Das Heiligtum von Guadalupe in Mexiko

Das größte Marienheiligtum der Erde

=> MARIA HEUTE 420 INHALT

(Kurzes Info aus dem Buch «So hat Er keinem Volk getan» - Das Wunder von Guadalupe von Francis Jonston, Christiana Verlag, Stein am Rhein).
1. Jährlich kommen an die 20 Millionen Pilger zu diesem großen Heiligtum, das aufgrund der Phänomene, die am Gnadenbild im 20 Jh. festgestellt wurden, auch bei uns immer mehr bekannt wird.
2. Das Gnadenbild stellt seit seiner Entstehung am 12. Dezember des Jahres 1531 ein einzigartiges und unfassbares Phänomen dar.
3. Der Indio Juan Diego hatte im Jahre 1531 vom 9. bis 12. Dezember vier Erscheinungen der HI. Maria. Juan Diego war damals 57 Jahre alt.
4. Bischof Zumarraga von Mexiko, dem Juan Diego von den Erscheinungen berichten sollte, glaubte den Aussagen des Indios nicht und verlangte ein klares Zeichen vom Himmel. Dieses Zeichen waren nun Rosen, die mitten im Winter auf einer Seehöhe von 2500 Metern erblühten.
5. Juan Diego musste sie dem Bischof als Beweis bringen. Bei der Übergabe der Rosen entstand urplötzlich auf dem Wetterumhang Juan Diegos dieses Bild, das bis heute als Gnadenbild von Guadalupe verehrt wird.
6. Das Entstehen dieses Bildes hat auch in Europa großes Aufsehen erregt. Viele Kirchen, vor allem in Italien, wurden der Gnadenmutter von Guadalupe geweiht.
7. Als Folge dieser gewaltigen Ereignisse nahmen die Azteken, so hießen die Ur-Einwohner Mexikos, das Christentum an. Es waren bis 1439 über 8 Millionen.
8. Die Eroberung Mexikos durch die Spanier war von furchtbaren Greuel von Seiten der Spanier begleitet. Es gab in dieser Zeit auch kaum Erfolge in der Mission. Erst die Geschehnisse des Jahres 1531 bewogen die Azteken, das Christentum anzunehmen
9. Bischof Zumarraga ließ sofort an der Erscheinungsstelle als Vorläuferin für die spätere, große, Basilika eine Kapelle errichten. Zu Millionen pilgerten die Azteken zum Heiligtum.
10. In Europa dagegen wurde es allmählich still um das Bild. Erst das 20. Jahrhundert mit seinen wissenschaftl. und technischen Möglichkeit ließ ein neues Interesse für das Bild aufkommen. Die Vorgänge bei der Entstehung waren ja bekannt.
11. Das Bild wurde nun in alle Richtungen hin wissenschaftlich genauestens untersucht. Große Wissenschaftler, wie der Nobelpreisträger für Chemie, Prof. Kuhn, wurden mit der Untersuchung beauftragt. Darüber hinaus untersuchten aber auch Fototechnik-Spezialisten wie die weltberühmte Firma Kodak das Bild.
12. Urteil Prof Kuhns: «Die Farben des Bildes sind weder pflanzlich, noch tierisch, noch mineralinsch» Firma Kodak: «Das Bild weist weder eine Grundierung noch Pinselstriche auf» Es ist wie ein Foto. (500 Jahre!)
13. Das Bild hat sich auf einem groben Fasernstoff (Agaven) eingeprägt. Dieses Material verrrottet im Normalfall innerhalb von 25 Jahren. Nun! Das Bild ist seit knapp 500 Jahr auf diesem Material.
14. Zweimal wurde das Gnadenbild auf unerklärbare Weise vor der Zerstörung bewahrt. 1791 und 1921. 1921 war es ein Bombenanschlag. Obwohl rundherum großer Schaden entstand, ist weder an der Glasvitrine noch am Bild selbst irgendein Schaden entstanden.
15. Ein unvorstellbares Phänomen ist die Personenspiegelung auf dem Augapfel der Gottesmutter, die erstmalig 1951 entdeckt wurde. Es folgten dann 1956, 1962, und 1979 weitere Untersuchungen: Ergebnis: Auf dem Augapfel spiegeln sich 8 Personen wider. Mit x-facher Vergrößerung konnte dieses Phänomen entdeckt werden. Zwei Personen kann man an ihren Konturen erkennen. Es sind dies Juan Diego und Bischof Zumarraga, von denen es bildliche Darstellungen aus dieser Zeit gibt.
16. Im Jahre 1979 pilgerte dann Papst Johannes Paul II. zum Heiligtum nach Guadalupe. Von den 45 Päpsten, die es seit der Entstehung des Bildes gab, äußerten sich 25 zum Bild selbst. Im 20 Jahrhundert, wo die wissenschaftlichen sensationellen Ergebnisse Schlag auf Schlag folgten, gibt es naturgemäss von allen wichtige Aussagen zum Gnadenbild.
17. Es gab insgesamt vier Erscheinungen in Guadalupe. Drei fanden am gleichen Ort statt. Die vierte Erscheinung etwas abgelegen, aber auch am Berg Tepeyac, wie er damals hieß. An dieser vierten Erscheinungsstelle entsprang, als Juan Diego dem Bischof die genaue Stelle zeigen wollte, spontan eine Quelle, deren Wasser heilende Kräfte hat. Das erinnert uns an Lourdes.
18. «So hat Er (Gott) keinem Volk getan», sagte Papst Benedikt XIV. (†1758) im Hinblick auf die Erscheinungen und auf das Volk der Azteken.
19. Zu Juan Diego, der zuerst zögerte dem Bischof die Botschaft zu bringen und den Vorschlag machte, diese heikle Aufgabe sollte eine höhergestellte Person übernehmen, sagte die Gottesmutter: «Ich habe viele Diener und Boten, aber es ist ganz und gar notwendig, dass du es bist. Du sollst meine Botschaft überbringen.»
20. An einer anderen Stelle dieser Vorgänge gibt Maria dem Seher den Zuspruch: «Höre! Nichts soll dich erschrecken, nichts dich bekümmern, nicht soll sich dein Herz, dein Antlitz sich betrüben. Fürchte nicht diese Krankheit, noch irgendeine andere Krankheit, einen Kummer, einen Schmerz. Bin ich denn nicht hier, deine Mutter?»
21. Vielerorts behaupten heute Menschen Erscheinungen der Mutter Gottes gehabt zu haben oder solche gegenwärtig zu haben. Da ist Vorsicht angebracht. Guadalupe hat uns ein glaubhaftes Zeugnis hinterlassen, dem wir vertrauen können.

Wilhelm Jobstmann

Literatur:
«Das Wunder von Guadalupe - So hat er keinem Volk getan», von Francis Johnston, 224 S., 11,5x18,5 cm E 8.90 CHF 16.–
«Maria von Guadalupe - Wie das Erscheinen der Jungfrau Weltgeschichte schrieb», von P. Badde, 256 S., 21,5x13,5 E 20.– CHF 35.–

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