Eine neue Kommission für Medjugorje?

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Nach dem CNS (Catholic News Service in den USA vom 24. Juli) und anderen Zeitungen wie der «Vecernji List» vom 16. Juli hat Kardinal Vinko Puljic von Sarajevo angekündigt, dass im September eine neue Kommission für Medjugorje eingesetzt wird. Die Namen der Mitglieder dieser – internationalen – Kommission sind noch nicht bekannt. Nach dem Treffen der Bischöfe von Bosnien Herzegowina, das vom 12. bis 14. Juli 2006 in Banja Luka stattgefunden hat, wurde diese Ankündigung in der Presse bekannt gemacht. Zunächst soll es das Ziel dieser Kommission sein zu ermitteln, ob die Kirche Medjugorje offiziell als einen marianischen Wallfahrtsort betrachten kann. Ausgehend von diesem Ergebnis werden andere Punkte mit großer Ernsthaftigkeit untersucht.
In dieser Hinsicht kann man ein positives Element in Rom vermerken: Dieses Jahr (dem 25. Jubiläum der Erscheinungen) hat das offizielle Reisebüro des Vatikans für Wallfahrten, das «Opera Romana Pelegrini», etwa 14 Wallfahrten nach Medjugorje mit dem Bus und 24 Wallfahrten mit dem Flugzeug organisiert!
Ein weiteres positives Element: 1999 hat Msgr. Tarcisio Bertone, der damals Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre in Rom war, privat zu Pater François Xavier Wallays – dem Generalmoderator der Gemeinschaft der Seligpreisungen – in Gegenwart anderer, ihn begleitender Priester gesagt, dass man Medjugorje schätzen muss, wie man Tschenstochau schätzt (ein sehr populärer Marienwallfahrtsort in Polen).
Warten wir in der Hoffnung und im Frieden! Unsere Aufgabe besteht jetzt darin zu beten, dass diese Kommission in Rom mit Weisheit zusammengestellt wird und dass ihre Arbeit dem Heil vieler dient. Wenn Papst Johannes Paul II. seinen Freunden Zofia und Marek Skmarnicki aus Krakau geschrieben hat, dass er jeden Tag im Gebet nach Medjugorje gehe, so heißt das, dass er die segensreiche Gnade dieses Ortes für unsere Zeit erkannt hatte. Hier ein Zitat:
«... Frau Zofia, ich danke Ihnen für alle Informationen, die mit Medjugorje zu tun haben. Auch ich pilgere jeden Tag im Gebet dorthin. Ich schließe mich geistlich all jenen an, die dort beten oder von dort einen Aufruf zum Gebet spüren. Heute begreifen wir diesen Aufruf besser. Ich freue mich darüber, dass es in unserer Zeit nicht an Menschen des Gebetes und an Aposteln fehlt...» (8. Dezember 1992, siehe PS 2).
In Erwartung dessen, was sich für Medjugorje vielleicht verändern wird, bleiben wir dem jüngsten offiziellen Dokument aus Rom treu, das mit Datum vom 26. Mai 1996 und unter der Nummer 154/81-06419 von der Kongregation für die Glaubenslehre ausgegeben wurde: Die Kirche erlaubt private Wallfahrten und verbietet offizielle Wallfahrten. Sie verlangt, dass die Pilger, die nach Medjugorje reisen, seelsorgerlich begleitet werden. (Siehe PS 3)

Schwester Emmanuel, Kinder von Medjugorje, 15. August 2006

> Literatur über Medjugorje

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