Marienerscheinungen in Manduria (Süd-Italien)Bete die Eucharistie an; sie ist das Herz meines HerzensJesus, am 25. November 1998=> MARIA HEUTE 431 INHALT> Literatur über Manduria |
![]() |
Maria: «Es soll einen Weltgebetstag geben, der als Sühne für die Eucharistie dargebracht werden soll.»
Vor einem Jahr beendete die Jungfrau der Eucharistie, die Mutter des gesegneten Ölbaums, die Quelle des heiligen Öls der ewigen Salbung, den Zyklus der öffentlichen Erscheinungen in Himmelsgrün bei Manduria1.
Die Erscheinungen hatten am 23. Oktober 1992 begonnen. Die junge Seherin Debora Marasco war damals 18 Jahre alt und hatte einige Tage zuvor sehr starke innere Einsprechungen gehabt. Sie lag auf ihrem Sofa und betrachtete die Tränen an den Statuen und den Bildern, die am 29. September eingesetzt hatten. Sie fragte sich, wem sie das zuschreiben sollte, als auf einmal gegen 16.00 Uhr eine junge Frau namens Maria kam:
«Ich erhob die Augen und sah drei leuchtende Kugeln die wie drei Sonnen aussahen. Drehend bildeten sie eine Gestalt, die einer riesigen Sonne glich. Eine Gestalt trat daraus hervor. Ich hatte sehr große Angst und bemerkte, dass mir das Blut zum Herzen stieg, ich aber keine Schmerzen hatte. Ich stürzte zwei Meter von der Frau entfernt zu Boden; ich kniete mit gefalteten Händen. Es war eine junge Frau, ungefähr 18-20 Jahre alt. Ich war ergriffen von der Reinheit ihrer Züge und der Schlichtheit, die ihr Gesicht zeichnete. Ihre Lippen waren wie zwei samtige Blütenblätter einer Rose, ihre Augen waren fast ein wenig violett, sie sahen aus wie kostbare, leuchtende Steine. Ihr ganzes Wesen war wie aus dem Paradies... Sie hatte einen dunklen Teint, ihre Augen waren dunkel, fast blau-violett, die Haare ganz schwarz, leicht gelockt und glänzend. Sie war mit einem weißen Gewand bekleidet, das am Nacken mit einem kleinen Knoten zusammengehalten wurde. Auf dem Kopf trug sie einen durchsichtigen Schleier. Jedesmal, wenn ich der Madonna begegne, sieht sie so aus. Ich erlebte eine Freude, verbunden mit einer unermesslichen Liebe wie ich sie zuvor nie verspürt hatte. Sie war zu real, als dass sie, Frucht einer Täuschung, einer Einbildung oder einer Verrücktheit hätte sein können. Jeder Zweifel in mir wurde zerstreut. Dann spürte ich, dass mich die Madonna für eine besondere Sendung in Dienst nehmen wollte, und ich war glücklich darüber.»
Maria: Der Name meines Sohnes werde jeden Tag gepriesen!
Debora: Antwortet man darauf: «Er sei immer gepriesen»?
Die Muttergottes lächelte: «Meine Tochter, ich komme in dieser Kleidung als Fürsprecherin. Ich bin von Gott gesandt. Ich tue nicht meinen eigenen Willen. Ich bin nicht an diesen Ort gekommen, um dich zu einer Vertrauten himmlischer Worte zu machen, so dass die Menschheit an deine Tür klopfen kann, und mein Sohn spricht nicht zu deinem Herzen, um sich dir nur mitzuteilen, sondern um dich verstehen zu lassen, dass die Welt auf dem Weg ist, in den Abgrund der Sünde zu fallen. Erinnere dich: Jedesmal, wenn du etwas für deinen Bruder tust, dient das deinem Bruder und dir selber. Mein Wort entflammt euer Herz, aber die Sünde ist das Wasser, das es löscht. Gott schenkt durch Mich den Segen des allmächtigen Vaters den Segen von Vater, Sohn und Heiligem Geist mit der Braut, die in der heiligen Dreifaltigkeit ist. Damit mache dich auf, meine Tochter, und stärke dein Herz. Ich werde immer bei dir sein. Wenn du dich in Schwierigkeiten befindest, flüchte dich in mein Unbeflecktes Herz.
Meine Botschaft ist noch nicht zu Ende. Jesus sei in jedem Augenblick gepriesen!»
Die Botschaft soll verbreitet werden, damit sie in den Herzen Gestalt annimmt. Wie Debora ist jeder Getaufte berufen, am Mysterium der Erlösung teilzunehmen, weil sich das Böse in der Welt ausbreitet und die Beleidigungen gegenüber Gott und insbesondere gegenüber der Eucharistie immer schlimmer werden.
Während dieser 13 Jahre hat die Muttergottes von der Eucharistie oft zur Sühne aufgerufen. Einige Tage nach ihrem ersten Besuch richtete sie sich damit zunächst an Debora: «Jetzt richte ich mich an dich, meine kleine Tochter: Opfere dich auf wie das Lamm, das auf dem Altar geschlachtet wird. Werde wie so viele andere Heilige das Abbild des lebendigen Gekreuzigten. Opfere dich als Vorbild für die Welt. Sei ein Vorbild an Liebe, Demut, Brüderlichkeit, Nächstenliebe und ewigen Leidens, ein Vorbild für die Hingabe an Gott in Armut und sei vor allem die Ausstrahlung der dauerhaften Opfergabe für deine Brüder.»
«Jetzt komme ich wieder, um euch neue Hoffnung zu schenken! Es ist noch nicht zu spät, um Oasen der Sühne zu schaffen, die jene Namen
tragen, unter denen ich hier angerufen werden möchte. Man soll sich wieder der Eucharistie zuwenden, damit sie angebetet, geliebt und gesühnt wird! Ich bin die Mutter aller Völker und ich sehne mich in ihnen mehr als jemals zuvor nach Frieden.» (25.03.99)
«Ich kehre jedesmal in meinen Gethsemani zurück, wenn eine Seele dort eintritt, denn ich möchte die ganze Welt aufrufen, Wiedergutmachung für das eucharistische Herz Jesu zu leisten. Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Strafen für einige Augenblicke eucharistischer Anbetung aufgehoben werden!» (23.08.99)
«Meine Kindlein, die Welt kann nicht ohne den Herrn leben und deshalb mahne ich durch ein besonderes Privileg von meinem Gethsemani aus alle Pfarreien und Gemeinschaften, dem eucharistischen Jesus, der verlassenen Liebe Ehre, Liebe und Anbetung zu erweisen. Die Eucharistie muss wieder ihren zentralen Platz einnehmen. Ich bitte euch, eure Gebete in meiner Intention aufzuopfern. Jesus wird durch die Wiedergutmachung eurer Herzen verherrlicht werden.» (23.10.99)
Anmerkungen:
1. Epist. I, S. 335-336.
2. Epist. II, S. 175
3. Epist. II, S. 442
4. Epist. II, S. 155
5. Epist. II, S. 156
6. Epist. II, S. 463
7. vgl. Joh 8, 29
8. Epist. III, S. 738
9. Pius XII. AAS 35 (1943), S. 213
10. vgl. Kol 1, 24
11. Epist. III, S. 920
12. Epist. II, S. 510
13. Epist. III, S. 716
14. Epist. III, S. 441
15. Epist. III, S. 333
16. Epist. III, S. 935
|
Copyright © 1999 - 2009 - Alle Rechte vorbehalten für Text und Fotos
PARVIS-VERLAG - MARIA HEUTE - CH-1648 HAUTEVILLE / SCHWEIZ. TEL.: 0041 (0)26 915 93 93 // FAX: 0041 (0)26 915 93 99 // E-MAIL buchhandlung@parvis.ch HOMEPAGE PARVIS // ZEITSCHRIFT MARIA HEUTE |