Gott offenbart sich Domenico


Wer mein Jünger sein will, der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach...

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> Literatur von Domenico

 

Von 1945 bis zu seinem Tod im Jahr 1973 hat Domenico, ein Familienvater, der in Rom lebte, viele Offenbarungen empfangen, hauptsächlich von Jesus, aber auch von Maria. Sie sind in drei Bänden unter dem Titel «Ich bin euer Gott – hört auf Mich!» aufgezeichnet1. Zusätzlich gibt es noch einen weiteren Band, der über das Leiden, den Tod und die Auferstehung Christi berichtet.
Diese Offenbarungen sind einzigartig. Jesus berichtet uns von seiner Seelenverfassung in den verschiedenen Momenten seines irdischen Lebens. Zudem gibt er uns Hilfen, um seine zweifache Natur, die göttliche und die menschliche Natur, besser zu verstehen.
Hier handelt es sich nicht um einen Seher, der beschreibt, was er sieht, sondern der Herr selbst enthüllt seine Mysterien und seine Liebe zu uns.
In diesem Monat konzentrieren wir uns auf das Thema Leid, denn jeder wird früher oder später damit konfrontiert.

Jesus: «Von Zeit zu Zeit stößt du in deinem Leben auf Hindernisse, wie es momentan der Fall ist, aber wie oft sind dir schon verschiedene geistige „Unbilden“ erspart geblieben?
Es gibt keinen anderen Weg, das versichere ich dir. Deshalb ist es besser, gleich den engen Weg zu nehmen, um ihn möglichst schnell und mit möglichst wenig Schaden verlassen zu können.» (Domenico, Bd. 3)
Jesus: «Ich muss dem Menschen Dornen, Schmerzen und Leiden vorlegen, obwohl ich weiß, dass er nach Wonne, Freude und Glück dürstet. Doch was hat das Mittel zu bedeuten, wenn nur das Ziel erreicht wird? Der Grundbegriff, den ich mich bemühe, euch einzuprägen, besagt gerade, dass ihr es nötig habt, in dem Maß zu leiden, wie ihr Freude erfahren wollt, aber auch dass ich bei den einen Mut und Großzügigkeit vorfinde, bei den anderen nur Klagen und Ablehnung.
Da mir sehr viel daran liegt, euch davon zu überzeugen, dass das, was ich euch sage, wahr ist, weiche ich angesichts der Ablehnung nicht zurück, und damit ihr die bittere Pille des Leidens schlucken könnt, bemühe ich mich, sie gering zu dosieren. Doch bevor es mir gelingt, euch zur vollkommenen Annahme zu bewegen, erlebe ich alles Mögliche. Hier sollt ihr über etwas außerordentlich Einfaches, aber auch sehr Wirkungsvolles nachdenken: Wenn es für mich selbst möglich gewesen wäre, auf der Erde zu leben, ohne zu leiden, glaubt ihr, dass ich es nicht getan hätte? Statt dessen habe ich alles auf mich genommen. Ich habe unglaubliche Lasten getragen. Gibt es einen Schmerz, den ich nicht kennen gelernt habe?
Wenn ihr glaubt, dass mir bestimmte Leiden erspart geblieben sind, so täuscht ihr euch. Ich habe viel mehr gelitten, als ihr euch vorstellt. Euch werden mehrere Arten von Leiden erspart wegen meiner Liebe, die euch davor bewahrt hat und noch immer bewahrt. Die Notwendigkeit zwingt mich, euch gegenüber hart zu erscheinen, doch in Wirklichkeit bin ich nicht hart, sondern liebevoll. Ich werde also bald geliebt, bald verachtet. Wer mich versteht, schätzt alles, was ich tue. Er weiß, dass meine Liebe ihm viel näher ist, wenn ich ihn in Schmerzen zwänge, als wenn ich ihm Glück und Trost gebe. (Domenico, Bd. 1, Seite 126/7)
Jesus: «Auf der Erde geht die Zeit der Melancholie zu Ende. Im Himmel eröffnet sich eine Ewigkeit an Freuden. Lächelt daher, ihr meine treuen Freunde, bis hin zur Bereitschaft, euch ans Kreuz nageln zu lassen. Wenn ich euch bis jetzt Leiden geschickt habe, so deshalb, weil ich aus dem Leid die Daseinsberechtigung eurer Freude ziehe.
Ihr ans Kreuz geheftete Menschen, betrachtet das Leid nicht als etwas Hassenswertes, denn für meine Liebe ist der Schmerz die Glut für einen schnelleren Aufstieg. Wenn die Seelen in Vereinigung mit mir leiden, brennt in ihnen ein größeres Liebesfeuer.
Es gibt im Himmel keine seligen Geschöpfe, denen erlittene Leiden nicht zugute kommen, denn ich sehe sie und ich kenne den Wert, der ihnen durch meinen Willen zugemessen ist. Ich spreche daher von den Leiden als einer notwendigen Hilfe und letztlich werdet ihr in der seligen Welt, die euch erwartet, durch diese Leiden Hilfe und Sättigung erfahren...
Ihr, die ihr mir teuer seid, lasst euch in meinen Händen modellieren und ihr werdet sehen, dass ich das Leid von heute versöhnen und euch das Glück von morgen, das ewige Glück bereiten werde.» (Domenico, Bd. 2)
Jesus: «Das Leben und der Tod sagen wie der Tag und die Nacht jedem, der es hören will, dass jeder Tod den Keim eines anderen Lebens in sich trägt, genauso wie die Sonne, die am Horizont untergeht, einen neuen Sonnenaufgang verheißt. So trägt auch jeder Mensch am Abend des Lebens die Keime der glücklichen oder der verdammten Unsterblichkeit in sich, je nachdem, ob die Seele für die Gnade lebendig oder tot ist...» (Domenico, Bd. 2)

 

Anmerkung:
1. Auf deutsch ist bisher nur der erste Band erschienen.

 

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