Naju – Botschaft von Jesus und Maria an Julia Kim

Was würde Ich nicht tun für euch, die ihr Mich sucht?

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Botschaft vom 16. Mai 2006

Julia: Pilger aus dem ganzen Land versammelten sich zum 15. Jahrestag des ersten eucharistischen Wunders von Naju (als sich eine geweihte Hostie in Fleisch und Blut verwandelte) auf dem Berg der Muttergottes. Zugleich sollte auch eine besondere Vigil zu Ehren der Muttergottes gehalten werden. Wir waren alle in tiefer Liebe innerlich miteinander verbunden. Mit brennenden Kerzen in den Händen beteten und sangen wir Hymnen vor der Statue der Muttergottes, die über der wundertätigen Quelle steht. Wir wollten Jesus, der wahrhaft in der heiligen Eucharistie zugegen ist, und seine heilige Mutter, die Mittlerin aller Gnaden, trösten.
Während wir beteten, erschienen der auferstandene Jesus und die wundervolle Mutter der Barmherzigkeit in strahlendem Licht. Die Muttergottes begann mit milder und liebender Stimme zu sprechen.

Die Muttergottes: Meine lieben Kinder, die ihr berufen wurdet! Euer Herr, der im Geheimnis der heiligen Eucharistie zugegen ist und der die Seelen — auch die durch ihre Sünden verhärteten Seelen — liebt, und eure Mutter, die euch mit viel Liebe auf bestmögliche Weise schnell erheben und zum Himmel führen kann, gewähren euch überreichen Segen, euch allen, die ihr hier versammelt seid, um den Jahrestag der sichtbaren Transsubstantiation einer geweihten Hostie in Fleisch und Blut des Herrn zu begehen und die ihr auch Mich ehren wollt, um eure von Sünden befleckten Seelen zu reinigen, damit ihr in der Liebe neu geboren werdet.

Julia: Während Maria sprach, breitete sie die Arme aus und segnete die anwesenden Pilger. Sie ließ das Wasser der Barmherzigkeit überreich fließen. Jesus war glücklich, er lächelte und segnete uns mit Seiner erhobenen Hand. Wir waren alle in Dankbarkeit und Freude miteinander verbunden. Nachdem wir den Rosenkranz gebetet hatten, begann der zweite Teil unserer Versammlung. Während wir das Lied «Maria, Arche des Heils» sangen und uns dabei an den Händen hielten, erschienen der Herr und die Muttergottes wieder. Sie lächelten vor Freude angesichts unserer Liebe und Hingabe. Ich spürte, dass auch mein Herz von Freude entflammt war und sagte: «Bitte erfüllt eure hier versammelten Kinder mit überreichen Gnaden. Wenn es jedoch noch den einen oder anderen kleinen Sündenfleck geben sollte, so entfernt ihn, damit es ihn nicht länger gibt. Wenn es notwendig sein sollte, dass ich leide, um jeden von uns zu heilen, so würde ich mit Freude leiden. In diesem Augenblick begann der Herr voll Milde zu sprechen.

Jesus: Ja, meine geliebte kleine Seele! Ich habe mich schon ganz aufgeopfert und mein Blut für das Heil aller, auch für die größten Sünder, die Gottes unendliche Würde beleidigt haben, vergossen. Aber was würde Ich nicht tun für euch, die ihr Mich sucht? Meine Mutter und Ich sind getröstet, wenn wir eure von Liebe erfüllten Herzen sehen, die sich um die Bekehrung der Sünder sorgen.

Julia: In diesem Moment strahlte ein starkes Licht vom Herrn und der Muttergottes aus. Dieses sehr helle und warme Licht erleuchtete alle Anwesenden und durchdrang mich. In dieses starke Licht gehüllt, wurde mein Körper hochgehoben und dann fiel er hin. Mein Kopf schlug heftig auf den Boden und einen Augenblick lang war ich besinnungslos. Ich kam aber schnell wieder zu Bewusstsein und opferte diese Schmerzen voll Freude auf für alle, die bei mir waren und deren Angehörige, damit die Gnade sie durchdringen möge und auch für die Bekehrung der Sünder.


Botschaft vom 3. Juni 2006

Wenn ihr in Meine Liebe eintaucht

Julia: In Begleitung von drei ausländischen Priestern und mehreren Pilgern betete ich den Rosenkranz, während ich den Kreuzweg auf dem Berg der Muttergottes hinaufging. Gegen 20.00 Uhr kamen wir auf dem Kalvarienberg an der Stelle an, wo kleine Steine, auf denen Flecken mit dem kostbaren Blut Jesu sind, aufbewahrt werden. Als wir das Rosenkranzgebet beendet hatten, bemerkte ich auf einmal ein Licht vor mir und erhob den Kopf. An der Stelle, wo das Kreuz steht, sah ich nicht mehr das Kreuz, sondern den auferstandenen Christus. Er war mit einem weißen Gewand und einem roten Mantel bekleidet. Zu seiner Rechten war die Muttergottes, die einen blauen Mantel trug. Sie strahlte und lächelte.
Jesus erhob Seine Hände und breitete Sein Licht über uns alle aus; die Muttergottes breitete ihre Hände aus und segnete uns. Ich war ganz fasziniert und betrachtete die Erscheinung. In diesem Augenblick lächelte Jesus und begann voll Güte zu sprechen.


Jesus:

Liebe Kinder! Meine geliebten Kinder, die ihr auf Meinen Anruf und auf den Meiner Mutter geantwortet habt und hierher gekommen seid, um euer «Amen» zu sprechen! Mein heiliges Herz und das Unbefleckte Herz Meiner Mutter, die alles für die Bekehrung der Sünder geopfert haben, brennen so intensiv wie glühende Vulkane, weil diese Welt, die in Finsternis getaucht ist, auf dem Weg ist, die Liebe zu zerstören. Sie verhöhnt und schändet die hohe Würde und Heiligkeit Gottvaters. Die heftigen Irrtumsstürme greifen immer weiter um sich; die Häresien, Skandale und schlechten Beispiele verbreiten sich bis weit in die Kirche hinein. Die Lage verschlimmert sich und dieser Verfall greift wie ein Hochwasser um sich. Dennoch werden wir durch eure Gebete, die ihr mit Hingabe und Liebe darbringt, getröstet und unser tiefer Schmerz verwandelt sich in Lächeln.
Meine geliebten Priester und Meine Kinder, die ihr berufen wurdet und euer «Amen» gesprochen habt! Die Zahl der Seelen, die den Versuchungen des Teufels erlegen sind und ihrem Verderben entgegengehen, wird von Tag zu Tag größer. Selbst die Priester, die Mir besonders am Herzen liegen und die diesen Seelen helfen sollen, damit sie bereuen und auf den rechten Weg zurückkehren, haben ihre Fähigkeit zur Unterscheidung der Geister verloren und bleiben stumm. Aus diesem Grund werden diese Hirten und die Seelen, für die sie Verantwortung tragen, mit Versuchungen und Einschüchterungen durch furchtbare Wölfe konfrontiert.
Ich will daher, dass ihr, die ihr Mich doch kennen solltet, aus Hingabe und Liebe zu Mir alles tut, was in euren Kräften steht; ihr sollt euch weihen und euch für diese Seelen, die alle Maßstäbe verloren haben, opfern, damit sie bereuen und (auf den rechten Weg) zurückkommen können.
Meine geliebten Kinder! Ich tilge alle eure Verfehlungen. Ich heile eure Seele und euren Leib. Ich segne (und erleuchte) alle eure Liebesakte und eure Bemühungen, die eure Gebete krönen, mit dem Licht Meines heiligsten Herzens und mit Meiner Barmherzigkeit. Ich heile alle eure Wunden, denn auch wenn die Finsternis zunimmt und die Sünde sich weiter ausbreitet, hört ihr nicht auf die Worte derer, die sich in einem Konflikt mit Mir befinden. Im Gegenteil: Ihr vertraut Mir und Meiner Mutter in allem und findet eure Ruhe in uns.
Dieses Licht, das Ich auf euch herabkommen lasse, geht über Zeit und Raum hinaus. Ich lasse es über euch scheinen in der Hoffnung, dass alle, die mit Mir beten — wo immer sie auch in dieser Welt sind — in der heiligen Dreifaltigkeit eins werden.
Wenn ihr tief in Meine Liebe eintaucht, durch die Ich mich mit euch vereinen und euch Mein göttliches Leben mitteilen möchte, wenn ihr euch gegenseitig stärkt und ermutigt, wenn ihr euer Möglichstes tut, um die erhabene Sendung, die Ich euch anvertraut habe, zu erfüllen (am Heil der Welt mitzuwirken), dann wird Satan, der euch
angreift, den Rückzug antreten und schon bald werdet ihr erleben, dass ein neues Zeitalter anbricht. Jetzt aber, Meine geliebten Kinder, empfangt den Heiligen Geist.
Wie Gottvater, der Zeichen am Himmel und auf der Erde gibt und Wunder seiner Liebe wirkt, einstmals Daniel rettete, indem er den Rachen der Löwen verschloss, so wird er jedem von euch Barmherzigkeit erweisen und euch den Heiligen Geist senden. Wenn ihr euch bemüht, Mir und Meiner Mutter zu folgen und uns (unter den Menschen) bekannt zu machen, werdet ihr trotz der Gefahren, die euch ereilen können und trotz der Feinde, die euch umzingeln, aus dem großen Kampf gegen Satan in diesen letzten Zeiten siegreich hervorgehen.
Julia: In diesem Augenblick kam der Heilige Geist in Gestalt von kleinen Flammen, die nach wenigen Momenten wieder verschwanden, auf jeden von uns herab. Im selben Augenblick fiel ich nach hinten und stieß mir den Kopf an, ohne mir aber weh zu tun. Dann verschwand Jesus und ich sah nur noch das Kreuz auf dem Kalvarienberg.

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