MedjugorjeVom falschen zum wahren Frieden
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Am 2. Juli 2006 teilte Mirjana nach ihrer monatlichen Erscheinung folgende Botschaft mit:
Liebe Kinder, Gott hat euch bei eurer Erschaffung mit Freiheit ausgestattet, damit ihr verstehen und wählen könnt: das Leben oder den Tod. Ich möchte euch als Mutter und mit mütterlicher Liebe helfen, zu verstehen und das Leben zu wählen. Meine Kinder, lasst euch nicht vom falschen Frieden und von der falschen Freude verführen. Erlaubt mir, meine Kinder, dass ich euch den richtigen Weg zeige, den Weg, der zum Leben führt: meinen Sohn. Danke!
Die Gospa spielte wieder einmal auf den «falschen Frieden» an.
P. Robert Thorn war früher Lehrer der Transzendentalen Meditation (TM). Als er von Medjugorje zurückkehrte, gab er uns über den falschen Frieden und die subtilen Fallen, in die wir tappen können, ein Zeugnis aus erster Hand:
«Ich hatte einen sehr lieben Freund, der immer ruhig und friedlich war. Ich fragte ihn, wie er das mache und er erwiderte mir: “Ich praktiziere Transzendentale Meditation”. Ich informierte mich darüber und sagte mir: “Das würde ich auch gerne tun!” Er suchte mir einen amerikanischen Lehrer, der mich in TM unterwies. Schon am Anfang spürte ich, wie großer Friede in meinen Körper strömte und ich dachte, dass ich andere gerne darin unterweisen würde! Ich spürte wirklich einen unglaublich intensiven Frieden, so dass ich keine Drogen mehr nahm, denn wenn man TM praktiziert, muss man mit den Drogen aufhören. Schließlich wurde ich selber ein TM-Lehrer.
Später besuchte ich, ermutigt durch meinen Bruder, Medjugorje. Ich kam als Tourist aus purer Neugier! Eines Nachts kniete ich auf dem Erscheinungshügel zu Füßen des Kreuzes und hielt meine Transzendentale Meditation, während die anderen Pilger neben mir beteten. Einer von ihnen begann in Zungen zu beten und mir war sofort innerlich sehr unwohl. Ich spürte, dass ich etwas sagen sollte. Auf einmal begann ich auch in Zungen zu reden und wir beide antworteten einander in Zungen. Das machte mir bewusst, dass der Widersacher auch in Zungen reden kann!
Nach dieser Erfahrung in Medjugorje setzte ich meine Arbeit, meine Reisen und mein sündiges Leben fort, aber ich begann die Bibel zu lesen und den Rosenkranz zu beten. Ich praktizierte noch immer TM und fühlte mich unwiderstehlich von Frauen angezogen. Als ich einmal auf dem Weg nach Istanbul war, wo ich mich mit einer türkischen Frau zu einem romantischen Abstecher treffen wollte, fuhr ich wieder über Medjugorje. Nachdem ich einige Tage dort war, sagte ich den Rest meiner Reise und das Rendezvous ab. Ich beschloss, länger in Medjugorje zu bleiben. Ich wollte dort beichten. Unmittelbar vor der Beichte es war während des Heilungsgebetes nach der Messe machte ich folgende Erfahrung: Ich kniete und stellte mir vor, wie das Blut Christi über mich floss. Ich hatte die Augen geschlossen. Auf einmal sah ich eine hässliche schwarze Kreatur, eine Art Kreuzung zwischen einem Hummer und einem Mistkäfer, der vor meinen Augen vorbeizog. Instinktiv sagte ich mir: “Das ist ein böser Geist, ich muss ihn loswerden!”
Als ich dem Priester bei der Beichte davon berichtete, sagte er: “O, das ist interessant! Sagen Sie: Haben Sie gefastet?” Ich bejahte und der Priester sagte zu mir: “Gut! Die Macht des Heiligen Geistes ist nämlich größer, wenn Sie gefastet haben!” Anschließend hat der Priester während einer langen und intensiven Gebetsnacht die bösen Geister, die in mir waren, im Namen Jesu Christi gebunden. Er empfahl mir, jedem einzelnen dieser Unholde abzuschwören. Der Priester betete die ganze Nacht und ich spürte in meinen Eingeweiden einen unerträglichen Schmerz. Es kam zu bizarren Manifestationen. Einmal entwich ein Dampfstrahl meinem Mund. Dann wiederum klebte ich mit Händen und Füßen am Boden. Der Priester besprengte mich mit Weihwasser, er legte ein Kreuz auf meinen Magen und der Schmerz wurde noch stärker. Als mich der Priester in dieser Nacht fragte: “Im Namen Jesu Christi, wer bist du?”, hörte ich mich mein TM-Mantra sagen. Es ist verboten, sein Mantra mitzuteilen, weil es die Konzentration auf die eigene Person mindert. Daher war ich überrascht, es gesagt zu haben. Ich fragte den Priester, ob TM ein Problem wäre und erklärte ihm, dass das, was ich gesagt hatte, mein TM-Mantra gewesen sei. “Nun”, sagte der Priester, “es reagierte auf die Macht und Autorität Jesu Christi!” Später entdeckten wir die Bedeutung dieses Mantras: Es war der Name des Dämons der (sexuellen) Begierde. So ließ sich diese unkontrollierbare Anziehung erklären, die ich für Frauen verspürte. Zu einem anderen Zeitpunkt des Exorzismus entwich der Name eines anderen Dämons und es war der Name meines Lehrers, der mich in der Transzendentalen Meditation unterwiesen hatte!
Danach hörte ich mit TM auf und fuhr häufiger nach Medjugorje. Ich verbrachte meine Zeit auf dem Krizevac und betete für eine Entscheidung. Ich begann mit einer Novene zur Gospa und als ich am 3. Abend die hl. Messe mitfeierte, vernahm ich während der Gabenbereitung ganz deutlich: “Ich will, dass du Priester wirst”.
Ich stand unter Schock! Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ganz verblüfft verließ ich die Kirche, ging in ein Restaurant und betete zu Maria: “Wenn du das wirklich von mir willst, musst du mir in meiner Sehnsucht nach Ehe und Kindern helfen”. Sie erwiderte mir: “Ich werde dir mehr Kinder schenken als du dir vorstellen kannst”.
Nun begann ein anderer Abschnitt meines Lebens; ja, ich bin Priester geworden!
- Sr. Emmanuel: Wie lässt sich dieser Friede erklären, den Sie empfanden, als Sie mit TM begannen?
- Robert: Ich erkenne jetzt ganz deutlich, dass es ein falscher Friede war. Als ich zurückschaute und alle Lehren von TM betrachtete, wurde mir auf einmal klar, dass all das, wovon man sprach, Dämonen waren! In der TM geht es darum zu spüren, dass Ihre Wünsche erfüllt sind, denn die Dämonen kümmern sich um Ihre Bedürfnisse. Natürlich erfüllen die Dämonen Ihre Wünsche, denn jedesmal, wenn Sie “meditieren”1, schmeicheln Sie den Dämonen! Also wollen sie, dass Sie wiederkommen! Dieser Friede, den Sie durch TM verspüren, ist ein falscher Friede, der nur auf die eigene Person gerichtet ist. Sie hätscheln Ihr Ego und dann fühlen Sie sich wohl. Aber Sie sind sich nicht bewusst, dass Sie für Jesus “resistent” werden. Der wahre Friede, der Friede Gottes, kommt, wenn man sich Gott zuwendet. TM ist völlige Selbstgenügsamkeit. Erinnern Sie sich an die Worte Jesu: «Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt ihn gibt...”»
Liebe Gospa, Königin des Friedens, lass in unseren Herzen und in der Welt deine Stimme jene Stimmen übertönen, die uns in die Irre führen!
Schwester Emmanuel, Kinder von Medjugorje
Anmerkung:
1. Als Antwort auf eine Frage bezüglich mancher östlichen Meditationsformen wie Zen und TM sagte Maria in Medjugorje: «Warum nennt ihr sie „Meditation“, während es sich dabei doch um menschliche Werke handelt? Echte Meditation ist eine Begegnung mit Jesus, wenn ihr die Freude und den inneren Frieden entdeckt. Ihr müßt wissen, dass es nur einen Gott und einen Mittler, Jesus Christus, gibt.» (12/84)
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