Botschaften von der Umkehr der Herzen an FrançoiseDie Botschaften von der Zärtlichkeit Gottes waren für mich wie ein neues Leben=> MARIA HEUTE 449 INHALT> Literatur von Françoise |
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Pater Hansjörg Gyr: Als Priester Jesu möchte ich von einigen Wohltaten, die ich den Botschaften von der Umkehr der Herzen verdanke, berichten; Wohltaten für mich persönlich und für Menschen, die ich kenne.
Ich habe diese Botschaften vor einem Jahr kennengelernt. Anfangs war ich misstrauisch. Ich wollte weder von ihnen sprechen, noch sie anderen anraten, bevor ich sie nicht ganz gelesen, meditiert und in die Tat umgesetzt hatte.
Nachdem ich mein goldenes Priesterjubiläum gefeiert und fast mein ganzes Leben in Afrika verbracht hatte, war es für mich wie ein neues Leben. Eine Art Noviziat.
Die Botschaften waren wie das ganze Evangelium, aber in äußerst einfachen Worten, für die Kleinen, die keine Ausbildung haben, die beginnen, Jesus zu begegnen und die noch keine theologischen oder wissenschaftlichen Ausdrücke verstehen können. Alles ist einfach.
Es ist ein neuer Zugang, eine sehr feinfühlige, tiefe und liebende Erfahrung vom eucharistischen Jesus. Einige Ausdrücke oder Haltungen haben mich zuerst etwas
genervt; sie schienen mir zu fromm oder sentimental zu sein.
Dank der Botschaften war es ein neues Leben mit und im eucharistischen Jesus: die Eucharistie mit einer sehr
tiefen Liebe leben, mit einer bis ins Letzte gehenden Feinfühligkeit, in der Freude und – wenn ich die aktuellen Missstände sehe – im Leiden Jesu. In diesem Jahr (2005) kamen Menschen zu mir,
die mir sagten, dass sich
ihnen Jesus durch Zeichen gezeigt habe. Diese Zeichen erlebten sie, während ich die Eucharistie zelebrierte, und sie halfen ihnen, wirklich an die Realpräsenz des Auferstandenen zu glauben.
Ich habe Menschen gesehen, die große Sehnsucht nach der Eucharistie hatten. Sie nehmen sich stundenlang Zeit für stille Anbetung, verkosten Seine reale, ja physische Gegenwart, genau wie Jesus in seinen Botschaften angekündigt hat, dass dies
in unserer «neuen» Zeit, die schon begonnen hat, immer mehr geschehen wird.
Andere spüren das starke Bedürfnis, zur Beichte zu gehen. Wenn es möglich wäre, kämen sie täglich oder wenigstens einmal wöchentlich und daher wenigstens einmal monatlich. Sie wollen diese Läuterung leben, sie wollen daraus leben, von Jesus und vom Vater geliebt zu sein, sie wollen möglichst abhängig von ihnen leben, ihnen völlig vertrauen und die Gabe des Heiligen Geistes annehmen, um zu wagen, bis in die
alltäglichen Dinge hinein zu vertrauen. Der Abschnitt «Sorgt euch nicht» (Lk 12,22-32), der uns wie eine Übertreibung erscheint, wird ganz konkret Wirklichkeit, aber wir trauen uns nicht, daran zu glauben. Wir sind von Natur aus zu «vorsichtig». Diese Botschaften helfen uns, das echte Evangelium anzunehmen.
Ich sehe Menschen, die es wagen, ihre Gegner und Feinde zu lieben, ihnen zu verzeihen, ohne zu diskutieren, sondern die schlicht die Wahrheit sagen und bereit sind, sich kritisieren, angreifen oder verleumden zu lassen.
Am meisten beeindruckt mich diese Identifikation mit Jesus in ihren Leiden für die Sünder. Er liebt die Sünder, während sie sich weigern, ihn zu lieben. Anfangs konnte ich nicht verstehen, warum er so sehr wegen Seinen geliebten Söhnen (den Priestern), die für ihn arbeiten, leidet. Sie geben vor, ihn zu lieben, aber sie gehorchen ihm nicht. In den vergangenen Monaten sind mir die Augen aufgegangen. Das Durcheinander ist größer als ich dachte. Es wird für uns eine dringende Aufgabe, in Vereinigung mit Jesus für sie zu leiden.
Jesus kritisiert unsere derzeitige Mentalität. Er versucht, sie mit schlichten oder bildhaften Worten zu beschreiben. Die Kleinen – wie Françoise – werden es verstehen können. Als ich später «Erinnerung und Identität» von Johannes Paul II. las, habe ich gemerkt, dass er von derselben Realität spricht, aber mit modernen Worten. Es ist dieselbe Botschaft.
Auch ich habe in dieser Strömung gelebt, ohne dass ich mir dessen bewusst war, aber jetzt wird alles klar. Ich bete dafür, dass in alle Herzen Klarheit einzieht, wie Jesus es ankündigt. Das wird die bevorstehende Läuterung sein, die so viele zeitgenössische Mystiker ankündigen.
Was mich bei den Lesern der Botschaften auch sehr beeindruckt ist ihr Gehorsam und ihre radikale Liebe zum Heiligen Vater, sei es Johannes Paul II. oder Benedikt XVI. Wenn die Botschaften (die übrigens mit vielen anderen Botschaften identisch sind!) von vielen Menschen angenommen werden könnten, würde sich die Welt schnell erneuern.
Ich danke Gott, dass ich von diesen Botschaften, die Françoise zuteil wurden, erfahren durfte und sie annehmen und leben kann. Das ist für mich wie eine Erneuerung. Meine erste Erneuerung war eine Krise, die sechs Jahre andauerte (1968-1974). Eine weitere Krise war der unablässige Anruf Jesu und Mariens zu mehr Demut, obwohl ich den Eindruck hatte, schon demütig zu sein. Maria hat mich kraftvoll erkennen lassen, wie weit ich noch entfernt bin von dieser Demut, die eine unerlässliche Bedingung jeder echten Erneuerung ist und die es ermöglicht, alle ungeahnten Gaben und Gnaden, die der Herr mir (und uns allen!) schenken will,
anzunehmen. Das erfahre
ich jetzt, indem ich die
Botschaften lebe.
Wenn ich von den Leuten gebeten werde, diesen oder jenen Abschnitt zu erklären, sage ich ihnen: «Lest weiter und ihr werdet die Antwort finden». Diskutieren nützt nichts, man muss sie in seinem Herzen und in seinem Leben annehmen und nicht auf der Verstandesebene stehen bleiben.
Ich bin auch auf Botschaften der Zärtlichkeit gestoßen, die mich zu korrigieren und zu ermutigen wagten. Es sind ganz schlichte Menschen,
Familienmütter, die aber die Botschaft sehr tiefgreifend
leben.
Die Botschaften sind wie eine Einführung ins asketische und mystische Leben. Die schlichten Menschen, die sie in die Tat umsetzen und daraus leben, kommen zu tiefen geistlichen Erfahrungen und einer erstaunlichen Gabe der Unterscheidung. Sie können noch nicht die Schriften des hl. Johannes vom Kreuz, der hl. Teresa von Avila oder der hl. Theresia von Lisieux studieren, aber sie können dank der schlichten und praktischen Anweisungen und Ratschläge der Botschaften und durch ihre geistlichen
Begleiter eine anspruchsvolle Spiritualität leben.
Wenn ich den Dienst als Beichtvater und als geistlicher Begleiter ausübe, bemerke ich noch eine weitere positive Auswirkung der Botschaften: Schwer geprüfte Menschen wie beispielsweise Geschiedene, Wiederverheiratete entdecken Gottes Zärtlichkeit, die ihnen ganz besonders gilt. Sie verstehen, dass Jesus für sie einen Plan in der Kirche hat und dass sie nicht nur geduldet und geliebt sind, sondern dass sie gesandt sind, um die Liebe des eucharistischen Jesus zu bezeugen, den sie selber nur in einer geistlichen, aber ganz innigen Kommunion empfangen können! Andere führen ihr Eheleben im Gehorsam weiter, wie Bruder und Schwester und leben so diese Innigkeit mit dem eucharistischen Jesus ganz real; es ist wunderbar. Sie haben verstanden, dass ihr Leiden sanft und wirksam ist. Sie leben es mit Jesus. Hüten wir uns vor diesen nutzlosen Diskussionen und vor der
Kritik an der Kirche, die von Menschen ausgesprochen wird, die noch nie die christliche Freude in jener Zärtlichkeit, die Jesus uns schenkt, erfahren haben! Ehre sei
unserem Gott der Liebe und der Zärtlichkeit!
Pater Hansjörg Gyr
Literatur:
«Umkehr der Herzen»
Botschaften von Jesus-Christus an Françoise
Band 1: 320 Seiten, 13x20 cm, Euro 15.– CHF 22.–
Band 2: 336 Seiten, 13x20 cm, Euro 15.– CHF 22.–
Band 3: 320 Seiten, 13x20 cm, Euro 15.– CHF 22.–
Band 4: 160 Seiten, 13x20 cm, Euro 10.– CHF 15.–
Band 5: 128 Seiten, 13x20 cm, Euro 9.– CHF 13.–
Band 6: 368 Seiten, 13x20 cm, Euro 20.– CHF 30.–
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