San Damiano Zeugnisse«Wir empfingen viele Gnaden»
|
![]() |
ISeit vier Jahren pilgere ich regelmäßig nach San Damiano. Eine an Krebs erkrankte Freundin bat mich, sie zu begleiten und die Reise mit der Hoffnung auf ein Wunder mitzumachen. Da wir aus Belgien kommen, haben wir mehrere nächtliche Wallfahrten in großer Hitze, in Kälte, in Regen erlebt.
Trotz ihrer vielen Metastasen im Kopf und ihrer Herzbeschwerden kehrte sie voll Freude und Vitalität nach Hause zurück. Ihre Umgebung verstand diese Verwandlung nicht. Als jedoch die Ergebnisse der Untersuchungen nicht gerade positiv waren, wandte sie sich entmutigt an Heiler (die leider immer häufiger in unseren Dörfern sind).
Sie hatte sich schlecht beraten lassen und beschloß, alle geistlichen Aktivitäten aufzugeben. Mich ließ sie «links liegen». Nach nur einer Woche fiel sie ins Koma. Durch ihre Krankheit hatten wir eine Gebetsgruppe gebildet und uns an jedem 13. im Monat getroffen, um für die Familien zu beten. Wir sind ungefähr 30 Personen. Wir haben viel gebetet, damit sie wieder zu unserer himmlischen Mutter zurückkehrt und o Wunder! sie bat mich um Verzeihung, nahm ihre Krankheit an und übergab sich vertrauensvoll Gott. Daraufhin geschah eine außergewöhnliche Bekehrung. Als sie sah, dass sie nicht mehr geheilt werden würde, bereitete sie sich auf die große Reise zum Licht vor.
Sie kam auf die Palliativstation, war immer bei Bewusstsein und bereitete mit dem Priester unserer Pfarre, der zur Gemeinschaft von St. Jean gehört, ihre Messe vor.
Diese Gnade war die Frucht ihrer vielen Wallfahrten nach San Damiano. Nach fünf Wochen entschlief sie im Beisein ihrer drei Kinder in den Armen Mariens, denn sie lächelte.
Am Tag ihrer Beerdigung wollte sie uns folgende Botschaft hinterlassen: «Ich wollte eine körperliche Heilung und wurde geistlich geheilt».
Ein Dank an U.L.F. von den Rosen für dieses wunderbare Zeugnis.
Vor allem möchte ich Ihnen im Namen von Cl. und in meinem eigenen Namen für Ihre Freundlichkeit und Ihre Hingabe danken. Ich danke Ihnen, dass Sie uns so oft zu Unserer Lieben Frau von den Rosen mitgenommen haben.
Cl. fehlt uns allen, aber jetzt gehört sie zu den Glückseligen.
Ich vertraue sie Ihren Gebetsanliegen und Ihren vielen Wallfahrten an.
Ein Dank auch an Josef und Mady.
Monique
* * *
Am 19. März 2004, dem Fest des hl. Josef, war ich mit meiner Schwester auf einer Pilgerreise in San Damiano; es war hauptsächlich aus Neugierde. Am Vorabend gingen wir nach dem Rosenkranz um 17.00 Uhr, zwischen dem «Paradiesesgärtlein» und dem alten Bauernhof von Mamma Rosa, auf eine Gruppe von drei Personen zu. Die Sonne befand sich in unserem Rücken. Ich drehte mich um und sah im blauen Himmel eine mattweiße Sonne, die nicht strahlte. In ihrem Zentrum war ein kleinerer, leuchtender Kreis...
Zwei Frauen kamen uns entgegen; sie hatten die Sonne vor sich. Die eine sagte: «Aber... das ist ja eine Hostie!» Das war auch mein Empfinden. Auch wenn die Sonne nicht blendete, hatte ich doch Angst um meine Augen. Einige Sekunden später drehte ich mich wieder um; die weiße Sonne mit der Hostie war nicht mehr da, sondern ein wolkenloser, blauer Himmel, während die Sonne blassgrün war und von feinen Linien durchkreuzt wurde. Sie drehte sich langsam um eine schräge (unsichtbare) Achse. Ich senkte den Kopf (um meine Augen zu schützen) und blickte dann wieder zum Himmel. Da sah ich am blauen Himmel die runde, unbewegliche Sonne, die von einer blau-violetten Scheibe verdeckt und von einem leuchtenden, korallenroten Ring umgeben war. Sie strahlte aber nicht. Rund um die Sonne war ein großer, kreisförmiger Raum in blau-violetter Farbe, der blasser als die Scheibe war, von der das Sonnenrund überlagert wurde.
Kurz darauf hatte alles wieder sein normales Aussehen angenommen.
Frau M.M., Frankreich
* * *
Am 8. September 1979 bin ich zum ersten Mal mit einer unserer Töchter nach San Damiano gefahren und noch im selben Monat zum Fest des Erzengels Michael mit meinem Mann, unserer anderen Tochter und unserem Sohn. Wir empfingen viele Gnaden, insbesondere eine große Liebe zum heiligsten Herzen Jesu.
Mein Leben veränderte sich sehr. Gemeinsam mit meiner Schwester begann ich Novenen zu beten.
1982 war ich mit einem Mädchen (Myriam) schwanger. Im Oktober hatte ich leichte Blutungen. Es war bereits das zweite Mal und ich war noch nicht einmal im achten Monat. Bevor ich am 22. Oktober auf der Entbindungsstation einschlief, legte ich ein gesegnetes Tüchlein auf mich und nahm Wasser von San Damiano. Ich betete zu U.L.F. von den Rosen und bat sie, das Kind, das ich in mir trug, zu beschützen. Der Arzt, der den Kaiserschnitt machte, sagte mir: «Sie hatten Glück, dass Ihr Kind lebt, denn es hatte die Nabelschnur viermal um den Hals gewickelt. Zum Glück kam es fünf Wochen zu früh auf die Welt.»
Ich habe unverzüglich U.L.F. von den Rosen gedankt. Mein Baby nahm ich mit nach San Damiano...
Am 13. September 1987 platzte bei mir ein Aneurisma an der Gabelung einer großen Ader. Der Chirurg, der mich operierte, sagte zu meinem Mann, dass ich eigentlich hätte sterben müssen, da der Hausarzt mehrere Tage gewartet hatte, bis er mich ins Krankenhaus überwiesen hatte.
Ein Dank an die Himmelsmutter, die über ihre Kinder auf der Erde wacht. Danke, U.L.F. von den Rosen!
Frau M.M., Elsaß
|
Copyright © 1999 - 2009 - Alle Rechte vorbehalten für Text und Fotos
PARVIS-VERLAG - MARIA HEUTE - CH-1648 HAUTEVILLE / SCHWEIZ. TEL.: 0041 (0)26 915 93 93 // FAX: 0041 (0)26 915 93 99 // E-MAIL buchhandlung@parvis.ch HOMEPAGE PARVIS // ZEITSCHRIFT MARIA HEUTE |