Bruder Elia und Jean-Marc
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Bruder Elia war vom 22. - 23. Oktober 2005 nach Brüssel gereist und wurde von Guillaume empfangen, der diese Reise organisiert hatte. Dort wartete eine Überraschung auf Bruder Elia: Seine Gastgeber schenkten ihm vier prächtige alte Reliquienkästchen der „unschuldigen Märtyrer“. Bruder Elia hatte schon lange gehofft, einmal in ihren Besitz zu kommen.
Fiorella Turolli berichtet:1
Eines Tages, als Bruder Elia die jungen unschuldigen Märtyrer anrief, empfing er eine Botschaft von der Stimme, die ihn üblicherweise führt: “Mach dir keine Sorgen, die heilige Thekla wartet auf dich…” Bruder Elia verstand den Sinn dieser Worte nicht, er kannte diese Heilige nicht einmal.
Anfang Oktober 2005 befand sich Guillaume in Begleitung von Jean-Marc, als dieser ihn plötzlich um Papier um Bleistift bat, weil er eine Botschaft empfangen würde, die ihn betraf. Die heilige Thekla stellte sich als Jungfrau und Märtyrerin vor. Eine Krone aus roten Rosen, das Symbol der Märtyrer, lag auf ihrem leichten Schleier.
Guillaume bezeugt folgendes: „Keiner von uns kannte diese Heilige, und Jean-Marc war überrascht, dass diese Heilige gerade mit ihm sprechen wollte. Sie sagte, dass es dem Herrn nicht gefällt, dass die Reliquien in Vergessenheit geraten und die Leute nicht mehr wissen, dass sie große Macht haben zu heilen. Dann informierte sie uns, dass Bruder Elia am 22. und 23. Oktober nach Brüssel kommen würde und wir sehr bald Reliquien der Jungfrauen und Märtyrer finden würden, die für ihn bestimmt sind. Guillaume fährt fort: „Nach dieser Botschaft waren Jean-Marc wie auch ich ratlos sowohl was die Botschaft selbst anlangt als auch was die Identität der Heiligen betrifft, von der wir nicht einmal wussten, dass es sie gegeben hat.
Wir warteten ab. In der folgenden Woche bekam ich einen Anruf von dem Priester einer Kirche, in die ich nicht gehe. Er sagte mir, dass er gehört habe, dass ich eine Gebetsgruppe und Wallfahrten organisiere. Er sagte mir, dass er sehr viele Reliquien von unschuldigen Märtyrern habe, die in Vergessenheit geraten seien, und dass er sie gern weitergeben wolle.
Ich erinnerte mich an die Botschaft der heiligen Thekla, habe also die Reliquien mit den Reliquienkästchen in Empfang genommen und habe sie nach Hause mitgenommen, um sie Bruder Elia zu schenken…
„Hier, Bruder Elia, die sind für dich!“
Bruder Elia hörte aufmerksam auf jedes Wort, und als er den Namen der heiligen Thekla hörte, jubelte er: „Ich wusste es, die Stimme hatte es mir angekündigt, aber ich hatte es nicht verstanden.“
„Ich muss dir noch etwas sagen, Bruder Elia“, fuhr Guillaume fort, „die heilige Thekla hat Jean-Marc gesagt, wie du die Reliquien benützen sollst…2 Alles ist hier aufgeschrieben.“ Und er übergab ihm ein Blatt Papier, das ich, Fiorella, sofort übersetzt habe.
Folgende Botschaft der heiligen Thekla wurde unserer Redaktion von Jean-Marc übermittelt:
Lisieux, den 9. Oktober 2005
Die heilige Thekla (Jungfrau und Märtyrerin aus dem 1. Jahrhundert, deren Fest die katholische Kirche am 24. September feiert) offenbarte sich zunächst durch einen jasminähnlichen Duft. Sie war in reines Weiß gekleidet und trug einen weißen, duftigen Schleier auf dem Kopf. Sie hielt in der rechten Hand einen goldenen Palmzweig. Sie wird uns von Gott gesandt, um uns zu lehren, wie wir die Reliquien der Heiligen, der Märtyrer und die Reliquien Unseres Herrn verehren sollen, und welche Macht der Heilung sie haben.
Die heilige Thekla:
Die Reliquien der Jungfrauen und Märtyrerinnen sind nützlich bei unfruchtbaren Frauen und für Frauen, die abgetrieben haben.
Die Reliquie des Heiligen Kreuzes muss den Kranken und den erkrankten Körperteilen aufgelegt werden. Dabei betet man ein Vater unser, ein Gegrüßet seist du Maria und ein Ehre sei dem Vater.
Man kann die Reliquien auch auf Fotos der Kranken legen.
Dabei betet man folgende Anrufung: «Heiliges Kreuz, rette uns!»
Man macht dann mit der Reliquie ein Kreuzzeichen, und der Kranke kann die Reliquie auch küssen.
Die Reliquien des heiligen Kreuzes kann man bei Personen einsetzen, die an Aids oder an Krebs erkrankt sind. Besonderes Gebet: 3 Vater unser, 3 Gegrüßet seist du Maria, 3 Ehre sei dem Vater. Wenn nötig, das Ganze drei mal beten.
Die Reliquien müssen in ein weißes Tuch eingeschlagen werden. Dieses Tuch kann dann zerschnitten werden und den Kranken als sekundäre Reliquie hinterlassen werden.
Die heiligen Reliquien der Passion können für die Krankheiten des Gehirns, der Seele und bei dämonischen Problemen verwendet werden.
Die Reliquien der heiligen Kirchenlehrer müssen bei Personen eingesetzt werden, die Probleme der Haut, der Leber und des Herzens haben.
Die Reliquien der heiligen Apostel sind für Personen bestimmt, die unter Nervenkrankheiten und Depressionen leiden. Diese Reliquien haben eine Ausstrahlung und vermitteln den Frieden des Herrn.
Die Reliquien der Heiligen Jungfrau und des heiligen Joseph sind bei allen Krankheiten nützlich. Bei Sterbenden soll man die Reliquie des heiligen Joseph auflegen und Gebete für die Seelen im Fegefeuer sprechen.
Die Reliquien der großen Prediger und Glaubenszeugen: der heiligen Theresia vom Kinde Jesus, des heiligen Pfarrers von Ars, der seligen Mutter Teresa, des heiligen Charles de Foucauld… Für die Bekehrung der Seelen legt man die Reliquie auf das Herz der betreffenden Person. Die Reliquien der heiligen Theresia vom Kinde Jesus sind für kleine Kinder hilfreich.
Man kann Bilder der Heiligen weitergeben, nachdem sie mit den Reliquien berührt wurden, dann können die Kranken sie bei sich tragen.
Wenn möglich soll der Kranke niederknien und zunächst den Reueakt beten. Eine gute Beichte zuvor ist wünschenswert.
Sehr wichtig: Eine Kerze vor einem Kruzifix anzünden. Die Reliquie auflegen, während der Kranke das Kreuz betrachtet.
Die Reliquien der heiligen Büßer kann man bei Problemen mit Alkohol, Drogen und Tabak einsetzen…
Die Person muss folgendes sprechen: «Ich verspreche vor Gott (auf Tabak, Alkohol, Drogen…) zu verzichten. Gib mir die Kraft, der Versuchung zu widerstehen.»
Jede Reliquie hat eine besondere Ausstrahlung der Liebe, des Friedens und der Heilung. In den Häusern, in denen die Reliquien verehrt und einen Platz in der Gebetsecke haben, ist ein ständiger Segen Gottes gegenwärtig.
Man soll vertrauensvoll und mit Glauben zu Gott beten, erfüllt von Hoffnung und von der Hingabe an den Willen Gottes.
Um mehr Gnaden zu empfangen, ist es wünschenswert, die Heiligenlitanei vor den Reliquien zu beten und den Namen des Heiligen oder des Märtyrers hinzuzufügen (wenn er nicht schon in der Litanei enthalten ist).
Ich bezeichne euch im Auftrag Unseres Herrn Jesus Christus mit dem Kreuzzeichen.
Jean-Marc: «Wer bist du?»
Ich bin die heilige Thekla, die Jungfrau und Märtyrerin.
Es sei noch hinzugefügt, dass Jean-Marc, der nichts von dieser Heiligen wusste, Dokumente über das Leben und das Martyrium der heiligen Thekla erhalten hat und wenig später ein Reliquienkästchen mit einer Reliquie der heiligen Thekla!
Anmerkungen :
1. Teilweise Wiedergabe eines Berichtes aus der Zeitschrift der religiösen Gemeinschaft von Bruder Elia namens «Apostel Gottes»: Angeli e Arcangeli Nr. 7, S. 5-6
2. Der Parvis-Verlag besorgt keine Reliquien! Oft leitet die Göttliche Vorsehung (oder die Heiligen) die erwählten Personen, um ihnen zu erlauben, ihre Reliquien würdig aufzubewahren.
Literatur:
«Fra Elia, der Engel mit den Wundmalen Christi - Ein Leben heute in der Nachfolge Pater Pios» Bd 1, von F. Turolli, 196 S. + 8 S. Farbabb., 13x21 cm, geb. E 18.90 CHF 33.40
«Fra Elia, von den Aposteln Gottes - Das Mysterium des Lichts» Bd 2, von F. Turolli, 304 S., 8 S. Farbabb., 13,5x21,5 cm E 18.90 CHF 33.40
«Heile diesen Krebs in mir - Ein Gebet, das Jesus an Jean-Marc übergeben hat» (20 St.), 4seitiges Gebetsbildchen, 7,5x12 cm E 4. CHF 6.
«Worte der Allerheiligsten Dreifaltigkeit - an alle Menschen guten Willens - geoffenbart an Jean-Marc» Bd 1, 302 S., 14,5x22 cm E 18. CHF 27.
«Die Allerheiligste Dreifaltigkeit lädt uns ein zum Gebet - Gebete, Jean-Marc offenbart», 96 Seiten, 11,5x16,5 cm E 4. CHF 6.
Kurze Geschichte der heiligen TheklaDie heilige Thekla, deren Verehrung sich in der Kirche auf der ganzen Welt großer Beliebtheit erfreut, hat sich in allen Jahrhunderten größtes Lob verdient. Die heiligen Kirchenväter haben sie die apostolische Frau, die älteste Tochter des heiligen Paulus, die Ur-Märtyrerin unter den Frauen genannt, wie der heilige Stephanus der erste Märtyrer unter den Männern ist. |
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