San Damiano – ZeugnisseIch war ganz verblüfft=> MARIA HEUTE 463 INHALT |
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Bei einer Wallfahrt nach San Damiano bemerkte ich am 25. September 2004 gegen 14.00 Uhr einen stahlblauen und dunkelrosa Lichthof am Himmel, der eine sehr große, ganz weiße Hostie umgab. Diese Hostie pulsierte mit äußerst starken Schwingungen und großer Aktivität.
Ich war ganz verblüfft. Ich begriff: Das Herz und der Leib des Herrn waren da, in dieser Vibration, in diesem Zucken, in der Eucharistie – mit Seiner ganzen Liebe.
Danke, Herr Jesus!
Frau A. aus B., Frankreich
Vor einem Jahr stürzte meine Enkelin (18 Jahre) beim Skifahren. Ein Arzt hatte eine harmlose Verstauchung diagnostiziert. Einen Monat später wurde ihr Knie immer schmerzhafter. Sie ließ sich von meinem Hausarzt untersuchen, der sofort erkannte, dass es sich nicht um eine Verstauchung, sondern um eine Bänderverletzung handelte.
Er schickte sie zu einem Chirurgen, der feststellte, dass die Bänder gekreuzt waren. Sie machte einen Monat lang Heilgymnastik, doch ohne Ergebnis. Der Chirurg bat sie daraufhin nachzudenken: Entweder die Operation auf sich nehmen (deren Erfolg nicht 100%ig sicher war), oder nichts unternehmen
und ihr Leben lang Schmerzen haben.
Einen Monat später beschloss meine Enkelin, die Operation zu wagen. Einen Monat vor dem geplanten Datum war der Chirurg davon überzeugt, dass es keine
andere Lösung gebe.
Daraufhin bot ich meiner Enkelin an, ein kleines gesegnetes Taschentuch auf ihr Knie zu legen. Sie lehnte es ab und sagte, dass das nicht helfen könne. Also legte ich ein kleines Taschentuch auf ihr Foto und bat Unsere Liebe Frau von den Rosen, sie zu heilen. Am Tag der Operation schaute der Chirurg ihr Knie an und stellte überrascht fest, dass es nichts Unnormales mehr aufwies. Er wollte das Risiko der Operation nicht mehr eingehen. Er nahm eine Arthroskopie vor und meine Enkelin verließ das Krankenhaus noch am selben Abend. Seither hat sie keine Schmerzen mehr im Knie.
Frau M. T., Frankreich
Wie seit mehr als zwanzig Jahren sind wir auch im Sommer 2008 nach San Damiano gefahren, dem Ort, an dem die Muttergottes seit 1964 erscheint. Er liegt im Norden Italiens, 20 km südlich von Piacenza. Wir blieben drei Wochen dort, um ganz besonders für die Bekehrung meines Vaters zu beten und um von Pater Pio die Gnade zu erwirken, dass er seine Sünden aufrichtig bereut.
Mein Vater war Fischer auf dem Meer. Seit seiner Jugend hatte er keine Sakramente mehr empfangen. Obwohl er mutig war und einen Sinn für Solidarität hatte, stand er der Religion feindlich gegenüber. Das galt ganz besonders für die Kirche. Er lästerte Gott und demütigte uns sehr schnell, wenn es um unser christliches Engagement ging.
Wir kehrten am 10. September von San Damiano zurück. Mein Vater lag seit zwei Wochen wegen eines Tumors, der im ganzen Körper Metastasen gebildet hatte, im Krankenhaus. Am 11. September besuchten wir ihn und schoben ein grünes Skapulier unter sein Kopfkissen, das der Bekehrung der Sünder dient. Am nächsten Tag, es war Samstag, der 12. September, betete meine Frau
innerlich zu U.L.F. von den Rosen und gab sich ihr vertrauensvoll hin mit der Bitte, dass mein Vater das von der Muttergottes in San Damiano gesegnete Tüchlein annehmen möge. Als meine Frau ihm das Tüchlein zeigte und mehrmals sagte: «Ich habe hier ein von der Muttergottes gesegnetes Tüchlein, willst du es annehmen?», ergriff er zu unserer großen Überraschung ihren Arm, küsste das Tüchlein und ihre Hand und wiederholte mehrmals: «Vielen, vielen Dank!». Er legte das gesegnete Tüchlein auf sein Herz. Wir haben ihm gesagt, dass wir ihn lieben und er sagte uns, dass er uns liebe.
Am nächsten Tag bekräftige mein Vater seine guten Absichten und sagte mir: «Ich muss mich ändern, ich muss irgendwo beginnen, ich muss anders denken».
Einige Tage später beichtete er und empfing die Krankensalbung. Am 20. September, dem 90. Jahrestag, an dem Pater Pio die Stigmata empfangen hatte, starb er friedlich in seinem 86. Lebensjahr. Es war 15.00 Uhr (die Stunde der göttlichen Barmherzigkeit).
Während der Beerdigungsfeier habe ich gemeinsam mit meinem Sohn dreimal den Englischen Gruß gesungen, den ich komponiert hatte. Für meine ganze Familie und für die Menschen aus meinem Bekanntenkreis war es eine Entdeckung. Im Mai hatte ich ein Solokonzert für den 26. September im Land meines Vaters zusammengestellt. Ich habe sie daher alle eingeladen, dorthin zu kommen. Einige von ihnen, die mich nie zur Ehre Gottes hätten singen hören, wenn die Beerdigung meines Vaters nicht zu diesem Zeitpunkt stattgefunden hätte, reisten an. Es war eine Gnadenzeit in unserer Familie.
Danke Maria, danke Pater Pio, die ihr alles vorbereitet habt.
Jean-Yves-Marie und Mona-Marie Tourbin
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