Nachrichten aus Naju, KoreaBeten Sie als Freunde von Naju und unserer Gelobten Mutter für «Naju»!=> MARIA HEUTE 447 INHALT> Literatur von Naju |
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Die Verfolgung gegen den Herrn und die Jungfrau Maria geht durch ihre zeitgenössischen Propheten wie Julia Kim weiter, wie der Herr es vorhergesagt hat. Rom lädt uns jedoch ein, Vertrauen zu bewahren.
Der Erzbischof von Kwangju in Korea sowie ein bedeutender Teil seines Klerus, zu dem auch Julias Pfarrer gehört, haben sich von dem Gedankengut einer liberalen Theologie einnehmen lassen. Folglich sind sie den Erscheinungen und dem Tränenphänomen gegenüber feindlich eingestellt. (Manche Botschaften waren für sie bestimmt.) Entgegen aller offenkundigen Ereignisse ist der Erzbischof so weit gegangen zu sagen, dass es die eucharistischen Zeichen nicht gibt! Und Gott weiß, wie viele Zeichen Christus sowohl Julia selbst als auch im Haus der Kims sowie auf dem Berg der Heiligen Jungfrau gegeben hat. Maria Heute hat darüber berichtet. Es gibt unzählige Fotos und Videos als Beweise.
Daher hat Kardinal Dias, der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, von der Korea abhängt, beim kanonischen
Besuch der koreanischen Bischöfe am 3. Dezember 2007 im Vatikan den Erzbischof gebeten, die Ereignisse von Naju mit Aufmerksamkeit und Wohlwollen zu betrachten.
Dekret des Erzbischofs von Kwangju
Als Antwort hat der Erzbischof im Januar 2008 ein
Dekret gegen Julia Kim und ihre Freunde veröffentlicht. Der Bischof führt folgende Gründe an: «Sie haben weder meine Bitte noch die Anweisung akzeptiert, die ich bei meinen persönlichen Besuchen im Haus von Julia Hong-Sun Yoon und ihrem Mann Man-Bok Kim gegeben habe, dass sie zu ihrem normalen Glaubensleben zurückkehren (zum Beispiel an der Sonntagsmesse teilnehmen, vor den großen Festen wie Weihnachten und Ostern beichten und der Pfarrkirche Spenden zukommen lassen) und die Abrechnung bezüglich der empfangenen Gelder vorlegen sollen. Sie haben auf mein Ultimatum vom Februar 2005 nicht reagiert. Sie betrachten weiterhin die Ereignisse, die Julia Yoon aus Naju betreffen und die den Bau einer so genannten „Basilika“ vorhersagen, um Geld einzutreiben, als „Privatoffenbarungen“ oder „Wunder“. Sie verbreiten fälschlicherweise die Nachricht, dass der Heilige Vater und der Heilige Stuhl „Naju“ anerkennen, und kritisieren mich, das Kolleg der koreanischen Bischöfe und die Kirche Koreas durch gedruckte Schriften und elektronische Medien.»
Abschließend sagt er, dass «ihre Aktionen in keiner
Weise einer korrekten und ausgewogenen Haltung entsprechen, genauso wenig
wie die lautstarken Kundgebungen von Gottesverehrung oder die religiösen Feiern.» Der Ortsbischof erklärt: «Der Klerus, die Ordensleute und Laien, welche sich in der „Kapelle“ oder auf dem „Berg der Heiligen Jungfrau“ an der Spendung der Sakramente oder an den sakramentalen Feiern, die ich verboten habe, beteiligen und sie unterstützen, ziehen sich automatisch die Exkommunikation zu.» (Vgl. Kirchenrecht Canones Nr. 1336 und 1364)
Andrerseits hat Aloysius Chang’s, Julias Seelenführer, «nicht mehr den Status und die Rechte eines Priesters, der zur Erzdiözese Kwangju gehört, und auch nicht die
besonderen Befugnisse der Diözesanpriester...» Denn «er behauptet, dass die Ereignisse in Bezug auf Julia Yoon aus Naju „Privatoffenbarungen“ oder „Wunder“ sind und hält daran fest, dass seine Entscheidung eine „Gewissensentscheidung“ ist. Er bricht sein Gehorsamsgelübde und hat nicht mehr die Absicht, die Einheit und den Einklang mit den Priestern der Erzdiözese von Kwangju zu wahren.»
Besuch im Vatikan
Pater Aloysius ist in Begleitung seines Verlegers Herr B.S. Lee am 15. Februar 2008 in den Vatikan gereist, um der Kongregation für die Evangelisierung der Völker eine Kopie dieses Dekretes zu überbringen. Die Kongregation untersucht dieses Dekret. Sie wurden von Kardinal Dias wohlwollend empfangen: Er will die kirchenrechtliche
Situation des Priesters umgehend regeln.
Was jedoch die Ereignisse von «Naju» anbelangt, so braucht es mehr Zeit, insbesondere um die Zeugnisse von Priestern aufzunehmen. Andrerseits arbeitet auch die apostolische Nuntiatur in
Korea an dieser Frage und hält Kardinal Dias auf dem Laufenden, der auch Herrn Lee – den Herausgeber von Mary’s Touch By mail – bittet, ihm weiterhin Berichte zu schicken. Bevor er sich von ihnen verabschiedet hat, ermutigte er sie, Vertrauen zu bewahren, sich keine Sorgen zu machen und zu beten. Dann gab er ihnen seinen Segen.
Christian Parmantier
Nachdem wir uns an der Verbreitung von Informationen und Botschaften beteiligt haben, fühlen wir uns nach dem Dekret des Erzbischofs von Kwangju vom 28. Januar 2008 moralisch
verpflichtet, unsere Haltung zu erläutern.
Das Dekret ändert nichts an
unserer Überzeugung, dass die Ereignisse von Naju übernatürlichen Ursprungs sind, da Julias früherer Seelenführer, ein belgischer Missionar, uns eine sehr reichhaltige, positive Dokumentation geliefert hat.
Auf den ersten Blick stellen wir fest, dass der Erzbischof keine Sanktionen gegen Julia und die Laien unter ihren Freunden verhängt. Er erklärt, dass diejenigen, die an Liturgiefeiern in der «Kapelle» oder auf dem «Berg der Heiligen Jungfrau» teilnehmen, sich ipso facto aus der katholischen Kirche ausschließen und die Folgen einer Exkommunikation zu tragen haben.
Daraus folgt, dass jeder die Freiheit bewahrt, an diese beiden Orte zu gehen und dort privat, allein oder als Gruppe zu beten.
Andrerseits stellen wir mit Traurigkeit fest, dass der Bischof, der in diesem Dokument die Existenz der Privatoffenbarung und der Wunder von Naju leugnet, sich nicht auf den Inhalt der Botschaften noch auf die zahlreichen geistlichen und körperlichen Früchte einlässt.
Wir teilen Julias Kummer, den ihrer Angehörigen und ihrer Freunde und beten, dass der Himmel ihnen den Trost schenkt, auf den sie so sehr angewiesen sind.
André Castella
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