San Damiano

Was sagen die Botschaften über die Kirche und den Papst?

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In den Botschaften von San Damiano geht es – wie man es wohl erwarten kann – oft um die Kirche und den Papst. Ist Maria nicht auch die Mutter der Kirche?
In Hinblick auf das Überleben der Kirche möchte U.L.F. von den Rosen am 8. Dezember 1968 Mut einflößen: «Was ihr auch tut, die Kirche wird triumphieren; sie hat stets triumphiert! Jesus ist siegreich und er wird immer siegen.».
Aber nicht einmal zwei Wochen später, am 20. Dezember, warnt sie uns: «Es wird immer Kämpfe geben, es wird Verfolgungen geben, es wird von allem etwas geben, aber die Kirche Petri wird allezeit siegreich sein.».
Maria zeigt uns die Kirche wie eine heilige Familie (19.03.1969), die von Jesus auf Petrus, den Fels, gegründet ist (26.10.1969). Sie ist die eine Kirche und ihre Glieder sollen untereinander eins sein. Sie hat ein Oberhaupt, den Papst. Und sie hat die Jungfrau Maria als Mutter. Sie soll ganz Liebe, Demut, Nächstenliebe, Reinheit, Armut, Heiligkeit sein. Ihre Sendung besteht darin, das Evangelium in der ganzen Welt zu verkünden und die Seelen zu retten.
Die Kirche soll mit Jesus triumphierend auferstehen (29.05.1968). Deshalb bittet uns Maria: «Betet für den Sieg der Kirche, die so sehr erschüttert ist» (14.05.1970).
Halten wir fest, dass U.L.F. von den Rosen sehr häufig den Ausdruck «die Kirche Petri» verwendet.
Am 26. Oktober 1969 sagt sie: «Die Kirche Petri, wie Jesus sie gegründet hat. Die Kirche Petri soll das Haupt der Kirche sein.»
Am 06.02.1970 bringt die himmlische Mutter den göttlichen Willen zum Ausdruck: «Vereint euch alle in der Kirche Petri, im Frieden, in der Liebe, im Verzeihen.»
Da die Königin der Apostel feststellt, dass diese Einheit auf dem Weg der normalen Entwicklung Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte brauchen würde, um konkrete Gestalt anzunehmen, will sie eingreifen, wie sie am 26. Juli 1968 sagt: «Ich werde die Kirche Petri in der ganzen Welt triumphieren lassen.»
Durch Interventionen des Himmels, insbesondere wenn das große Licht erscheinen wird, wird es also letztlich zur Einheit der Kirche kommen.
Am 15. September 1968 beschreibt U.L.F. von den Rosen das Ziel: «Jesus will, dass die Kirche Petri in einer einzigen Herde mit einem einzigen Hirten triumphieren soll.»
Am 17. Mai 1970 sagt die Mutter der Kirche mit Nachdruck: «Ihr sollt auf den Heiligen Vater hören, ihr sollt ihn lieben, ihr sollt ihm gehorchen.»
Am 7. Februar 1969 erklärt sie: «Wer ihn hört, hört mich. Wer ihm folgt, folgt mir. Wer ihn bedroht, bedroht mich.»
Die Kirche hat bereits beträchtlichen Nutzen aus den Gebeten und der Verfügbarkeit der «Pilger von San Damiano» gezogen. Wäre es nicht an der Zeit, dass sie sich näher damit befasst?
André Castella

 

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