Naju, 31. Dezember 2005

Trocknet meine blutigen Tränen

=> MARIA HEUTE 424 INHALT

Meint nie, dass die Katastrophen Naturkatastrophen sind, die zufällig eintreten.
Bei dem Gebetstreffen, das in Naju in Südkorea in der Nacht vom 31. Dezember 2005 zum 1. Januar 2006 stattfand, hat die Heilige Jungfrau blutige Tränen vergossen. Seit 1992 war dies das erste Mal.


Zwischen dem 30. Juni 1985 und dem 14. Januar 1992 hat die wundertätige Statue genau 700 Tage geweint. Die blutigen Tränen, die jetzt wieder fließen, sind ein klares Zeichen für den unermesslichen Schmerz der Gottesmutter angesichts unserer Weigerung, ihre Botschaften anzunehmen, unsere Sünden zu bereuen und unser Leben zu ändern.
Botschaft, die die Heilige Jungfrau von Naju am 31. Dezember 2005 Julia Kim übermittelt hat
Julia:
Die Statue der Heiligen Jungfrau hat am 31. Dezember 2005 um 7.55 Uhr abends begonnen, blutige Tränen zu vergießen. Um 8.00 Uhr bedeckte das Blut ihr ganzes Gesicht. Sie hatte auch Blutflecken auf den Handinnenflächen.
Eine halbe Stunde später kniete ich vor der Statue der Heiligen Jungfrau nieder und dachte mit bekümmertem Herzen an den Schmerz, den die Heilige Jungfrau empfinden muss, um so zu weinen. Dann sagte ich ihr: „Gebenedeite Mutter, eigentlich kennen wir Jesus und auch dich. Also werden wir uns vereinen, wachen und deine blutigen Tränen trocknen, indem wir unser Leben in Gebete für den Klerus und für die Ordensleute verwandeln, die der Herr persönlich erwählt hat, sowie für die vielen Sünder auf der Welt. So werden sie die Gnade der Reue erhalten und können gerettet werden.“
In diesem Augenblick erschien die Heilige Jungfrau mit blutigen Tränen auf dem Gesicht. Sie schluchzte einen Augenblick und bedeckte ihr Gesicht mit den Händen. Dann sagte sie mir:
Maria:
Alle meine geliebten Kinder auf der Welt! Über zwanzig Jahre lang habe ich euch den kürzesten Weg zum Himmel gelehrt, indem ich euch so viele Zeichen und Wunder für den Papst, für die Bischöfe, für die Priester und die Ordensleute und für alle meine Kinder auf der Welt gegeben habe, wie es sie nirgends sonst gegeben hat. Ich habe auch unermüdlich dieselben Worte wiederholt. Ich habe auch durch die Bittgebete, die Opfer und die in Liebe ertragenen Sühneleiden dieser kleinen Seele gewirkt, die ich für einen großen Auftrag erwählt habe.
Doch viele Glieder des Klerus, viele Ordensleute und sogar Kinder, die ich berufen hatte, haben ihre Fähigkeit zur Unterscheidung verloren, indem sie auf die süßlichen und täuschenden Worte falscher Propheten hörten. Sie folgten den falschen Propheten und sind nun wie von Schwindel ergriffen und verblendet. Sie werden geistlich taub und blind, verlieren die Orientierung, werden Sklaven einer unklaren Spiritualität und ziehen sogar unschuldige Seelen auf den Weg der Hölle. Ich kann das nicht mehr länger anschauen, mein Herz brennt in großem Schmerz und ich kann nicht anders, als blutige Tränen zu vergießen.
Zudem wollen viele Kinder auf der Welt aus Eitelkeit und in einem pharisäischen Geist ihrem eigenen Wegen folgen und sind unfähig, Einheit untereinander zu schaffen. Sie machen dem Dämon der Spaltung ein Geschenk der Freude. Wie sollte ich keine blutigen Tränen vergießen?
Meine geliebten Söhne und Töchter, die berufen wurden! Trocknet meine blutigen Tränen, indem ihr euch mit dieser kleinen Seele vereint, die erwählt wurde. Sie antwortet stets „Amen“ auf die Worte des Herrn und auf die meinen, selbst inmitten größter Leiden, denn sie ist für einen großen Auftrag erwählt worden.
Damit ihr nicht in das unerbittlich lodernde Feuer des Jüngsten Gerichtes fallt, nachdem ihr eure Zeit mit einem ausschweifenden und sorglosen Leben verloren habt und Sklaven fruchtloser und falscher Prophezeiungen gewesen seid, weil ihr unfähig wart, eure Neugier (ihnen gegenüber) zu zähmen, bewaffnet euch schnell mit Liebe. Verwandelt euer Leben in Gebet und opfert es ganz und gar dem Herrn auf, auch wenn es unvollkommen ist.
Meine lieben Kinder, die berufen wurden! Ihr dürft nicht mehr zögern und Ausflüchte suchen. Bereut schnell eure Sünden, denn jetzt ist die Zeit gekommen, da das Unkraut vom Weizen getrennt wird. Der listige Dämon kriecht auf allen möglichen Wegen herum und erfindet alle Arten von Tricks, um seine falschen Prophezeiungen attraktiver zu machen. Dazu spricht er jeden einzeln an, um sie ihm zu vermitteln, so als kämen diese falschen Prophezeiungen von mir. Dadurch verarmen die Seelen. Er sät die Verwirrung selbst im Klerus und bei den unschuldigen Seelen aus, die berufen wurden und nun nicht mehr zu geistlicher Unterscheidung fähig sind.
Wie ich bereits in der Vergangenheit gesagt habe, dürft ihr nie denken, dass die Katastrophen, die sich in der Luft, auf der Erde und in den Meeren ereignen — die häufigen Erdbeben, die Sturmfluten, die Wolkenbrüche und Taifune, die riesigen Schneefälle, Waldbrände, Hungersnöte und Krankheiten, die Kriege und Morde, die Angriffe und Konflikte zwischen Nationen und Rassen, die Auflösung der Familien und die Morde unter Angehörigen — natürliche Katastrophen sind, die zufällig eintreten.
Wenn ihr nicht aufmerksam auf meine Bitten hört, die ich mit Tränen und sogar blutigen Tränen an euch richte, wenn ihr nicht auf meine Aufrufe hört, die ich mit einer Stimme voller Liebe wiederhole, bis meine Kehle zu bluten beginnt und bis ich euch meine Liebe bis zum letzten Tropfen geschenkt habe, wenn ihr euch auf diese Welt voller Hochmut und Gift einlasst, dann wird die Antwort Gottes streng sein, und das verwüstende Feuer Seiner Gerechtigkeit wird von neuem an verschiedenen Orten herabkommen. Um den Zorn Gottes zu besänftigen müsst ihr eure Gebete, Opfer und Sühne für die Sünden aufopfern, die die Heiligkeit und die Würde des Herrn verletzt haben.
Der Tag ist ganz nahe, da der Herr, der die Liebe selbst ist, die Arbeit beenden wird, die er begonnen hat (in Naju durch Zeichen und Botschaften). Und die grundlosen Gerüchte und die blutigen Leiden, die meine geliebte Tochter, diese kleine Seele, die ich persönlich berufen habe, bis jetzt erlitten hat, sind dann nicht unnütz gewesen. (Körperliche und geistliche Schmerzen, von denen jeder wie ein doppelter Tod des Leibes und des Geistes empfunden wurde.)
Eure Seufzer und eure Tränen, die ihr wegen der Verfolgungen vergossen habt, die ihr erlitten habt, als ihr eure Mutter bekannt gemacht habt, die die Mittlerin der Gnaden und die Miterlöserin ist, werden sich bald in Freude verwandeln und jene, die sich euch widersetzt haben, werden schweigen und es bedauern. Macht euch also keine Sorgen, sondern geht mutig voran, indem ihr mir mit Würde nachfolgt in dem Bewusstsein, dass ihr gerettet seid, weil ihr über die Welt und ihren Egoismus hinausgewachsen seid.

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Anmerkungen des koreanischen Übersetzers: Wie in verschiedenen früheren Botschaften, die in Naju übermittelt wurden, benützt die Heilige Jungfrau mehrere idiomatische Ausdrücke in der obigen Botschaft, von denen jeder sich aus vier chinesischen Schriftzeichen zusammensetzt. Diese Ausdrücke können in allen Ländern verstanden werden, in denen man chinesische Schriftzeichen verwendet: China, Taiwan, Singapur, Korea, Japan usw.
Diese Botschaft vom 31. Dezember 2005 ist die erste, die Julia seit dem 16. Februar 2003 erhalten hat. Fast drei Jahre lang zwischen dem 16. Februar 2003 und dem 31. Dezember 2005 haben sich viele wunderbare Zeichen in Naju ereignet: Duftendes Öl, das aus der Statue der Heiligen Jungfrau austrat, Hostien, die sich an verschiedenen Orten niederließen, Blut, das aus diesen Hostien floss usw

Literatur:
«Maria, warum weinst du? Ereignisse und Botschaften von Naju (Südkorea)» Von Pater S. Spies - Louis Couëtte, 128 S. + 16 S. Farbabb., 13x20 cm E 8.– CHF 12.–

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