André Castella

Die Gegenwart Marias
in San Damiano

Ständige Präsenz

=> MARIA HEUTE 446 INHALT

> Literatur von San Damiano

Die heilige Jungfrau ist auf verschieden intensive Weise in San Damiano gegenwärtig.
Am 2. August 1968 bekräftigte sie: «Ich werde immer bei euch sein, Tag und Nacht, insbesondere an diesem Ort, der mir geweiht ist». Sie fügte hinzu: «Auch wenn ich nicht rede, bin ich doch immer mitten unter euch, die ich so sehr liebe!».
Am 14. Juni 1969 sagte sie: «Ich bin mit den Engeln und den Heiligen immer hier. Ich bin immer an der Seite meiner Werkzeuge».
Da die himmlische Mutter eine Aufgabe von herausragender Bedeutung im Heilsplan für die Seelen hat, hat sie die Macht, im Geist überall im Universum zugleich «gegenwärtig» zu sein. Die Intensität dieser Präsenz ist aber unterschiedlich und hängt vom Ort und vom Eifer der Menschen ab, die sie heimsucht. Es ist offensichtlich, dass ihre Präsenz in San Damiano, wo dreimal täglich der vollständige Rosenkranz gebetet wird, besonders stark ist.
Am 16. Mai 1969 bestätigte U.L.F. von den Rosen abermals ihre Präsenz im Paradiesesgärtlein: «Ich bin dort jeden Tag, zu jeder Stunde, um meine Kinder an Gebet und Buße zu erinnern, um euch unter meinem Mantel zu vereinen, um euch alle in meine Arme zu nehmen, denn ich liebe euch so sehr und mit so großer Liebe!».
Am 21. November 1967 freut sie sich, etwas anzukündigen: «Heute werde ich in eure Häuser kommen, meine Kinder. Ich werde kommen und mich im Geist zeigen. Ich werde große Freude und großen Trost mitbringen».
Am 14. September 1968 bittet sie uns um unsere Mitarbeit, um ihre Präsenz in San Damiano bekannt zu machen: «Alle sollen wissen, dass ich vom ewigen Vater hierher gesandt bin, um euch zu retten, zu erleuchten und zu lieben».


Lebendig und echt

Es gibt Augenblicke, wo U.L.F. von den Rosen besonders intensiv anwesend ist. Das ist der Fall, wenn sie ihrem Werkzeug Botschaften übermittelt.
Am 9. Dezember 1968 erklärte sie: «Gestern, am 8. Dezember, hatte ich im Himmel so viel Freude und Jubel, aber ich bin zu euch herabgekommen, um euch zu retten».
Am 4. April 1969 kündigte die himmlische Mutter an: «Ich bin hier mitten unter euch, lebendig und echt wie ihr. Ich sehe euch alle. Mein Blick richtet sich auf jeden von euch, um euch mit Gnaden und mit Vergebung zu überhäufen.»
Am 26. März 1967 informierte uns Maria: «Ich bin auf dieser Erde als Pilgerin mitten unter euch...».
Und am 23. Mai 1968: «Ich gehe als Pilgerin mit euch, ich bin wie ihr gekleidet, wie ein schlichtes Geschöpf, um euch die Demut, die Armut und die Schlichtheit erkennen zu lassen».


Das Zeichen ihrer Anwesenheit

Unsere Liebe Frau von den Rosen wird ein offenkundiges Zeichen ihrer Anwesenheit in San Damiano geben. Das hat sie mehrfach versprochen, insbesondere am 21. Februar 1969:
«Wenn ich das große Zeichen meiner Anwesenheit gebe, werde ich viele Seelen bekehren... Ich werde kommen und euch Licht, Liebe und Vergebung bringen.»
Am 22. August 1969 erklärte sie: «Wenn dieser Tag kommen wird, an dem ihr meinen Glanz sehen werdet, wird es für das Herz derer, die geglaubt haben, eine große Freude sein!».
Es scheint, dass sich Maria auf ihr Kommen bei ihrem Triumph bezieht. Die Intensität ihrer Präsenz in San Damiano hat also noch nicht ihren Höhepunkt erreicht.
Sie wird die Ankunft ihres göttlichen Sohnes vorbereiten und dann mit Ihm herrschen.

André Castella

San Damiano – Zeugnis

Ich bedauere es nicht, dem Herrn vertraut zu haben

Ich träumte schon seit mindestens zwanzig Jahren von einer Reise nach San Damiano. Aber eine Fahrt im Autobus machte mir Angst. Wir gehören zu einer Gebetsgruppe und eine Freundin der Leiterin organisiert Reisen. Im zweiten Jahr schlug sie mir vor, mich anzumelden. Ich zögerte, denn ich muss mich um meine Mutter kümmern.
Zu jener Zeit las ich das Buch von Fabiana. Der Herr sagte ihr, sie solle mit dem Flugzeug ins Ausland reisen, wo sie Vorträge zum Thema ihres Buches halten sollte. Sie war darüber keineswegs erfreut. Wie ich hatte auch sie Angst.
Jesus sagte zu ihr: «Fürchte nichts. Ich werde dich an meine Hand nehmen und alles wird gut gehen.» Ich habe dieses Versprechen auch auf mich bezogen und war daher bereit, an der Wallfahrt teilzunehmen.
Diese Reise dauerte sechs Tage. Wir hielten nicht nur in San Damiano, sondern auch in La Salette, in Laus...
In San Damiano war ich sehr überrascht und auch ein wenig enttäuscht. Alle Gebete waren auf italienisch und lateinisch und darüber hinaus wurden sie sehr rhythmisch gesprochen... Ich bemühte mich, mitzumachen...
Ich muss sagen, dass mir diese Reise viel gebracht hat. Ich bedauere es nicht, dem Herrn vertraut zu haben.
Jacqueline G., Frankreich

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