Medjugorje

Die Naturgesetze außer Kraft setzen?

=> MARIA HEUTE 465 INHALT

> Literatur von Medjugorje

 

Seit seiner eindrucksvollen Bekehrung in Medjugorje vor etwa zehn Jahren begleitet Luigi Pilgergruppen aus Italien hierher, die sich ohne jede Werbung bilden. Im Juni letzten Jahres, als Medjugorje von den Menschenmengen überschwemmt wurde, die zum Jubiläum gekommen waren, kündigte ihm eine Teilnehmerin seiner Wallfahrt, 28 Jahre, gleich zu Beginn an, dass sie mitgekommen sei, um in Medjugorje in den Armen der Gospa zu sterben, denn ihr Leben habe keinerlei Sinn mehr und ihre Familie sei eine Katastrophe.
Luigi versuchte, innerlich ruhig zu bleiben. Er bestimmte «Wächter», die den Auftrag hatten, sie unablässig zu überwachen und machte sich selbst zum Wächter auf der Macht des Fürbittgebetes.
Am letzten Tag fehlte Laura bei der Mahlzeit vor der Abreise. Luigi eilte in ihr Zimmer und fand die beiden Wächter vor, die vergebens versuchten, sie dazu zu bewegen, sich der Gruppe anzuschließen. Offenbar brütete sie einen üblen Plan aus... Auch Luigi versuchte, sie zur Vernunft zu bringen, doch wie ein geölter Blitz stürzte Laura zum Fenster, das weit offen stand, um sich in die Tiefe zu stürzen. Luigi hörte in seinem Innern: «Ich muss sie retten.» Doch ein Bett und ein paar Meter trennten ihn von ihr. In derselben Blitzesschnelle stürzte auch er zum Fenster, um sie festzuhalten, und es gelang ihm, sie an der Taille zu packen. In Anbetracht der Entfernung konnte er sich nicht erklären, wie er sie noch hatte erreichen können! Doch die Geschwindigkeit der Bewegung und das Gewicht der jungen Frau zogen sie beide in die Tiefe. Luigi meinte, mit ihr zusammen hinunterzustürzen, denn die junge Frau war groß und die Hälfte ihres Körpers schwebte bereits über der Tiefe. Er ließ sie jedoch nicht los, denn er war entschlossen, dieser Stimme zu folgen, die weiterhin in ihm sagte: «Ich muss sie retten!» Ohne zu wissen, wie es geschehen war, stand er daraufhin plötzlich wieder vor dem Fenster und die junge Frau stand ebenfalls wohlbehalten auf dem Boden neben ihm. Die beiden Zeugen standen völlig sprachlos da! Die Gesetze der Schwerkraft und der Geschwindigkeit hatten nicht funktioniert!
Seit Luigis Bekehrung beten seine Frau und er zusammen und leben so gut wie möglich die Botschaften der Heiligen Jungfrau: «Durch das Fasten und das Gebet könnt ihr Kriege aufhalten und Naturgesetze außer Kraft setzen», sagt sie.
Genau das hat sich am 26. Jubiläum ereignet. Wie konnte die Gospa diese junge Frau in diesen Tagen der Freude zugrunde gehen und dabei diesen Jünger mit sich in den Abgrund ziehen lassen? Luigi zitterte noch, als er mir seine Geschichte drei Monate später erzählte. Und er schloss: «Ich habe die Macht des Fastens und des Gebetes mit dem Finger berührt. Mein Vertrauen zu Maria ist in die Höhe geschnellt! Ach, wenn die Leute doch wüssten, was sie verlieren, wenn sie die Botschaften nicht kennen!»
Luigi ist ein einfacher Plattenleger, die Theologie ist nicht seine Stärke, aber man muss ihn über seine Gospa sprechen hören! Wie viele Wunder ist sie bereit, auch für uns zu tun, wenn wir ihr jeden Tag mit einem kindlichen Herzen unser Ja schenken!


Eine Wunderpflanze weit weg in China?

Die Seherin des Herzens Jelena Vasilj-Valente, die mit Massimiliano verheiratet ist, hat in Rom im Oktober 2007 zu ihrer großen Freude ihr viertes Kind zur Welt gebracht. Sie heißt Benedetta und es geht ihr gut! Danke, Herr, für das wunderbare Geschenk des Lebens!
Benedetta: ein neues Leben, das zur Freude ihrer Eltern aufbricht. Laura: eine junge, verzweifelte Frau, die versucht sich umzubringen... Das sind zwei Ereignisse, die sich in unserer Welt jeden Tag berühren!
«Die Finsternis, die uns einschließen will», von der die Gospa spricht, ist ein weiteres Ereignis, das man nicht übergehen kann, ohne in Gefahr zu sein, wirklich von eben dieser Finsternis eingeschlossen zu werden!
Diese Botschaft ist von großer Bedeutung! Damit die kleine Benedetta nie die Verzweiflung kennen lernt, damit Laura ihrem Schöpfer für das Geschenk des Lebens danken kann, damit jeder von uns als Kind des Lichtes lebt, legt unsere himmlische Mutter ihre Waffen und ihre Heilmittel in unsere Hände. Mehr denn je um die Gabe des Glaubens beten, uns vom Wort Gottes durchdringen lassen, das ein Licht auf unserem Weg ist, treu das Fasten und die Sakramente leben, Gott an die erste Stelle in unserem Leben setzen, das ist der Weg des wahren Friedens, den sie uns vorgibt, der Weg zum Himmel.
Wenn ich erfahre, dass es weit weg in China eine Wunderpflanze gibt, die meinem drogensüchtigen Sohn den Herzensfrieden wiedergeben kann, so nehme ich heute noch ein Flugzeug nach China und eile dorthin, ohne auf die Kosten zu schauen. Wenn man mir sagt, dass es tief im Pazifischen Ozean eine Alge gibt, die meinen Mann von der Depression heilen kann, setze ich Himmel und Erde in Bewegung, um sie zu beschaffen. Nun, wir haben etwas tausend Mal Besseres als das: Die Verheißung des wahren Friedens und der Freude auf Erden, der Einheit der Herzen, einer wahren Liebe, die kein Verfallsdatum kennt, kurzum, des unermesslichen Glücks, für das wir erschaffen sind und dessen Fehlen uns krank macht.
Warum zögern wir den Moment noch hinaus, da wir uns in die Schule Mariens begeben und dieses Angebot des Himmels ergreifen, das uns ungeschuldet geschenkt wird, das in Reichweite, sonnenklar und immer wirksam ist? Wollen wir warten, bis dieser Finsternis ihr Versuch der Zerstörung gelungen ist, bevor wir im Leiden unter dieser Finsternis endlich die Augen zum Himmel heben, der uns als einziger retten kann?
Liebe Gospa, danke, dass Du in dieser Zeit der Erscheinungen auf diese so beson­dere Weise bei uns bist! Hilf uns, dass auch wir bei Dir sind! In Deiner Gegenwart, liebe Königin des Friedens, löst sich jede Angst auf.

Schwester Emmanuel, Kinder von Medjugorje,
15. Oktober 2007

 

> Literatur von Medjugorje

Copyright © 1999 - 2010 - Alle Rechte vorbehalten für Text und Fotos
PARVIS-VERLAG - MARIA HEUTE - CH-1648 HAUTEVILLE / SCHWEIZ.
TEL.: 0041 (0)26 915 93 93 // FAX: 0041 (0)26 915 93 99 // E-MAIL buchhandlung@parvis.ch
HOMEPAGE PARVIS // ZEITSCHRIFT MARIA HEUTE