Zeigt Mir eure Liebe durch LobpreisVortrag von Françoise in Plougasnou am Samstag, 15 März 2008 (2. Teil)=> MARIA HEUTE 454 INHALT |
![]() |
Wenn wir wirklich glauben, dass Gott unser Glück will, dass Er uns das Glück schenken will, Sein Herz zu spüren, Seine Gegenwart in uns, dann werden wir Ihn wahrnehmen und Ihn in jedem Moment empfangen: es reicht, sich dafür einige Sekunden ins Gebet zu versenken. Dieses Glück ist die zärtlich liebende Gegenwart Gottes, die uns in der Tiefe berührt und die jeder von uns erleben kann. Die Gegenwart Gottes ist nichts Überschwängliches, Hervorragendes, sondern etwas sehr Feines, Tiefes, Starkes. Jesus sagt uns, dass wir alle von Seiner Liebe erfüllt sein sollen, denn erst das wird uns stark machen und uns ein ausgeglichenes Leben führen lassen, das uns erlaubt unseren Auftrag als Getaufte wahrzunehmen, der darin besteht, diese Seine Liebe und Sein Leben zu unseren Brüdern zu bringen, und zu ihrer Heilung beizutragen.
Gerade in dieser Zeit ist es sehr wichtig, diese Liebe zu unseren Brüdern zu tragen, umso mehr, als dass wir bald das lichtvolle Kreuz am Himmel sehen werden, ein Kreuz, das für die Kleinen eine Quelle der Freude sein wird, aber auch Quelle von großer Angst und Leiden für die, welche ihren eigenen Willen, dem Willen Gottes vorgezogen haben. Jesus sagt uns, dass wir bereits bevor diese Zeit kommt, wachsen und an unsere Brüder weiterschenken sollen. Glaube bedeutet, sich von der Liebe Gottes nähren zu lassen um nachher die anderen zu nähren. Wenn wir einmal das Herz Jesu kennengelernt haben, ist es unsere Pflicht, Ihn zu den Menschen zu bringen, die sich verirrt haben, die leiden, die Schmerzen ertragen oder krank sind.
Jesus sagt uns, dass ab dem Moment, wo wir im Gebet, in der Stille und in der Wahrheit leben, uns einige Minuten reichen werden, um diesen tiefen Frieden des Herzens zu empfangen. Das gilt für alle, egal wie intelligent, arm oder unfähig wir auch sein mögen. Dieser Friede ist für alle da. Wenn er nicht kommt, ist da meist auch ein Mangel an Glaube, ein Mangel an Vertrauen in Gottes Güte und ein Mangel an Hoffnung.
Jesus sagt uns: ihr sollt Seelen voll des Lobes werden. Durch das Lob Gottes werdet ihr alle geheilt. Wenn wir versuchen zu sehen, was der Herr alles Großes gemacht hat, zum Beispiel indem wir in die Natur gehen und Ihn für die Vögel loben, für den Frühling, für die Sonne, für den Regen, oder indem wir Ihn für die Heilung, für die erhaltenen Gnaden loben, dann wird der Herr durch unser Lob verherrlicht.
Der Herr sagt: lernt, Mich jeden Tag zu loben.
Die Engel singen ohne Ende vor dem Thron Gottes und durch ihre Liebe erleichtern sie das Leiden des Vaters wegen der Sünden der Welt.
Immer wenn eine kleine Seele sich bekehrt, indem sie das Licht wählt, freuen sich die Engel und beziehen dieses Seele in Ihren Lobgesang ein.
Lobt und singt, denn Gott tut Wunder in jedem Augenblick; lobt Ihn für die Liebe, die dauernd niedersteigt um euch zu erfüllen, und die eure Herzen immer mehr erfüllen will.
Die Liebe Gottes steigt nieder um uns zu erfüllen, weil es Seine Freude ist, dies zu tun.
Man kann nicht sagen: es gab Momente, da fühlte ich die Liebe Gottes, aber jetzt bin ich zur Lauheit zurückgekehrt. Die Liebe Gottes enthüllt sich immer mehr und mehr unter der Bedingung, dass wir mit Vertrauen vorwärts gehen. Dafür muss man jeden Morgen aufstehen in der Hoffnung, dass Gott Wunder tun wird und dass Er sie durch Seine Liebe tun wird.
Lobt den Heiligen Geist, der euch heimsucht, wenn ihr Ihn mit Glauben ruft. Lobt den Vater, der euch
Seinen Sohn schenkt, der Ich bin.
Lobt Gott für alle Gnaden, die Er durch euren Glauben in euch ausgießt zum Wohl aller.
Lobt Gott durch eure
Lieder, durch eure verliebte Stille, euren vertrauensvollen Blick auf Mein Herz, das euch noch mehr liebt, als ihr zu hoffen wagt.
Ich komme zu euch allen, wenn euer Herz bereit ist, Mich zu empfangen, wenn es voller Friede und ohne störenden Lärm ist, um Mich zu betrachten...
Vergesst eure Sorgen, alle, um Mich zu loben, auf Mich zu hoffen und Ich
verspreche euch Meine Göttliche Hilfe, Meine Gnade, damit ihr all eure Mühen bewältigen könnt.
Derjenige, der alles in Meine Hände legt, Mich anzubeten wünscht und Mich kennen möchte, der braucht sich keine Sorgen mehr zu machen, denn Ich werde für ihn sorgen, wie für einen Säugling und trotz aller
Prüfungen wird er lebendig, gestärkt und heil sein...
Zeigt Mir eure Liebe durch Lobpreis, indem ihr eure «Stimmen» mit den Stimmen der Engel vereint und Mir so demütig eure Liebe bringt, wie es einst die Hirten taten.
Dann wird Gott euch erhören, denn Er ist die Liebe, die sich im Überfluss verschenkt...
Betet und singt: und alles in euch wird lichtvoll und leicht werden.
Der Herr sagte mir, dass wir alle fähig sind tief und echt zu lieben. Und wenn Er davon spricht, Ihm die Liebe zu bringen wie einst die Hirten, so meint Er, dass die Hirten ein gutes Herz hatten, den guten Willen und sie standen mit beiden Füßen auf dem Boden, waren vernünftig, auch wenn sie nicht besonders kultiviert waren und auch nicht viel wussten. Ihre Liebe war rein, denn sie kam von Herzen. Diese Liebe wünscht der Herr von uns allen. Er braucht keine speziell kultivierten Seelen, die sich in allen Bereichen auskennen – natürlich braucht Er sehr wohl auch Theologen und sogar gute – aber der Herr wünscht von uns eine tiefe Liebe, die weise, ausgeglichen und vernünftig ist, die Liebe des Herzens, damit wir fähig werden, Ihn zu loben und zu strahlen.
Es gibt eine Sache, von welcher der Herr wirklich die ganze Menschheit heilen möchte, die uns hindert, glücklich zu sein und das ist unsere berühmte Eigenliebe. Wir können gut und gern auf dem Weg der Bekehrung sein, vielleicht sind wir schon weit fortgeschritten im Vergleich zu anderen, und trotzdem merken wir jeden Tag dass da immer noch sehr viel Eigenliebe in jedem von uns ist, ein Gift, das der Teufel aussäht, ein Gift deshalb, weil Gott dadurch nicht den ersten Platz in unserem Herzen hat und wir deshalb nicht richtig in den Herrn verliebt sind.
Wer in Jesus verliebt ist, fühlt sich in jedem Augenblick von Ihm geliebt und er wird immer weniger Platz für die Eigenliebe haben. Wenn wir die Zärtlichkeit Gottes für uns ganz tief in unserem Herzen spüren, dann können da gut und gern böse Aussagen oder Personen sein, die uns vom Weg abbringen wollen oder verletzen, das alles wird aber nicht die Tiefen unseres Herzens erreichen. Warum? Weil unser Herz erfüllt ist. Wenn wir einen Mann und eine Frau beobachten, die ineinander verliebt sind, die so ineinander verliebt sind, dass sonst nichts mehr für sie existiert, können sie gut und gern böse Aussagen hören, sie werden kaum einen Gedanken daran verschwenden, weil sie so sehr Feuer und Flamme füreinander sind. Mit der Liebe Gottes ist es genau gleich, nur dass die Liebe Gottes noch sehr viel stärker ist.
Die Eigenliebe zerstört die Liebe, den Frieden und verhindert das Wirken Gottes. Unser Gemeinschaftshaus hat zum Ziel, die innige Vertrautheit mit Jesus unter den Brüdern und Schwestern zu leben, damit sie strahlen und dann die Menschen empfangen können, welche der Zärtlichkeit Gottes begegnen möchten und die die Erfüllung des Lebens suchen; die Einfachheit, die Freude, ganz einfache aber sehr tiefe Dinge, welche es erlauben, die Liebe Gottes wahrzunehmen: dafür müssen wir jedoch all unsere Eigenliebe wegjagen. Aber ich merke jeden Tag, wie schwierig das ist und wie sehr die Eigenliebe eine Behinderung für das spirituelle Leben
darstellt und das Herz Jesu ermüdet. Wir können schon jeden Tag die Sakramente empfangen und im gemeinschaftlichen Gebet unser bestes geben, wenn kein Kampf gegen das Ich und die Eigenliebe stattfindet werden wir es nie schaffen und wir werden den Menschen nichts geben können. Es ist ein Kampf gegen die Traurigkeit, gegen das Leid und gegen das Unglück, welches aus der Eigenliebe wächst.
So sagt Jesus zu uns: lasst euch von Meiner Liebe erfüllen, indem ihr euch von Mir lieben lasst und ihr werdet sehen, wie eure Eigenliebe verschwindet. (...)
Jesus wünscht, dass wir uns gegenseitig unendlich respektieren, denn wir wissen nicht, was der andere alles zu tragen hat. Selbstverständlich werden die anderen trotzdem schlecht reden, ohne zu wissen, dass sie schlecht reden und selbstverständlich wird euch das verletzen. Also entweder stellen wir Jesus ganz ins Zentrum, indem wir Ihm sagen: «ich möchte von Dir alle Liebe erhalten, die ich zum Leben brauche, alle Nahrung, ich möchte von Dir geliebt werden» – und dann ist dieses ganze Gerede gar nicht wichtig – oder wir bleiben darin gefangen und verbringen unsere Zeit damit, verletzt zu werden, den anderen falsch zu verstehen oder ihn auch zu verletzen. Die Eigenliebe verhindert ganz einfach, dass wir in inniger Vertrautheit mit Jesus leben. Jesus sagt uns: Ich bin traurig, denn Ich möchte euch so sehr lieben, und euch so viel schenken. Aber ihr macht so viel Lärm mit alle dem: ihr macht Lärm mit euren Meinungsverschiedenheiten, weil ihr euch nicht richtig versteht, weil ihr vom anderen etwas erwartet, was er euch nicht gibt. Ihr lebt dann nicht in der Nächstenliebe, sondern ihr seid dabei darüber zu urteilen, was der Nächste euch geben muss. Möge jeder das Leben des anderen respektieren, seine Eigenart und kommt alle zu Mir in die tiefe Betrachtung, in die tiefe Stille und da werdet
ihr genährt werden und so werdet ihr schließlich die richtige großes Familie der Kinder Gottes bilden können.
Jesus sagt uns: Meine lieben Kinder, antwortet alle auf eure Aufgabe, auf eure Berufung. Werdet ganz klein, sucht die Demut von Morgens bis Abends. Denn nur durch eure Kleinheit, eure Einfachheit, und eure ganze, freudige Hingabe an Mein Herz werdet ihr fähig, Mir zu dienen und Mich zu verherrlichen.
Ihr alle hier seid berufen, dem Herrn zu dienen. Es reicht, Ihm zu sagen: «Ja, Herr, gebrauche mich, wie Du willst für das, was Du willst». Seid in jedem Augenblick voll Freude, denn der, welcher demütig ist, erhält den göttlichen Frieden und die göttliche Freude. Dieses Wort soll in die Tiefen unseres
Herzens geschrieben sein: «Freuet euch», ihr sollt euch freuen. Jesus hat am Kreuz auch die Freude für uns gewonnen. Wer demütig ist, erhält den Frieden und die Freude. Jesus lügt nicht. Wenn man demütig sein möchte, erhält man den Frieden und die Freude sofort.
Wenn ihr freudig und
eifrig seid, immer mehr in der Einfachheit des Lebens wächst, euch selbst immer mehr zurücknehmt und die Liebe sucht, dann werden eure Hände voll sein und ihr werdet davon euren Brüdern weiterschenken können, die nach Liebe, Wahrheit und Heilung dürsten. Jesus kann die Herzen unserer Brüder auch durch den Heiligen Geist heilen, wenn wir ihnen helfen wollen.
Entscheidet euch alle Werkzeuge Gottes zu werden, damit Mein Reich komme. Sich dafür entscheiden bedeutet: zur Ruhe kommen, eure Freundschaften unter Meinem Blick teilen, euren Willen ganz Mir überlassen, eure Sicherheiten und menschlichen Wünsche aufgeben, damit ihr Meinen Willen für euch erkennen könnt, der euch einzig und allein erfüllen kann.
Jeder hier hat Talente bekommen. An euch liegt es, diese durch eure Kleinheit und Demut zur Entfaltung zu bringen. Betet, damit ihr Mein Herz empfangt.
Ich brauche jeden von euch, um Mein Reich der Liebe zu errichten, denn ich möchte euch mit Meinem Wirken zum Heil der Menschheit vereinen.
So geht jetzt voran, vergesst euch selbst um all denen weiterzuschenken, die Ich auf euren Weg stellen werde. Ich segne euch alle, heute an diesem Tag, an dem ihr, Boten Meiner Zärtlichkeit, euch versammelt habt.
Seid mutig und freudig und jeder möge sich trauen das Evangelium zu verkünden, das Liebe und Wahrheit ist.
Françoise
Literatur:
«Umkehr der Herzen» (Band 1-6)
Botschaften von Jesus-Christus an Françoise, 13x20 cm, Preis pro Band: Band 1-3: Euro 15.–, CHF 22.–; Band 4: Euro 10.–, CHF 15.–; Band 5: Euro 9.–, CHF 13.–; Band 6: Euro 20.– CHF 30.–
«Jesus Christus enthüllt den Seinen das Wesen der Freimaurerei» 96 S., 13x20 cm, Euro 7.– CHF 10.–
«Gebete Jesu übermittelt von Françoise» Françoise, 128 Seiten, 11,5x17 cm, Euro 8.– CHF 12.–
«Jesus deutet das Johannesevangelium für Seine Kleinen» Botschaften an Françoise, 128 Seiten, 13x20 cm, Euro 10.– CHF 15.–
|
Copyright © 1999 - 2009 - Alle Rechte vorbehalten für Text und Fotos
PARVIS-VERLAG - MARIA HEUTE - CH-1648 HAUTEVILLE / SCHWEIZ. TEL.: 0041 (0)26 915 93 93 // FAX: 0041 (0)26 915 93 99 // E-MAIL buchhandlung@parvis.ch HOMEPAGE PARVIS // ZEITSCHRIFT MARIA HEUTE |