Vassula - Das wahre Leben in GottVassula spricht über den Willen Gottes
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Am 17. September 2005 hat Vassula in Montreux/Schweiz, vor fast 2000 Personen eine Konferenz gehalten über ihre himmlische Mission.
Der Herr sagt:
“Euer Herz ist durch Unsere Höchste Liebe erschaffen worden, damit es uns diese Liebe zurückgibt. Euer Herz ist seit Beginn einzig mit Unserer Gegenwart erfüllt.“ (Es enthält also nichts Schlechtes, es enthält nur Gott allein, ist rein) „Es ist auf eine so unaussprechliche Art geschaffen, weil es fähig sein sollte, die höchste Liebe und die Süsse Unserer Gegenwart zu fassen. Aber wenn Dornen und Stacheln es durchlöchern, wie eine durchlöcherte Zisterne, wird es seinen Inhalt verlieren, Die Dornen sind die Sorgen der Welt und der Köder des Reichtums, die das Herz durchlöchern können und es trocken legen von der Quelle, die das Leben gibt. Es wird dann wie eine rissige Zisterne, die unaufhörlich ihren Inhalt verliert, die ihn nie zurückhält; soviel man auch nachfüllt, wird sie immer austrocknen und leer bleiben. Solch ein Herz ist letztlich von der Freude, die Meine Heiligen kennen, ausgeschlossen. (3.2.2003)
Auf diese Art schenkt sich uns der Herr selbst ohne zu rechnen, Er heiligt uns und bereitet uns auf das ewige Leben vor, indem Er uns in die strahlende Unsterblichkeit kleidet und uns Ihn mit glühendem Eifer anbeten lässt. Aber die Welt heute, so sagt der Herr, weist die Herrlichkeit Gottes zurück und zieht es vor zu leben, wie wenn es keinen Gott gäbe, denn die Welt schenkt den Gesetzen Gottes und Seinen Vorschriften keine Aufmerksamkeit. Die Welt weigert sich, Gott Ehre zu erweisen, statt dessen verherrlicht sie sich selbst, in dem sie Gott spielt, sich für Gott hält:
Die Menschen schenken den weltlichen Befriedigungen mehr Zeit, als mit Gott zu sein und Seine göttliche Liebe zu akzeptieren. Wir leben in einer Epoche, wo das Gute in Schlechtes verwandelt wird. Wir leben in einer Zeit, wo die Welt eiskalt geworden ist der Liebe Gottes gegenüber, sich aber ganz der Gottlosigkeit hingibt und dem Materialismus, und aus allem Materiellem Gott macht.
Unser Herr sagt:
“...tut Mir den Gefallen und ändert euer Leben. Glücklich der Mensch, welcher über das meditiert, was Ich ihm heute offeriere, der sein Herz und seine Seele prüft, denn Ich werde ihn erheben. Glücklich sind jene, die zu Mir kommen wie der Zöllner (Lk 18, 9-14) indem sie ihre Schuld bekennen, denn in diesen Herzen wird mein Wort Wurzel schlagen und gedeihen. Dann werde Ich den Schleier von ihren Augen wegziehen, damit sie mit ihrem Herzen sehen und verstehen, dass alles was ich benötige Liebe ist, Liebe und Anbetung (...) Alles um was Ich euch bitte, Meine Vielgeliebten, ist, Liebe in Heiligkeit. Ich bin auf der Suche nach eurem Herzen (...) Die Liebe erwartet euch; Kommt, betet Mich an...“ (3.6.1989)
Wenn wir das Vaterunser beten, so bitten wir, Er möge uns vergeben wie wir den anderen vergeben. Der Herr sagt, wenn eine Person nicht viel Liebe gegenüber dem Nächsten und gegenüber Gott hat, so sei das, weil ihre Sünden von Gott nicht vergeben worden sind. Dieser Person wurde wenig vergeben, weil sie selbst den anderen nicht vergeben hat. Wenn wir also vergeben, vergibt uns Gott. Wenn Gott uns vergibt, füllt sich unser Herz mit Liebe. Wenn man viel Liebe hat, so darum, weil uns verziehen worden ist. Das Verzeihen ist also sehr wichtig.
Hier eine Botschaft:
“Komm zu mir und lass Deinen Blick noch länger auf Meinem Heiligen Antlitz ruhen, damit du vollständig begreifen kannst, dass du Erbe (Erbin) von Mir bist, vereint mit Mir und in Mir. Empfange mehr von Mir, um Mir zu erlauben mehr von Dir zu empfangen. Mein Wunsch ist, dir von Mir selbst mehr zu geben, auf dass du Mir von dir mehr geben kannst. Auf diese Weise werde ich all das erhalten, was Mir eigentlich schon gehört!“ (Denn alles Gute von uns, kommt von Gott, es kommt nicht von uns selbst. Wenn man sich also mit Seiner Güte füllt, möchte Er, dass man sie zurückgibt, es gehört Ihm, es gehört Ihm schon). „Durch Meine göttliche Liebe, die sich in dir verbreiten wird, wirst du vergöttlicht werden, wird deine Seele verwandelt werden, so dass Mein Vater dich mit Mir identifiziert am Tag des Gerichtes.“ (25.04.1999)
Wenn der Herr uns etwas gibt, gibt Er es uns, ohne dass wir fragen, d.h. Er gibt umsonst. Er möchte uns beschenken; Er ist grosszügig.
Anfangs war die Aufgabe meines Engels, mich Gott näher zu bringen. Und ich bin durch reinigendes Feuer gegangen, denn mein Zustand verlangte eine Reinigung, ich war nicht vorbereitet. Der Engel zeigte mir die Dinge, die ich getan hatte, Dinge mit denen ich Gott weh getan hatte. Es war schrecklich, denn ich sah die Dinge mit den Augen Gottes, das sind nicht die Augen, wie wir unsere Sünden sehen und die Dinge, die Gott weh tun. Es war wirklich ein Feuer das reinigt in mir; ich beklagte mich, es machte mir sehr weh geistlich mich so hässlich vor Gott zu sehen, so befleckt vor Gott, diesem Wesen von reinstem Licht, so sehr voll von Güte und ich sah mich, sah mich wie eine Leprakranke, Dies brachte mich wirklich dazu von tiefstem Herzen zu bereuen.
Nach diesen Feuern gab es andere reinigende Feuer. Es war wie in einer Wüste, wo ich von Gott und meinem Engel verlassen war. Ich suchte meinen Engel überall, aber fand ihn nirgends, es war wie wenn der Himmel verschlossen wäre und mein Engel sich zurückgezogen hätte. Ich fühlte mich total verlassen, allein, sogar auch wenn ich all meine Freunde um mich hatte. Ihre Gegenwart ersetzte die Leere, die Gott zurückliess, nicht, denn mit Gott ist unser Tisch voll. Es ist ein Bankett. Mit Gott ist unser Leben eine Freude. Unsere Jungen haben vielleicht Angst und denken Gott sei nur für die Alten.
Nach all diesen Reinigungen, die wirklich weh taten, hatte sich mir der Vater genähert und hatte mir gesagt: „hast du etwas, das du Mir geben kannst?“ Sofort dachte ich nach, was ich Gott schenken könnte. Aber bevor ich etwas fand sagte der Vater: „übrigens, alles was du Mir schenken wirst, das gut ist, kommt von Mir.“ Ich antwortete ihm: „also habe ich nichts Gutes von mir, das ich Dir schenken könnte?“ Er sagte mir: „Nein, nichts, du hast nichts Gutes mir zu geben, denn alles was gut ist kommt von Mir.“ Ich dachte nach und sagte: „aber, ich habe etwas.“ (wie wenn ich es besser wüsste als Gott) und Er sagte mir amüsiert: „Ja? Was denn?“ Ich antwortete: „Ich kann malen, ich kann eine Ikone malen das kommt von mir und ich kann sie Dir als Geschenk geben für in eine Kirche.“ Er sagte mir: „Die Gabe der Kunst, Vassula, kommt auch von Mir.“ Ich sagte: „Also habe ich nichts?“ Er sagte „doch, du hast deinen Willen.“ Ich sagte Ihm „aber meinen Willen habe ich Dir doch schon vor einer Woche gegeben.
Nach der Reinigung konnte ich ohne Gott nicht leben. Als Er mich in der Wüste verlassen hatte schrie meine Seele „Jahweh, mach etwas, nimm mich, reinige mich und mach mit mir was Du willst“ Das kam wirklich aus tiefstem Herzen, ich habe mich Gott vollständig übergeben. Ich sagte ein vollständiges „ja“, vorher hatte ich ein Fuss in der Welt und ein Fuss mit Gott. Er wollte das nicht, Er wollte ein ganzes Herz, man kann nicht halbe halbe machen. Als ich meinen Willen gab, in dem Moment fühlte ich die Gegenwart Gottes, es war wie wenn sich der Himmel mit einem Schlag noch einmal öffnete. Ich habe es nicht vergessen, denn ich hatte so gelitten bei der Reinigung. Ich hatte so gelitten als Gott mich ganz verlassen hatte und Er meinen Engel weggenommen hatte. Ich hatte es nie vergessen, und als Er mich noch einmal um meinen Willen bat, war ich erstaunt, ich sagte „aber meinen Willen habe ich schon vor einer Woche gegeben“. Da sagte Er „Ich weiss, aber ich möchte es jeden Tag gerne hören.“
Man sollte wissen, jeden Morgen, gleich nach dem Aufstehen sollten wir unseren Willen Gott übergeben. Auf diese Weise stirbt man sich selber ab und der Heilige Geist kann uns erfüllen. Und durch Reue und das Beichten unserer Sünden kann man sich leer machen und mit der Gegenwart des Heiligen Geistes füllen.
Der Heilige Geist möchte uns einnehmen. Dies ist das richtige Wort, denn Er sagt: „Ich möchte euch mit Meiner Gegenwart einnehmen, um euch mein Licht mit voller Kraft zu geben und euch zu besitzen.“ Damit wir von da an mit Seiner Gnade ein wahres Leben in Gott führen können. Ich will es euch bildlich erklären: z.B. wenn ihr eine Vase mit Steinen füllt, wird das Wasser, wenn man sie füllt, nicht gleich viel sein, wie wenn sie leer ist. Die Quantität Wasser ist nicht gleich. Die Steine repräsentieren die Bosheiten, die Sünden, alles was Gott verletzt. Mit der Beichte und der Reue leert sich die Vase von den Steinen und das Wasser wird rein und klar und füllt sie vollständig. Mit dem Heiligen Geist und der Seele ist es ebenso; Er muss sie leer von aller Sünde, von allem was Gott verletzt finden, damit sie vom Licht Gottes erfüllt werden kann. Wenn sie vom Licht Gottes erfüllt ist, dann wird man den Willen Gottes tun können, denn man wird wirklich klar sehen und dann wird man sagen können „ich, ich gehe mit Gott“ „Mit Gott gehen“ ist ein biblischer Ausdruck der sagen will „ich mache den Willen Gottes und gehe im Gleichschritt mit Gott, ich renne nicht voraus und bleibe auch nicht hinten nach“.
Dies will Er. Der Herr will, dass wir mit Ihm gehen. Wir müssen Gott frei lassen jede unserer Handlungen zu untersuchen, wie jemand, der mit einer Fackel in einen dunklen Keller geht; man muss Gott erlauben in unser Herz einzutreten und dort Feuer zu legen, um alles was nicht göttlich ist, nicht heilig ist und was Ihm nicht gehört, bis zur Wurzel zu verbrennen. Lasst Gott frei, lasst Ihn euch bis zum Boden abschneiden und euch in die Wüste schleppen, wohin Er Seine Gesalbten führt, damit Er euch in der Stille der Wüste alle eure Auslassungen und das schlechte Benehmen in Erinnerung ruft, damit ihr euch verabscheut. Lasst es zu, dass Gott euch mit bitteren Gewissensbissen schlägt für die Gleichgültigkeit Ihm gegenüber und gegenüber Seinem Gesetz der Liebe. Diese Gleichgültigkeit leben wir heute; der Herr sagt „diese Generation lebt in der Apathie und in einem Geist der Gleichgültigkeit“ und dies verletzt Ihn.
Erlaubt Ihm alle diese Dinge zu tun, damit diese Verwandlung mit euch geschehen möge.
Von da an wird Er euer Meister sein, euer Erzieher, aber ebenso euer Freund und Bruder. Dann wird Er mit grosser Zärtlichkeit eure Wunden verbinden und euch an Sein Herz heben, während Er euch diese Worte ins Ohr sagt:
„Du sollst alle Meine Belehrungen sicher hüten und dich immer an den Anfang erinnern, damit deine Kenntnis von Mir, deinem Gott, zunimmt.“ (31.05.2003)
Der Herr sagte, Er würde Seelen in die Wüste ziehen, wo Er ihnen ihre Sünden zeigt und sie mit Gewissensbissen füllt, damit sie sich selbst verachten. Diese Erfahrung lässt uns dann realisieren, dass Gott über allen Dingen ist und dass ohne Gott unser Tisch leer ist. Von da an zählt nichts mehr in unseren Augen so wie vorher, wir sind losgelöst. Dinge die wir dachten und meinten sie seien wichtig, sind plötzlich für uns wie Asche. Wir wünschen sie nicht mehr wie vorher; tatsächlich werden sie für uns unerträglich, denn so kraftvoll ist diese Art von Loslösung, genannt Unparteilichkeit. (englisch dispassion) Unser Herr hat diesen Zustand einmal so beschrieben:
“Auch wenn Du noch unter den Menschen weilst (d.h. auf der Erde) wird dein Geist im Himmel sein, auch wenn dein Körper sich immer noch unter Menschen bewegt, werden deine Seele und dein Geist wie jene der Engel sein, in den Höfen Unseres Königreiches wandelnd, unter den Engeln wandelnd (...) Ich werde dich lehren in Uns zu leben, in Uns dich zu bewegen und in Uns zu atmen.“ (25.10.1994)
Dann hat unser Herr davon gesprochen, unsere Seele in einen Himmel zu verwandeln, mit einfachen Worten, es war auch am Anfang, während der drei Jahre der Belehrung. Er sagte:
„Wenn du meinem Heiligen Geist die Freiheit lässt, kann Er deine Seele von einer Wüste in einen Garten verwandeln, in dem Ich Mich ausruhen kann. Wenn du Meinem Heiligen Geist erlaubst in dir zu handeln, kann Er deine Seele in einen Palast verwandeln, wo Ich König sein und über dich regieren kann. Er kann dich in einen Himmel verwandeln und nur in diesem Himmel wirst du Mich verherrlichen können.“ 25.10.1994
Dies sind also Stufen, Loslösung, dann Unparteilichkeit und dann die Tugend der Engel, die auf englisch impassibility heisst, Leidlosigkeit, Gelassenheit, Unempfindlichkeit. Dies ist eine grosse Gnade der Loslösung. Man löst sich sogar von Fleischlichem, Sinnlichem. Es ist eine Loslösung, wo man wie die Engel wird. Der Herr lehrt uns die einfache Loslösung, wo man sich loslösen kann, wie ich mich vom Tennis gelöst habe. Ich spielte viel Tennis und ich liebe Tennis, aber ich bin nicht daran gebunden, wie ich es früher war. Ich hatte aus dem Tennis einen Gott gemacht. Man muss vernünftig sein. Man kann Tennis spielen, dies ist nicht verboten, aber man soll daraus keinen Gott machen. Man soll also Gott über alles stellen.
(Schluss folgt)
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