Medjugorje

Jeff ist die Freude seiner Familie

=> MARIA HEUTE 446 INHALT

> Literatur von Medjugorje



Caroline ist Buchhalterin und lebt in Belgien. Im vergangenen Monat kam sie in Begleitung ihrer Mutter und eines kleinen Buben nach Medjugorje, um der Muttergottes zu danken. Vielleicht kann ihr Zeugnis einige Kinder vor dem Massaker retten, dass manche Ärzte bewusst durchführen.
Mit 29 Jahren war ich schwanger geworden. Meine behandelnde Ärztin war auf einem Kongress, so dass ich keinen Termin bei ihr bekommen konnte, sondern an einen anderen Arzt verwiesen wurde, den ich nicht kannte. Ich war in der dritten Schwangerschaftswoche. Nach der Untersuchung sagte mir der Arzt: «Der Fötus ist außerhalb der Gebärmutter. Sie müssen morgen unbedingt ins Krankenhaus gehen, um eine Ausschabung vornehmen zu lassen!»
Als ich ins Krankenhaus ging, war ich mir nicht wirklich sicher, dass ich eine Ausschabung machen lassen sollte. Ich hatte eine Reliquie von Pater Pio bei mir, die ich in die Hände nahm. Und während ich Pater Pio bat, mir zu helfen, sagte mir eine Stimme, dass diese Entscheidung (des Arztes) nicht gut sei und dass ich noch eine andere Meinung einholen sollte. Es war mehr eine sehr starke innere Überzeugung als eine Stimme, die ich gehört hätte. Ich hatte schon das weiße Operationshemd an, um in den Operationsbereich gebracht zu werden, aber diese Stimme ließ nicht locker! Daraufhin sagte ich, dass diese Entscheidung, eine Ausschabung vorzunehmen, nicht richtig sei und dass ich meine behandelnde Ärztin sehen wolle, damit sie nochmals eine Ultraschallaufnahme machen solle. Meine behandelnde Ärztin konnte rechtzeitig benachrichtigt werden. Sie war ungehalten, da ich sie störte, denn sie war gerade bei einer Operation, als sie meine Nachricht erhielt. Aber ich wollte mich nicht operieren lassen. Nachdem etwas Zeit verstrichen war, war es ihr möglich, zu mir zu kommen und nochmals eine Ultraschalluntersuchung zu machen. Ich hatte noch immer die Reliquie von Pater Pio in meiner Hand; ich drückte sie fest, denn ich spürte, dass er mein Freund war, mein Anker des Heils in diesem doch etwas unmenschlichen Krankenhaus. Diese neuerliche Ultraschallaufnahme zeigte, dass alles gut war! Mein Baby war sehr wohl in der Gebärmutter! Aber die Ärztin sagte mir, dass ich nicht ausreichend Hormone hätte, um das Baby zu behalten. Sie fügte hinzu, dass sie mich nicht operieren dürfe, weil das eine Abtreibung wäre (in Belgien ist Abtreibung verboten). Ich entkam daher der Operation und der Abtreibung und kehrte nach Hause zurück. Ich unterzog mich keiner Hormonbehandlung. Und siehe da, Jeff wurde geboren und er ist völlig gesund!
Inzwischen ist Jeff 4 Jahre alt. Er wurde, wie sein Vater, am 1. Oktober geboren. Sein Vater wollte ihn weder anerkennen, noch sehen, um keinen Unterhalt zahlen zu müssen. Aber der Herr hatte gewollt, dass er vor dem errechneten Termin zur Welt kam, nämlich am Geburtstag seines Vaters, denn so wird er ihn nie vergessen können. Er ist die Freude seiner Mutter, seiner Großmutter und seines Großvaters, denn ich lebe im Haus meiner Eltern.»
Carolines Mutter gestand, dass sie und ihr Mann von ganzem Herzen geweint hatten, als sie von dieser Schwangerschaft erfuhren, ähnlich wie Caroline, die ganz fassungslos gewesen war. Aber jetzt sagt sie als Großmutter des kleinen Jeff: «Das war wirklich ein Kreuz, das uns auferlegt wurde, aber dieses Kreuz hat sich für unsere Familie in Freude verwandelt! Wir selber hatten keinen Sohn und mein Mann nahm ihn als seinen Sohn an und Jeff trägt seinen Namen. Die beiden hängen sehr aneinander. Sein Großvater ist ihm wie ein Vater und das war genau das, was wir alle brauchten! Gott hat diesen Kleinen in unser Leben gestellt und dieser Kleine hat das Leben von mir und meinen Mann tiefer vereint. Dadurch, dass er bei uns ist, wird sogar unsere Beziehung geheilt. Es ist wirklich eine Freude!»
Das konnte ich persönlich feststellen: Der kleine Jeff ist ein Wonneproppen. Während mir seine Mutter auf französisch seine Geschichte erzählte (Jeff versteht nur flämisch), sprang er um uns herum und war ganz zufrieden. Eines Tages wird er erfahren, dass er ein Überlebender ist, aber wie viele Kinder haben dieses Privileg nicht! Heutzutage nehmen allzu viele Ärzte Gottes Platz ein, um über Leben und Tod zu entscheiden und täuschen dabei oft die Mutter über den Zustand des Kindes. Ich sage das ohne zu zögern, denn ähnliche Fälle sind inzwischen häufig geworden. Wenn man Sie bei einer negativen Diagnose zu einer Abtreibung drängen will, verlangen Sie eine zusätzliche Untersuchung. Und selbst wenn das Kind ein Problem haben sollte, so ist es doch ein Kind! Es ist Ihr Kind! Es hat nur Sie, um beschützt zu werden!

Schwester Emmanuel, www.childrenofmedjugorje.com

> Literatur von Medjugorje

Copyright © 1999 - 2008 - Alle Rechte vorbehalten für Text und Fotos
PARVIS-VERLAG - MARIA HEUTE - CH-1648 HAUTEVILLE / SCHWEIZ.
TEL.: 0041 (0)26 915 93 93 // FAX: 0041 (0)26 915 93 99 // E-MAIL buchhandlung@parvis.ch
HOMEPAGE PARVIS // ZEITSCHRIFT MARIA HEUTE