Naju, Botschaft Jesu an Julia Kim vom 1. September 2007In dieser Zeit, wo die Spreu vom Weizen getrennt wird=> MARIA HEUTE 452 INHALT |
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Julia: Trotz des schlechten Wetters antworteten viele Pilger auf den Anruf der Muttergottes und beteten wie ein Herz und eine Seele in der Kapelle aus Vinyl auf dem Berg der Muttergottes. Sie fühlten sich trotz des ärmlichen Erscheinungsbildes der Kapelle überreich beschenkt.
Ein Priester, der mit einer Pilgergruppe aus Malaysia gekommen war, feierte die Messe und erteilte mit der heiligen Hostie, die am 16. April 2005 auf den Berg der Muttergottes herabgekommen war und am 6. Mai desselben Jahres geblutet hatte, den Segen.
Während das Allerheiligste auf dem Altar zur Anbetung ausgesetzt war, schaute ich auf die Hostie und begann mit Jesus zu sprechen.
«O, wie können wir es
wagen, die so erhabene und reine Liebe zu ergründen, mit der der Herr des Himmels und der Erde in der heiligen Eucharistie lebt und mit der er bei uns Sündern wohnt? Trotzdem bezeugt die Mehrheit der Hirten, die gerufen wurden und sich weigerten, den Herrn über alles zu lieben, nicht genügend die Liebe des Herrn und der Muttergottes. Sie suchen ihr eigenes Ansehen und werden daher unfähig, die Liebe des Herrn zu verstehen, der sein Blut vergossen und uns gerettet hat, indem er am Kreuz starb. Welchen Schmerz müssen der Herr und seine heilige Mutter in ihren Herzen empfinden, wenn sie die
armseligen Herden sehen, die ihnen folgen?
Der Herr begann in der Hostie zu sprechen und breitete ein strahlendes, vielfarbiges Licht über alle Anwesenden aus.
Jesus:
Meine liebe kleine Seele! In dieser äußerst wichtigen Zeit, wo der Zornesbecher Gottvaters fast überläuft, wünsche Ich, dass du mit einer letzten Anstrengung den Geist des Martyriums entfachst, um die Welt zu retten – in Einheit mit dem Heiligen Vater, meinem Stellvertreter, der ein schweres Kreuz trägt und [Ich wünsche], dass du deine Loyalität auf heroische Weise darbringst. Entfache kraftvoll die Macht der Liebe, damit das Reich des Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens
errichtet werden kann.
Meine lieben Kinder, ihr habt mit Amen auf den Anruf meiner Mutter geantwortet und euch hier versammelt! Wer sein Leben retten will, wird es verlieren, aber wer sein Leben für mich hingibt, der wird es retten. Wer meine kleine Seele (Julia) aufnimmt, die sehr große Anstrengungen unternimmt, um auch nur eine einzige Seele auf den Weg der Reue zurückzubringen, indem sie mich und
meine Mutter bekannt macht, der ist ein Mensch, der mich aufnimmt und wer mich aufnimmt, nimmt Den auf, der mich gesandt hat. Mein Versprechen, dass derjenige, der «einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, den Lohn eines Propheten empfängt», wird ganz gewiss eingehalten. Wer daher an das glaubt, was Ich soeben gesagt habe und es in die Tat umsetzt, der baut sein Haus auf dem Felsen.
Ihr alle, Kinder dieser Welt, die ihr gerufen wurdet, eure Sendung geht langsam ihrem Ende entgegen. Ich wünsche, dass wenigstens ihr, die ihr auf meinen Anruf und auf den meiner Mutter mit Amen geantwortet habt, euch in dieser Zeit, wo die Spreu vom Weizen getrennt wird, daran erinnert, dass man sterben muss, um aufzuerstehen. Tut daher euer Möglichstes, um in Marias Arche des Heils
einzutreten, die sie euch als eure himmlische Mutter bereitet hat, aber nicht nur euch, sondern auch den größten Sündern, damit auch sie gerettet werden können.
Wenn ihr die Schwierigkeiten, die euch in jedem Augenblick des Tages begegnen, hochherzig aufopfert und euer ganzes Leben im Geist der Aufopferung in ein Gebet verwandelt, werdet ihr den geistlichen Kampf gewinnen und viele Seelen retten. Wenn ihr daher nicht das Beispiel von Judas nachahmt, dessen Name ein Synonym für Niedergang ist, sondern statt dessen den Glauben der Märtyrer nachahmt; wenn ihr in Einheit mit meiner kleinen Seele seid, die laut herausruft, wie unbedeutend sie ist, obwohl sie alle Arten von Verfolgungen und Prüfungen erleidet – meine kleine Seele, die (den Kampf) nie aufgegeben hat, sondern mir und meiner Mutter aufrichtig und treu folgt –, dann werden die Sünden der Welt, auch jene Sünden, die eine Beleidigung der Würde Gottvaters sind und seinen Willen übertreten, vergeben werden.
Wie sich die Apostel, die ich für das Heil der Welt
persönlich auserwählt habe, im Abendmahlssaal versammelten, um ihre Sendung als Märtyrer zu erfüllen, so sollt auch ihr euch an diesem Ort versammeln, wo ich und meine Mutter euch begleiten, auch wenn er arm und schäbig zu sein scheint. Ihr sollt also das österliche Mysterium des letzten Abendmahls fortsetzen.
Da ich euch für meinen großen Heilsplan auserwählt habe, sollt ihr die Masken der äußerst schwerwiegenden Irrtümer derer abweisen, die meine erhabenste und reinste Liebe und die Liebe meiner Mutter als Häresie bezeichnen; [unsere Liebe,] die wir durch die schönen und erhabenen Opfer meiner kleinen, geliebtesten Seele auf euch herabkommen ließen. Seid gehorsam und nehmt die Wahrheit an; erfüllt eure Sendung bis hin zum Martyrium. Dann wird deutlich sichtbar, dass das Verhalten all derer, die dem Irrtum verfallen sind, einer Tasse Wasser gleicht, mit der ein brennender Wagen gelöscht werden soll. Dasselbe gilt für alle, die sich von den armseligen Intrigen des Widersachers täuschen ließen, blind und taub wurden und die jetzt so mächtig zu sein scheinen, als würden sie die ganze Welt erobern. Das Unbefleckte Herz meiner Mutter wird triumphieren und die ganze Welt mit Freude, Liebe und Frieden überfluten und ihr werdet am
letzten Tag die ewige Glückseligkeit an meinem Tisch in meinem Reich erhalten.
Literatur:
«Maria, warum weinst du?» Ereignisse und Botschaften von Naju (Südkorea), Pater S. Spies, Louis Couëtte, 144 Seiten, 13x20 cm, Euro 8.–, CHF 12.–
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