Apostel des Einladenden Herzens Jesu (2)=> MARIA HEUTE 420 INHALT |
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Während ich Bilder an junge Menschen auf der Straße austeilte, bemerkte ich ein junges Paar, das mit seinen Kindern unterwegs war. Ich ging auf sie zu. Sie machten einen sehr sympathischen Eindruck. Ich sagte: «Guten Tag. Was für ein schöner Tag!». Sie antworteten in einer mir unbekannten Sprache. In meinem Herzen sagte ich mir jedoch, dass der Herr alle Sprachen spricht und bot ihnen ein Bild des Einladenden Herzens Jesu an. Sie betrachteten das Bild und nahmen es über dass ganze Gesicht lächeln an. Die Frau legte das Bild als Zeichen der Liebe und Dankbarkeit gegenüber Jesus auf ihr Herz.
Da betete ich: «Herr, deine Wege sind nicht unsere Wege. Danke, Einladendes Herz Jesu, dass du meine Angst, mich lächerlich zu machen, durch deine Gnaden des Glaubens, des Vertrauens und des Friedens umgewandelt hast. Danke.
Jacqueline.
Es ist mitten am Nachmittag; wir gehen gemeinsam und Liliane sieht einen jungen Mann, der mitten im Park auf der Erde liegt. Sie geht zu ihm und bemerkt, dass er in einem beklagenswerten Zustand ist. Der junge Mann schaut sie mit sorgenvoller Miene an. Liliane betet, damit der Herr sich seines Kindes erbarmt, das noch zu jung ist, um in einem solchen Elend zu sein. Ganz sacht neigt sie sich zu ihm, schaut ihn an und sagt ihm «Guten Tag». Er betrachtet sie, ohne ein Wort zu sagen.
Mein Gott, wie traurig sein Blick ist! Sie kniet sich neben ihn, um besser mit ihm sprechen zu können und um ihm durch diese Haltung zu zeigen, dass sie Mitleid mit ihm hat. Sie lächelt ihn an. Dann legt sie das Bild vom Einladenden Herzen Jesu in eine seiner Hände. Er betrachtet es eine ganze Weile regungslos... und fängt auf einmal zu weinen an. Liliane fleht den Herrn in ihrem Herzen an, diesen jungen Mann zu heilen und macht ihm zugleich den Vorschlag, selber Gnaden vom Herrn zu erbitten. Sie sagt ihm, dass der Herr ihm zu Hilfe kommt und er keine Angst haben soll.
Ganz langsam setzt er sich hin und schaut sie an. Dann sagt er ihr, dass er seit zwei Jahren in einem Park schläft, während Liliane das Einladende Herz Jesu bittet, sein Leben zu verändern, ihm wieder Lebensfreude und Arbeit zu schenken.
Das Gesicht dieses jungen Mannes hat inzwischen zu strahlen begonnen. Es ist, als habe ihn der Schatten des Todes verlassen. Er dankt Liliane von ganzem Herzen, dass er sie dieses Bild hat betrachten lassen und sagt ihr: «ich spüre, dass ich nicht mehr derselbe Mensch bin, ich kann es Ihnen nicht erklären, ich kann es Ihnen einfach nicht erklären!». Sie weiß jedoch ganz genau, dass der Herr diesen jungen Mann soeben vom Schatten des Todes befreit hat.
Wir befinden uns in einem neuen Stadtteil von Montreal. Wir teilen uns auf und bitten den Herrn unsere Schritte zu leiten, uns und alle Personen, denen wir begegnen werden, zu segnen.
Als Jacqueline auf ihrem Weg umkehrt, sieht sie eine Frau. In ihrem Herzen fühlt sie sich gedrängt, zu ihr zu gehen. Diese junge Frau wirkt sehr verzweifelt, lebensmüde. Jacqueline nähert sich ihr ganz vorsichtig, lächelt sie an und gibt ihr ein Bild vom Einladenden Herzen Jesu. Da schreit sie von ganzem Herzen ihren Schmerz heraus: «Beten Sie für mich und bitten Sie den Herrn, mich von den Drogen zu befreien».
Jacqueline antwortet, dass für den Herrn nichts unmöglich ist und in einem Aufschwung des Glaubens legt sie das Bild vom Einladenden Herzen Jesu auf das Herz dieser Frau. Sie bittet den Herrn, ihr seine Gnade der Befreiung zu schenken und die Fesseln zu durchbrechen, die diese Frau an die Drogen binden. Die Frau wird von einem Gefühl der Liebe und des Friedens ergriffen.
Sie sagt ihr daraufhin, dass sie den Eindruck hat, etwas vom Himmel zu erleben. Sie hat das Bild auf sich gelegt und sagt: «Ja, ich spüre den Frieden. Ich glaube, ich träume.» Und Jacqueline erwidert: «Das ist kein Traum, du wurdest durch die Macht des Einladenden Herzens Jesu befreit und geheilt».
In seinem großen Erbarmen hat der Herr diese Frau befreit, und auf ihrem Gesicht war die Freude der Gnade zu erkennen, die der Herr ihr soeben geschenkt hatte. Wie glücklich ging sie mit diesem Bild ihres Weges!
Eines Tages begegnete ich einem Homosexuellen. Ich ging auf ihn zu und grüßte ihn, wobei ich ihm ein Bild des Einladenden Herzen, Jesu anbot. Der Mann fragte mich mit lauter Stimme: «Warum zeigst du mir dieses Bild?» Ich erwiderte, dass dieses Bild die Seelen rettet. Ich ging etwas näher zu ihm und sagte ihm leise, dass Jesus alle seine Kinder mit derselben Liebe liebt. Daraufhin wurde dieser Mann ruhiger, er öffnete mir sein Herz und sprach von seiner Verzweiflung...; er sehe keinen Grund mehr, warum er leben solle und er würde immer mehr an Selbstmord denken.
Während ich ihm zuhörte, sah ich ein Kreuz an seinem Hals. Daraufhin schlug ich ihm vor, mit ihm zu beten. Da er dazu bereit war, legte ich das Bild vom Einladenden Herzen Jesu auf seine Schulter und bat das Einladende Herz Jesu, ihn von diesem Geist des Todes zu befreien.
Beim Beten sah ich, dass sich seine Gesichtszüge lösten; es war als wäre er zehn Jahre jünger geworden. Es war nicht mehr derselbe Mann; der Herr hatte ihn die ganze Liebe seines Einladenden Herzens spüren lassen.
Er bedankte sich aufrichtig und sagte mir, dass er etwas gespürt habe, aber dass er es mir nicht erklären könne. Ich habe ihm geantwortet: «Was du gespürt hast, ist die Liebe Jesu, die dir wieder Leben und Frieden geschenkt hat». Er erwiderte: «Ja, das stimmt, dieses Bild ist die Liebe» Er betrachtete das Bild und setzte seinen Weg voller Hoffnung fort.
Wir alle, die wir beten, wissen, dass Gott, dem allmächtigen Vater, nichts unmöglich ist. Ihm sei aller Ruhm und alle Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen!
Louise
Der Andere (Satan) hat mir gesagt, dass ich dieses Bild nicht anrühren soll
Als ich eines Tages Bilder vom Einladenden Herzen Jesu austeilte, ging ich auf einen etwa sechzigjährigen Mann zu und zeigte ihm das Bild. Er reagierte heftig und sagte mir, dass er Satan angehöre und darüber sehr glücklich sei und dass er ihm auch die Seele seines Enkels gegeben habe. Er wisse nicht, ob er nach seinem Tod glücklich sei, aber er habe zum Teufel «Ja» gesagt. Ich erwiderte ihm, dass er nach seinem Tod sehr leiden werde. Er meinte daraufhin, dass es seine Entscheidung sei und als ich versuchte, ihm das Bild zu geben, wich er brüsk zurück und sagte: «Der Andere hat mir gesagt, dass ich dieses Bild nicht anrühren soll».
Ich setzte meine Weg fort und sagte mir, dass der Herr sicher noch einen anderen Weg hat, um diese Seele zu retten. Beten wir gemeinsam für diesen Menschen und für alle, die denselben Weg gehen.
Liliane.
Folgende Worte hören wir auf den Straßen Montreals häufig.
Männer und Frauen in den Dreißigern sagen uns, dass sie selbst ihr bester Freund sind und dass sie Gott nicht brauchen. Sie glauben, dass sie alles durch die Kraft ihrer eigenen Gedanken erlangen können. Andere sagen uns, dass sie Okkultisten sind, dass sie an die Kraft von Energien glauben.
Wir sagen ihnen, dass sie in Illusionen leben, dass sie zu leiden haben werden, dass sie sich von ihren Illusionen, die nichts als Lügen sind, befreien sollen. Manche schauen uns an und lachen über uns. Sie weigern sich, das Bild vom Einladenden Herzen Jesu anzunehmen.
Wir legen als Apostel des Einladenden Herzens Jesu Zeugnis ab. Sie haben die Wahrheit im Namen Jesu gehört. Und wir haben unseren Weg fortgesetzt. Solche Situationen überraschen uns nicht. Sie haben nicht verstanden oder wollen nicht hören, dass Gottes Reich den Armen in jeder Bedeutung des Wortes gilt. Sie beachten auch nicht, was Johannes der Täufer im Evangelium gesagt hat: «Er muss wachsen, ich aber abnehmen» (Joh 3,30).
Wir gingen durch den Bereich von Montreal, in dem viele Homosexuelle leben und ich ging auf einen Mann zu. Wie Sie wissen, ist das nicht der leichteste Ort, um Bilder vom Einladenden Herzen Jesu weiterzugeben. Ich näherte mich diesem Mann vorsichtig, grüßte ihn und zeigte ihm das Bild vom Einladenden Herzen Jesu während ich ihn anschaute. Da wurde sein Gesicht rot vor Zorn und er sagte mir aggressive und beleidigende Worte. Diese Situation wie auch viele andere machen uns bewusst, wie dringend notwendig die Arbeit im Weinberg des Herrn ist. Beten wir gemeinsam für diesen Mann und für alle, die wie er unter der Macht der Finsternis stehen.
Heiliger Gott, allmächtiger Gott, Gott, unser Vater, erbarme dich über uns und über die ganze Welt.
Jacqueline.
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