MedjugorjeVickas Rückkehr=> MARIA HEUTE 448 INHALT> Literatur von Medjugorje |
![]() |
Im Januar haben sich in der kleinen Bijakovici-Straße wieder große Pilgerscharen versammelt, denn Vicka tauchte nach neunmonatiger Abwesenheit, die aus gesundheitlichen Gründen erforderlich war, wieder auf ihrer Treppe auf! Während der
vergangenen Monate hatte Vicka viel gelitten, aber sie blieb in dieser scheinbar negativen Situation gelassen: Zehntausende Pilger hätten in diesen 9 Monaten von ihrem wunderbaren Zeugnis berührt werden und dadurch zu Gott zurückkehren können! Warum hat Gott ein so langes Schweigen bei dieser herausragenden Zeugin zugelassen? Welchen Vorteil hatte es, sie abseits zu halten, unfähig sich zu bewegen und zu arbeiten, während Menschenscharen, die aus allen Ländern gekommen waren, nach ihr fragten?
Vicka hat mir Teile einer Antwort selbst gegeben: «Siehst du, wenn Gott das zulässt, weiß Er warum. Dann bin ich zufrieden. Er weiß, wie gerne ich vor den Pilgern Zeugnis ablege, Er weiß, dass es für die Pilger wichtig ist, die Botschaften zu hören und wenn Er beschlossen hat, mich um dieses Opfer und um diese Leiden zu bitten, dann deshalb, weil dieser Plan für uns alle besser ist. Und deshalb bin ich zufrieden. Ich weiß, dass alles, was Er tut, ein Segen ist. Ich bin in seinen Händen, um ihm zu dienen; Er kann tun, was Er will und was Er auch tut, es ist seine Entscheidung und ich werde ihm immer danken. Er hat eine andere Sicht als wir!
Wir bleiben zu leicht beim Äußeren stehen. Wir haben unsere eigenen Gedanken zu den Dingen und wir wollen, dass Gott nach unserem Willen handelt. Aber nein! Du siehst, man muss immer mit dem, was Gott tut, zufrieden sein, auch wenn wir lieber etwas anderes gehabt hätten. Und dann kommt der Friede ins Herz. Ich bin zufrieden, bei meiner Familie, bei den Pilgern oder bei meinen Freunden zu sein, aber ich bin auch zufrieden, wenn ich krank bin. Das Wichtigste
ist, Gott auf dem Weg, den er uns vorgezeichnet hat, “Ja” zu sagen und Ihm völlig zu vertrauen. Wenn du Vertrauen hast, hast du Frieden!
Aber das geht nicht von einem Tag auf den anderen. Das lernt man Tag für Tag und wir müssen an unserem Herzen arbeiten. Wir müssen beten! Gott will uns immer diesen Frieden schenken, aber wir müssen beten und im
Gebet unser Herz öffnen.»
Ich fragte Vicka wie sich das Jesuskind verhielt, als sie es an Weihnachten in den Armen seiner Mutter sah; ich fragte, ob es schlief...
«Nein! Es war ganz wach und hatte die Augen auf!»
«Und seine Mutter? Ich nehme an, sie strahlte vor Freude?»
Auf meine Frage hin senkte Vicka für eine Sekunde den Kopf und erwiderte dann:
«Ja, sie war fröhlich, es war Weihnachten! Aber... Sie ist eine Mutter; selbst wenn sie Kummer in ihrem Herzen hat, verbirgt sie ihn, um ihren Kinder Freude zu zeigen. Aber wenn man sie seit langem kennt, sieht man genau...»
(Ich stellte diese Frage wegen dem, was während der Erscheinung vom 2. Dezember mit Mirjana passiert war.) Ich setzte hinzu:
«Ich verstehe, dass die Mutter Gottes enorm darunter leidet, dass heutzutage so viele Familien auseinander brechen...»
«Schwester Emmanuel, heute brechen nicht nur die Familien auseinander, ALLES bricht auseinander...», erwiderte mir Vicka.
Als ich wieder Zuhause war, wollte ich einen «offenen Brief an die Gospa» schreiben und hier einige Gedanken
daraus veröffentlichen, um uns gegenseitig im Gebet zu ermutigen:
«Liebe Gospa, du hast selbst gesagt, dass sich dein Herz voller Schmerzen zusammenzieht, wenn du unsere Herzen siehst (2.12.07). Du sollst wissen, dass sich auch unsere Herzen schmerzlich zusammenziehen, wenn wir an deinen unermesslichen Kummer und an all das denken, was du für uns getan hast.
Wir wissen nicht, was Mirjana am 2. Dezember gesehen hat und was sie nach der Erscheinung in ein so langes Schluchzen hat ausbrechen lassen, aber ich möchte dich anflehen: geh nicht weg! Verlass uns nicht! Lass uns nicht allein in den Fängen dieser friedlosen und von innen zerrütteten Welt! Gib dein wunderbares Kommen bei Sonnenuntergang nicht auf, denn jeden Tag warten so viele
deiner Kinder auf dich; sie hängen an deinen Besuchen!
Zieh deine Hand nicht allzu schnell von uns ab! Schau: es gibt so viele junge Menschen, die umherirren, die abgestumpft und ohne Ziel sind; es gibt so viele Ehen, die zerbrechen, so viele Kinder, die mit Leere vollgestopft sind und nach Liebe hungern, so viele Menschen, die Opfer von Einsamkeit und tödlichen Verwundungen sind... Du kannst uns nicht mitten im Kampf verlassen, geliebte Mutter, auch wenn wir auf deine Anrufe so wenig geantwortet haben und alle deine Leiden an uns abprallen ließen! Du hast uns deine Botschaften geschenkt, damit wir im Leben voranschreiten und wir haben dich ignoriert!
Dein Sohn hat uns von dem Feigenbaum erzählt, den der Besitzer umhauen lassen wollte, weil er keine Früchte brachte. Aber der Gärtner trat für ihn ein: “Ich werde ringsum alles umgraben und ihn düngen”, sagte er... Liebe Mama, gib uns noch eine Chance, vervielfache deine Gnaden! Wir sind so hart und rebellisch! Schau auf dein mütterliches Herz! Du kannst nicht die Sünde in der Welt herrschen lassen und zulassen, dass sie so viele unschuldige Kinder bereits in der Grundschule vergiftet! Du fließt über vor Mitleid, wie könntest du es da zulassen, dass sich deine Kinder gedankenlos auf diese Todeswege stürzen, die auf allen Bildschirmen angeboten werden! Wie könntest du uns gerade zu jenem Zeitpunkt verlassen, wo im Abendland der höchste Stand an Perversionen, an Depressionen und an Selbstmorden noch übertroffen wird?
Du weißt nur allzu gut, in welcher Dunkelheit wir wandeln. Aber du hörst das aufrichtige Gebet und für ein einziges schreiendes Kind entfachst du die ganze Kraft deiner Fürbitte vor dem Vater der Barmherzigkeit.
Geliebte Mutter, wir flehen dich an, verstärke deine Fürsprache zu unseren Gunsten und erwirke von unserem himmlischen Vater, dass du noch lange, lange bei uns in Medjugorje bleibst!
Lass bei uns Säulen des Gebetes und der Heiligkeit entstehen und lass diejenigen, die für das Böse arbeiten, ohnmächtig sein.
Zum ersten Mal hast du in deinen Botschaften gesagt, dass du für uns kämpfst “wie eine Mutter für ihre Kinder kämpft”. Höre daher auf das Schreien, das von der Front aus zu dir aufsteigt; höre, welches Getöse der Feind macht, sieh die Angst all derer, die noch nicht die guten Waffen ergriffen haben und besuche uns auch weiterhin!
Geliebte Mutter, komm uns zu Hilfe!»
Liebe Gospa, wie können wir dir all das Gute vergelten, das du uns getan hast?
Schwester Emmanuel, www.childrenofmedjugorje.com
|
Copyright © 1999 - 2009 - Alle Rechte vorbehalten für Text und Fotos
PARVIS-VERLAG - MARIA HEUTE - CH-1648 HAUTEVILLE / SCHWEIZ. TEL.: 0041 (0)26 915 93 93 // FAX: 0041 (0)26 915 93 99 // E-MAIL buchhandlung@parvis.ch HOMEPAGE PARVIS // ZEITSCHRIFT MARIA HEUTE |