MedjugorjeSchenken wir dem Jesuskind eine Novene=> MARIA HEUTE 442 INHALT> Literatur von Medjugorje |
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Am 25. Juli 2005 forderte uns die Gospa auf, Novenen zu halten. Ich schlage vor, dass wir in den Tagen vor und nach Weihnachten gemeinsam eine Novene beten. Das wird Balsam für das Herz des Jesuskindes in der Krippe sein, aber auch für seine Mutter Maria und unseren guten heiligen Josef! Opfern wir sie dem Jesuskind für die Kinder in dieser Welt auf: Für alle, die nicht geboren werden dürfen und die im Schoß ihrer Mütter in Agonie sind; für alle, die verlassen wurden oder die nicht geliebt werden; für alle, die an Krankheiten, unter Kälte, Hunger oder Vernachlässigung leiden. Opfern wir dem Jesuskind unser Gebet auf für die Waisen, die Scheidungskinder, die sexuell missbrauchten Kinder, für alle, die in den Fängen schlechter Leidenschaften sind und deren Unschuld auf dem Altar der Laster unserer Gesellschaft geopfert werden; kurzum für die Kinder, deren lautloser Schrei das Herz Christi durchbohrt! «Wer eines dieser Kleinen in meinem Namen aufnimmt, nimmt mich auf» (Mt 18,5).
Welche Novene? Da es um das Jesuskind geht, werden wir uns anpassen..., Sie kennen ja die Kinder! Sie mögen es, wenn man ihnen Geschichten vorliest, aber noch lieber haben sie es, wenn man ganz spontan eine neue Geschichte extra für sie erfindet! Wenn man das von ganzem Herzen tut, sind sie entzückt. Es gibt viele schöne Gebete zum Jesuskind, besonders die wunderschöne Litanei zum Prager Jesuskind. Trotzdem ist es gut, wenn wir ihm unsere eigenen Gebete, die aus der Tiefe des Herzens kommen, vortragen! Am Ende unserer persönlichen, spontanen Gebete wollen wir in diesen neun Tagen Jesus betrachten, der sich ganz in die Hände seines Vaters gelegt hat und wir werden uns mit seinem Geist der Kindschaft vereinen und gemeinsam mit ihm das wundervolle Gebet der Liebe beten, dass der selige Charles de Foucauld verfasste (er wurde von Benedikt XVI. am 18. November 2005 selig gesprochen; sein Fest wird am 2. Dezember gefeiert):
«Mein Vater, ich überlasse mich dir;
mach mit mir, was dir gefällt.
Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir.
Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an.
Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt
und an allen deinen Geschöpfen,
so ersehne ich weiter nichts, mein Gott.
In deine Hände lege ich meine Seele.
Ich gebe sie dir, mein Gott,
mit der ganzen Liebe meines Herzens,
weil ich dich liebe
und weil diese Liebe mich treibt, mich dir hinzugeben,
mich in deine Hände zu legen, ohne Maß,
mit einem grenzenlosen Vertrauen.
Denn du bist mein Vater.»
(sel. Charles de Foucauld)
Den Beginn der Novene können Sie frei wählen. Das Jesuskind ruft uns alle! In seiner kleinen Futterkrippe ist ihm kalt und er will unsere Hilfe und Anwesenheit. Er bittet um Besuch, um Liebe, um Anbetung! Es ist wunderbar, dem Jesuskind dadurch zu helfen, seinen kleinen Menschengeschwistern beizustehen! Danke, danke!
Einige Auszüge aus dem Tagebuch der hl. Faustina werden uns helfen, mit dem Jesuskind ganz vertraut zu werden. Die Mystiker sind dazu da, dass sie uns enthüllen, was der Herr für jeden einzelnen von uns empfindet!
Die heilige Stunde: «Im Laufe dieser Stunde bemühte ich mich, über das Leiden des Herrn zu meditieren. Doch meine Seele wurde von Freude erfüllt und plötzlich erblickte ich das kleine Jesuskind. Seine Majestät durchdrang mich derart, dass ich sagte: „Jesus, Du bist so klein, aber ich weiß, dass Du mein Schöpfer und mein Herr bist”. Jesus entgegnete: “Ich bin es, doch gehe ich mit dir als Kind um, weil Ich dich Demut und Schlichtheit lehren will”.» (§184)
«Als ich die heilige Stunde begann, wollte ich mich in Jesu Sterbensleiden auf dem Ölberg vertiefen. Da hörte ich in meiner Seele eine Stimme: “Vertiefe dich in das Geheimnis der Menschwerdung”. Plötzlich erschien vor mir das Jesuskind in strahlender Schönheit. Es sagte mir, wie sehr Gott die Schlichtheit der Seele gefalle. “Obwohl Meine Größe unfassbar ist, pflege Ich nur mit Kleinen Umgang. Ich verlange von dir die Kindlichkeit des Geistes”.» (§ 332)
«Ich sah die Heiligste Mutter mit dem Jesuskind und dem heiligen Josef, der hinter der Muttergottes stand. Die Heiligste Mutter sagte zu mir: “Hier hast du den liebsten Schatz” und sie überreichte mir das Jesuskind.» (§608) «Als ich das Jesuskind in die Arme nahm, entschwanden die Muttergottes und der heilige Josef; ich blieb mit dem Jesuskind allein. Da sagte ich zu Ihm: “Ich weiß, dass Du mein Herr und mein Schöpfer bist, obwohl Du so klein bist”. Jesus streckte Seine Händchen zu mir aus und schaute lächelnd auf mich. Mein Geist war von unvergleichbarer Freude erfüllt und plötzlich entschwand mir Jesus. Es war Zeit zu kommunizieren. Sogleich ging ich, mit erfüllter Seele, zusammen mit den Schwestern zur heiligen Kommunion. Nach der heiligen Kommunion hörte ich in der Seele die Worte: “Ich bin in deinem Herzen Derselbe, den du in deinen Armen gehalten hast”...» (§ 609) «O Ewiges Licht, das auf diese Erde kommt, erleuchte meinen Verstand und stärke meinen Willen, damit ich in der Zeit schwerer Prüfungen nicht versage. Möge Dein Licht alle Schatten des Zweifels vertreiben; möge Deine Allmacht durch mich wirken. Ich vertraue auf Dich, Du Immerwährendes Licht; Du, Jesuskind, bist mir Vorbild in der Erfüllung des Willens Deines Vaters. Du sagtest: “Ich gehe, um Deinen Willen zu tun”. Bewirke, dass auch ich in allem treu den Willen Gottes erfülle. O Gotteskind, gib mir diese Gnade.» (§ 830) «Heute, während der heiligen Messe, erblickte ich an meinem Betstuhl das Jesuskind. Es war ungefähr ein Jahr alt und bat mich, es auf den Arm zu heben. Als ich es in meine Arme nahm, schmiegte es sich an mein Herz und sagte:
“An deinem Herzen fühle Ich mich wohl.”
“Obwohl Du so klein bist, weiß ich, dass Du Gott bist. Weshalb nimmst Du im Umgang mit mir die Gestalt eines kleinen Kindes an?”
“Weil Ich dich geistige Kindheit lehren will. Ich will, dass du ganz klein bist, denn wenn du klein bist, trage Ich dich an Meinem Herzen, so wie du Mich jetzt an deinem Herzen hältst.”
Darauf blieb ich allein, doch niemand begreift das Gefühl meiner Seele. Ich war ganz in Gott versenkt, wie ein ins Meer geworfener Schwamm... (§ 1481)
Für die Muttergottes ist der Weihnachtstag «der Tag der Freude». Freudenströme stehen uns zur Verfügung und es wäre schade, sie zu verpassen, denn wir brauchen sie so notwendig! Haben wir keine Angst vor dem Heidentum, das uns umgibt! Wir haben einen Schatz, Jesus. An diesem Weihnachtsfest will er noch tiefer in unseren Herzen geboren werden. Welche Seligkeit ist es doch, die Freude der Heiligen Familie von Bethlehem ein wenig zu teilen! «Liebe Kinder, ich möchte, dass dieses Weihnachtsfest fröhlicher als alle anderen Weihnachtsfeste sein soll! Eure Familien sollen so glücklich sein wie wir damals im Stall glücklich waren, als mein Sohn geboren wurde!» (Die Gospa, 9 Tage vor dem Weihnachtsfest während des Krieges im Dezember 1992). Um dem Jesuskind unseren herzlichen Empfang zu bezeugen, könnte jeder von uns in besonderer Weise seinen Kommunionempfang pflegen, denn wie sagte doch Mutter Teresa von Kalkutta: «Das Geheimnis der Eucharistie schenkt uns jeden Tag die Weihnachtsfreude! Wenn wir zum Allerheiligsten gehen, gehen wir nach Bethlehem der Name bedeutet “Haus des Brotes”. Jesus wollte in Bethlehem geboren werden, um immer bei uns zu bleiben als das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist».
Liebe Gospa, wir wollen mit dir und dem hl. Josef im Stall bleiben und wie die Hirten zu Jesus sein!
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