Zeugnisse von San Damiano

Meine Mutter war aber geheilt

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Im Jahr 2003 litt meine betagte Mutter so sehr unter Rheumatismus in den Gliedmaßen, dass sie die Hilfe von meiner Schwester und mir benötigte. Ihr behandelnder Arzt, ein Homöopath, musste ihr schließlich Cortison verschreiben, da andere Medikamente, die über einige Monate hindurch versucht worden waren, unzureichend gewirkt hatten. Da wir ziemlich oft an die italienische Adria fahren, war uns der Name San Damiano, der in den sechziger und siebziger Jahren im Lokalteil der Zeitung für Unterhaltung gesorgt hatte, bekannt. Wir hatten nur noch eine von der Ironie unserer befreundeten Journalisten geprägte Erinnerung daran. Aber nachdem ich vor einigen Jahren wieder zum Glauben zurückgefunden habe, was auch eine persönliche Suche nach sich gezogen hat, bin ich in Verbindung mit den Artikeln von Maria heute, die ich seit mehreren Jahren abonniere, auch wieder auf San Damiano zurück gekommen.
Daher beschloss ich in jenem Jahr 2003 zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel mittags dort zu sein. Ich bat meine Schwester, die in Paris geblieben war, zur selben Stunde zur hl. Messe oder in eine Kirche zu gehen. Meine Mutter, die ich in dem Badeort gelassen hatte, wo wir uns damals aufhielten, bat ich um dasselbe, nachdem ich ihr die erforderliche Dosis Cortison verabreicht hatte, die sie benötigte, um sich während des Tages alleine bewegen zu können. Ich kam in San Damiano an als gerade die letzten Gesätze des Rosenkranzes gebetet wurden, füllte meinen Wasserkanister auf, öffnete mein Päckchen mit den zu kleinen Tüchlein geschnittenen Stoffresten und wartete auf den Zeitpunkt, an dem die Muttergottes kommen würde. Und ich betete zu ihr um die Heilung meiner Mutter. Bei meiner Rückkehr versicherten mir beide, dass sie zur besagten Stunde bei der hl. Messe gewesen waren. Während unseres dortigen Aufenthaltes (ungefähr vierzig Tage) gab ich meiner Mutter jeden Abend vor dem Schlafen einige Tropfen von diesem Wasser zu trinken und strich ihr mit einem Tüchlein über Arme und Beine, während ich mit ihr den Rosenkranz betete und U.L.F. von den Rosen anrief. Das war bereits ein kleines Wunder, denn meine Mutter hatte nie viel gebetet. Auch wenn sich ihr Zustand nicht sofort besserte, hatte sie am Ende des Urlaubs keine Schmerzen mehr und konnte sich wieder völlig ungehindert bewegen.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich ihre Heilung nicht im Zusammenhang mit U.L.F. von den Rosen gesehen habe, denn zur selben Zeit hatten wir auch mit einem neuen Medikament begonnen. Erst nach unserer Rückkehr, beim ersten Arztbesuch, erhielt ich ein erstes Anzeichen dafür: Das Staunen des Arztes, der überrascht war, dass meine Mutter so «gut in Form» war. Je mehr wir diesen Pflanzenextrakt lobten, den er uns verschrieben hatte, desto erstaunter war er und äußerte seinen Unglauben. Meine Mutter, die religiöse Zweifel kannte, fügte lächelnd hinzu: «Mit Pater Pio» (das war eine leichtere, weil notorische Begründung als die Erklärung mit San Damiano, die eine allzu lange Erläuterung bedurft hätte). Und der Arzt erwiderte: «In Ihrem Fall muss ich sagen, dass es wohl eher Pater Pio [allein] war». Als wir zwei Monate später zu einem weiteren Besuch bei ihm waren, erklärte er uns, dass diese Pflanze nicht heilen, sondern höchstens lindern und dadurch eine Erhöhung der Cortisondosis hinauszögern könne, aber heilen könne sie ganz gewiss nicht. Meine Mutter war aber geheilt. Man kann sich darüber wundern, dass ich nicht sofort an U.L.F. von den Rosen gedacht hatte, als ich die Heilung meiner Mutter bemerkte, zumal ich am 15. August dieses gemeinsame Beten veranlasst und anschließend mehr als einen Monat lang den Rosenkranz gebetet und diese anstrengende Reise unternommen hatte, usw. Aber ich misstraue Zeichen und Zeugnissen so sehr, selbst wenn es mein eigenes ist, dass ich im allgemeinen eine Menge Beweise brauche. Später fragte mich derselbe Arzt um Rat, als es um die Taufe seiner Kinder ging. Natürlich haben wir ihn darin bestärkt und wir beten dafür; wahrscheinlich hat jedoch dieses Ereignis seine Spuren bei ihm hinterlassen.
S.M., Paris

* * *

1978 habe ich mit meinen beiden Töchtern (10 und 20 Jahre) eine Wallfahrt unternommen. Die 20-Jährige litt an Multipler Sklerose. Ich habe die Heilige Jungfrau und den heiligen Joseph (ich trenne sie selten in meinem Gebet) um ihre Heilung gebeten.
Es ist nichts Auffallendes geschehen. Bei dieser Krankheit gibt es Zeiten, in denen sie nicht fortschreitet. Ich weiß nicht mehr, wie viel Zeit nach unserer Rückkehr vergangen war, als sie sagte: «Ich bin geheilt. Ich will keine Medikamente mehr nehmen.» Der Arzt hat gesagt: «Entweder war sie nicht krank oder es ist ein Wunder.» Sie war aber in Nantes im Krankenhaus gewesen und dort hatte man eine schwere Form von Multipler Sklerose diagnostiziert.
Ich möchte meinen Dank der Heiligen Jungfrau gegenüber zum Ausdruck bringen.
G. de B., Frankreich

 

 

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