San Damiano – Zeugnisse

«Er kehrte zurück ins Leben»

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Da ich am 25. März 2002 in Lourdes war, hatte ich nicht vor, im Mai noch nach San Damiano zu fahren.
Der Himmel entschied jedoch anders. Während der Messe am 11. April 2002 vernahm ich den drängenden Anruf: «Du sollst zur Versammlung der Jugendlichen und der Familien nach San Damiano gehen.» Einen Augenblick lang war ich überrascht, denn ich wusste von keiner Wallfahrt nach San Damiano, die in unserer Gegend organisiert werden sollte. Am späten Nachmittag rief mich eine Freundin an, die große Probleme hatte. Sie sagte mir: «Hier organisiert der Pfarrer für seine Pfarrangehörigen einen Bus für eine Wallfahrt nach San Damiano.»
Am 13. April 2002 hatte ich mich mit einer Freundin angemeldet. Die Abfahrt war für den 3. Mai vorgesehen. Die gesamte Fahrt ging über mehr als 2000 km. Diese weite Strecke war für Jean-François, der U.L.F. von den Rosen viel verdankt, zu anstrengend. Die Muttergottes hatte ihm wieder Lebensfreude geschenkt; sie hat ihn durch intensives Gebet gerettet. Und das wundertätige Wasser schenkte ihm Heilung an Leib und Seele.
Als ich den Organisatoren von ihm erzählte, wollten sie, dass sein Zeugnis im Bus, in dem auch viele Jugendliche und Personen, die zum ersten Mal nach San Damiano kamen, mitfuhren, vorgelesen werden sollte. Der Bus war ausgebucht. Es war eine sehr heitere Fahrt. Der Himmel hatte mich geschickt, um das Zeugnis von Jean-François den jugendlichen Pilgern U.L.F. von den Rosen zu übergeben, denn es wurde in Cascinotta am Samstagnachmittag, dem 4. Mai 2002 vorgelesen. Da viele eine Kopie davon erbaten, kam mir der Gedanke, Sie zu bitten, es in Maria heute zu veröffentlichen.
Am 4. Mai 2002 betete ich bei Unserer Lieben Frau viele Rosenkränze, wie ich es auch jeden Tag zu Hause tue. Ich beginne um 4.00 Uhr morgens, um mich mit allen zu vereinen, die im kleinen Paradiesesgarten beten. Die empfangenen Gnaden sind überreich, vor allem Bekehrungen, aber auch andere Gnaden: bestandene Prüfungen, Arbeitsstellen, was für unsere jungen Menschen nicht leicht ist.
Die Macht des Rosenkranzes hat viele Menschen aus meiner Umgebung ergriffen. Ich habe den Rat beherzigt, den uns Luisa 1983 gegeben hatte: «Man muss ohne Unterlass beten».
Intensives Gebet hilft uns, das Kreuz zu tragen. Es braucht Beharrlichkeit. Unserer Liebe Frau wollte das Zeugnis von Jean-François bekannt machen. Um ihrem Wunsch zu entsprechen, lasse ich es Ihnen zukommen.
1999 war er sehr krank und wartete, den Rosenkranz in der Hand, friedlich auf den Tod. Da kam das Wunder; er kehrte zurück ins Leben. Seine Schwester, die ebenfalls sehr krank war, ließ das Gebetbuch von San Damiano, das wir ihr geschenkt hatten, nicht aus der Hand. Nach einem bewegten Leben betete sie ihren Rosenkranz. Am 30. November 1998 empfing sie im inneren Frieden die Krankensalbung. Sie starb am 4. Januar 1999 im Alter von 46 Jahren. Auf ihre Bitte hin wurden Romina und Jean-Robert am 1. Juni 2000 getauft. Ostern 2001 feierten sie ihre Erstkommunion. Diese Kinder, die 1988 geboren waren, hatten Jesus und Maria noch nicht gekannt.
Einen innigen Dank an Maria und den heiligen Josef.
Frau H.R. aus E., Frankreich
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Wenn man täglich den Psalter betet und besonders wenn man dazu eine Novene oder eine Pilgerfahrt macht, bekommt man viele Gnaden.
Da ich ein Problem hatte, fuhren wir im Jahre 2003 mit dem alten Wohnwagen von den Schwiegereltern auf fünf Wochen Wallfahrt-Tournee nach Italien. Unser Ziel war die Rosenkranzkönigin von Bartholo Longo in Pompei bei Napoli.
Mehrmals hatte ich von San Damiano gehört. In einer Buchhandlung sah ich das Gebetsbüchlein von San Damiano. Mein Mann suchte auf der Landkarte die Campingstationen heraus. Und wir fuhren los und machten auf der Strecke nach Pompei einen Ausflug nach San Damiano.
Voll Freude über soviel Gebet in San Damiano, bat ich meinen Mann, solange als möglich hier zu bleiben. Zufällig sah man das Schild vom Campingplatz der Cascinotta. Wir blieben drei Wochen in San Damiano. Ich betete alle drei Gebetszeiten mit und war jeden Tag in der heiligen Messe.
Eine Frau aus Wien kam an einem Tag zum Gebet. Sie sagte mir, ihr Bruder sei Biologe an die Universität in Wien. Er hat das Wasser von San Damiano und das Wasser von Lourdes untersucht. Es ist die gleiche Qualität.
Dann traf am 1. Samstag im Juli eine deutsche Pilgergruppe ein. In der Folge pilgerte ich mit dieser Gruppe nach San Damiano. Später kam mir in den Sinn, selber eine regelmäßige Wallfahrt zu starten.
Frau K. O., Österreich
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Als ich vor vielen Jahren über San Damiano hörte, war ich sehr beeindruckt von dem vielen Beten Mama Rosas. Als ich einmal mehr sehr erschöpft war, bat ich am Ende des Rosenkranzes Mama Rosa um ihr Gebet, damit Gott mir mehr Kraft schenkt. Sofort fühlte ich mich wieder frisch und konnte weiter beten. Wegen der Erschöpfung trank ich auch täglich etwas Wasser aus San Damiano, was eine große Hilfe war.
Besonders half mir die Madonna, als eines unserer Kinder sich mit jemanden angefreundet hat, der sie auf die Strasse ziehen wollte. Wenn dieser junge Mann kam, brachte er entweder Ärger oder Skandal mit sich. Einmal war es so arg, dass wir die Polizei holen mussten.
Ich betete viel, opferte die Messe auf und spendete Geld, dass Gott diesen Jungen entfernte. Doch nichts half richtig. Ein paar Tage trafen sie sich weniger, dann ging es los wie immer. Ich versprach der Madonna, nach San Damiano zu pilgern. Da kam der Junge in ein anderes Waisenhaus, in einer anderen Stadt. So konnten sie sich kaum mehr treffen und die «Freundschaft» löste sich auf. Später schrieb er ihr noch einige Male aus dem Gefängnis, wo er war, aber ohne Erfolg. Unser Kind war kuriert. Dank der Madonna der Rosen!
R.S. in M., Deutschland

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