San Damiano – Zeugnisse

Eine solche Seligkeit habe ich
noch nie erfahren

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AUnsere himmlische Mutter hat mich mit so vielen Gnaden überschüttet, wie ich es niemals hätte erhoffen können. Aus Dankbarkeit habe ich ein bescheidenes Oratorium gegenüber unserem Haus bauen lassen.
Seitdem ist dort ein Kommen und Gehen von Menschen, die in Stille beten und Gnaden empfangen.
Maria ist eine gute Mutter, die allen und jedem einzelnen zu geben weiß, auch wenn man allzu oft vergisst, ihr zu danken.

Frau J.L., Elsass

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Meine erste Wallfahrt nach San Damiano geht in das Jahr 1967 zurück. Beim Morgengebet waren wir nur wenige. Es fand im kleinen Oratorium von Mamma Rosa statt. Das Gebet hatte kaum begonnen als ich sah, wie sich die Statue der Muttergottes bewegte. Zuerst hielt ich es nicht für möglich; ich dachte es sei eine Illusion oder die morgendliche Müdigkeit und rieb mir mehrmals die Augen. Ich richtete meinen Blick auf etwas anderes und schaute dann wieder zur Statue. Ich sah sie noch immer in Bewegung wie zuvor. Es war spektakulär. Am meisten berührte mich, dass sie sich langsam so tief neigte, dass sie fast in einem rechten Winkel stand. Es war, als wolle sie uns grüßen und uns danken, dass wir zu ihr gekommen waren…
Jedesmal, wenn sie sich neigte, sah ich, dass sie näher zu mir kam und im Verhältnis größer wurde. Als sie sich dann wieder wie anfangs aufrichtete, nahm sie wieder ihre ursprüngliche Größe an. Es machte auf mich den Eindruck, als habe sie es eilig, zu uns zu kommen, um uns zu helfen, uns zu beschützen und uns in Jesus wachsen zu lassen, wobei sie uns anflehte, unsere Herzen frei und weit geöffnet zu lassen, um Ihn aufzunehmen.

N.A., Lourdes

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Durch eine Ordensschwester hörte ich von San Damiano. Ich hatte große Sehnsucht, dorthin zu fahren, aber da ich Herzprobleme hatte, konnte ich nicht alleine fahren. Deshalb sagte ich eines Morgens zur Muttergottes: «Du siehst, meine liebe Mutter, dass ich nicht alleine hinfahren kann». Am Nachmittag sagte mir eine andere Ordensschwester, die in mein Haus kam: «Wenn Sie nach San Damiano reisen wollen, kenne ich jemanden, der Sie begleiten würde». Die Reise wurde auf den 2. September 1971 festgesetzt. Aber da sich alles gegen mich gerichtet hatte, konnte ich an jenem Tag nicht fahren. Schließlich fuhr ich am Fest des hl. Erzengels Michael, also am 29. September 1971, mit einer Pilgergruppe aus dem Elsass.
Gegen zehn Uhr vormittags gingen wir in das Paradiesesgärtlein. Der Himmel war düster. Auf einmal bildete sich eine weiße Wolke. Aus dieser Wolke kam die Sonne mit goldenen Strahlen hervor. Wir konnten das alles genau beobachten, ohne dass die Augen schmerzten. Rings umher waren Kreise in gelb und blau und ein großer, cyclamenfarbiger Kreis.
Wir sangen das Ave Maria von Lourdes und dann «Ich werde sie eines Tages sehen». Als wir mit dem zweiten Lied begannen, breitete sich der cyclamenfarbige Kreis bis zu uns aus. Schwester M. sah dasselbe wie ich. Es war sehr schön.
Ein Jahr später, also 1972, fuhr ich zum Erzengel-Michael-Fest wieder nach San Damiano. Im Bus sahen wir zwischen Piacenza und San Damiano wieder das Sonnenwunder, aber es war nicht genauso wie beim ersten Mal.
Während der Prozession habe ich Rosenduft wahrgenommen…

Frau S., Elsass

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Nach einer akuten, myoblastischen Leukämie, an der ich im Mai 2003 erkrankte und anschließender, mehrmonatiger Chemotherapie konnte ich zu Allerheiligen 2004 mit Einverständnis meines Arztes und in Begleitung meines Mannes und meiner Tochter für einige Tage eine Pilgerfahrt nach San Damiano machen.
Nachdem ich aus dem Bus ausgestiegen war, konnte ich nur sehr mühsam gehen, obwohl ich gefrühstückt hatte. Es fiel mir sehr schwer, in die Pension St. Josef zu gelangen, aber ich stellte mein Unternehmen zu keinem Augenblick in Frage, sondern setzte mein ganzes Vertrauen auf Gott.
Nachdem ich mich drei Stunden ausgiebig ausgeruht hatte, aber trotzdem noch erschöpft war, wollte ich die Muttergottes in ihrem Paradiesesgärtlein begrüßen. Als ich dort die Statue Unserer Lieben Frau von den Rosen betrachtete, sah ich – o Wunder –, dass sie ganz deutlich lächelte. Ich blieb völlig verblüfft stehen und schaute sie an, während meine Erschöpfung immer mehr abnahm und ich mich voller Kraft fühlte, sogar weniger müde als vor meiner Krankheit…
Am nächsten Tag nahm ich an der Messe teil und am Nachmittag wurde die Heilige Stunde von einem Pater aus der Gemeinschaft Saint-Jean wunderbar ausgelegt. Meine Seele wurde sehr heftig von der Liebe Jesu, der so viel für uns erlitten hat, ergriffen.
Obwohl mich meine Familie mit viel Liebe umgibt und verwöhnt, habe ich doch noch nie eine solche Seligkeit erfahren. Wenn es ein Vorgeschmack auf den Himmel ist, sehne ich mich von ganzem Herzen danach, eines Tages dorthin zu kommen…
Aufgrund all dieser Gnaden, die ich an diesem Ort erfahren habe, glaube ich sehr stark an die Gegenwart der Muttergottes in San Damiano und nie, nie wird mich jemand von dieser Überzeugung abbringen.
Danke, Unsere Liebe Frau von den Rosen, du hast mir die Liebe Jesu geschenkt!

Frau M.G., Frankreich

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