San Damiano – ZeugnisseSehen wir vielleicht dasselbe am Himmel?=> MARIA HEUTE 464 INHALT |
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Am 7. Oktober 1969 bin ich zum ersten Mal zum Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz nach San Damiano gefahren. Ich war 37 Jahre alt und mein Sohn 7 Jahre.
Mein Mann, der aus
einer kinderreichen Familie stammte, war mit sechzehn Jahren aufgrund der Entbehrungen im Krieg an Tuberkulose erkrankt. Damals war
er vier Jahre im Sanatorium von Hauteville (Savoyen) gewesen. 1969 hatte er einen Rückfall und musste wieder ins Sanatorium, wo eine
sehr schwierige Operation an
Lunge und Rippenfell durchgeführt werden sollte.
Ich bin daher nach San Damiano gefahren, um U.L.F. von den Rosen um seine Heilung zu bitten.
Mein Mann, zwar praktizierender Katholik, war doch zu sehr Verstandesmensch, um an diese Erscheinungen zu glauben.
Am Tag vor dem Rosenkranzfest ging ich gegen 5.30 Uhr am Morgen zum Paradiesesgärtlein, um ein wenig allein zu beten. Ich hatte mich in eine Decke gehüllt und
betete zur Rosenmadonna: «Wenn du wirklich an diesem Ort erscheinst, bitte ich dich darum, dass die Operation meines Mannes gut verläuft, auch wenn er mit gesundheitlichen Einschränkungen leben muss.
Außerdem weißt du, wie sehr ich körperlich leide. Kein Gynäkologe kann mir helfen. Mir fehlt nicht der Mut, aber ich kann einfach nicht arbeiten. Ich bitte dich inständig: Erhöre mich!
Unterdessen kam Mamma Rosa, um zu beten. Ich lief schnell zum Zelt, um zu schauen, ob mein Sohn noch schlief. Erleichtert kehrte ich zurück, um den Rosenkranz mit den anderen zu beten. Es waren nicht mehr als zehn Personen zugegen. Die Seherin wurde von einem Ordensmann begleitet. Beim zweiten Rosenkranz ließ sie ihn auf französisch sagen: «Schaut zur Sonne und macht Fotos»... Ich hatte keinen Fotoapparat.
Ich drehte den Rücken zum Paradiesesgärtlein und sah eine lichtvolle Jungfrau am Himmel; sie war sehr jung, hatte die Arme ausgebreitet und trug eine fast ebenso leuchtende Schleppe. Wunderbarerweise konnte ich ihre Augen und ihr schönes, lächelndes Gesicht erkennen.
Das Rosenkranzgebet hatte wieder begonnen und ich
betrachtete noch immer die Erscheinung und war sehr
bewegt. Ein betagter Herr legte mir seine Hand auf die Schulter und sagte zu mir: «Madame, sehen wir vielleicht dasselbe am Himmel?» Ich bat ihn, mir zu sagen, was er gesehen hatte. Es war ganz genau dasselbe gewesen. Da weinte ich vor Bewegung.
Im Laufe des Vormittags begegnete ich einem Priester und sagte ihm, was ich gerade gesehen hatte. Er erklärte mir: «Ich bin P. Laffineur. Ich beschäftige mich mit den Erscheinungen von Garabandal in Spanien. Ich bin zum ersten Mal in San Damiano. Ich möchte lieber, dass Ihnen die Seherin erklärt, was Sie gesehen haben. Sie empfängt die Menschen jeden Tag ab 15.00 Uhr. Der ältere Herr bot mir an, auf meinen Sohn aufzupassen und ich wartete, bis ich an der Reihe war.
Als ich vor Mamma Rosa stand und nach einem Ave kaum den Mund geöffnet hatte, sagte der Ordensmann, der als Übersetzer fungierte: «Mamma Rosa sagt, dass es sehr wohl die Muttergottes war, die Sie heute morgen am Himmel gesehen haben und dass Sie Prüfungen durchleben müssen, aber dass sie immer an Ihrer Seite sein wird».
Nach meiner Rückkehr war mein Mann noch immer skeptisch. Er blieb ein Jahr lang im Sanatorium, wo er sich vier großen Operationen unterzog. Nach der ersten kam es zu einer schweren Blutung. Die Ärzten nennen ihn den wundersam Geheilten...
Die Madonna der Rosen hat mir, so wie ich sie gebeten hatte, meinen Mann gelassen, wenn auch mit gesundheitlichen Einschränkungen. Er konnte aber wieder seine
Arbeit ausüben, bis er mit 62 Jahren in Rente ging.... Heute ist er 81 Jahre alt und hat eine zweite Herzoperation vor sich. Wir werden eine Novene zu U.L.F. von den Rosen beten und Gottes Willen annehmen.
Mein Sohn war 9 Jahre alt, als wir wieder nach San Damiano fuhren. Bevor wir an der Messe teilnahmen, beteten wir ein «Gegrüßet seist du, Maria» vor der Statue der Muttergottes. Danach sagte mein Sohn zu mir: «Die Muttergottes hat es mit mir gebetet. Ich habe gesehen, wie sich ihre Lippen bewegt haben.» Da trat gerade Mamma Rosa aus ihrem Haus. Sie
hatte sich bei einer Person eingehängt, zu der sie sagte: «Geh und bringe diesen Kleinen zu mir». Sie umarmte
ihn wortlos.
Es ist sicher überflüssig, Ihnen zu sagen, dass mein Mann heute von der Anwesenheit U.L.F. von den Rosen in San Damiano überzeugt
ist und dass er, seitdem er in Rente ist, täglich mit mir den Rosenkranz betet. Er opfert in Stille und mutig alle Nachwehen der Operationen auf, ohne sich jemals zu beklagen.
Danke, U.L.F. von den Rosen!
Frau B.A., Frankreich
Es war meine zweite Wallfahrt nach San Damiano. Am Sonntag, den 24. Oktober 2004 war der Himmel grau und es war sehr nebelig. Nach den Gebeten und der Prozession waren wir wie gewöhnlich still und sangen dann das Abschiedslied. Gerade in diesem Augenblick schaute ich zum Himmel und sah, dass sich der Nebel genau über dem Paradiesesgärtlein lichtete. Es bildete sich ein großer blauer Kreis. Über der Sonne erschien die Gestalt einer schwarzgekleideten Jungfrau, die zur Erde herabstieg. In der Sonne sah ich eine sehr weiße Hostie.
Ein Dank an Unsere Liebe Wundertätige Frau von den Rosen. Ich liebe dich von ganzem Herzen. Ein Dank an Pater Pio. Ich werde dich bekannt machen und lieben.
H.V., Frankreich
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