Mirella Pizzioli:Ein Charisma der Gemeinschaft der Heiligen=> MARIA HEUTE 454 INHALT |
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Es folgt der Schluss des Interviews, das Mirella Pizzioli am 21. September 2007 dem Panorama catolico internacional gegeben hat, (um ihre erste Reise nach Argentinien vorzubereiten) und das Maria heute mit freundlicher Genehmigung abdrucken darf.
Sie sagen, dass die Seelen im Himmel sehr glücklich sind und nichts benötigen, während die Seelen im Fegefeuer unsere Hilfe brauchen. Was können wir tun?
Durch unsere Beständigkeit in der Liebe, durch unser Gedenken und durch Vergebung können wir diese Läuterung verkürzen und daran mitwirken, dass sie schneller in den Himmel kommen. Schenken Sie ihnen Messen, Werke der Barmherzigkeit, Gebete, Gebete und nochmals Gebete. Der Rosenkranz verschafft ihnen große Erleichterung. Sie zeigen sich mir mit glühender Sehnsucht nach Liebe; unser Gebet ist für sie als würden sie frische Luft schnappen.
Und können wir, die wir auf der Erde sind, die Seelen im Fegefeuer um Hilfe bitten?
Ja natürlich! Wenn ich eine ganz große Gnade brauche, erbitte ich sie von den Seelen im Fegefeuer, denn ich glaube, dass Gott keinem seiner Kinder, das sich einzig danach sehnt, ihn zu lieben und sich in diesem Zustand des Leidens und der Reue befindet, etwas abschlägt. Und die Seelen im Fegefeuer freuen sich sehr darüber, uns helfen zu können.
Wie kann man das verstehen? Und ist es möglich, dass Gott in seiner unendlichen Barmherzigkeit das Fegefeuer für eine Seele zulässt, die nur leidet, um zu ihm zu kommen?
Schauen Sie, ich erlaube mir zu sagen, dass ich glaube, dass das Fegefeuer eines der größten Liebeswerke Gottes für die Menschen ist. Nachdem die Seelen die Erde verlassen haben, sagen sie mir: «Jetzt sehe ich, ja, ich verstehe...». Alles ist ihnen ganz klar geworden. Wenn sie sich selbst mit all ihren Fehlern und mit echter Reue sehen, bitten und ersehnen sie diese Läuterung, die für sie erforderlich ist, um in den Himmel zu kommen, aus eigenem
Antrieb.
Wenn ich von dem ausgehe, was sie mir zeigen, leiden sie enorm, zugleich stimmt es aber auch, dass sie in diesem immensen Leid eine immense Freude erleben: die unbedingte Gewissheit ihrer definitiven Begegnung mit Gott. Manchmal erklären es mir die Seelen mit folgendem Beispiel: es ist, wie wenn man einen Menschen sehr liebt, der weit weg ist und von dem du weißt, dass er dich ebenfalls liebt. Du leidest darunter, von ihm getrennt zu sein und nicht ausreichend für diese Liebe, die du erhoffst, vorbereitet zu sein, dennoch empfindest du durch die absolute Gewissheit, dass du eines Tages mit ihm für alle Ewigkeit vereint sein wirst, eine unermessliche Freude.
Mirella, haben sich Ihnen auch verdammte Seelen gezeigt?
Ja, aber glauben Sie nicht, dass das häufig vorkommt. Nur einige Male, Gott sei Dank.
In manchen meiner Bücher wird von dieser Erfahrung berichtet. Es sind Seelen, die nichts für sich selbst verlangen. Wenn man für sie betet, ist das ein Akt der Liebe, aber sie weisen unsere Gebete ab, weil dadurch ihre Leiden
vergrößert werden. Sie sagen mir, dass sie für immer umherirren werden...
Was bedeutet «umherirren»?
Ich weiß es nicht. Ich übermittele es nur. Ich stelle den Seelen, die zu mir sprechen, keine einzige Frage.
Und gibt es die Hölle? Existieren Satan und seine Handlanger?
Ja, es gibt sie.
Was halten Sie von der modernen Tendenz, die Existenz der Hölle zu leugnen, oder zumindest nicht darüber zu sprechen?
Das ist ein schwerer Fehler. Die Existenz der Hölle ist ein Glaubensdogma. Die aufbegehrenden Engel sind in die Hölle gekommen – das ist die Wahrheit.
Wer kann in die Hölle kommen?
Wer dort hin will. Ja, wer Gott mit freiem Willen und mit vollem Bewusstsein total ablehnt. Gott zwingt niemanden.
Haben Sie seit Beginn Ihrer Sendung festgestellt, dass es zu Bekehrungen gekommen ist und dass sich die Menschen auf die Suche nach Gott machen?
Ja, das ist sicher. Durch dieses Werk und durch viele andere ruft uns Gott stetig an. Seine Mittel sind grenzenlos. Ich sehe Bekehrungen, die mich ermutigen, weiter zu machen.
Angesichts dieser Bekehrungen müssen Satan und seine Handlanger wohl sehr zornig sein. Greift er Sie an?
Ja, das tut er. Es sind fast immer nur Drohungen. Ich sehe ihn nicht oft. Aber es kommt vor. Er stellt mir
Fallen aller Art.
Wie kann man sich verteidigen? Was raten Sie uns zu tun?
Wie uns unsere heilige Mutter Kirche immer gelehrt hat, sollen wir in der Gnade Gottes leben und versuchen gut zu sein, die Gebote zu halten. Die Gebote sind gut, nicht nur weil Gott sie uns gegeben hat, sondern weil es gut ist, dass Gott sie uns gegeben hat. Sie sind gut für uns. Wir stützen uns auf das heilige Messopfer, die Beichte, die Kommunion, den Rosenkranz, auf das Leiden und den Tod Jesu, auf die ungemein machtvolle Fürsprache Mariens, die auch unsere Mutter ist. Wir bauen auf die unablässige Hilfe unseres Schutzengels, auf den Beistand durch die Engel, die Heiligen, die Seelen im Fegefeuer und all unsere lieben Verwandten, die schon im Himmel sind. Die Verwendung von Sakramentalien ist ebenfalls hilfreich: geweihtes Öl, Weihwasser, geweihtes Salz. Wir stehen unter einem unermesslich großen und kostbaren Schutz, aber wir müssen konkret daraus leben.
Kehren wir zu Ihrer Sendung zurück, Mirella. Wie kommen die Menschen zu
Ihnen?
Viele kommen persönlich und manchmal sogar aus fernen Ländern. Ich bekomme auch Briefe oder elektronische Post. Und man erreicht mich telefonisch; ich bin bei den Anrufen immer sehr aufmerksam.
Aus welchen Gründen suchen die Menschen im Allgemeinen Ihre Hilfe?
Die Situationen sind sehr unterschiedlich, aber es ist immer wegen etwas Leidvollem. Ich verbringe den ganzen Tag mit Menschen, die viel leiden: ich höre ihnen zu, ich bete und ich übermittle ihnen, was die himmlischen Geschöpfe mir für jede Situation überbringen.
Sind unter den Menschen, die zu Ihnen kommen, auch Kranke?
Ja, viele. Einige Jahre nach den ersten Offenbarungen hat mich unser Herr beauftragt, für sie zu beten: «Ich trage dir auf, für die Kranken Fürbitte einzulegen». Und erlauben Sie mir zu sagen, dass das etwas ist, was ich mit sehr großem Eifer tue. Ich verspüre so große Freude, wenn ich die Gnaden sehe, die der Herr mit so viel Liebe schenkt!
Und alle werden geheilt?
Alle empfangen eine spirituelle Erleichterung. Und viele, viele werden geheilt; manche ganz plötzlich und andere allmählich. Der Herr schenkt uns zahlreiche Gnaden, wenn wir ihn mit Glauben und
Demut darum bitten. In den Evangelien sagt Jesus oft: «Geh, dein Glaube hat dir
geholfen».
Sehen Sie immer...?
Ja, der Herr zeigt mir immer etwas.
Was er mir zeigt, ist nicht immer dazu bestimmt, dass ich es erzähle, sondern damit ich den jeweiligen Menschen verstehe und für ihn bete.
Mirella, leiden Sie? Sind Sie erschöpft?
Ja, sicher, vor allem weil ich so viele Menschen aus so vielen Ländern und aus allen Altersgruppen sehe, die leiden. Niemand entkommt Leid und menschlicher Not. Und mit alldem bin ich täglich konfrontiert.
Ich bin auch ermüdet, weil meine Tage sehr lang sind, mit vielen Menschen, vielen Briefen und vielen Telefonanrufen. Wie jeder andere muss ich auch meinen Haushalt führen, mit meinem Mann, der sehr geduldig ist. Ich muss Ihnen auch sagen, dass Gott mir immer die Kraft gibt, diese Aufgaben in Rahmen meiner Möglichkeiten zu erfüllen.
Sie halten auch Vorträge.
Ich soll mich immer verfügbar halten, um Zeugnis von der Realität Gottes und zum Thema Leben nach dem irdischen Leben abzulegen, denn das ist meine Sendung. Die Vorträge sind eine ausgezeichnete Gelegenheit, um diese Wahrheiten möglichst vielen Menschen zu vermitteln. Ich gebe daher mein Möglichstes, um Anfragen nachzukommen.
Was sagen Sie den Menschen, die Ihre Bücher lesen?
Dass sie die Bücher nicht auf einmal lesen sollen, weil es Botschaften sind, die man meditieren soll. Wenn man sich über das Leben der
kommenden Welt erkundigen will, in der wir alle Verwandte haben, die uns vorausgegangen sind, hat man die
Tendenz, die Botschaften mit großer Neugierde zu lesen und manchmal achtet man nicht auf das Wesentliche, das uns der Himmel in diesen schwierigen Zeiten lehrt. Es sind Gottes Pläne für die heutige Zeit. Manche haben mir gesagt, dass sie beim zweiten Lesen der Botschaften Dinge entdeckt haben, die ihnen die Verzweiflung genommen haben. Und man soll wissen, dass in den Büchern nur ein ganz kleiner Teil davon handelt, was Gott für das Wohl der Seelen getan hat. Die Zeugnisse, die veröffentlicht wurden, sind nur eine kurze Zusammenfassung.
Und zu denen, die an dieser ganz ungewöhnlichen Glaubenserfahrung zweifeln können...?
Da antworte ich mit den Worten Jesu: «Ich erlaube den Geschöpfen auf der Erde, die zu meinem Reich gehören, zu dir zu kommen, damit ihr euch bekehrt und damit sie nicht sagen können... “Ich wusste es nicht”». Es ist ein Werk der Evangelisierung für diese schwierigen Zeiten.
Und welchen Rat würden Sie uns zum Schluss geben?
Wir sollen unser Herz für Gott öffnen und nichts fürchten – das ist es, was der Herr von uns verlangt – und wir sollen uns mit großem Vertrauen durch seine vorsehende Hand leiten lassen. Die Menschen sind arm, sehr arm, überaus arm, aber wir haben einen reichen Vater, einen sehr reichen, überaus reichen Vater, der jedes seiner Kinder mit grenzenloser Liebe liebt.
Meine liebe Tochter, mit unermesslich großer Dankbarkeit nehme ich deine Hingabe an und deine Verfügbarkeit schenkt meinem Herzen Freude und Trost.
Gemeinsam können wir so viel tun...
Mein Kind, ich vermag alles
und das weißt du. Wie jeden anderen Vater erfüllt es auch mich mit Freude, wenn ein Kind mitarbeitet. Aber auch, weil dein Leben auf der Erde und dein normales Verhalten als Frau meine Botschaft einfach macht und sich alle in dir spiegeln können: in einer normalen Frau, die durch Gottes Gnade und seine unermessliche Liebe unmittelbar von Gott Worte der Liebe und Anregungen empfängt, um im Herrn, im Glauben und im Vertrauen zu wachsen.
Mein Kind, das ist die Erklärung für das, was viele falsch interpretieren könnten wenn sie
meine Gegenwart bei dir böswillig in Zweifel ziehen.
Ich lächele mit dir und freue mich über deiner Gesellschaft. Zwischen uns herrscht ein wunderbares Verständnis...
Ich umarme dich mit Liebe, umarme mich mit Achtung und Hingabe, liebe mich, mein Kind, liebe mich und du wirst mein Erbarmen und meine Macht erleben.
Ich werde dir die heiligen Geheimnisse enthüllen... (ich sehe, wie das wunderschöne Antlitz Jesu lächelt und wie er seine Augen zum Himmel erhebt).
Aus: Rabbi, wo wohnst du?
Mirella liest alle Briefe, sie betet jedes Mal, aber sie antwortet aus Zeitmangel nur selten. Während der Woche kann man sie nach vorheriger Absprache von Montag bis Donnerstag am Nachmittag besuchen.
Mirella Pizzioli, via P. Borsalino 24, I- 47822 Santarcangelo di Romagna (Rn), Italien. Tel/ Fax: +39 05 41 62 13 49. (Nach 20.00 Uhr bitte die Zeitzonenverschiebung berücksichtigen!)
info@mirellapizzioli.it
www.mirellapizzioli.it
Literatur:
«Weit offen steht der Himmel» Band 1, 176 Seiten, 13x20 cm,
Euro 12.–, CHF 18.–
«Weit offen steht der Himmel» Band 2, 144 Seiten, 13x20 cm,
Euro 12.–, CHF 18.–
«Jesus, das Licht der Welt»
320 Seiten, 13x20 cm,
Euro 15.–, CHF 23.–
«Rabbi, wo wohnst du?» Er antwortete: «Kommt und seht!» 184 Seiten, 13x20 cm,
Euro 14.–, CHF 23.–
> Literatur von Mirella Pizzioli
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