San Damiano – Zeugnisse«Aber... das ist eine Hostie!»=> MARIA HEUTE 468 INHALT |
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Am 19. März 2004, dem Fest des hl. Josef, war ich nach San Damiano gepilgert, zusammen mit meiner Schwester, die hauptsächlich aus Neugier mitgekommen war. Nach dem Rosenkranz um 17.00 Uhr gingen wir am Abend zwischen dem «Paradiesesgärtlein» und dem
ehemaligen Bauernhof von Mamma Rosa auf eine Gruppe von drei Personen zu. Dabei hatten wir die Sonne im Rücken. Ich drehte mich um und sah am blauen Himmel eine matt-weiße Sonne, ohne Strahlen. In ihrem Inneren war ein kleinerer, leuchtender Kreis...
Zwei Frauen kamen uns entgegen; sie hatten die Sonne vor sich. Die eine sagte: «Aber... das ist eine Hostie!» Das war auch mein Empfinden. Obwohl die Sonne nicht blendete, hatte ich Angst um meine Augen. Einige Sekunden später drehte ich mich wieder um – die weiße Sonne mit der Hostie war nicht
mehr da, statt dessen ein wolkenlos blauer Himmel; die blassgrüne Sonne drehte sich langsam auf einer verborgenen (unsichtbaren) Achse und war von dünnen Linien, die einander kreuzten, umgeben. Ich senkte den Kopf
(um meine Augen zu schützen) und blickte dann wieder zum Himmel. Da sah ich am blauen Himmel die runde, unbewegliche Sonne, verborgen hinter einer blau-violetten Scheibe, die von einem leuchtenden, korallenroten Ring umgeben war. Es gingen keine Strahlen von ihr aus. Rings um die Sonne war ein großer, blau-violetter Raum, der blasser als die Scheibe war, die über dem Sonnenrund lag.
Kurz darauf nahm alles wieder sein gewohntes Aussehen an.
Frau M.M., Frankreich
An einem sonnigen, beinahe wolkenfreien Wochenende, einem Samstag, durfte ich Dank lieber Freunde bei der Jahresfeier in San Damiano dabei sein. Sie haben mich und meinen Partner zu dieser Pilgerreise mit einem Bus, der um 1.30 Uhr in Innsbruck losfuhr, eingeladen.
Am Vormittag erreichten wir diesen heiligen Platz, den Paradiesgarten, zu dem Menschen von weit her kommen, um der Mutter Gottes näher zu sein und von diesem wertvollen, heilenden Wasser zu trinken, sich damit schmerzende, erkrankte Körperstellen einzureiben und es dankbar mit nach Hause zu nehmen. Unsere Freundin Katharina – sie organisierte den Bus und leitete die 20köpfige Pilgergruppe – beschaffte an Ort und Stelle für meinen Partner, der wegen einer spastischen Lähmung der Beine am Pilgerrundgang nicht hätte
teilnehmen können, einen Rollstuhl. Werner aus unserer Reisegruppe schob ihn im Rollstuhl zum gemeinsamen Gebet, nahe zur Mutter-Gottes-Statue und anschließend, während unserem
gemeinsamen Gebet in französischer Sprache, durch die Anlage. Dabei wurde ich von einem inneren Gefühl bewogen zum Himmel zu sehen und erkannte mit großem Erstaunen ein Wolkenbild, das ganz eindeutig einen Engel darstellte. In meiner Freude zeigte ich meinem Partner den Wolken-Engel und er bestätigte mir in Verwunderung, dass auch er ganz deutlich das Engel-Wolkenbild sah. In weißen, schattierten Wolkenbauschen hob er sich vom blauen Himmel ab und schaute auf uns alle freundlich
herunter. Er trug gewelltes Haar, seine Flügel reichten den Schultern entlang und das Wolkenkleid hing ihm bis zu den Füßen. Diese Erscheinung hat mich sehr bewegt und ich empfand diese Wahrnehmung als himmlische Weisung, weil ein Schutzengel uns führen will.
Frau K. O. aus F. (Österreich)
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