Liebesflamme des Unbefleckten Herzens Mariens! Imprimatur für die Botschaften
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Am 6. Juni 2009, anlässlich des Nationalkongresses der Bewegung Liebesflamme des Unbefleckten Herzens
Mariens, der in Budapest in Ungarn abgehalten wurde, hat der Erzbischof von Esztergom-Budapest und Vorsitzender des Rates der Bischofskonferenzen Europas (CCEE), Kardinal Péter Erdö sein Imprimatur verliehen, das die Veröffentlichung der Botschaften erlaubt, die der
Herr Jesus und die Jungfrau Maria Elisabeth Kindelmann zwischen 1961 und 1983 übermittelt haben und die in ihrem Geistlichen Tagebuch auf 423 Seiten niedergelegt sind, die sie auf die Bitte des Herrn Jesus handschriftlich festgehalten hat.
Der Kardinal hat Frau Irene Tolvaj zur Nationalkoordinatorin der Bewegung für Ungarn ernannt und bestätigte den Sitz der Bewegung sowie ihre Nationalsekretärin Ildiko Szollossy.
Vor der Eucharistiefeier, die in der mit Gläubigen angefüllten Kirche in Gegenwart der Presse, des Radios und des Fernsehens stattfand, wurden Herr Guillermo und Frau Rosalia Morais, die internationalen Koordinatoren
der Bewegung, die zu diesem Anlass aus Brasilien gekommen waren, von Kardinal
Péter Erdö empfangen und haben ihm eine Weltkarte vorgestellt, auf der die etwa 63 Länder oder Orte gekennzeichnet waren, in denen die Liebesflamme des Unbefleckten Herzens Mariens aufgenommen worden ist.
Ein Vertreter der Bewegung Liebesflamme aus Kanada hat Kardinal Erdö die französische Übersetzung des geistlichen Tagebuchs von Elisabeth Kindelmann sowie ein Foto des Waisenhauses Liebesflamme von Goma im Kongo geschenkt. Dort wird eine neue Ordensgemeinschaft mit Namen «Liebesflamme» von Schwester Alvéra Gahinyuza, einer theresianischen Karmelitin geleitet.
Danach hat Kardinal Erdö die Messe zusammen mit mehreren Priestern gefeiert, darunter der Seelsorger der Bewegung auf internationaler Ebene, Pater Gabriel Róna SJ. Er hat den Wunsch geäußert, Bischöfen zu begegnen, die die Bewegung der Liebesflamme des Unbefleckten Herzens Marias fördern!
http://www.laflammedamour.org/hongrie2009_f.htm
Kommuniqué der Nationalkoordination aus Kanada
Elisabeth Kindelmann, geborene Szántó, wurde im Krankenhaus St. Stephan in Kispest in Ungarn am 6. Juni 1913 geboren. Sie wurde am 13. Juni 1913 getauft. Mit 11 Jahren war sie Vollwaise. Sie stammte aus einer armen
Familie.
Ihre Eltern sind Joseph Szántó, Drucker (1871-1917), und Ersébet Meszaros (1878-1924). Ihr Vater ist Protestant, ihre Mutter Katholikin. Die Kinder wurden im katholischen Glauben erzogen.
Elisabeth hatte zwölf Brüder und Schwestern, sechs Mal Zwillinge. Und nur sie hat das Erwachsenenalter
erreicht. Sieben ihrer Brüder und Schwester fielen der
Spanischen Grippe von 1919 zum Opfer. Zwei sind an
den Folgen der Diphterie und zwei durch einen Unfall gestorben. Ein weiterer Bruder ist jung gestorben, ohne dass Elisabeth seine Todesursache kennt.
Sie konnte nur vier Jahre lang die Grundschule besuchen, doch das war Teil des Plans Gottes, damit wir später eingestehen, dass nicht sie selbst, sondern wirklich Gott durch sein «menschliches Werkzeug» zu uns spricht. Drei Mal klopfte Elisabeth an die Pforte der Klöster, um Ordensfrau zu werden... Doch diese Versuche waren vergebens.
1930 heiratete sie den Handwerker Karoly Kindelmann, mit dem sie 16 Jahre lang eine harmonische Ehe führte. Zwischen 1931 und 1942 wurden sechs Kinder geboren. Das Angelus-Gebet und der Rosenkranz gehörten zum Alltag der Familie. 1946 wurde sie Witwe mit sechs Kindern im Kindesalter. Der Kampf um das materielle Leben ihrer Familie erwies sich als ausgesprochen hart, ja übermenschlich. Eine Woche lang arbeitete sie von 6 Uhr bis 14 Uhr, in der folgenden Woche von 14 Uhr bis 22 Uhr. Sie erfüllte manchmal doppelte Arbeitstage (einmal sogar in einer Eisengießerei). Nur so konnte sie ihre Familie durchbringen und ihre Kinder aufziehen.
Ihre von Gott gefügte Sendung begann 1961. «Am 13. Juli 1960, drei Tage vor dem Fest Unsere Liebe Frau vom Karmel, hatte ich eine wunderbare geistliche Erleuchtung», schreibt sie. «Diese Erleuchtung dauerte drei Tage lang vom Sonnenaufgang bis zum Abend. Sobald ich mit jemandem sprach oder sobald jemand mit mir sprach, hörte diese Erleuchtung auf. Diese liebliche Empfindung schuf in mir eine heitere Ruhe. Es
war eine Erfahrung, die alles übertraf. Erst einige Wochen später wusste ich, dass diese Erleuchtung die schweigende Einführung zur Gegenwart des Herrn darstellte, die nicht mit intellektuellen Begriffen ausgedrückt werden kann.»
Das Jahr 1962: «Bevor ich die Botschaften von Jesus und der Heiligen Jungfrau erhielt, empfing ich folgenden Ruf: «Entsage dir selbst, denn Wir werden dir eine bedeutende Sendung anvertrauen. Aber du kannst sie nur erfüllen, wenn du dir selbst vollkommen entsagst. Du hast die Willensfreiheit. Du musst diese Sendung also nur erfüllen, wenn auch du es willst.» Nach den Zweifeln und den quälenden Fragen meiner Seele, akzeptierte ich den Willen Gottes. Meine Seele wurde derart von Gnade durchströmt, dass ich kein Wort mehr sagen konnte.»
Von diesem Augenblick an können wir dank des Tagebuchs von 423 Seiten, das Elisabeth selbst eigenhändig geschrieben hat, ihren geistlichen Weg genau verfolgen.
Sie hört tief in ihrem Innern die Worte Jesus, Mariens oder des Engels, welche sie klar erkennt.
Elisabeth Kindelmann starb am 11. April 1985. Sie ruht in Erd/Ofalu, 24 km
südwestlich von Budapest am Ufer der Donau.
Bevor sie dem Herrn
und der Jungfrau Maria als
Werkzeug diente, musste sie unzählige Prüfungen durchmachen, die sie mit einer
seltenen Energie überwand. Jahrzehntelang blieb ihre Identität unbekannt.
«Ich kann meine Liebesflamme nicht länger zurückhalten, lasst sie in Strömen zu euch fließen! Macht doch endlich den ersten Schritt! Wenn ich doch nur den Anfang eures guten Willens sehen könnte! Nur der erste Schritt fällt schwer, glaube Mir! Wenn er getan wurde, durchbricht meine Liebesflamme mit Heftigkeit das Misstrauen eurer Seelen und erleuchtet danach eure Seele wie ein sanfter Lichtstrahl. Wenn sie keinerlei Widerstand mehr vorfindet, verkünden die, die meiner Liebesflamme Zuflucht gewährt haben, berauscht die Fülle der Gnaden – wie ich es bereits gesagt habe – bis an die Enden der Erde: Noch nie wurde ein solcher Gnadenstrom geschenkt, seitdem das Wort Fleisch geworden ist.
Verliere nicht den Mut! Ich gebe jedem die Kraft, diesbezüglich zu handeln. Ihr braucht nur zu wollen! Durch das Werk der Fülle der Gnaden meiner Liebesflamme gebe ich euren Seelen das Licht, damit ihr voller Mut und Energie beginnt. Das müsst ihr also tun! Ich dränge euch dazu!»
Die Jungfrau Maria hat Elisabeth gebeten, das Gegrüßet seist du Maria folgendermaßen zu ergänzen:
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, überflute die ganze Menschheit mit dem Gnadenwirken deiner Liebesflamme, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
http://www.laflammedamour.org/photos-journal.htm
Literatur:
«Die Liebesflamme des
Unbefleckten Herzens Mariens»
64 Seiten, 10,5x18 cm,
Euro 2.70 CHF 4.–
«Das Fegfeuer ist Liebesflamme» Abbé Wothké, Tonkassette KS1084,
Euro 5.– CHF 8.–
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