Rosenkranz der Befreiung

Der Herr hat für uns Wunder getan!

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Wir sind eine christliche Familie. Vor einigen Jahren hatte mein Mann politische Probleme, die ihm fast das Leben gekostet hätten. Zu Unrecht hat er alles verloren: Seine Arbeitsstelle und seine grundlegendsten Rechte. Diese Situation hatte schmerzliche Auswirkungen auf die ganze Familie, die Freunde... Die Kinder, vor allem die jüngeren, waren dadurch traumatisiert.
Dennoch mussten wir hindurch und trotz dieser ganzen Atmosphäre von seelischer Folter, von Ausgeschlossensein, Mittellosigkeit und Verleumdung irgendwie leben. Wir bauten auf unseren barmherzigen Gott und hatten die Sicherheit, dass er uns nie verlassen wird. Dennoch hatten wir Augenblicke der Schwäche. Für mich war es einfach zu viel meine Kinder leiden und weinen zu sehen, ohne alleine in der Lage zu sein, den Bedürfnissen meiner Familie gerecht zu werden, zumal ich bereits körperlich und mental von einem Verkehrsunfall mitgenommen war, den ich einige Jahre zuvor gehabt hatte.
Mein Mann hatte hingegen ein eher ruhiges Temperament und er betete ohne Unterlass. Er litt innerlich und meditierte still über alle diese Ereignisse, die über uns hereingebrochen waren. Er vertraute seinen Schmerz dem marianischen Rosenkranz am Abend, dem Rosenkranz zum heiligen, barmherzigen Namen Jesu am Mittag und dem Rosenkranz von der göttlichen Barmherzigkeit um 15.00 Uhr an. Er las viel in der Bibel und meditierte über das Gelesene während des ganzen Tages.
Wir wurden oft durch Verwandte, Freunde oder Bekannte ermutigt, die auch für uns beteten. So erzählte mir Anfang 2008 eine Freundin, Marie Edith B., vom Rosenkranz der Befreiung. Ich nahm ihn wie ein zusätzliches Gebet auf. Aber sobald ich das Buch gekauft hatte, wurde es mir zum Gefährten. Ich begann es zu lesen, Zeugnis für Zeugnis, dann betete ich den Rosenkranz für mich selbst, für meinen Mann, meine Kinder und für unsere Familie. Ich betete diesen Rosenkranz mehrmals täglich. Ich sagte mir, Jesus ist derselbe; er hat für viele Menschen Wunder gewirkt, er wird auch für mich ein Wunder wirken.
Ich begann mich besser zu fühlen (zuerst innerlich), dann hatte ich mehr Vertrauen, war ruhiger und von Freude erfüllt. Dann habe ich meine Erfahrung mit meinen Kollegen im Büro, mit meinen Freunden, mit meinen Brüdern und Schwestern geteilt. Ich habe auch meinen Mann aufgefordert, das Buch zu lesen. Er nahm meinen Vorschlag sehr zurückhaltend auf, weil er während des Tages viele Gebete verrichtete. Einige Wochen später wollte er das Buch lesen. Er hat es mir erst wieder zurück gegeben, nachdem er es zu Ende gelesen hatte. Er hat den Rosenkranz auf seinem Computer abgeschrieben und ein sehr schönes Gebet, das «Lichtgebet», verfasst. An jenem Tag haben wir gemeinsam vier Rosenkränze der Befreiung gebetet. Nach dem Beten hat mir mein Mann gesagt: «Es war das erste Mal, dass wir wirklich gemeinsam gebetet haben». Wir waren sichtbar glücklich.
Es ist sicher, dass der Heilige Geist herabkam und in reicherem Ausmaß in unserem Haus blieb. Und Gott begann, alles neu zu machen. Alles im Haus veränderte sich: Es war eine Atmosphäre von größerer Freude, von Dialog, von völligem Vertrauen auf den Herrn. Ich spüre stärker als früher die Freude am Leben und es ist mir ein Anliegen, die Lektüre der Zeugnisse über den Rosenkranz der Befreiung in meinem Umfeld zu verbreiten.
Seit Mai 2008 beten wir als Familie jeden Tag vier Rosenkränze der Befreiung und ich selber bete dann noch weitere. Durch dieses machtvolle Gebet hat uns Gott seine Barmherzigkeit noch reicher gezeigt; Er hat begonnen, unsere Probleme zu lösen, unsere Schwierigkeiten eine nach der anderen aus dem Weg zu räumen. Er hat uns seine Liebe noch intensiver gezeigt – wir wissen, dass Er uns immer geliebt hat und uns immer lieben wird.
Durch seine Gnade lösen sich auch allmählich die Probleme unserer Kinder. Unser ältester Sohn hat unlängst eine Arbeitsstelle gefunden und kann nun Geld sparen, um dann sein Studium fortzusetzen.
Unsere älteste Tochter ist seit dem Jahr 2000 in Kanada, um dort zu studieren. Seitdem wir ihr nicht mehr helfen konnten, hatte sie nur noch Probleme und war noch zu Beginn des Jahres fast völlig entmutigt. Ich schickte ihr das Buch über den Rosenkranz der Befreiung und sie begann ihn sofort selber zu beten. Sie können sich die Freude nicht vorstellen, die sie jetzt hat: «Mama, Unsere Liebe Frau ist wunderbar», sagte sie mir. «Lass Dankmessen lesen...» In der Tat haben sich ihr Türen geöffnet, die vorher verschlossen waren; sie hat alle Examina erfolgreich bestanden und ein Stipendium von der kanadischen Regierung erhalten, um ihre Englischkenntnisse zu perfektionieren. Dann hat sie sich zu unserer großen Überraschung zu einem Test gemeldet, den sie absolvieren wollte, um eine Arbeitsstelle bei der Bundesregierung zu bekommen. Das anschließende Bewerbungsgespräch verlief erfolgreich. Derzeit warten wir darauf, dass sie in den nächsten Tagen mit der Arbeit beginnen kann, sobald sie uns mitteilt, dass ihre Aufenthaltsgenehmigung und ihre Papiere für die Einbürgerung (denn wegen der Probleme ihres Vaters war ihr ein togolesischer Reisepass verweigert worden) rechtzeitig angekommen sind. Ja, der Herr hat für uns Wunder getan! Er ist es, der öffnet und niemand kann schließen. Ich weiß, dass sie sehr bald mit der Arbeit beginnen und dass sich ihr auch weiterhin eine Tür nach der anderen öffnen wird.
Unseren zweiten Sohn, Oliver, hatten die sozialpolitischen Unruhen in unserem Land tiefer getroffen als unsere anderen Kinder. Er verschloss sich sehr schnell, wurde nervös, scheu und entmutigt. Seitdem wir begonnen haben, den Rosenkranz der Befreiung in der Familie zu beten, haben wir gespürt, wie er seine Freude und seine kindliche Unbefangenheit wieder gefunden hat. Bei einer Reise, die wir unlängst mit unserer Familie gemacht haben, hat er uns mit seiner Offenheit, die er dem Leben entgegen brachte, überrascht.
Mein Mann, der so viele Demütigungen durchgemacht hatte und immer wieder ausgeschlossen worden war, erlebte wie sich seine Probleme lösten. Unsere Liebe Frau von den Wundern hat ihren Sohn gebeten, uns zu befreien. Heute hat er seine Rechte teilweise wieder zurück erhalten. Es geht nur langsam voran, aber immerhin geht es voran. Ich weiß, dass Gott alles auflösen wird und ich vertraue Ihm auch in Zukunft. Ich möchte gerne, dass Sie mein Zeugnis für die Menschen in meinem Land veröffentlichen können. Ich will, dass sie lernen, vertrauensvoll auf Gott zu harren und sich nicht entmutigen lassen.
Momentan verbringe ich den größten Teil meiner Zeit damit, meine Erfahrung weiterzugeben und Zeugnis abzulegen. Ich lade meine Freunde und meine Arbeitskollegen ein, dieses Buch zu kaufen und es zu lesen. Ich will, dass noch viele andere Menschen die Erfahrung des Rosenkranzes der Befreiung machen und davon Zeugnis ablegen. Ich will, dass wir alle in der Freude Christi und in der Hoffnung leben und dass wir alle unserem Gott vertrauen, denn er kümmert sich immer um das, was uns Sorgen bereitet. Ich möchte am liebsten allen zurufen: «Meine lieben Brüder und Schwestern in Christus, lassen wir uns niemals ent­mutigen, auch wenn wir den Eindruck haben, dass wir von allem erdrückt werden. Halten wir durch im Gebet, im Lobpreis, im Segnen und in der Verkündigung von Gottes Wort durch den Rosenkranz der Befreiung».
Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und morgen. Gott wird seine Kinder nie verlassen.
Ich schulde unserem Herrn Jesus Christus und unserer Himmelsmutter Dank und Freude für die Gnaden und die Wunder, die unser Gott durch den Rosenkranz der Befreiung in meinem Leben und im Leben meiner gesamten Familie gewirkt hat.
Frau Désirée Pere

 

 

Literatur:
«Rosenkranz der Befreiung» «Wenn also der Sohn euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein» Regis und Maïsa Castro, 216 Seiten, 13x20 cm, Euro 14.– CHF 23.–

 

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