Das Sakrament der Ehe,
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Maria heute will auf die prophetischen Botschaften hören und der geoffenbarten Wahrheit gegenüber treu sein, daher muß sie auch die Frohe Botschaft über die Ehe weitergeben, gerade weil sie heute so wenig verstanden, kaum geachtet, wenn nicht sogar überhaupt nicht gekannt oder aber kritisiert wird. Angesichts der beträchtlichen Zunahme von Scheidungen… hat der Heilige Geist Alan Ames das wunderbare Geschenk der Liebe in Erinnerung gerufen (vgl. Joh 16, 13-15), das Gott dem Mann und der Frau in der Ehe schenkt:
Das Sakrament der Ehe wird heute überall unablässig angegriffen. Viele sagen unumwunden, es gebe keinen Grund, um zu heiraten. Viele sehen in der Ehe nur eine zeitliche Institution. Andere sind der Auffassung, dass man die Ehe brechen kann, um sein Leben mehr als einmal neu auszurichten. Heutzutage werden ungefähr zwei von fünf Ehen geschieden. In unserer Zeit verneinen oder verwerfen viele Christen das wunderbare Geschenk der Liebe Gottes, das dem Mann und der Frau in der Ehe geschenkt wird. Es gibt in unserer Zeit sogar Menschen, die im Namen Gottes erklären, dass homosexuelle Ehen in Ordnung sind. Gottes Wort ist jedoch eindeutig.
Die Ehe wurde von Anfang an durch Gott eingesetzt, so dass sich Mann und Frau verbinden und eins werden können: «Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch» (Gen 2, 24). Von Anfang an zeigte Gott, dass die Ehe für Mann und Frau bestimmt ist: «Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht» (Gen 2, 18). Daraufhin formte er die Frau, die dem Mann eine ebenbürtige Gefährtin sein sollte.
«Als Mann und Frau schuf er sie» (Gen 1, 27). Mit diesen Worten zeigt der Herr deutlich, das sich nicht ein Mann mit einem Mann oder eine Frau mit einer Frau in der Ehe verbinden soll, sondern dass die Ehe eine geheiligte, göttliche Vereinigung von Mann und Frau ist: «Weil der Herr Zeuge war zwischen dir und der Frau deiner Jugend» (Mal 2, 14).
Im Neuen Testament bekräftigt unser Herr, der in die Familie von Josef und Maria geboren werden wollte, die Heiligkeit der Ehe. Er legt seinen göttlichen Willen bezüglich der Ehe mit folgenden heiligen Worten dar: «Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat… und die zwei ein Fleisch sein werden. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.» (vgl. Mt 19, 4-7; Mk 10, 6-9) Es ist interessant festzustellen, dass das erste öffentliche Wunder, das Jesus wirkte, bei der Hochzeit von Kana geschah (Joh 2, 1-12). So wird sichtbar, dass die Ehe in Gottes Augen etwas Heiliges ist und dass sie daher auch überall in der Welt eine geheiligte Institution sein soll.
Der Apostel Paulus lehrt in Hinblick auf die Ehe: «Jeder Mann soll seine Frau haben und jede Frau soll ihren Mann haben» (vgl. 1Kor 7, 2). «Wer seine Jungfrau heiratet, handelt richtig» (1Kor 7, 38). «Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann» (Eph 5, 33). «Das ist es, was Gott von euch will: Eure Heiligung. Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet, dass jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren.» (1Thess 4, 3f)
Die Heilige Schrift bekräftigt, dass die Ehe nicht nur eine zeitliche Einrichtung, sondern auch eine durch Gott gegebene spirituelle Feier ist. Diese Vereinigung von Mann und Frau in der Ehe ist ein Bild für die Hochzeit des Bräutigams Jesus Christus mit seiner Braut, der Kirche (vgl. Eph 5, 21-33). Daher werden die beiden Vereinten in den Augen Gottes eins: «Hat er nicht eine Einheit geschaffen, ein lebendiges Wesen?» (Mal 2, 15).
In der heiligen Vereinigung der Ehe ist jede der beiden Personen berufen, sich dem anderen hinzugeben: «Einer ordne sich dem anderen unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus» (Eph 5, 21), denn durch das Opfer der Liebe kann eine Ehe wachsen. Das Opfer der Liebe, das von Christus am Kreuz vollendet wurde, trägt alle Nöte, Verletzungen, Enttäuschungen und Leiden aller Menschen. Und durch das Opfer der Liebe macht sich der Ehemann oder die Ehefrau eins mit ihrem Ehegatten: «Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat» (Eph 5, 25). So können sich die Ehegatten in der Ehe auf eine besondere Weise in der Opferliebe unseres Herrn Jesus Christus vereinen, indem sie sich an den Gekreuzigten wenden und ihm alle ihre Schwierigkeiten aufopfern und ihn um die Gnade bitten, diese Schwierigkeiten zu bewältigen. Wenn sie sich so verhalten, werden nicht nur Mann und Frau gegenseitig eins, sondern dann werden sie auch eins in der Liebe Christi, eins in seiner Opferliebe.
Viele Männer und Frauen verwerfen die Ehe und leben im Konkubinat miteinander. Das ist gegen den Willen Gottes: Die Heilige Schrift verkündet die Hochzeit Christi mit der Kirche: «Gekommen ist die Hochzeit des Lammes» (Offb 19, 7).
Im Konkubinat zu leben steht im Gegensatz zur Moral, die Gott der Menschheit gegeben hat, denn es bedeutet, gemeinsam eine unmoralische Beziehung zu leben: «Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib.» (1Kor 6, 18) «Das ist es, was Gott von euch will: Eure Heiligung. Das bedeutet, dass ihr die Unzucht meidet…, nicht in leidenschaftlicher Begierde [leben] wie die Heiden, die Gott nicht kennen… Denn Gott hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein. Wer das verwirft, der verwirft also nicht Menschen, sondern Gott, der euch seinen Heiligen Geist schenkt.» (1Thess 4, 5-8)
«Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch das heißt kein Götzendiener erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes» (Eph 5, 5).Dieses Wort läßt sich auf jene Menschen beziehen, die vor der Ehe eine «Ehe auf Probe» leben. Man könnte meinen, dass es bei ihnen zu weniger Scheidungen kommt; die zunehmende Zahl von Scheidungen bei denen, die vorher zusammen gelebt haben, zeigt jedoch das Gegenteil.
Bei den heutigen Christen kommt Scheidung und Wiederverheiratung nicht selten vor. Das ist der Weg der Welt, es ist nicht Gottes Weg: «Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, spricht der Herr, dann befleckt er sich mit einer Gewalttat, spricht der Herr der Heere» (Mal 2, 16). Da die Welt die Ehe angreift, wird die Scheidung, die von der überwiegenden Mehrheit der Christen in der Vergangenheit verworfen wurde, jetzt von vielen akzeptiert. Aber Christus hat zum Thema Scheidung sehr klare Worte gesagt: «Es ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt, muß ihr eine Scheidungsurkunde geben. Ich aber sage euch: Wer seine Frau entläßt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.» (Mt 5, 31f; 5, 19,9) «Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entläßt und einen anderen heiratet.» (Mk 10, 11f). «Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch» (Lk 16, 18).
Es hat jedoch den Anschein, dass viele Menschen den Wunsch, den Gott für sein Volk hat, nicht kennen, nämlich die Ehe heilig zu halten und sich nicht zu scheiden. Auch der Apostel Paulus behandelt das Thema Ehe: «Bist du an eine Frau gebunden, such dich nicht zu lösen» (1Kor 7, 27). Folgt man Gottes Wort, kann die Ehe nur dann getrennt werden, wenn sie ungültig ist. Im Fall einer ungültigen Ehe erlässt die Kirche eine Annullierung und die Betroffenen sind frei, eine Ehe einzugehen. Gleichwohl richtete sich Papst Johannes Paul II. an die Mitglieder der Rota Romana und legte ihnen nahe, darauf zu achten, dass die kirchlichen Gerichte, die für die Eheangelegenheiten zuständig sind, eine Klausel nicht zu großzügig auszulegen, nach der die Nichtigkeit einer Ehe erklärt wird, wenn einer der Ehegatten unfähig war, seine Einwilligung zur Ehe zu geben.
In manchen Fällen ist es für Eheleute unmöglich zusammen zu bleiben. Wenn das der Fall ist, können sie sich trennen, aber in Gottes Augen bleiben sie verheiratet und sind daher auch nicht frei, eine andere sexuelle Beziehung einzugehen. Sie müssen vielmehr auch als Getrennte ein Leben wie Verheiratete führen: «Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit dem Mann , und der Mann darf die Frau nicht verstoßen» (1Kor 7, 10f).
Von manchen wird auch die Polygamie praktiziert, aber auch das ist gegen Gottes Wort, denn Gott schuf für Adam eine einzige Eva und nicht mehrere. Wenn unser Herr von der Ehe spricht, spricht er im Singular, nicht im Plural.
Die Polygamie steht Gottes Willen entgegen und kein Grund, keine Rechtfertigung kann den Willen Gottes ändern. Wer sich dem Willen Christi und dem seiner Kirche widersetzt, schwächt die Kirche Christi1.
Es ist wichtig, dass nicht nur die Christen, sondern alle Menschen die Bedeutung der Ehe verstehen lernen. Die Ehen bilden die Grundlagen der Gesellschaft. Wenn die Ehen stark und voller Liebe gegenseitige Liebe in der Liebe Gottes sind, dann wird die Gesellschaft stark und liebevoll.
Wenn die Ehegatten eine herzliche und liebende eheliche Beziehung leben, werden Mitleid, Wohlwollen, Großherzigkeit und Selbsthingabe für die anderen ein Bestandteil des Lebens. Das spiegelt sich in der Gesellschaft, die dann zu mehr wird, als man von ihr dachte: zu einer Gemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig in der Liebe Gottes lieben. Daher ist die Ehe, wenn sie in rechter Weise gelebt wird, ein Segen für die Kinder, die Gott dem Mann und der Frau schenken kann. In einer guten Ehe wachsen die Kinder mit dem Wissen heran, dass sie geliebt sind, dass man auf sie achtet. Sie wachsen auch mit dem Wissen heran, wie man die anderen liebt und sich um sie kümmert und so treten sie als Erwachsene in die Gesellschaft ein. Sie können einen guten Einfluß ausüben und so die Gemeinschaft stärken.
Das wundervolle Geschenk der Ehe gilt nicht nur jenen, die sie persönlich eingegangen sind, sondern der ganzen Gesellschaft, der ganzen Welt, so dass alle in der Liebe, in der gegenseitigen Liebe und in der Liebe zu Gott, wachsen können.
Entnommen aus: «What is truth2? (Unterweisung des Heiligen Geistes, die Alan Ames durch innere Einsprechungen diktiert wurde.)
Anmerkungen:
1. Luther…
2. Dieses Buch «Was ist Wahrheit» gibt es nicht auf deutsch.
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