Die Mutter Gottes in Manduria Alle sollen die Verehrung
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Im Mai 1995, als die kirchliche Obrigkeit Debora untersagt hatte, nach Himmelsgrün zu gehen und sie darauf wartete, Zeichen oder Beweise zu empfangen, die zeigen würden, dass es sich um eine übernatürliche Erscheinung der Mutter Gottes handelte, brachte die Madonna die Eucharistie zu Debora und übermittelte ihr daheim folgende Botschaft, nachdem ihre Statue Tränen aus Öl vergossen hatte.
Botschaft vom 23. Mai 1995
Debora: Ich bin bei mir im Haus, in Manduria, mit den Brüdern der Gruppe, da mir die kirchliche Obrigkeit untersagt hat, nach Himmelsgrün zu gehen. Die Statue der
Madonna hat vor allen Anwesenden Öl vergossen. Sie haben das Wunder gefilmt1. Während der Anrufung des Heiligen Geistes erschien mir Unsere Liebe Frau in einem hellen Licht, vor einem azurblauen Hintergrund.
Maria: «Gelobt und gedankt sei allezeit...»
Debora: «Dem heiligsten und göttlichen Sakrament!»
(In diesem Augenblick lächelt die Muttergottes; sie trägt einen großen Kelch mit Hostien)
M: «Meine Tochter, das ist der Leib meines Sohnes, den du heute vor unserer Begegnung nicht empfangen hast. Heute gewähre ich deinen Brüdern die Gnade zu sehen, was ich, die Mutter des ewigen Opfers, der Menschheit schenke und was ich von Ort zu Ort predigen werde.»
D: «Sie werden die Eucharistie, die du mir gibst, sehen können?»
M: «Ja, meine Tochter, Gott gewährt es.»
D: «Ich freue mich sehr für sie.»
M: «Mein liebes Kind, sie alle wissen, dass ich dir meinen Sohn bringen will und aus diesem Grund vergieße ich überall blutige Tränen...
Geliebte, ich sehne mich glühend danach, dass die mir geweihten Menschen wissen, dass ich jedem einzelnen von ihnen in besonderer Liebe
zugetan bin. Deshalb habe ich dich das machen lassen, um was sie dich gebeten haben. Ich bin die Mutter Jesu. Seit der Verkündigung durch den Engel habe ich Verbote erlebt. Niemand soll sich davor fürchten. Eure Liebe Frau vom Ölbaum beginnt keine Kämpfe, sie will keine Angst verbreiten, sondern sie will einzig die Seelen mit Liebe zu Jesus führen.
Mein Frühling ist bereits unter euch und die Zeiten, die von allen meinen Kindern vorhergesagt wurden, beginnen Wirklichkeit zu werden. Jetzt segne ich meine Kinder, weil sie mutig den Weg gewählt haben, den ich ihnen mehrfach aufgezeigt habe: Den Retter, meinen göttlichen Sohn.»
D: «Madonna, hast du
gesehen, dass sie angesichts deiner Tränen ungerührt bleiben?
M: «Fürchte nichts, fürchte nichts: es ist sehr hart, meine Tränen zu akzeptieren. In dieser Zeit der großen Verwirrung fragen sich viele, warum der Herr solche Erscheinungen zulässt.
Viele haben unverzüglich unter meinem mütterlichen Mantel Zuflucht genommen, ohne die Bedeutung ihrer
Geste ganz zu verstehen. Gleichzeitig hören sie auch weiterhin auf die Meinungen der kultivierten Menschen oder die der Mächtigen dieser Welt. Das verletzt mich so sehr! Oft fragt man, warum die Madonna auf so unverständliche Weise redet und heute Abend will ich ganz schlicht sprechen, um euch die Bedeutung meiner Tränen verständlich zu machen:
– Die Ablehnung meiner wiederholten Einladungen.
– Meine ständigen Erscheinungen werden als überflüssig erachtet.
– Die Liebe meines Sohnes, die sogar mitten in meiner Kirche so sehr verschmäht wird.
– Meine ganze Arbeit, die überhaupt keine Wertschätzung erfährt.
Wie oft soll ich euch daran erinnern, dass ihr beten sollt, um den Willen Gottes zu
verstehen?»
D: «Madonna, es ist für uns nicht leicht, auf Jesus zu hören und ihn zu verstehen.»
M: «Ich werde nicht mehr so häufig auf die Erde kommen. In Zukunft wird mein Appell drängender sein, denn die einbrechende Katastrophe wird so plötzlich kommen, dass kein aufgeweckter Mensch sich darüber im
Klaren sein kann. Zu diesem Zweck komme ich häufig wieder, damit ihr euer Herz bekehrt und inmitten dieser bis ins Mark verdorbenen Welt in Heiligkeit und Gerechtigkeit lebt. Wenn ihr wirklich nach dem Evangelium lebt, sollt ihr eurer Mutter die Früchte eurer liebenden Entscheidung zeigen.
Meine Tochter, ich möchte nicht länger, dass du mich an einem privaten Ort empfängst. Jetzt wurden Beweise geliefert2. Und auch ich habe die erforderlichen Zeichen
gegeben, um erkannt zu werden.
Ich werde dir sagen, wann du mich öffentlich empfangen sollst. Hab’ nicht länger Angst. Zerreiße dir nicht das Herz. Andere Seelen werden in meine Kirche kommen und alle werden sehen. Du bist nicht weit vom Herzen meiner Kirche entfernt und wirkst am Heil der Seelen3. Du bist stark und widerstandsfähig; auch du bist meine Kirche. Gemeinsam seid ihr alle der mystische Leib meines Sohnes.»
D: «Madonna, du hast in meinem Herzen gelesen!»
M: «Momentan werde ich dich in diesem Zimmer besuchen. Ich sage dir, dass ich heute Abend die Herzen mancher Menschen berührt habe. Sie sollen die milde Liebkosung, die ich ihnen geschenkt habe, nicht verlieren! Was dich betrifft, so sollst du diese Botschaft deinem Bischof zukommen lassen.» (Hier legte die Madonna eine Hand auf ihr Herz.)
D: «Madonna, welche?»
M: «Diejenige, die ich dir heute Nacht angeben werde.»
D: «Gut.»
M: «Und nun bringe allen meine Liebe. Gelobt sei Jesus Christus!»
D: «In Ewigkeit. Amen.»
(Man vernahm Gesänge als sie wegging.)
Anmerkung:
1. Siehe Video «Manduria, ich bin die Jungfrau der Eucharistie» VHS 60 min., Euro 10.–, CHF 16.–
2. Zu diesem Zeitpunkt war Debora im «Gehorsam» gegenüber der
Kirche verpflichtet, nicht mehr nach Himmelsgrün zu gehen.
3. Die Madonna antwortet auf die Anschuldigungen, die gegen mich erhoben wurden.
Literatur:
«Manduria - Einführung und Botschaften» Jesus, König der Offenbarung, und Maria, Jungfrau von der Eucharistie, sprechen zu Debora. Christian Parmantier,
André Castella, 304 S. + 16 S. Farbabb., Euro 17.–, CHF 26.–
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