Vassula — Das wahre Leben in Gott

Nun wirst du ein Teil von mir werden

=> MARIA HEUTE 432 INHALT

> Literatur von Vassula

Am 17. September 2005 hat Vassula Ryden in Montreux/Schweiz vor fast 2000 Personen eine Konferenz gehalten über ihre himmlische Mission. «Maria heute» hat schon im September (Nr 428), Oktober (Nr 429), und Dezember (Nr 431) darüber berichtet. Der Schluss steht hier nach:

Hier eine Botschaft, die der Herr uns gab, eine Botschaft über die göttliche Einheit zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf und wie wir sein werden nach der Salbung durch den Heiligen Geist.
„Jetzt wirst du ein Teil von Mir Selbst werden und du wirst eins werden mit Mir.“
Als Gott Vater sich mir das erste Mal genähert hatte und ich Seine Worte hörte, hatte ich eine falsche Vorstellung von Gott Vater. Ich hatte mir einen strengen Gott vorgestellt, Richter und nichts anderes und ich hatte Angst, könnte man sagen. Aber dieses Bild, sobald Er sprach und ich Seine Stimme hörte, wurde total zunichte und in einem Augenblick verändert.
Im Moment wo ich Seine Stimme hörte, und aus Erfahrung sage ich euch, sie war so väterlich bis zu dem Punkt, dass ich dachte, Er ist von meiner Familie — und ich fühlte mich wie jemand von Seiner Familie, ich fühlte Er ist von meiner Familie — so väterlich, familiär, zärtlich, sanft, überhaupt nicht so wie ich dachte. Da bat Er mich, das Vaterunser zu beten (ich war froh, dies war das einzige Gebet, an das ich mich erinnerte von der Schule her) und da sagte ich Ihm, anstelle von „ja, mein Gott“ oder „ja, Herr“, „ja, Papa“ — („Yes dad“ in englisch — weil ich englisch mit ihm spreche.) Ich habe Ihn nicht Vater genannt, nein, ich sagte „Papa“ (Abba). Dies ist mir herausgerutscht aus dem Mund, denn Er hatte meine Seele so für sich eingenommen, um mich fühlen zu lassen, dass Er Vater ist. Ich hatte Angst, denn ich kannte Gott nicht, ich wusste nicht, dass Er so sanft und zärtlich ist und dass Er vor allem ganz Vater, Mutter ist. Er ist Vater noch vor unserem irdischen Vater.
Man gehört Ihm, man ist Bein (Knochen) von Seinem Bein, Fleisch von Seinem Fleisch. Ich hatte also Angst, und Er sagte mir sofort: „Meine Tochter, hab keine Angst, denn Ich habe dieses Wort „Papa“ „Abba“ in Meine Hand genommen wie ein Juwel.“ Er war froh und hat gesagt „du kommst von Mir“.
Wenn Gott spricht, ist es nicht wie wenn ein Mensch spricht. Der Unterschied ist der, wenn eine Person euch etwas sagt, hört ihr zu, nehmt es auf. Aber wenn Gott spricht, ist es wie ein Gebot. Es ist wie ein Gebot ausgedrückt und auf uns eingraviert. Man kann es nicht vergessen, denn es ist Gott, der spricht, und dies geht mitten in euer Herz. „Du stammst von Mir ab, du kommst von Mir, du gehörst Mir, du bist Mein Same.“ Dies gilt für jeden. Wenn man diese Botschaften liest von Anfang an, muss man den Namen „Vassula“ durch den eigenen ersetzen, denn der Herr spricht zu allen, andernfalls wäre ich nicht hier. Er hätte niemals eine so grosse Botschaft für mich allein gegeben, sie ist für alle. Ihr könnt lesen „du bist von Mir, du stammst von Mir ab, du kommst von Mir, du bist Mein Same, somit weißt du, Er ist der einzige Vater und dass du dem Schöpfer gehörst und niemand anderem.“
“Nun wirst du ein Teil von Mir werden und eins mit Mir, und allen deinen Gliedern werden Göttlichkeit und Licht, Unvergänglichkeit und Glückseligkeit verliehen, damit du zu Mir deinem Gott und König passt. Plötzlich wird die vergängliche Welt mit all ihren Gegebenheiten sanft vor dir verblassen — für immer. Und in einem einzigen Augenblick wird die leidenschaftslose Gelassenheit, die Tugend der Engel , in deinem Herzen erblühen; ebenso wirst du augenblicklich eine spirituelle Sinnesempfindung dessen haben, wie es ist, wenn man der seligen Schau nahe ist. Die vielfältigen engelhaften Tugenden werden von da an deine Krone sein, denn diese gebe ich dir als Geschenk, damit du die Vollkommenheit erlangst. Dann wird sich Gott, der Absolute, umgeben von den Wohlgerüchen der Hochzeitskammer, mit dir verbinden und eins mit dir werden, dich ganz einhüllend in Sein Licht, bis du selber zum Licht wirst. Eingehüllt in Meinen Heiligen Geist, wird dein Mund Mein Mund sein, deine Glieder Meine Glieder, deine Augen Meine Augen und deine Äusserungen werden Meine Äusserungen sein; deine Taten und Gedanken werden alle göttlich sein. Von da an werden dein Wesen und deine Seele leuchten und von Mir beseelt sein. Dies wird der Beginn deines neuen Lebens in Mir sein…“ (Oden 03.02.2003-30.04.2003)
Mit anderen Worten, die Befreiung von allen Leidenschaften kann man durch die Freiheit des Heiligen Geistes erhalten, durch das Absterben seiner selbst, durch das Absterben des eigenen Willens.
Es gibt ein Sprichwort, das besagt: „wenn ein Mensch stirbt, sein Ego stirbt zehn Minuten später.“ Der Egoismus des Menschen ist sehr stark, und es ist schwer sich selbst abzusterben und Gott den Platz zu lassen.
Ich möchte die Süsse Gottes gerne nochmals betonen. Wenn ihr die Psalmen lest, werdet ihr verstehen, warum David so wie verrückt war, ich kann sagen verliebt in Gott mit einer göttlichen Liebe. Er tanzte vor Freude, wenn er in der Gegenwart Gottes war. Er tanzte, denn er war wirklich erfüllt, er war eingenommen vom Heiligen Geist, der die Freude schenkt. Warum war er so? Weil er die Süssigkeit Gottes gekostet hatte. Warum rede ich heute? Weil ich gern hätte, dass alle diese Freude hätten, Gott zu kosten, denn Gott ist voller Süßigkeiten. David sagte, „Gott ist süßer als Honig“, denn er hatte Gott gekostet und diese Erfahrung könntet auch ihr machen, indem ihr die Botschaften lest, die an die Heilige Schrift erinnern, denn der Herr gibt uns sein Wort auf einfache Art. Ihr werdet Ihn kennen lernen, ihr werdet eine Begegnung mit Gott haben und Freude empfangen. Der Herr sagt: „Es ist gut, gute Taten für Mich zu tun, Frömmigkeitsübungen und Liebesakte“, (die Er schätzt) „Danksagungen und Werke der Wiedergutmachung, aber Ich wäre sehr enttäuscht, wenn du sterben würdest, bevor du Mich kennen gelernt hättest. Ich wäre sehr betrübt, wenn du jetzt sterben würdest, bevor du Mich verstanden hättest. Viele von euch sind mit den täglichen Aufgaben beschäftigt, die Mir gefallen, wenn sie mit Liebe getan werden und in Meinem Sinn sind, aber all das ist unvollkommen, wenn ihr euch nicht der Gnade öffnet und Mich nicht in Meiner Vertrautheit annehmt.“ (02.11.1997)
Einmal, am Anfang, als der Herr zu mir sprach, sagte er zu mir: “Vassula, ich hätte gerne, dass du ohne Unterlass betest.“ Da ich noch am Lernen war antwortete ich: „Aber Herr, das ist unmöglich, unaufhörlich zu beten, ich bin Familienmutter, ich habe meine täglichen Aufgaben. Es ist unmöglich, immer zu beten.“ Der Herr sagte mir: „Vassula, du hast nichts begriffen. Das immerwährende Gebet besteht nicht aus Worten, es ist das Herz, das spricht. Es ist das stille Gebet, es ist das Gebet, das man kontemplativ nennt. Dies ist, wenn dein Herz Mich ersehnt, Mich deinen Gott, den ganzen Tag lang, es ist, wenn du Durst nach Gott hast. Es ist das Herz das spricht, das sich nach Gott sehnt.“ Dies ist das immerwährende Gebet, wenn wir ständig die Gegenwart Gottes vor uns haben. Er ist bei uns und wir leben mit Gott in unserem Herzen. Es ist also nicht mit Worten. Und gleichzeitig, wenn wir erreichen, uns den ganzen langen Tag nach Gott zu sehnen, Durst nach Gott zu haben den ganzen langen Tag, leben wir das erste und zweite Gebot: „Gott zu lieben mit all unserer Kraft und ganzer Seele“ und „unseren Nächsten zu lieben“ was ans erste Gebot gebunden ist.
Der Herr sagt uns, dass das Gebet nicht nur ein Akt der Liebe ist, es ist ebenso ein Akt der Wiedergutmachung. Der Glaube ohne gute Werke ist unnütz. Auch unser Herr diente, Er sagt in einer Botschaft:
„Ich selbst kam zur Erde um zu dienen und nicht um bedient zu werden. Obwohl Meine Natur göttlich war, musste ich mich leeren, damit Ich den Zustand eines Knechtes annehmen konnte…“ (12.11.1998)
„Man hat niemals von einem König gehört, der seinen Untertanen gedient hat wie Ich, der Ich der König der Könige bin, ihnen gedient habe.“ (28.01.1997)
Und lernt, dass der grösste Dienst den wir Gott erweisen können, ist, Ihm eine Seele zuzuführen.

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