Seien wir Zeugen der Hoffnung und teilen wir sie mit den Anderen!

Von Lucie

=> MARIA HEUTE 456 INHALT

> Literatur von Lucie

Lucie ist eine französische Familienmutter, die seit Jahren wichtige Botschaften für die ganze Menschheit von Gott erhält.
Sie wurde eingeladen zum Zönakel der Zeugen der Liebe und der Hoffnung, der am 2. Mai 2008 in Orléans stattfand.
Hiernach veröffentlichen wir Auszüge dieser Vortrag:

 

Die große Botschaft des Kreuzes erinnert uns an die wichtige Bedeutung der Herz-Jesu-Verehrung. Mit der Botschaft lädt uns Jesus ein, diese Verehrung zu vertiefen, indem er uns die Geschenke und Gaben seines Herzens in Erinnerung ruft: den Heiligen Geist, die Eucharistie, die Jungfrau Maria, das Kreuz, das Evangelium, die Barmherzigkeit. Die Meditation und die Verehrung seiner Gaben vergrößern die Verehrung des Herzens Jesu.
Heute sendet er mich zu Ihnen, um zu Ihnen von der Hoffnung zu sprechen. In dieser schwierigen Zeit trägt er uns auf, die Hoffnung, diese schöne und große Tugend, in die Tat umzusetzen.


Herz Jesu, Quelle der Hoffnung

Ja, das Herz Jesu ist die Quelle, aus der uns die göttlichen Gaben zukommen und wir können feststellen, mit welcher Liebe Er sie uns schenkt. Wenden wir uns daher dem durchbohrten Herzen Jesu, dieser Quelle lebendigen Wassers, zu. Jesus lädt uns ein, dort zu trinken, unseren Durst zu löschen, denn er sagt: «Ich komme, um in euch das göttliche Leben wieder zu erwecken». Wie können wir nun ganz konkret aus dieser Quelle schöpfen?
Jesus verweist uns an seine Kirche; sie ist durch die Sakramente, die Er eingesetzt hat, die große Ausspenderin seiner Liebe, seines göttlichen Lebens. Wenn uns Jesus in einer Botschaft sagt: «Meine Sakramente haben ihren Wert nicht verloren, sondern die Menschen haben [das Gespür für] den Wert der Sakramente verloren», bedeutet das, dass wir zu den Quellen zurückkehren sollen und durch die Kontemplation des durchbohrten Herzens des Erlösers diese Werte wiederfinden sollen.
Wer kann dieses große Geschenk der Liebe verstehen? Jesus möge uns diese Gnade schenken und dann werden wir verstehen, dass die Sakramente zu einer Notwendigkeit, zu einem Bedürfnis der Liebe werden.
Das göttliche Leben, das Jesus uns schenkt, kommt durch die Sakramente zu uns. Dadurch sind wir, wenn wir ein Sakrament empfangen, wie angeklebt oder wie verschweißt mit der Herzwunde Jesu.
Lieben wir die Kirche; Jesus liebt sie. Sie ist seine geliebte Braut. Lieben wir die Kirche, sie ist heilig, sie ist Mutter, sie schenkt Leben; denken wir an unsere kleine Barke (unsere Seele), machen wir sie fest an der großen Schiffskathedrale, die die Kirche ist, denn ihr Name ist Hoffnung. Wenn wir fest mit ihr verbunden sind, sinken wir nicht, sondern bleiben in ihrem Kielwasser, da uns Jesus versprochen hat, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden.
Und vergessen wir nicht, dass Kontemplation bedeutet, die göttliche Liebe zu erkennen und dass der Empfang der Sakramente bedeutet, aus dieser Liebe, die das Leben Gottes ist, zu leben.
Gehen wir zur Quelle des lebendigen Wassers, um dort Hoffnung und Liebe zu schöpfen, denn wir wissen, dass Gott uns liebt. Hingabe und Vertrauen vereinen sich mit unserer Hoffnung und stärken sie. Hoffen heißt, an Gott und an sein Wort zu glauben:
«Ich werde über die Welt einen Strom der Barmherzigkeit ausgießen und die Menschen bitten, mit einem Strom der Hoffnung darauf zu antworten. Dieser mächtige Strom, der vom Herzen des Menschen ausgehen und bis zum Herzen Gottes aufsteigen soll, wird die Ankunft des Heiligen Geistes vorbereiten, denn dieser Strom wird bald zu einem Windhauch und zu einem Sturm und er wird den Geist der Liebe in alle Herzen bringen.»
Jesus erinnert uns auch daran, wie wichtig es ist, einen «Bund» mit seinem Herzen zu schließen, denn, so sagt er, der gelebte Bund ist das gelebte Evangelium.


Das Kreuz, Zeichen der Hoffnung

«Das Kreuz eröffnet das Zeitalter des Heiligen Geistes... (Jesus)»! Voller Hoffnung erwarten wir dieses neue Pfingsten und wir betrachten das glorreiche, siegreiche Kreuz, denn Jesus hat den Tod und die Sünde besiegt, als er am Kreuz starb. Das glorreiche Kreuz ist Zeichen der Hoffnung und Sieg der Liebe!
«Das Kreuz war notwendig, damit die Quelle lebendigen Wassers hervorsprudelt. Das Kreuz war notwendig, damit das neue Feuer ausbricht. Das Kreuz war notwendig, um die Welt zu erleuchten und die Finsternis zu zerstreuen. Das neue Feuer ist aus dem Kreuz, aus dem durchbohrten Herz des Erlösers hervorgekommen. Verstehst du die Kraft des neuen Feuers? Es ist im Herzen des Gekreuzigten entstanden. Verstehst du jetzt, warum eine neue Offenbarung des Kreuzes notwendig ist, damit es zu einer neuen Ausgießung des Heiligen Geistes kommt?»
Eine neue Offenbarung des Kreuzes – heute offenbart sich das Kreuz allen Herzen und reinigt sie. Heute, wo die Welt das Kreuz flieht, wo sich die Welt mit zügellosen Vergnügungen betäubt, zeigt uns Jesus auf, welch katastrophale Konsequenzen es hat, wenn man sich von seinem Kreuz entfernt:
«Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen. Ich habe den Menschen mit meinem Kreuz erlöst. Ich habe ihn aufgerichtet, erhoben und ihm seine Würde als Kind Gottes wieder zurück gegeben.
Mein erhöhtes Kreuz läutert und heiligt den Menschen. Wenn der Mensch heute auf einer so tiefen Stufe steht, so deshalb, weil er mein Kreuz abgelehnt hat. Der Menschen erhebt sich nicht mehr und weißt du, warum das so ist? Weil er die Augen nicht mehr zum Kreuz wendet, das [ihn] erhebt. Die Gesinnungen sind so niedrig! Sie werden nur von der irdischen Schwerkraft angezogen.
Wenn der Mensch mein Kreuz aus dem Blickfeld verliert, verliert er seine Würde als Mensch und als Kind Gottes. Und das ist immer das Werk dessen, der nur nach dem Verderben des Menschen trachtet, nach seinem Fall, nach seiner Erniedrigung. Satan will sein Reich auf dem Sündenfall des Menschen und auf der Erniedrigung des Menschen errichten.
Indem er das Kreuz bekämpft, bekämpft er die Würde des Menschen. Er baut seinen Ruhm auf der Entwürdigung des Menschen auf und aus diesem Grund versucht er, mein Kreuz zu bekämpfen, um so den Menschen besser bekämpfen zu können.
Mein Kreuz wird den Menschen jedoch wieder aufrichten. Es erhebt und läutert. Seine Liebeslehre ist unveränderlich wie Er, der sie gegeben hat.
Das Kreuz heiligt den Menschen; es erhält ihn in seiner Wahrheit und geleitet ihn zum ewigen Leben. Wie ich dir gesagt habe: Mein Herz gehört dem Menschen, es ist für den Menschen gemacht, so wie ich dir auch gesagt habe: Mein Kreuz wurde für den Menschen gegeben, damit er seine Würde als Kind Gottes bewahrt.
Liebt einander wie ich euch geliebt habe, meine kleine Tochter – das ruft mein Kreuz aus, wenn man es betrachtet. Das ist der Ruf der Liebe, die den Menschen aufrichtet... Es gibt nicht mehr als das Kreuz, es gibt nicht mehr als die Liebe und die Nächstenliebe.
Ich rufe und höre keinerlei Echo.»
Wie wir sehen ist diese Botschaft aktueller denn je. Die Zeit ist gekommen, näher zum Herzen und zum Kreuz Jesu zu kommen und uns für die große Hoffnung zu öffnen: «Siehe, ich komme als Christkönig».


Der Heilige Geist haucht Hoffnung ein

Nach dieser Zeit der Läuterung durch das Kreuz, dieser Zeit der Wanderung in das gelobte Land, setzen wir unsere ganze Hoffnung auf dieses neue Pfingsten, auf diese so sehr erwartete Zivilisation der Liebe. Wir wenden uns also dem Heiligen Geist zu:
«Die Hoffnung ist der “Atem” des Heiligen Geistes; sie ist der kraftvolle Atem, der stört, der durcheinanderbringt, der öffnet und weit macht. Sie ist der verborgene Atem des Heiligen Geistes, der in euch wirkt, bevor er seine Werke allen sichtbar macht.
Die Hoffnung ist ein “Lebenshauch”, der den Tod bekämpft; ein Hauch, der die Welt verändert und die Herzen auferweckt.
Diese Auferweckung, die ich von den Menschen erwarte, vollzieht sich durch diese wundervolle Tugend “Hoffnung”, denn hoffen bedeutet, aufrecht und lebendig zu sein, es bedeutet, den geistlichen Tod zu verweigern. Es ist der Hauch des schöpferischen Geistes, der seine Schöpfung belebt und sie in jedem Augenblick erneuert. Es ist die neue “Schöpfung” des Schöpfers, es ist Gott, der am Werk ist, und es ist das von Gott vollbrachte Werk.»
Durch die Hoffnung rufen wir den Heiligen Geist, wir bereiten ihm den Weg:
«Begreife, warum ich in diesen schwierigen Zeiten vom Menschen einen Aufschwung der Hoffnung möchte, die sich auf ein festes Vertrauen gründet. Ich habe dir gesagt: Vertrauen entwaffnet mich! Ich werde über die Welt einen Strom der Barmherzigkeit ausgießen und die Menschen bitten, mit einem Strom der Hoffnung darauf zu antworten.
Dieser mächtige Strom, der vom Herzen des Menschen ausgehen und bis zum Herzen Gottes aufsteigen soll, wird die Ankunft des Heiligen Geistes vorbereiten, denn dieser Strom wird bald zu einem Wind und zu einem Sturm und er wird den Geist der Liebe in alle Herzen bringen.
O, meine Tochter, bewundere die Schönheit dieser Tugend, ihr kraftvoller Hauch kommt von Gottes Geist und sucht das Herz des Menschen heim, um wieder zu Gottes Herz hinaufzusteigen. Es ist die Sendung des Heiligen Geistes, es ist das von Gott vollendete Werk. Wiederhole: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.»
Betrachten wir Gottes Werk im Licht des Glaubens und gestärkt durch unsere Hoffnung:
«Ja, meine Herrlichkeit wird den Himmel wie einen Schleier zerreißen und die Erde wie eine sanfte Wolke umhüllen. Dann wird der Heilige Geist zum Vorschein kommen! Der Heilige Geist wird von der Schöpfung und von den Geschöpfen Besitz ergreifen. Es wird jenseits einer Umgestaltung eine “Verklärung” sein.
Dann wirst du sehen: Der Mensch ist zuerst von der Herrlichkeit Gottes erdrückt, dann steht er aufrecht in der Herrlichkeit Gottes und schließlich verneigt er sich vor der Herrlichkeit Gottes. Der von der Sünde verwundete Mensch wird ein verklärter Mensch sein, denn er wird in sich die Herrlichkeit Gottes empfangen haben und die gesamte Schöpfung, die nicht durch eigene Sünde, sondern durch die Sünde des Menschen im Abgrund liegt und verdorben ist, wird ebenfalls verklärt, wie geschrieben steht: Ich werde einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen...
Erdrückt durch die Herrlichkeit Gottes wird sich der Mensch bekehren; aufrecht in der Herrlichkeit Gottes stehend wird sich der Mensch von den irdischen Banden lösen, in der Verneigung vor der Herrlichkeit Gottes, wird sich das Herz des Menschen entflammen...»
Und Gott reicht uns als Wanderstab die Hoffnung...
«Der Mensch macht sich nämlich auf den rauen Aufstieg zum Berg Golgotha, um auf dem Berg Tabor voller Entzücken zu sein. Der Mensch soll diesem Weg des Kreuzes folgen, um in die Herrlichkeit Gottes einzudringen. Dieser Weg des Kreuzes ist für ihn wie der Durchzug durch die Wüste, wo Hunger und Durst ihn quälen, denn im geistlichen Sinn sieht er noch nicht, wie die Herrlichkeit Gottes am Ende seines Weges hervorbricht.
Ich gebe ihm die Hoffnung als Wanderstab und meine Eucharistie ist das Manna, das ihn nährt. Das Evangelium ist die Feuersäule, die ihn führt und meine heilige Mutter beschützt ihn.»


Nehmen wir Maria als Botin der Hoffnung auf

In dieser schwierigen Zeit sendet uns Gott Maria, die Botin der Hoffnung, die mit ihren Kindern an der Zivilisation der Liebe arbeitet, die sich der von Satan gewollten Zivilisation des Todes entgegensetzt.
«Weil Maria mich in ihrem Schoß getragen hat, trägt sie die Fackel der Hoffnung. Ja, denn sie hat “die Hoffnung der Völker” getragen. Daher kommt sie auch heute, um den Völkern die Hoffnung zu bringen. Du siehst, ich kann zu dir nicht über die Hoffnung sprechen, ohne sie mit Maria zu verbinden. Sie ist die helle Fackel, weil sie jenen getragen hat, der das “Licht der Völker” ist. Sprich von der Hoffnung, sprich vom Heiligen Geist, aber vergiss nicht, sie mit meiner heiligen Mutter in Verbindung zu setzen.
Du hast den Wind der Hoffnung vorbeiziehen gehört, du hast das Licht der Hoffnung geschaut. Heute sage ich dir: Betrachte mein Zeichen der Hoffnung; es ist Maria, meine heilige Mutter!
Wenn die Hoffnung dieser Wind ist, der das Pfingstfest ankündigt und ihm vorausgeht, so ist Maria die Botin der Hoffnung, indem sie das Kommen des Heiligen Geistes und die glorreiche Wiederkunft ihres göttlichen Sohnes vorbereitet.»
Wir sollen daher das neue Pfingsten und die Wiederkunft von Christus, dem König, im Glauben, in der Hoffnung, in der Nächstenliebe, durch Gebet und Zeugnis erwarten.
Seien wir Zeugen der Hoffnung und teilen wir sie mit den anderen!
Lucie

Literatur:
Botschaften an Lucie (6 Bände)
«Die große Botschaft vom Kreuz» 192 Seiten
«Mich dürstet!» 240 Seiten
«Komm, Heiliger Geist» 352 S.
«Abba - Vater» 208 Seiten
«Gottes vollendetes Werk» 192 S.
«Maria, Ursache unsrer Freude» 176 Seiten
Preis pro Band: Euro 10.– CHF 15.–

 

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