Léandre Lachance

Akzeptiere, dass Seine Mittel besser sind als deine

=> MARIA HEUTE 459 INHALT

> Literatur von Léandre Lachance

 

Ich habe die feste Überzeugung, dass wir langsam aber sicher eine Welt verlassen, die ihr ganzes Vertrauen auf die Macht des Menschen, seine Kenntnisse, seine Wissenschaft, seine Fähigkeiten gesetzt hat, um eine Welt zu betreten, die ihr ganzes Vertrauen auf die Liebesallmacht Gottes zu setzen weiß.
Diese tiefgreifende, weltweite Umgestaltung kann sich jedoch nur dann vollziehen, wenn sie durch einen jeden von uns geht. Derzeit helfen uns verschiedene Ereignisse, die Sicherheiten aufzugeben, die wir uns selbst konstruiert haben, um die Sicherheiten anzunehmen, die Gott uns anbietet. Nichtsdestotrotz spüren wir angesichts dieses Aufrufes gewisse Widerstände.
Je stärker es um Bereiche geht, die uns vertraut sind und in denen wir schon gewisse Erfolge verzeichnen konnten, desto stärker melden sich unsere Widerstände.
Im Juli 2000 habe ich folgende Zeilen geschrieben; sie zeigen wieder einmal meine wunde Stelle:
Herr Jesus, ich bringe meine Ohnmacht vor Dich, meinen Glaubensmangel und meine Grenzen, die mich daran hindern, ganz aus dem Glauben zu leben, wenn ich mich den geschäftlichen Dingen widmen muss.
Ich spüre, dass ich vor einer Wende stehe, die ich noch nicht vollzogen habe und vor der ich ohnmächtig bin. Du allein kannst sie bewirken! Sende Deinen heiligen Engel auf meinen Weg. Sicher haben einige von ihnen den besonderen Auftrag, darauf zu achten, dass die Geschäftswelt einen guten Weg nimmt.
Danke, dass Du mein armseliges Gebet hörst und erhörst. Ich liebe Dich.
«Mein ganz Kleiner, Ich habe deine Bitte gehört und mache sie vor dem Vater zu Meiner eigenen. Du stehst vor einer großen Wende und das spürst du in der Tiefe deines Herzens. Es ist wichtig, dass du die Hindernisse kennst, die dieser fortschreitenden Verwandlung schaden können. Es sind die Anhänglichkeiten, die noch bestehen; sie sind zahlreich.
Um dir zu helfen, sie zu erkennen und den Vater zu bitten, sie zu durchtrennen, liste Ich dir einige auf:
– das Vertrauen auf deine eigenen Lösungen;
– das Vertrauen auf andere Menschen, die dir helfen sollen, ein Problem zu lösen;
– deine Anhänglichkeit an materielle Güter;
– deine Anhänglichkeit an deinen Ruf in diesem Bereich;
– deine Anhänglichkeit
an deine Überzeugungen auf geschäftlichem Gebiet.
Da du jetzt gerade bereit bist, ist es gut zu akzeptieren, dass alle diese Anhänglichkeiten durchtrennt werden, aber es ist noch mehr erforderlich. Ich habe dir bereits zu diesem Thema gesagt, dass man die Finsternis nur auf eine einzige Weise vertreiben kann: Man muss Licht in sie bringen.
Wenn du dein Vertrauen immer mehr auf deinen Gott, auf die Gemeinschaft der Heiligen und die Engel setzt, werden die anderen Stützen verschwinden und von selbst vergehen.
Du kannst für die Lösung eines Problems nicht dein ganzes Vertrauen auf Gott setzen und zugleich dein Vertrauen auf deine eigenen Möglichkeiten behalten. Wenn du dein Vertrauen auf Gott setzt, sollst du akzeptieren, dass Seine Mittel besser sind als deine und dass Seine Gedanken besser sind als deine.
Du musst also bereit sein, dein Denken und Tun in Frage stellen, ändern und umwandeln zu lassen. Diese Offenheit in deinem Inneren bewirkt, dass du ein gelehriges Werkzeug in den Händen des Vaters wirst und dass du nützlicher werden kannst.
Dieses Vertrauen, das du deinem Vater im Himmel schenken und immer wieder neu schenken sollst, gründet in der Liebe, die Er zu dir hat und die du kennst.
Indem du die Liebe annimmst, die Er in dich ergießen will, weißt du dich geliebt und schenkst du Ihm dein Vertrauen.
Du bist zutiefst geliebt. Ich liebe dich göttlich.»


 

 

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