Lucie 18. März 1995
|
![]() |
Lucie, die Sendbotin des Herrn, ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie entstammt einer sehr christlichen Familie. Am 4. März 1979 wurde sie vom Herrn ergriffen und entdeckte die Liebesmacht des Heiligen Geistes. In diesen bewundernswerten Offenbarungen lehrt uns Jesu, wie lieben, wie beten, wie und warum sich aufopfern, verzichten.
Um fünf Uhr am Morgen hat mich Jesus geweckt. Er hieß mich beten, anbeten…
Angebetet habe ich durch folgende Worte:
«Ich bete dich an, hochheiliger Leib Jesu. Ich bete dich an, kostbarstes Blut Jesu, und ich bringe dich dem Vater dar durch die reinsten Hände Mariens:
FÜR DIE ARMEN SÜNDER»
Während dieser Anbetungszeit mit Jesus habe ich das einzige Herz JESU-MARIENS-der KINDER (der Gerechten und der Sünder) sich in eine riesige Hostie verwandeln sehen. Es war, als wenn die ganze Schöpfung in die Hostie eingegangen wäre. Es war kein Herz mehr da, sondern eine riesige Hostie, welche die Erde bedeckte, auf der Erde ausruhte1…
Dann sah ich das Schifflein Petri. Aus dem einfachen Schifflein, das es einst war, ist es groß und größer geworden, bis es das Riesenschiff einer Kathedrale (eben die Kirche) war.
Der Heilige Vater lud die Leute zum Einsteigen ein, indem er sagte: Steigt in die Hoffnung ein!
Da habe ich begriffen, dass «HOFFNUNG» der Name war, den Jesus seiner Kirche gab.
Im Kathedralschiff sah ich mich als ganz Kleine unter den ganz Kleinen des Herrn. Und wenn ich mich als so Kleine geschaut habe, dann geschah es, weil ich zu meiner Linken eine Riesenhostie hatte und zu meiner Rechten die seligste Jungfrau von Ehrfurcht einflößender Größe.
Ich sah, dass die Hostie und die heilige Jungfrau vorherrschen wollten im Kathedralschiff.
Eine sehr schöne Botschaft Jesu kam mir wieder in den Sinn.2
«Schau, wie sich die Eucharistie am Horizont erhebt, gleich einer Sonne! Bald wird sich ihr Licht über die Erde ergießen. Wo sie vorüberzieht, werden Kranke geheilt, ja Tote auferweckt werden.
Meine Kinder, folgt mir von den vier Enden der Erde, bildet einen Festzug des Lichtes! Kommt, denn euer Gott der Liebe zieht vorüber!»
In der großen Botschaft vom Kreuz bittet uns die selige Jungfrau, sie zu ehren in ihrer dreifachen Mutterschaft und sie wirklich zu lieben, wie man eine Mutter liebt.
Mit ihr wollen wir anbeten!
Beten wir Jesus in der Hostie an.
Beten wir den Vater und den Heiligen Geist an.
Beten wir an in Geist und Wahrheit. Möge unser Anbeten zum Windhauch, zur Kraft, zur mächtigen Anziehungskraft werden, welche die Wiederkunft Christi beschleunigen wird.
*
Jesus:
Ich werde dir Zeiten der Stille geben.
Ich werde dir Festmahle geben.
Du wirst mir Zeiten des Anbetens geben...
Dein Festmahl ist mein anbetendes Schweigen, denn anbeten heißt sich ernähren, seine Seele erfreuen, indem man zugleich seinen GOTT erfreut.
Ja, meine Tochter, äußerlich ist alles anbetendes Schweigen... innerlich ist alles Festmahl des Anbetens...
Ich bin die Liebe.
Die Liebe ist Friede und Freude.
Die Liebe wird zur Nahrung.
Lucie:
Jesus lädt mich zum Anbeten ein. Ich verstehe, dass er mir nun seine Botschaften beim Anbeten geben will:
Steig in dich hinab, tritt ein in das Festmahl des Anbetens und komm, um dich zu sättigen an meinem Wort...
*
Mein Wort ist ein Festmahl. Mein Leib und mein Blut sind Festmahle für die Seele.
Zum Hochzeitsmahl von Kana lade ich dich ein. Ich bin der lebendige Bräutigam dieser Hochzeit.
Deine Seele soll zum Festsaal der Hochzeit, zum Saal des Festmahls werden. Ich verlasse meinen Tabernakel, wie ich meine Grabstätte verlassen habe. Ich komme zur Seelenbraut, um den Festschmaus zu teilen.
Ich lade dich ein zum Festmahl der Hochzeit des Lammes.
Holt mich aus meinen Tabernakeln heraus, um mich anzubeten.
Ich bin auferstanden.
Ich will auferstehen!
Begreife doch, meine Tochter, dass die Anbetung das große Vorspiel zur Auferstehung ist!
Anmerkungen:
1. Ein Hostienherz, ein eucharis-
tisches Herz.
2. Vgl. Die große Botschaft vom
Kreuz (S. 32, vom 16.7.81).
Literatur:
«Die große Botschaft vom Kreuz», 192 Seiten
«Komm, Heiliger Geist», 352 S.
«Mich dürstet!», 240 Seiten
«Abba Vater», 208 Seiten
«Maria, Ursache unsrer Freude», 176 Seiten
«Gottes vollendetes Werk», 192 S.
Preis pro Band: E 10.- CHF 15.-
|
Copyright © 1999 - 2009 - Alle Rechte vorbehalten für Text und Fotos
PARVIS-VERLAG - MARIA HEUTE - CH-1648 HAUTEVILLE / SCHWEIZ. TEL.: 0041 (0)26 915 93 93 // FAX: 0041 (0)26 915 93 99 // E-MAIL buchhandlung@parvis.ch HOMEPAGE PARVIS // ZEITSCHRIFT MARIA HEUTE |