Jean, ein Bote des Lichtes
Die Zeit drängt
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Botschaft vom 8. Mai 2004
Wenn sich in der letzten Zeit viele prophetische Stimmen erhoben haben, so geschah das offensichtlich nicht ohne Grund. Sie künden im Namen Gottes wichtige Veränderungen an, die auf euch zukommen werden und von denen ihr schon die ersten Anzeichen deutlich spürt. Seid zuinnerst davon überzeugt, dass sich unabänderliche, schwierige Ereignisse anbahnen, besonders für diejenigen, die in Sünde leben. Es sind Ereignisse, die sich aber nachher als ganz wunderbar erweisen werden.
Seit vielen Generationen haben die Menschen ihren freien Willen beachtlich missbraucht. Sie haben diese kostbare Gabe, die Gott ihnen mit der Geburt geschenkt hat, schlecht eingesetzt. Der Gehörnte, dieser Feind Gottes, der unermüdlich das Böse will, nutzt die kleinsten Ritzen, um in eurer Welt durch Botschaften, die euch auf den ersten Blick wahr zu sein scheinen, die aber in Wirklichkeit falsch sind, Verwirrung zu stiften. Die Botschaften des Widersachers sind immer erstaunlich und provokant. Für diejenigen, die sich unüberlegt auf Wundersachen stürzen, bleiben diese Schlingen unbemerkt und führen zu Angst.
Die Botschaften, die von Gott, von der Muttergottes, den Heiligen und den auserwählten Seelen kommen, sind hingegen immer zusammenhängend und stimmen mit der Heiligen Schrift überein. Davon könnt ihr ausgehen. Wenn ihr auf dem rechten Weg bleibt, werdet ihr in keiner Weise in Unruhe versetzt.
Jeder Säugling erkennt unter tausend Stimmen die seines Vaters. Denkt daran, dass ihr als Christen, auch wenn ihr nur ein ganz geringes Unterscheidungsvermögen habt, doch die Fähigkeit besitzt, die Stimme Gottes, der euer Vater ist, zu erkennen. Er ist dieser Papa, der euch so sehr liebt. Betet bei allen Zweifeln und ihr werdet erleuchtet werden.
Der Mensch hat ganz allgemein die Tendenz, die Gnaden, die Gott ihm geschenkt hat, zu missbrauchen. Wenn diese Gaben schlecht eingesetzt werden, führen sie ihn nicht zum Leben, sondern sie enthüllen sich dann als unheilvoll, denn sie stürzen ihn in den Abgrund der Hölle. So hat der Mensch durch den ständigen Missbrauch und das Hören auf den Gehörnten schließlich das Überleben des eigenen Planeten gefährdet, indem er den Ast, auf dem er sitzt, absägt. Aufgrund all dieser Missbräuche ist euch das Leben auf der Erde praktisch unlebbar geworden, materiell und physisch wie auch moralisch. Begreift, dass dieser Zustand nicht andauern kann, sondern dass allem zum Trotz ein großer «Reinigungstag» angebracht ist.
Gleichwohl ist der freie Wille eine wunderbare Möglichkeit, die euch angeboten ist, um Gott und den Menschen zu dienen. Er ist ein unvergleichlicher Schatz. Gottes Gaben sind dem Menschen zum Allgemeinwohl anvertraut und wenn er sie nutzbringend einsetzt, bringen sie überreiche Früchte, die dem Leben und dem Glück aller dienen.
«Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil.» Dieses Wort gilt mehr den Apostaten als den Menschen, die noch nicht evangelisiert wurden. Ihr habt keinen Grund, sie zu missachten, denn sie sind zu ihren Nächsten oft liebevoller und aufmerksamer als manche Christen.
Die Geheime Offenbarung zeigt euch, wie die neue Gesellschaft, die eine Gabe Gottes ist, sein wird. Diese Gesellschaft, die vom Himmel herabkommt und wie eine Braut für ihren Bräutigam geschmückt ist, wird sich in einem so wunderbaren Umfeld verwirklichen, dass es kein Wort gibt, mit dem man es beschreiben könnte. In dieser neuen Stadt wird es weder Tränen, Seufzen, noch Klagen geben. Gott selber wird das Leben und eure Freude sein.
Vergesst nicht, dass durch den Heiligen Geist das ewige Leben am Werk ist, besonders im Herzen der Getauften, aber auch in allen Menschen, die guten Willens sind und bleiben. Seit eurer Taufe habt ihr Teil am Leben der Familie Gottes. Wie Adoptivkinder habt ihr Anteil an den Vorrechten, die Jesus euch verliehen hat, um am Familientisch Platz zu nehmen, an jenem Tisch, der von der Überfülle der Liebe des Vaters der zeugt.
Jesus sagt euch: «Ich gebe euch ein neues Gebot: Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden die Menschen erkennen, dass ihr meine Jünger seid». Wenn die Menschen Achtung hätten und verzeihen würden, wenn sie die Ärmsten und Unglücklichsten in einer Haltung des Dienens und des Teilens aufnehmen würden, würde die Menschheit in jeder Familie, in der Kirche, in der Gesellschaft und in allen Ländern der Welt dieselbe Glückseligkeit verspüren als wenn sie an der Tür des Paradieses stehen würde.
Euer Ideal als Christen besteht darin, am Leben einer Pfarrei oder einer Gemeinschaft teilzunehmen, wo man aufmerksam füreinander bleibt, wo man nicht grußlos weggeht, wo sich jeder für die Qualität der Beziehungen aller verantwortlich fühlt, wo ihr gemeinsam versucht, die Barmherzigkeit des Herrn zu bezeugen, um das Leid eurer Welt zu lindern.
Brüder und Schwestern in der Liebe: denkt daran, dass die Zeit drängt, wichtige Ereignisse zeichnen sich am Horizont ab. Setzt das Gebot des Herrn unverzüglich in die Tat um, indem ihr es aufrichtig in der Tiefe eures Herzens aufnehmt.
Litteratur:
Jean, ein Bote des Lichtes (Band 1)
Botschaften von Jean - Lehren und Gebete
von Yvette und Robert Cara, 150 Seiten, 14,5x22 cm E 13. CHF 20.
Jean, ein Bote des Lichtes (Band 2)
Botschaften von Jean - Lehren und Gebete
von Yvette und Robert Cara, 224 Seiten, 14,5x22 cm E 14. CHF 21.
Jean, ein Bote des Lichtes (Band 3)
Botschaften von Jean - Lehren und Gebete (Band 3)
von Yvette und Robert Cara, 224 Seiten, 14,5x22 cm E 14. CHF 21.
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