Maria heute ist vierzig Jahre alt!

von André Castella

=> MARIA HEUTE 458 INHALT

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In diesem Monat Mai 2009 feiern wir das vierzigjährige Jubiläum der Zeitschrift Maria heute. Wir danken der Jungfrau Maria von ganzem Herzen, die unser Boot bis zum heutigen Tag beschützt hat und die uns bestimmt auch in Zukunft ihre Hilfe in reichem Maß zuteil werden lässt.

 

Wir bilden eine geistliche Familie

Wir alle sind die Kinder desselben Vaters, Maria ist unsere Mutter und Jesus ist unser Bruder. Wir wurden alle dem Schutz des heiligen Erzengels Michael und unserer Schutzengel anvertraut.
Wir bilden also eine geistliche Familie und haben folglich die moralische Verpflichtung, uns gegenseitig auf dem Weg zu unterstützen, der uns eines Tages zum Haus des Vaters führen wird.


Dank an unsere Mitarbeiter

Maria heute kommt die Mitarbeit hervorragender Redakteure, Übersetzer und Korrektoren zugute.
Ein kompetenter und selbstloser interner Verwaltungsdienst sichert das gute Funktionieren unserer Aktivitäten. Ein Dank auch an alle Mitarbeiter, die es ermöglichen, dass Maria heute jeden Monat erscheint.
Alles wird in Bewegung gesetzt, um die Bedürfnisse unserer Leser zu befriedigen.


Dank an unsere Abonnenten

Wir möchten den langjährigen und neuen Abonnenten für das Interesse danken, das sie unserer Monatszeitschrift entgegenbringen, sowie für die pünktliche Erneuerung ihres Abonnements jedes Jahr. Wir denken auch besonders an jene, die ein Abonnement zum halben Tarif für Verwandte, Freunde, Arbeitskollegen oder Missionare übernehmen, denn eine Zeitschrift braucht neues Blut, um dynamisch zu bleiben und das Gute weiter zu fördern.


Warum ich Maria heute gegründet habe

Was waren unsere Ziele bei der Herausgabe von Maria heute?
Auf der ersten Seite des ersten Heftes haben wir sie folgendermaßen vorgestellt:
Diese neue Monatszeitschrift ist der Jungfrau Maria gewidmet... Sie möchte eine Informationsplattform und ein Bindeglied für all jene sein – und sie sind zahlreich – die die Worte verbreiten, die der Himmel uns übermittelt hat und an zahlreichen Orten weiter vermittelt, ohne die Heilige Kirche zu verpflichten, deren Vorsicht sie billigt. Am Ende des materialistischen 20. Jahrhunderts will sie zur Erneuerung der echten Marienverehrung beitragen, deren Vorboten deutlich erkennbar sind. Sie will das Vorbild der Heiligen sowie die unzähligen übernatürlichen Ereignisse bekannt machen, die ihr Leben auf Erden begleitet haben... Sie hört auf den Papst und will seine Lehren wiedergeben.


Die Existenz von Maria heute war ein Wunsch des Himmels

Als die Ereignisse von San Damiano über die Grenzen Italiens hinaus bekannt wurden und immer mehr Christen den Wunsch hatten, diese Botschaften in ihren eigenen Sprachen kennen zu lernen, haben sich die Pioniere von San Damiano in allen französischsprachigen Ländern daran gemacht, ihre Übersetzungen der Botschaften zu verbreiten. Die Gefahr, dass dies eventuell zu voneinander abweichenden Übersetzungen führen würde, war nicht unerheblich.
Um unsere Bemühungen innerhalb der französischen Sprache aufeinander abzustimmen, mussten wir uns in Paris versammeln. Innerlich hatte ich Unsere Liebe Frau von den Rosen gebeten, mir in der Kapelle der Rue du Bac ein Zeichen zu geben, in der wir sicher an einer Messe teilnehmen würden. Dies geschah auch gleich nach unserer Ankunft mit dem Nachtzug.
Ich hatte meine Bitte vergessen, aber Unsere Liebe Frau von den Rosen hat sich daran erinnert. Am Ende der Messe ließ sie uns einen intensiven Rosenduft wahrnehmen. Das war ihre Art, Ja zu sagen.


Das vierzigjährige Bestehen bestätigt unsere Treue zu den festgesetzten Zielen

Maria heute hilft ihren Lesern, ihren Glauben zu stärken, ihre Hoffnung zu vertiefen und ihre Nächstenliebe zu beleben.
Das ist ihre Absicht, wenn sie die Leser das Wort Gottes vernehmen lässt, das die Quelle des Lebens, das grundlegende Licht und ein unverzichtbarer Bezugspunkt ist, um den Weg zum Himmel zu erkennen und um sein Boot durch die Klippen einer Welt zu lenken, die sich hartnäckig ohne Gott aufbauen will.
Maria heute berücksichtigt das Lehramt der Kirche, die Lehren des Heiligen Vaters und die lebendige Tradition der Kirche, welche die Garantie für eine korrekte Auslegung jenes Wortes Gottes ist. Sie lädt zur Nachahmung der Tugenden der Heiligen ein, die echte Ausleger des Evangeliums und demütige Jünger des Heiligen Geistes sind.
Maria heute verbreitet den Widerhall des heutigen Geistes der Prophezeiung, um durch die Darstellung der Zeichen und Wunder von den Dächern zu rufen, dass die Liebe Gottes lebendig ist und dass Er alle Menschen aufruft, nach einer aufrichtigen Reue an seinem göttlichen Leben teilzuhaben. Deshalb macht Maria heute die zeitgenössischen Erscheinungen und Offenbarungen bekannt und veröffentlicht himmlische Botschaften, die ein Aufruf an die Menschheit sind umzukehren, zu fasten, zu beten, das Wort Gottes zu lesen, die Sakramente häufig zu empfangen, an der heiligen Messe teilzunehmen, zu sühnen, kurz gesagt, Gott und seinen Nächsten zu lieben.
Maria heute veröffentlicht Zeugnisse, die ein Echo auf die Wundertaten Gottes sind, die Gott in seinem Volk wirkt.
Ergänzend dazu ermöglicht der Parvis-Verlag denen, die ein Thema weiter vertiefen wollen, sich Bücher und Broschüren, Bilder, Videos und Andachtsgegenstände zu beschaffen.
Die Seelsorgetätigkeit der jüngsten Päpste hat uns in unserer Überzeugung bestätigt, zugunsten der Volksfrömmigkeit zu wirken, insbesondere auf dem Gebiet der Erscheinungen, Wallfahrtsorte und Wallfahrten. Waren diese Päpste nicht die großen Pilger unserer Zeit, welche die Marienverehrung beträchtlich erneuert haben?


Eine denkwürdige Erinnerung

Am 21. Februar 1990 sind Pater Swidzinski, ein Priester polnischer Abstammung, der das Tagebuch der heiligen Faustyna Kowalska ins Deutsche übersetzt hat, meine Gattin und ich von Papst Johannes Paul II. empfangen worden.
Wir haben an der Messe teilgenommen, die er in seiner Privatkapelle gefeiert hat, und sind dann in einen Saal gegangen, wo wir ihm das kostbare Geschenk überreicht haben: die deutsche Übersetzung des Tagebuchs der heiligen Faustyna. Seine Heiligkeit Johannes Paul II. hat seinen Dank zum Ausdruck gebracht und sich sehr für unsere Tätigkeit interessiert...
Da ich die Gelegenheit nicht versäumen wollte, mit ihm über die Ereignisse von San Damiano zu sprechen, habe ich ihm auch mein Buch «Botschaften Unserer Lieben Frau von den Rosen» geschenkt und gesagt: «Heiligster Vater, dies ist ein Buch, das ich geschrieben habe.» Interessiert nahm er es und rief aus: «Ah! San Damiano di Piacenza!» Bevor er uns verließ, rief er den göttlichen Segen auf unseren Verlag herab.


Weitere beglückende Ereignisse

Die Tatsache, 14 Jahre lang (von 1967 bis zu ihrem Tod 1981) einer so großen Mystikerin wie Rosa Quattrini von San Damiano nahe gestanden zu haben, deren Ratschläge mir bei meiner Arbeit als Verleger und Redaktor sehr nützlich waren, ist eine Quelle von Freude und Dankbarkeit für mich.
Im Jahr 1967/68 machte Mamma Rosa eines Mor­gens eine Runde durch alle Grundstücke, um die Stadt der Rosen im Dorf San Damiano zu bauen. Sie wurde von Unserer Lieben Frau von den Rosen, vom heiligen Erzengel Michael, von Padre Pio und auch von Papst Paul VI. gebildet, der körperlich im Vatikan war.
Ein anderes Mal, während wir den Rosenkranz im Haus von Mamma Rosa beteten, wich sie plötzlich einen Meter zurück und ließ vor ihrem Betstuhl einen Platz frei. Als das Gebet zu Ende war, fragte Mamma Rosa uns, ob wir jemanden vor ihr gesehen hätten. Da dies nicht der Fall war, sagte sie uns: «Vor mir war Papst Paul VI.» Dies hatte sich in den 75er-Jahren ereignet.
Eines Tages kam ein Pilger mit seinem Wohnwagen auf dem großen Feld an, das in San Damiano gerade erworben worden war, und hatte die Absicht, an alle Marienerscheinungsorte Italiens zu reisen. Mamma Rosa schickte jemanden, ihn zu holen und gab eine genaue Beschreibung dieses Mannes. Als er in der Kapelle ankam, übermittelte Mamma Rosa dem Neuankömmling eine Botschaft Unserer Lieben Frau von den Rosen: «Mein Sohn, warum willst du mich überall suchen? Ich bin hier!»
Als der Bischof von Piacenza die Veröffentlichung der Botschaften Unserer Lieben Frau von den Rosen verbot, sagte mir Mamma Rosa: «Ich kann die Botschaften nicht mehr verbreiten, die ich immer noch empfange. Mach die Wünsche bekannt, die die Madonna an anderen Orten zum Ausdruck bringt.»
Das war eine Richtlinie für mich, die ich später in der Ausrichtung von Maria heute immer berücksichtigt habe. Dies macht deutlich, dass man persönlich gedachte Ratschläge nicht auf alle anwenden darf.
Mir kamen viele Jahre lang die Ratschläge von Msgr. Angelo Fantoni, Prälat Seiner Heiligkeit Paul VI. zugute, der dieselben Charismen hatte wie Padre Pio, sowie die von Msgr. Aldo Gregori, einem Kenner der Geheimen Offenbarung, von Msgr. Ottavio Michelini, von Pater Marie-Dominique Philippe OP, von Pater Dom Bernard Kohl, Abt von Hauterive...
Die Begegnungen mit Marguerite, der Gründerin der Kleinen Seelen, mit Renato Baron aus Schio, mit Jeanne-Louise Ramonet aus Kerizinen, mit Vicka aus Medjugorje, mit Vassula Ryden, mit dem Kanadier Léandre Lachance, mit seiner Landsmännin Micheline Boisvert, mit dem Australier Alan Ames, mit Mirella Pizzioli aus Rimini, mit Lucie aus Frankreich, mit JNSR sowie mit noch vielen anderen, waren für mich eine Bereicherung und eine Lehre.


Unterstützung der Missionskirche

Mehrere afrikanische Bischöfe haben uns besucht. Sie konnten zum Teil dank Ihrer Großzügigkeit an dicht besiedelten Orten Kirchen bauen oder renovieren, die die Gegenwart und den Schutz Gottes sichern und der Tätigkeit der Sekten entgegenwirken, die gewaltig aufblühen.
Wir wollen unter anderem die Unterstützung ansprechen, die Sie den Monsignores Perraudin und Tsengiyumva in Rwanda zugunsten des kleinen Seminars von Kabgayi haben zukommen lassen; die Spenden für Kardinal Etsou, der in Kinshasa einen Marienwallfahrtsort eingeweiht hat, der U.L.F. vom Frieden von Fatima geweiht ist; die Spenden für den Bischof von Karaganda, Msgr. J.P. Lenga mit dem gerade erst fertig gestellten Bau seiner Kathedrale und dem Wallfahrtsort Unsere Liebe Frau aller Nationen; und kürzlich die Spenden für Msgr. J.D. Bimenyimana, Bischof von Cyangugu in Burundi mit dem Bau der Kirche U.L.F. von Kibeho in Ntendezi, die am 23. November 2008 geweiht worden ist...


Der Zukunft entgegen

Die Monatszeitschrift Maria heute lebt für und durch ihre Leser. Sie wird ihre Ziele treu weiterverfolgen mit der Begeisterung und dem Willen zu dienen, der die Freiheit der Meinung und der Zustimmung ihrer Leser achtet. Sie ermutigt jene, die ihre missionarische Kraft begriffen haben, sich an ihrer Verbreitung zu beteiligen, um die Aufrufe der Jungfrau Maria an ihre lieben Kinder bekannt zu machen.
Gehen wir im Herzensfrieden, unter dem Segen des Herrn, geführt von Maria, dem Meerstern, gemeinsam dem fünfzigsten Jubiläum entgegen!
André Castella


 

Anmerkung:
1. Wir begrenzen diese Spendenaufrufe auf rein geistliche Ziele und verlangen die Zustimmung des Ortsbischofs.

 

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