MedjugorjeTut das, was auch ich tue, kommt und opfert Liebe
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Am 2. März waren viele von uns bei Mirjana, als diese ihre monatliche Erscheinung im Zönakel hatte. Ganz unerwartet verkündete Mirjana diese Botschaft nach der Erscheinung: «Liebe Kinder, tut das, was auch ich tue. Kommt und opfert Liebe. Bringt durch eure Beispiele meinen Sohn zu allen!»
Als ich von dieser Erscheinung wegging, traf ich eine junge Nonne aus Deutschland. Sie bat mich, für sie zu beten, weil sie in Kürze ihre ewigen Gelübde ablegen würde. Sie sah sehr glücklich aus und erzählte mir mit einem Lächeln: «Als ich heute Morgen zu dieser Erscheinung kam, betete ich inbrünstig zur Muttergottes und sagte ihr: „Liebe Mutter, ich weiß dass Du sonst am 2. keine Botschaften gibst, aber bitte gib mir heute ein Zeichen für meine Gelübde, gib mir eine Botschaft. Und bitte sage mir in dieser Botschaft, was ich tun soll.“» Sie können sich wohl ihre Freude vorstellen, als die Botschaft den Anwesenden verkündet wurde. Es war genaue die Antwort auf ihre Bitte. «Tut das, was auch ich tue.» Ganz sicher hat diese liebe Nonne die Regel für den Rest ihres Lebens erhalten. Auch wir können diese Regel zu der unsrigen machen!
Eine der bekanntesten Filmschauspielerinnen Italiens, Claudia Koll, hat gerade ein paar Tage in Medjugorje verbracht. Die Muttergottes hatte sie eingeladen, eine Pilgerreise aus Dankbarkeit für ihre radikale Bekehrung zu Christus zu machen. Es war wirklich eine spektakuläre Bekehrung, die viele junge Leute in Italien und anderen Ländern zur Besinnung anregte.
Obwohl Claudia aus einer gläubigen Familie kam, war sie noch vor fünf Jahren eine «Atheistin». Da ihre Geburt beinahe in eine Tragödie ausgeartet wäre, hatte ihre Mutter sie Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz geweiht. Als sie noch ganz jung war, wurde sie ihrer blinden Großmutter zur Erziehung übergeben. Von ihrer Großmutter lernte sie, dass ihr die Muttergottes ganz nahe war und dass sie zu ihr beten sollte. Aber die Fata Morganas der Welt, wie Erfolg und sehr viel leicht verdientes Geld, beherrschten ihr Leben und führten sie zu einem Lebensstil, den sie heute bereut.
Wie war es Jesus gelungen, dieses verlorene Schaf zurückzugewinnen? Vor ungefähr fünf Jahren ging Claudia «zufällig» in eine Kirche in Rom, wo sie lebte. Diese kleine Kirche, St. Anastasia, ist die einzige Kirche, die das Allerheiligste Sakrament täglich 24 Stunden ausgesetzt hatte. Eine charismatische Gruppe der «Rinovamento», betete gerade. Sie entschloss sich, eine Weile zu bleiben. Jetzt stand diese Weltdame neben dieser schlichten, einfachen Gruppe Gläubiger. Aus menschlicher Sicht gesehen, passte sie ganz und gar nicht zu diesen. Plötzlich fing Claudia an, ganz unkontrolliert zu weinen und zu schluchzen. Sie spürte tief in ihrem Herzen, dass Jesus wirklich hier gegenwärtig war. Später beschrieb sie diese Offenbarung als einen «Blitz». Jesus offenbarte ihr alle ihre Sünden und zeigte ihr zur gleichen Zeit Seine ganze Liebe. Als Claudia die Kirche verließ, war sie ein ganz anderer Mensch.
Im Lichte der unendlichen Barmherzigkeit Christi, der jetzt ihr bester Freund geworden war, betrachtete sie ihr Leben in allen Einzelheiten. Sie kündigte schon bald ihre Filmverträge, über die sie sich früher nicht im Geringsten geschämt hätte, die sie jetzt aber als pervertiert und für die Kinder Gottes als sehr schädlich ansah. Sie machte mit der Pornografie Schluss. Ja, sie war damit fertig, ein Instrument zu sein, das Perversionen in den Herzen von Millionen Menschen durch Filme eingeflößt hatte, fertig, ein Werkzeug Satans zu sein! Filme, Videos und Fernsehsendungen der falschen Klasse waren für sie alle wie weggefegt. Sie entschloss sich, Filme zu machen, die aufbauend waren und die Herzen Gott näher bringen würden. Das war wirklich ein gutes Ausmisten!
Dank ihrer großen Schönheit und ihres Ruhmes dreht sie jetzt immer noch Filme und öffnete die Türen für die Medien und legt dadurch Zeugnis ab. Ich glaube, ich brauche nicht zu betonen, dass sie, wenn sie zu ihnen über Jesus spricht, einen großen Einfluss auf die Menschen hat. Ihr jetziges Ziel ist es, von der inneren Schönheit, der Schönheit der Seele, Zeugnis abzulegen. Ihr letzter Film, «Das Leben des heiligen Petrus», wurde gerade veröffentlicht. Sie hat schon Millionen ihres Reichtums weggegeben. Das Geld, das sie jetzt verdient, kommt alles den Salesianern in Afrika für AIDS-Opfer und für verlassene Kinder, denen sie zur Patin wurde, zu Gute. Sie will jetzt ein Leben mit Jesus und Maria schenken.
Maria habe sie zu Jesus in der heiligen Eucharistie geführt, behauptet sie. Claudia engagiert sich jetzt völlig durch das Showbusiness, Filme und Fernsehen für die Evangelisierung junger Menschen, für die sie ein großer Hit geworden ist.
Welche Botschaft gibt sie diesen, nachdem sie sich einst selbst ganz von Gott entfernt hatte?
Ihr könnt nicht ohne Gott leben. Liebt Ihn aus ganzem Herzen. Er gibt euch wesentlich mehr, als ihr Ihm zu geben vermögt.
Jesus, ich vertraue Dir! Jesus ist mein Freund, dem ich zurufe: «Ich vertraue Dir!» Ganz gleich, wie schlimm die Lage auch aussehen, oder wie dunkel die Dunkelheit auch sein mag, übergebt euch ganz Jesus. Es ist eine Botschaft für jene, die sich, wegen ihrer Sünden, unwürdig fühlen, vor Gott hinzutreten. Ich hebe täglich die Schätze Seiner Barmherzigkeit auf, weil ich täglich Seiner Barmherzig bedarf, um vorwärts zu gehen.
Ich verstehe, dass Nächstenliebe nichts Imaginäres ist. Sie darf es nicht sein! Man sollte das Kreuz mit seinem Nächsten tragen und auch den Mut aufbringen, sich die Hände schmutzig zu machen.
Claudia will schon bald als einfache Pilgerin wieder nach Medjugorje zurückkommen.
Habt ihr das Buch Esther gelesen? Wie ich es in meinem Bericht vom 15. Februar angekündigt hatte, will ich hier einen kurzen Gedanken, der Licht auf die Rolle Marias in Fatima und Medjugorje werfen soll, aufzeigen.
Diejenigen von euch, die eine Statue der Fatimamadonna besitzen, werden festgestellt haben, dass ihr Kleid in Kniehöhe einen Stern aufweist. Dieser ist nicht nur zur Verzierung da. Ein Stern ist etwas, das bei Nacht scheint. Ein Stern hat sein eigenes Licht. Ein Stern ist für uns ein Zeichen dafür, dass trotz der Nacht Licht existiert und dass es näher kommt.
Als die Erscheinungen der Muttergottes am 13. Mai 1917 in Fatima anfingen, war es tiefe Nacht des ersten Weltkrieges, eine Nacht des Hasses und der Zerstörung. Die Welt erlitt große Qualen und man konnte die Toten schon gar nicht mehr zählen. Maria sprach zu den drei kleinen Hirtenkindern über den Krieg und sie gab ihnen Mittel, ihn zu beenden: Das Gebet, die Buße und die Weihe der Einzelnen und der Nationen an ihr Unbeflecktes Herz. Wir wissen, dass Maria von Gott dazu ausersehen ist, den Kopf der Schlange zu zertreten (Genesis 3,15; Rev. 12,1-6). In anderen Worten, sie ist eine Exorzistin, die von Gott selbst dazu bestellt worden ist.
Ihr Eingreifen, und die Gnaden, die von den vielen Gebeten kamen, brachten den Krieg schon im darauffolgenden Jahr 1918 zu Ende. Durch ihre mütterliche Fürbitte und die Hilfe ihrer kleinen Apostel gelang es ihr, die verheerenden Gewalttaten des Zerstörers, oder wie ihn Jesus nannte, des «Mörders», zu neutralisieren.
Im Buch Esther können wir eine Vorahnung der Maria von Nazareth erkennen, der «Frau» des Schöpfungsberichtes und der Apokalypse: Es ist Esther. Zu ihrer Zeit bestand für Israel auch die Gefahr der Vernichtung. Die Israeliten waren in der Nacht des Exils und der Sklaverei bei Ahasveros, einem heidnischen König, der den lebendigen Gott nicht kannte. Seine Verordnungen widersprachen der Torah und den Gesetzen Mosis. Wenn sich Israel den Verordnungen des Königs widersetzte und dem lebendigen Gott treu blieb, würde es ausgerottet werden. Wenn sie aber Gott verrieten, dann würden sie geistig sterben, was ja noch schlimmer war. Der verruchte Hamann fand Wege, diese Tragödie noch zu beschleunigen, indem er König Ahasveros dazu drängte, ein Gesetz für die Ausrottung der Israeliten zu erlassen, die am 13. des Monats Adar beginnen sollte. Es war da, als Esther ihren ganzen Mut aufbrachte und zum König ging. Indem die Kraft Gottes in ihr wirkte vermochte sie das Herz des Königs zu gewinnen, der zu ihr sagte: «Was deine Wünsche auch sein mögen, sie sind dir bereits genehmigt!» Dann bat Esther: «Schenke mir mein Leben und das Leben meines Volkes, das ist es, um was ich dich bitte.» Daraufhin erließ der König ein neues Gesetz, das die Israeliten rehabilitierte und beschützte. Es wurde im ganzen Königreich am 13. Adar verkündet.
Somit hatte also diese schwache Frau durch ihre Gebete und Fürbitten Israel vom Plan Satans errettet. Sie ermöglichte ihnen, selbst in einem fremden Land, den Geboten ihres Gottes in Frieden zu gehorchen. Esther ist dieser leuchtende Stern inmitten großer Dunkelheit.
Als Unsere Liebe Frau nach Fatima kam, war sie eine neue Esther. Der Stern, den sie auf ihrem Kleid trug, war ein Zeichen. Die persische Wurzel des Wortes «Esther» bedeutet «Stern». Auch ist Unsere Liebe Frau sechs Monate lang jeweils am 13. eines jeden Monats erschienen, was ein anderes Zeichen dafür war, dass sie als die neue Esther gekommen war. Man kann ja auch nachzählen, wie oft «der 13. des Monats» im Buch Esther erwähnt wird! Nach rabbinischen Überlieferungen war Esther die schönste der Frauen und deswegen wurde sie auch vom König auserwählt. Von ihrer Schönheit bezaubert, bot er ihr die Hälfte seines Königreiches an. Heute sehen die Rabbiner in der Rolle Esthers den Sieg Gottes über das Böse.
Und ebenso entzückte Maria, die neue Esther, durch ihre strahlende Schönheit und unbefleckte Reinheit, den König des Himmels. Durch ihre mütterliche Fürsprache vermochte sie es, zu veranlassen, dass der Feind losließ und dass der erste Weltkrieg beendet wurde. Und wie Esther einst im Palast des Königs Ahasveros gestanden hatte, so steht Maria heute für uns im Palast des lebendigen Gottes und schüttet Ströme des Segens auf all ihre Kinder aus. Mit ihr werden wir nicht vernichtet werden!
Heute kommt die Muttergottes nach Medjugorje und will, gemäß der Botschaft an Marija vom 25. August 1991, in Medjugorje das zu Ende führen, was sie in Fatima begonnen hatte. Und was sollte der Plan der Muttergottes in Fatima denn gewesen sein, wenn nicht der endgültige Sieg ihres unbefleckten Herzens? Wer sollte die Gospa denn sein, wenn nicht die liebenswürdigste Mutter und die schönste Königin, die unsere Verfehlungen durch einen einzigen Blick heilt? Wie könnten wir nicht mit dieser wunderbaren Strategin zusammenarbeiten, die den göttlichen Sieg über das Böse beschleunigt und der Welt den Frieden anbietet?
Sœur Emmanuel, Enfants de Medjugorje, 15. März 2005
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