«Manduria - Ich bin die Jungfrau der Eucharistie» Gebetsbildchen, 20 St., 8-seitig, 9x13,5 cm, Euro 4.– CHF 6.–

 

Anmerkungen:
1. Ab jetzt gibt es also keine Schwierigkeiten mehr, wenn man sich in Himmelsgrün aufhalten will, ohne seinen Geist zu verlieren.
Der 23. Mai ist ein Tag zu Ehren von Maria:
Maria: «Ich möchte, dass ihr mir jeden 23. Mai als einen Tag weiht, der ganz der Anrufung, unter der ich mich gezeigt habe, gewidmet wird: „Königin des gesegnetenÖlbaums, Quelle des heiligen Öls der ewigen Salbung, Jungfrau der Eucharistie“.» «An diesem Tag wird es jeweils unzählige Wunder geben.» (23.5.97).
2. Auf dem weißen Gewand, das die Jungfrau der Eucharistie ohne Gürtel trägt, ist unten das Wappen von Johannes Paul II. eingeprägt. Das zeigt ihre besondere Liebe zum Stellvertreter Christi auf Erden und ihre Teilnahme an seinem Sieg.
Neue Internetsite: http://www.verginedelleucaristia.net/

 

 

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