San Damiano – ZeugnisseDie Ärzte nennen ihn den Wundergeheilten=> MARIA HEUTE 453 INHALT |
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Am 7. Oktober 1969 war ich zum Rosenkranzfest das erste Mal in San Damiano. Ich war 37 Jahre alt und mein Sohn 7 Jahre.
Mein Mann, der aus einer großen Familie kam, war mit sechzehn Jahren aufgrund der Entbehrungen, die der Krieg mit sich brachte, an Tuberkulose erkrankt. Damals war er für vier Jahre im Sanatorium von Hauteville (Haute Savoie). 1969 hatte er einen Rückfall und musste für eine sehr heikle Operation am
Rippenfell wieder ins Sanatorium.
Daher fuhr ich nach San Damiano, um von U.L.F. von den Rosen seine Heilung zu erbitten.
Mein Mann war zwar praktizierender Katholik, aber auch so sehr von seinem
Verstand geleitet, dass er in keiner Weise an diese Erscheinungen glaubte.
Am Vortag des Rosenkranzfestes ging ich morgens gegen 5.30 Uhr in den Paradiesesgarten, um ein wenig im Verborgenen zu beten. Ich war in eine Decke gehüllt und betete zur Rosenmadonna: «Wenn du wirklich an diesem Ort erscheinst, dann bitte ich dich, dass die Operation meines Mannes gut ausgeht, auch wenn er dadurch mit gesundheitlichen Einschränkungen leben müsste.
Außerdem weißt du, wie sehr ich körperlich leide. Keinem Frauenarzt gelingt es, mir Linderung zu verschaffen. Mir fehlt nicht der Mut, aber ich kann einfach nicht arbeiten. Ich flehe dich an, erhöre mich!»
Unterdessen kam Mamma Rosa, um zu beten. Ich lief schnell zum Zelt, um nachzusehen, ob mein Sohn noch schlief. Als ich mich davon überzeugt hatte, kehrte ich zurück, um den gemeinschaftlichen Rosenkranz zu beten. Es waren nicht mehr als zehn Personen anwesend. Die Seherin wurde von einem Ordensmann begleitet. Beim letzten Gesätz ließ sie ihn auf französisch sagen: «Schaut zur Sonne und macht Fotos.»... Ich hatte keinen Fotoapparat dabei.
Ich drehte den Rücken zum Paradiesesgärtlein und sah am Himmel eine leuchtende, sehr junge Frau mit offenen Armen. Ihre Schleppe leuchtete fast genauso stark. Wunderbarerweise sah ich ihre Augen und ihr schönes, lächelndes Gesicht.
Wir nahmen das Rosenkranzgebet wieder auf und ich schaute noch immer sehr bewegt auf die Erscheinung. Ein betagter Herr legte mir die Hand auf die Schulter und sagte: «Madame, sehen Sie vielleicht dasselbe wie ich am Himmel?» Ich bat ihn, mir zu sagen, was er gesehen hatte. Es war genau dasselbe. Da weinte ich vor Ergriffenheit.
Im Laufe des Vormittags begegnete ich einem Priester und erzählte ihm, was ich gesehen hatte. Er sagte mir: «Ich bin P. Laffineur. Ich befasse mich mit den Erscheinungen von Garabandal in Spanien. Ich bin zum ersten Mal in San Damiano. Es ist mir lieber, wenn die Seherin Ihnen erklärt, was Sie gesehen haben. Sie empfängt jeden Tag ab 15.00 Uhr Gäste.» Der betagte Herr bot sich an, auf meinen Sohn aufzupassen, während ich meinerseits wartete.
Als ich bei Mamma Rosa war, ein «Ave Maria» gebetet und kaum meinen Mund geöffnet hatte, sagte der Ordensmann, der als Übersetzer da war: «Mamma Rosa sagt, dass es wirklich die Muttergottes war, die Sie heute morgen am Himmel gesehen haben und dass Sie Prüfungen zu bestehen haben, aber dass sie immer an Ihrer Seite sein wird.»
Nach meiner Rückkehr war mein Mann noch immer skeptisch. Er blieb ein Jahr im Sanatorium, wo er vier große Operationen hatte. Nach der ersten Operation kam es zu einer schlimmen Blutung.
Die Ärzte nennen ihn den «Wundergeheilten»...
U.L.F. von den Rosen hat mir, so wie ich sie gebeten hatte, meinen Mann gelassen, wenn auch mit gesundheitlichen Einschränkungen. Er konnte sogar wieder arbeiten, bis er mit 62 Jahren in Rente ging... Heute ist er 81 Jahre alt und muss sich einer zweiten Herzoperation unterziehen. Wir werden eine Novene zu U.L.F. von den Rosen beten und Gottes Willen annehmen.
Mein Sohn war 9 Jahre alt, als wir wieder nach San Damiano fuhren. Bevor wir zur Messe gingen, beteten wir ein «Gegrüßet seist du...» vor der Statue der Muttergottes. Danach sagte mein Sohn zu mir: «Die Muttergottes hat mit mir gebetet. Ich habe gesehen, wie sich ihre Lippen bewegt haben.» In diesem Augenblick kam Mamma Rosa am Arm einer Person und sagte zu ihr: «Hole mir diesen Kleinen». Sie umarmte ihn wortlos.
Es ist sicher überflüssig, Ihnen zu sagen, dass mein Mann heute von der Anwesenheit U.L.F. von den Rosen in San Damiano überzeugt ist und dass er seit seiner Pensionierung täglich den Rosenkranz mit mir betet und alle Folgen der medizinischen Eingriffe mutig und schweigend aufopfert, ohne sich
jemals zu beklagen.
Ein Dank an U.L.F. von den Rosen!
Frau B.A., Frankreich
Im Juli 1979 machten wir unsere erste Pilgerfahrt nach San Damiano. Wir durchlebten eine furchtbare Prüfung. Unsere vier Kinder, die damals zwischen 19 und 26 Jahre alt waren, hatten uns nacheinander verlassen, um unter überaus schmerzlichen Umständen nach Amerika zu gehen. Fünf Jahre lang hatten wir weder eine Anschrift, noch irgendwelche Nachrichten. Wir beteten und scheuten kein Opfer.
Durch Freunde und durch einen Priester erfuhren wir von San Damiano und beschlossen, dorthin zu fahren. Am 15. Juli 1979 standen wir zu Füßen U.L.F. von den Rosen. Am übernächsten Tag nahmen wir an den Gebeten um 5.00 Uhr morgens teil. Als wir gegen 6.30 Uhr gingen, haben wir die Sonne betrachtet, in der Jesus und Unsere Liebe Frau erschienen sind. Welche Emotionen! Es war unser dreißigster Hochzeitstag. Wie viele Gnaden haben wir empfangen!
Frau M.G., Frankreich
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