Vassula – Das wahre Leben in GottMeiner Eucharistie wird immer weniger Bedeutung beigemessen=> MARIA HEUTE 468 INHALT |
An den Gaben der Eucharistie teilhaben heißt, in den Leib Christi hineingenommen werden, der von der Jungfrau Maria geboren wurde, und in die Kirche, die auch Sein Leib ist. Wir wissen, dass uns das göttliche Leben gewährt wird, wenn wir die Eucharistie würdig und mit Glauben empfangen. Wir glauben, dass
wir am ewigen Leben Anteil haben, wenn wir sie nicht unwürdig und zu unserer
Verdammnis essen.
Wenn Christus selbst sich uns in der Kommunion schenkt, gibt er uns Sein Fleisch und Sein Blut. Folglich macht er uns durch die Kommunion eins mit Ihm. Unser Herr vergöttlicht uns, weil wir in ihn hineingenommen werden: Wir sind Fleisch von Seinem Fleisch und Blut von Seinem Blut.
Die Kommunion ist die Auferstehung zum Ewigen Leben. Und über die, die das ewige Leben haben, hat der Herr gesagt, dass er sie am letzten Tag wieder auferwecken wird. Jesus, der Sohn Gottes, verkündet klar und deutlich, dass die Einheit, die wir mit Ihm in der Kommunion haben, der Einheit und dem Leben gleicht, die er mit Seinem Vater teilt. Wenn wir Sein Fleisch essen und Sein Blut trinken, werden wir durch die Gnade so mit Ihm vereint und leben in Ihm, wie Er durch Sein Wesen mit dem Vater vereint ist.
Der Herr hat gesagt: «Ich bin das Brot, das vom Himmel herabkommt.» Er hat nicht gesagt «das herabgekommen ist», denn das würde bedeuten, dass er nur ein
Mal gekommen ist. Was sagt Er aber? Er sagt: «das kommt», was bedeutet, dass es immer und unablässig in die herabkommt, die seiner würdig sind, und dass es zu jeder Zeit geschenkt wird, auch jetzt.
Ihr müsst mit den Augen des Geistes erkennen, dass diese kleine, so schlichte
Hostie von oben vergöttlicht ist und dass sie wirklich Gott ist, Brot und Wein des unsterblichen Lebens. Der Heilige Geist verwandelt das Brot in den Leib Christi und den Wein in das Blut Christi und vergöttlicht sie so voll und ganz.
So schenkt sich uns der Herr ohne zu zählen, so heiligt er uns und bereitet uns auf das ewige Leben vor, indem er uns in den Glanz der Unsterblichkeit hüllt und uns die Inbrunst gibt, um Ihn anzubeten.
Christus ist in den eucharistischen Gaben und in der Kommunion mit Seinen beiden Naturen, der göttlichen und der menschlichen Natur gegenwärtig. Folglich sind
die gesegnet, die oft kommunizieren, denn sie werden jeden Tag von Christus genährt. Der unsichtbare Gott wird sichtbar, das Unfassbare wird fassbar.
In den Botschaften «Das wahre Leben in Gott» sagt unser Herr folgendes über die Eucharistie:
«Um alle Demütigen der Erde zu retten, die Mich
empfangen, und um ihnen das unvergängliche Leben zu schenken, bin Ich Brot geworden und schenke Mich euch. Und durch diese Kommunion heilige Ich alle, die Mich empfangen, indem ich sie vergöttliche, damit sie Fleisch von Meinem Fleisch und Blut von Meinem Blut werden. Indem ich Mich teile, der Ich Göttlich bin, werden wir, Ihr und Ich, ein einziger Leib und sind wir geistlich vereint. Wir werden verwandt, denn Ich kann euch durch Teilhabe in göttliche Wesen verwandeln. Durch Meine Gottheit, vergöttliche Ich die Menschen...» (16. Oktober 2000)
Unser Herr Jesus bittet uns alle, Ihn im Allerheiligsten anzubeten. Wenn ihr sagt: «Ich habe keine Zeit» oder«Ist das wirklich nötig?», dann ist es, als würdet ihr Eurem besten Freund sagen: «Ich habe keine Zeit, dich zu besuchen und mich mir dir zu treffen.» Euer Freund ist dann verletzt und ist es noch mehr, wenn ihr sagt: «Ist es wirklich nötig, dass ich dich besuche?» Das ist so übel, dass nicht nur euer Freund verletzt ist, sondern dass er anfangen wird zu glauben, dass ihr nicht mehr daran interessiert seid, mit ihm zusammen zu sein. Mit Unserem Herrn ist es
genauso.
In der Heiligen Schrift waren die Hirten und die Heiligen Drei Könige die Ersten, die Jesus angebetet haben und vor ihm auf die Knie gefallen sind. Sie sind aus ihren fernen Ländern gekommen, um Christus zu ehren.
In Getsemani, als Jesus in seinem Todeskampf zum Vater betete, brauchte er die
Gesellschaft Seiner Jünger und hat sie gebeten zu wachen und zu beten. Doch wie ihr wisst, war der Schlaf stärker und Jesus hat sich bei Petrus beklagt und gesagt:
«Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen?»
Der Herr sagt uns, dass die Welt heute lebt, als gäbe es keinen Gott, und dass der Glaubensabfall sich mehr denn je verbreitet, denn die Welt achtet nicht mehr auf das Gesetz und die Vorschriften Gottes. Die Welt weigert sich, Gott die Ehre zu geben und ehrt lieber sich selbst, indem sie sich zu einem Gott aufspielt. Die Leute verbringen mehr Zeit bei irdischen Vergnügungen als mit Gott und als damit, Seine Liebe
zu empfangen. Wir leben in einer Zeit, in der die Welt der Liebe Gottes gegenüber eiskalt geworden ist, denn sie gibt sich der Gottlosigkeit vollkommen hin, und der
Materialismus macht aus allem Materiellen einen Gott.
Jesus wohnt wirklich zu allen Zeiten im Tabernakel. Ihr sagt, dass ihr Jesus liebt? Dann beweist eure Liebe, indem ihr ihn während der
Anbetungszeit des Allerheiligsten besucht. Zeigt ihm eure Liebe durch eure Gegenwart, auch wenn ihr nichts sagt und schweigt. Jesus schätzt alles. Er schätzt eure Gegenwart und zieht euch
im Austausch dafür in Sein Heiligstes Herz, in Seine sanfte Umarmung, damit ihr lernt, Ihn innig zu lieben.
«Tut mir den Gefallen, euer Leben zu ändern. Selig der Mensch, der betrachtet, was Ich ihm heute schenke, der sein Herz und seine Seele prüft, denn Ich werde ihn erheben... Selig ... die wie der Zöllner zu mir kommen (Lk 18,9-14) und ihre Schuld
eingestehen, denn in diesen Herzen schlägt Mein Wort Wurzeln und blüht auf. Dann nehme ich den Schleier von ihren Augen, damit sie sehen und mit ihrem Herzen verstehen können, dass das Einzige, worauf ich angewiesen bin, die Liebe ist, die Liebe und die Anbetung... Meine Geliebten, ich bitte um nichts anderes
als um Liebe in Heiligkeit. Ich bin auf der Suche nach eurem Herzen... Die Liebe erwartet euch, kommt Mich anbeten...» (1. Juni 1989)
«Das Wahre Leben in Gott», September 2009
|
Copyright © 1999 - 2010 - Alle Rechte vorbehalten für Text und Fotos
PARVIS-VERLAG - MARIA HEUTE - CH-1648 HAUTEVILLE / SCHWEIZ. TEL.: 0041 (0)26 915 93 93 // FAX: 0041 (0)26 915 93 99 // E-MAIL buchhandlung@parvis.ch HOMEPAGE PARVIS // ZEITSCHRIFT MARIA HEUTE |