MedjugorjeGott lebt!=> MARIA HEUTE 459 INHALT |
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Als ich Studentin in Paris war, während der «68er-Revolution», hatte ein Student in großen Lettern auf die Mauer der Sorbonne geschrieben: «Gott ist tot! Nietzsche». Am nächsten Tag wurde eine
andere Aufschrift in derselben Größe von einem anderen Studenten hinzugefügt: «Nietzsche ist tot! Gott».
Man kann in Medjugorje nicht leben, ohne mit eigenen Augen zu sehen, wie sehr Gott lebt! Wer einen einzigen Tag damit verbringen würde, die Pilgergruppen am Ende ihrer Pilgerfahrt zu befragen, hätte schon Grund genug, Dank zu sagen für viele wunderbare Dinge!
Unter diesen vielen Ereignissen schätzte ich unlängst die Geschichte von Schwester Andrea aus den Vereinigten Staaten, sie ist zugleich ganz einfach und außergewöhnlich. Meine Freundin Mabel hat eine Schwester, die Ordensfrau ist, Andrea, und sie hat ihr im Juli 2007 eine
Pilgerfahrt nach Medjugorje geschenkt. Da hat mir Sr. Andrea erzählt, wie sehr sie es liebte, Gott mit der liturgischen Musik zu dienen. Sie hat eine große Begabung als Künstlerin und Pädagogin.
Nach der Pilgerfahrt trifft sie Mabel, die ausruft: «Andrea, was ist jetzt anders bei dir, da ist etwas Ungewöhnliches!» Andrea sieht sie erstaunt an, dann glaubt Mabel, die Veränderung gefunden zu haben und fragt sie: «Wo sind deine Brillen?»
- Ich trage sie nicht mehr, ich brauche sie nicht mehr!
Am letzten Tag ihrer Pilgerfahrt hatte sich Sr. Andrea zu einer Zeit in die Kirche gesetzt, in der sich die Menge darin nicht gedrängt hat, und sie betete ganz einfach. Sie hatte ihre Brillen abgenommen und auf die Bank gelegt. Sie trug seit ihrem 14. Lebensjahr Brillen, wegen eines schweren Astigmatismus, durch den sie nicht in die Ferne sehen konnte. Doch seit einigen Jahren hatten sich ihre Augen verschlechtert, und sie musste trifokale Brillen tragen, was sie sehr störte. Dadurch musste sie ständig den Kopf bewegen, wenn sie die Partituren lesen und gleichzeitig die Musik dirigieren musste. Ihre Sehprobleme beeinträchtigten sie und ermüdeten sie nervlich.
An diesem Tag wendet sie sich also an die Muttergottes mit der Einfachheit eines Kindes und sagte ihr, dass es wirklich schön wäre, wenn sie diese Brillen nicht mehr tragen müsste! Sr. Andrea sprach nicht wirklich ein Bittgebet, nein, es war eher ein Gedanke, den sie ihrer Himmelmutter mitteilte, sonst weiter nichts, wie bei zwei Freundinnen, die miteinander sprechen.
Sie bemerkte nicht sofort die Veränderung, erst am Abend begriff sie, dass sie den Rest des Tages ohne
Brillen verbracht und sehr gut gesehen hatte, sowohl in der Ferne als in der Nähe. Sr. Andrea kann jetzt ihre Partituren lesen, sogar die klein geschriebenen, und den Chor ohne Probleme dirigieren!
Als ihr Augenarzt sie nach ihrer Rückkehr aus Medjugorje untersuchte, sagte er ihr, dass sie noch ihre Brillen brauche, denn ihr Astimagtismus besteht weiter. Tatsache ist jedoch, dass Sr. Andrea seit mehr als einem Jahr sehr gut sieht, Astimagtismus hin oder her! So beschließt sie ihr schönes Zeugnis:
«Ich weiß nicht, ob es sich um ein Wunder oder eine Gunst handelt. Alles, was ich weiß, ist, dass mein Leben, dadurch dass ich keine Brillen mehr tragen muss, viel einfacher ist! Es ist wirklich ein schönes Geschenk, das mir die Muttergottes erlaubt hat zu empfangen!»
Wenige Menschen kennen den wunderbaren kleinen Van aus Vietnam, der im Jahre 1959 in einem kommunistischen Gefängnis als Märtyrer gestorben ist. Er wurde im mystischen Leben ganz von Theresia von Lisieux geformt, dann von Jesus und Maria selbst (ab dem 17. Lebensjahr). Sein Seligsprechungsprozess wurde in Rom eingeleitet. Bevor ich diesen Absatz beginne, möchte ich hier einen dieser wunderschönen Dialoge zitieren, den Van im Alter von 18 Jahren mit dem Herrn Jesus geführt hatte:
- Van: Kleiner Jesus, sag mir, warum du die Priester so sehr liebst? Jedes Mal, wenn du von ihnen sprichst, sehe ich, dass du ihnen den größten Respekt zollst.
Jesus: Dies, weil die Priester wirklich meine Alter Egos sind. Ihre Würde ist größer als die meiner Mutter. Die Würde unserer Mutter Maria kommt nicht jener der Priester gleich. Dennoch ist Maria mächtiger, weil sie meine Mutter ist; und da die Priester andere Alter Egos sind, sind sie auch Kinder Mariens. Im Himmel wird die Seele eines Priesters Gegenstand der Verehrung aller Heiligen sein, auch unserer Mutter Maria. (19.04.46, Kolloquien 478).
Schwester Emmanuel,
15. Oktober 2008,
www.childrenofmedjugorje.com
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